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Zu diesem Thema kenne ich die beiden Werke von Bleicken Augustus: Eine Biographie und Kienast Augustus: Prinzeps und Monarch, die sich beide zunächst einmal hervorragend ergänzen. Während das Werk von Bleicken im Stil einer klassischen Biographie verfasst ist und die politische Leistung Augustus im Übergang von Republik zu Prinzipat würdigt,...
Veröffentlicht am 11. November 2010 von Caliban

versus
8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das ist keine Biographie
Dahlheims "Augustus" ist als Biographie des Caesarneffen und späteren Kaisers Augustus gekennzeichnet. Mir scheint, er hat frühere Aufsätze über u.a. über Cicero, Sextus Pompejus u.a. als Kapitel dieser "Biographie" verwurstet. Anstatt etwas von der Denkweise und den Plänen des Octavian (Augustus) zu erfahren, fühlt er sich in Cicero und...
Veröffentlicht am 28. April 2012 von Regina Berlinghof


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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 11. November 2010
Von 
Caliban (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu diesem Thema kenne ich die beiden Werke von Bleicken Augustus: Eine Biographie und Kienast Augustus: Prinzeps und Monarch, die sich beide zunächst einmal hervorragend ergänzen. Während das Werk von Bleicken im Stil einer klassischen Biographie verfasst ist und die politische Leistung Augustus im Übergang von Republik zu Prinzipat würdigt, verfügt das Werk von Kienast über einen knappen, aber sehr präzisen biographischen Teil und erörtert dann im zweiten Part die unterschiedlichen Aspekte von Leben, Leistung, Zeit und Herrschaft des Imperators. Bleibt hier aus Sicht des laienhaften Liebhabers Platz für das vorliegende Werk? Die Antwort lautet: Ja, und zwar aus denselben Gründen, aus denen Platz für Dahlheims Werk über Casear Julius Caesar: Die Ehre des Kriegers und die Not des Staates geblieben ist. Gerade unter dem Eindruck dieses ersten Werkes hatte ich mich auch zum dritten Anlauf in Sachen Augustus entschlossen: Es war eine sehr gute Entscheidung. Dafür gibt es mehrere Gründe:

Dahlheim ist zunächst ein hervorragender Erzähler, der die lange bekannten Szenarien, Ankunft des Oktavian in Rom, Streit mit Marcus Antonius, Triumvirat usw. sehr spannend aus der Sicht der Akteure nachzeichnet und dabei einen ausgesprochenen Sinn für das Kalkül und die Betrachtungsweise der historischen Akteure hat. Gleich zu Beginn zeigt er, wie Marcus Antonius die Senatoren durch kluge politische Schachzüge an der Ächtung Cäsars hinderte und damit bereits die Weichen für die weitere politische Entwicklung stellt. Er zeigt Cicero als einen Mann, der ansonsten eher nicht zu persönlichem Mut neigte, nun aber im Alter wenig außer dem eigenen Ruhm zu verlieren hat und der daher bereit ist, die Auseinandersetzung mit Marcus Antonius aufzunehmen. Angenehm ist auch, dass das politische Szenario nie überinterpretiert wird. In die Kindheit des Oktavian, von der praktisch nichts bekannt ist, wird nichts hineingeheimnist, seine ambivalenten Charakterzüge entfalten sich vielleicht erstmals in der Entscheidung, das Testament anzunehmen, werden aber in der Zeit des Triumvirats deutlicher. Während Kienast die Ermordung Ciceros noch auf die politische Schwäche Oktavians im Verhältnis zur Marcus Antonius zurückführt, neigt Dahlheim eher dazu, solche Ereignisse (die Ermordung selbst wird hier allerdings nur kurz erwähnt) einem radikalen Pragmatismus zuzuschreiben. Dahlheim überrascht auch immer wieder durch seine Einschätzungen. Beeindruckend ist etwa das Portrait der Livia, insbesondere die Überlegungen zu den Ursprüngen ihrer Macht. Anschaulich wird das Wirken Ovids oder die Gestaltung Roms geschildert. Schockierend und doch kaum widerlegbar bleibt die Einschätzung, dass im Vergleich zu Rom das nördliche Europa vor allem ein Armenhaus war.

Der Prinzeps bleibt trotz seiner ausgesuchten Grausamkeit in den frühen Jahren und der problematischen, von Misstrauen geprägten Nachfolgepolitik in den späten eine Jahrtausendgestalt, zu deren Verständnis dieses Werk aus Sicht des Laien interessante Aspekte hinzufügt. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Totengräber der Republik und Retter des Imperium Romanum, 18. Januar 2011
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Mit seiner relativ erfolgreichen Cäsar-Biographie (die 2011 neu aufgelegt wurde) hat Werner Dahlheim schon der faszinierenden Persönlichkeit Gaius Julius Cäsars Leben eingehaucht. In der nun vorliegenden "Fortsetzung" zu Cäsars Adoptivsohn und Erben knüpft er dort an, wo man von manchen Cäsar-Biographien ratlos zurückgelassen wird - am Ende der Republik. Dahlheim trennt Augustus Leben zunächst in zwei sehr bedeutende Abschnitte, einen vor und einen nach dem Schicksalsjahr 27 v. Chr. als Gaius Octavius in einem Staatsakt den Bürgerkrieg für beendet erklären ließ, den Senat zumindest formal wieder als Herrn über das Imperium Romanum einsetzte und dafür den Titel "Augustus" verliehen bekam. Misst man einen großen Römer an seinen Taten, so ist Augustus aufgrund seiner Verdienste um die Beendigung des Bürgerkriegs, den Erhalt des Imperium Romanum und der Begründung der als Pax Augusta in die Geschichte eingegangen Friedensära wohl einer der größten Römer.

Doch die Karriere des jungen Cäsars sollte unter einem denkbar schlechten Stern beginnen, denn als der Diktator kurz vor seinem Aufbruch zum Parther-Feldzug, der ihn in eine Reihe mit Alexander den Großen hätte stellen und auch dazu gedacht war Gaius Octavius Chancen zu verschaffen um zu glänzen und als potentieller Nachfolger aufgebaut zu werden, im Senat ermordet wurde stand Octavian bei seiner Landung in Brundisium mit nichts als seinem Namen und einer Gruppe unbedeutender Freunde da, die sich wie Marcus Agrippa erst als loyale Gefolgsleute in der römischen Geschichte profilieren sollten. Bezeichnenderweise sollten es die Cäsar über seinen Tod hinaus ergebenen Legionäre und Veteranen sein, die Octavian zunächst verhelfen sollten seine Ansprüche als Erbe des gemeuchelten Juliers überhaupt durchzusetzen.

Zunächst verschafft Dahlheim dem Leser aber einen Überblick über das schwierige Vermächtnis Cäsars, dessen Glaube der Republik würden nur noch weitere Bürgerkriege drohen sollte er nicht herrschen posthum auf dramatische Weise bestätigt wurde. Auch Octavian, der im Schatten seines Großonkels aufwuchs, sollte wie Cäsar eines Tages mit seiner Milde versuchen sich die Anerkennung der Eliten als erster Mann des Staates zu verschaffen. Doch der Adel wies Cäsars offene Hand mit seiner Ermordung zurück und doch war die Republik tot, denn das Volk würdigte den Tyrannenmord Cassius und Brutus keineswegs. Daran änderte auch manche Sympathie des amtierenden Konsuls Marcus Antonius gegenüber der Republik wenig, denn das Volk wartete auf einen neuen "Cäsar" der sich in der Gestalt des freigiebigen Gaius Octavius schon bald offenbaren sollte. Während Antonius unter den entsprechenden Bedingungen durchaus bereit gewesen wäre mit den Republikanern gemeinsame Sache zu machen, stand ihm mit den noch auf ihre Landzuweisungen wartenden Veteranen in der Stadt und regulären Truppen unter Lepidus ein effektives Druckmittel zur Verfügung sich selbst als Cäsars Nachfolger zu inszenieren und die Wut nach dem Tod des gütigen Patrons für seine Zwecke zu nutzen. Indem er den Tyrannenmördern darlegte welche Konsequenzen eine Ächtung Cäsars als Tyrann haben würde, nämlich der Annulierungen all seiner Erlässe, womit nicht nur manch einer seine neuen Pfründe und Ämter, sondern auch die Legionäre ihre Ländereien verlieren würden, gelang Antonius schließlich jener Geniestreich der zunächst seine Position sichern sollte, aber noch viel mehr Octavians Weg bereitete.

Im Zusammenhang mit dem Untergang der Republik weist Dahlheim aber auch darauf hin dass der sich abzeichnende Machtkampf zwischen Octavian und Antonius nur die eine Hälfte der Geschichte ist, nämlich die cäsarianische. Auf Seiten der Republikaner hätte es genauso gut zu einem Krieg zwischen Brutus und Cassius kommen können, denn die Macht im Staate und nicht die Moral standen im Mittelpunkt dieses Bürgerkriegs. Mit den Steuereinkünften aus den östlichen Provinzen konnten sich Brutus und Cassius ihre Legionen einfach kaufen, während Antonius und Octavian ihre aus der Anhängerschaft Cäsars rekrutieren mussten.

Es überrascht nicht dass Dahlheims Trennung in vor und nach 27 v. Chr. eine sehr lange Darstellung des Wegs in das so genannte Zweite (aber einzig wirkliche weil rechtlich fundierte) Triumvirat und Octavians Kampf um die Alleinherrschaft Folge hatte, kann er auf diese Weise doch an die Biographie Cäsars anknüpfen und sich im Abschnitt über Augustus nach dem Bürgerkrieg auf die Errichtung der neuen Herrschaft des Princeps konzentrieren. Dahlheims Darstellung Octavians ist jedoch nicht frei eines gewissen Pathos, der sich zunächst an gesalbten glorifizierend wirkenden Worten über den jungen Cäsar feststellen lässt und sicher nicht jedermanns Sache ist. Fast scheint es als hätten manche der Quellen auf die Darstellung des Althistorikers was die Verklärung Augustus betrifft abgefärbt. Nüchternheit ist jedenfalls keines der Attribute die man mit Dahlheims Werk in Verbindung bringt. Untypisch für eine Biographie ist zudem dass vor allem zu Beginn sehr wenig über Octavians Familie preisgegeben wird, während man im Falle Cäsars für gewöhnlich lang und breit von dessen Verbindungen zu Gaius Marius, Lucius Cornelius Cinna oder auch der sagenhaften Abstimmung der Julier von der Göttin Venus erfährt. Was Octavians Abstimmung betrifft hält sich Dahlheim sehr kurz, man erfährt nur dass er als "Bankierssohn" trotz adeligen Stammbaums erst einen Zugang zur Aristokratie finden musste. Ebenso wagt Dahlheim es nur in Ansätzen Octavians Motive herzuleiten und erklärt Augustus zum treuen Erfüller der Vision seines Adoptivvaters Gaius Julius Cäsar, der eingesehen hat dass die Republik nicht mehr regierbar und ihre Restauration fahrlässig wäre, würde man doch Macht und Größe des Imperiums dadurch gefährden, das sonst unregierbar werden würde. Dahlheim verknüpft Octavians Größe mit seiner "Heldentat" die seit Cinna, Sulla und Marius nur fortgeschriebene Staatskrise durch eine Transformation der Republik beendet zu haben.

Biographisch orientiert sich Dahlheim mehr an den äußeren Ereignissen als dass er eine Persönlichkeitsdeutung Augustus versucht. Seine Biographie ist also eher eine über Augustus in seiner Zeit und beschäftigt sich weniger dem von ihm Porträtierten als dessen Umfeld und seinen Taten. Freilich der Versuch Augustus Motive und Antrieb zu deuten wäre rein spekulativ, doch auf jeden Fall auch interessant. So bleibt Dahlheims Biographie etwas distanziert, wenn auch im Stil keinesfalls nüchtern und ist dabei der Verklärung näher als der Verdammung. Ein erhellendes Detail am Rande ist vielleicht dass Dahlheim in einem eigenen Kapitel explizit Augustus Wirkung auf die Dichter seiner Zeit untersucht hat. Im Gegensatz zu manch anderen Autoren spielt der Gegensatz von Popularen und Optimaten bei Dahlheim zumindest nominell keine Rolle, es ist höchstens die Rede von Adelkreisen und den Interessen der Aristokratie.

- Resümee -
Der mehr oder weniger kritischen Eindrücke ungeachtet ist Werner Dahlheim mit "Augustus: Aufrührer - Herrscher - Heiland" eine durchaus umfangreiche und angemessene Biographie gelungen, auch wenn Augustus Rolle als Heiland für meinen Geschmack etwas zu sehr in den Vordergrund gerückt wurde. Dahlheims Stil verleiht seiner Augustus-Biographie durchaus eine besondere Note, wirkt vielleicht auf manche Leser aber auch etwas zu blumig. Trotzdem, Dahlheim schafft es einerseits die Zeiten des Bürgerkriegs und Octavians Rolle darin lebendig auferstehen zu lassen, wie es ihm auch gelingt und das ist sicher ein großer Pluspunkt dessen Herrschaft als Augustus sehr detailreich und zusammenhängend zu schildern.

Fazit:
Eine gelungene Biographie eines an seinen Taten gemessenen wahrlich großen Römers.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Machtbewußt und Friedenschaffend, 6. Dezember 2010
Wohl kaum eine andere Figur der Weltgeschichte hat in seiner Person einen solchen, zumindest nach außen, massiven Wandel erlebt wie Gaius Julius Octavian, Adoptivsohn von Julius Caesar, Mitverschwörer gegen ihn und später der "Augustus", Kaiser von Rom, unter dessen Ägide eine der längsten und fruchtbarsten Friedenszeiten des römischen Reiches fiel (und die größte Ausdehnung des römischen Reiches zudem).
Einer, der vor seiner Thronbesteigung aufs äußerste machtbewusst ohne Rücksicht auf Verluste vorging, Marcus Antonius mit seiner Kleopatra in die Knie zwang und der nach seiner Thronbesteigung letztendlich die Herzen der Römer und der zivilisierten Welt in den Bann schlug. In jungen Jahren gehasst und gefürchtet, nach seinem Tod ehrlich und in der Tiefe betrauert.

Eine Veränderung der Persönlichkeit, die auch in der gut lesbar geschriebenen und sorgfältigen Biographie des Althistorikers Werner Dahlheim natürlich ihren Platz findet.

In zeitlicher Abfolge beginnt Dahlheim seine Betrachtungen aber zunächst mit der politischen und öffentlichen Situation am Ende des Wirkens Caesars, eine Zeit der Republik, die Augustus wenig geprägt hat. Führt dann über den Verrat, den Bürgerkrieg der Erben und den darin enthaltenen Hochverrat des späteren Augustus hinein in die, noch heute schillernd nachhallende, Zeit der Verwicklungen um Marcus Antonius, Kleopatra und Octatvian hinein.

Erst nach dieser ausführlichen und in nicht ausufernden Kapiteln kundig beschriebenen Grundlagen der Machtergreifung Octavians und seiner persönlichen Entwicklungen bis zu diesem Zeitpunkt hin, setzt Dahlheim in einem zweiten Hauptteil nun mit umfassenden Blick die äußere und innere Entwicklung der Herrschaft des Augustus in das Zentrum seiner Betrachtungen. Eine Zeit, in der eine immense Ausdehnung des Reiches stattfand, eine Zeit, in der Jesus Christus geboren und hingerichtet wurde und, im Nachgang dieses Ereignisses, neue Kräfte in Form der jungen Christenheit ihre Wirkung auch in Rom selbst begannen.

Eine Zeit vor allem aber des inneren Friedens und des äußeren Wohlstandes, übrigens nicht nur für Rom selbst, sondern durch die Eingliederung vieler Regionen in das römische Reich und die damit einhergehende innere Ordnung dieser Regionen auch eine Zeit des relativen Wohlstandes für viele Völker, wie Dahlheim überzeugend darlegt.

Teils überraschende und andere Blickwinkel setzt Dahlheim im Laufe seiner Betrachtungen in den Raum, Blickwinkel, die einerseits die vermeintliche innere Wandlung des Augustus kritisch betrachten und mancher Nachfrage aussetzen, Blickwinkel aber auch, die eine ganze Reihe von Vorurteilen gegen vermeintlich grausam herrschende und ausschließlich unterjochende Römer ebenso differenziert aufzulösen verstehen.

Die fast theologische Ebene der Herrschaft des Augustus nimmt Werner Dahlheim in den abschließenden Kapiteln seines Buches ebenfalls auf und führt diese einer Bewertung zu. Das Selbstverständnis des Augustus, seine Herrschaft als Heilsgeschichte für Rom und die Welt zu deuten und die Rezeption dieses Verständnisses in der christlichen Geschichtsdeutung. In dieser nämlich erhält auch der Kaiser, unter dessen Ägide die Heilsgeschichte Gottes ihren Anfang nahm, eine positive Würdigung und nimmt Anteil am Licht Gottes in jener Zeit.

Werner Dahlheim schreibt kundig, nimmt durchaus Wertungen vor, verbleibt somit nicht im rein beschreibenden Duktus. Vermittels seiner lebendigen und bildhaften Sprache liest sich die Biographie stellenweise wie ein Roman und führt zu einem anregenden und fundierten Lesegenuss. Die teilweise eingestreuten und bis dato eher unbekannten Illustrationen ergänzen den Text in bester Art und Weise. Alles in allem eine hervorragend geschriebene, umfassende und tief greifende Biographie über diese "Wendegestalt" der Geschichte.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das ist keine Biographie, 28. April 2012
Dahlheims "Augustus" ist als Biographie des Caesarneffen und späteren Kaisers Augustus gekennzeichnet. Mir scheint, er hat frühere Aufsätze über u.a. über Cicero, Sextus Pompejus u.a. als Kapitel dieser "Biographie" verwurstet. Anstatt etwas von der Denkweise und den Plänen des Octavian (Augustus) zu erfahren, fühlt er sich in Cicero und Sextus Pompejus ein und schildert die Hauptperson nur von außen entfernt. Das ist keine Biographie, sondern eine unausgewogene Geschichte Roms, wobei die Lebensdaten des Augustus die zeitlichen Grenzen setzen.
Selbst Sueton ist hier persönlicher und biographischer.
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Augustus: Aufrührer, Herrscher, Heiland
Augustus: Aufrührer, Herrscher, Heiland von Werner Dahlheim (Taschenbuch - 26. August 2013)
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