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5.0 von 5 Sternen Beruhigender Blick auf das Seniorenhirn
Wie heißt es doch: Die guten Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können? Nun ja - wenn denn uns ältere Menschen nicht z.B. Alzheimer als Schreckgespenst bedrohen würde... Ich kann gut damit leben, dass mich meine Enkelkinder im Memoryspiel so alt aussehen lassen, wie ich es bin; dass ich mehr Zeit als...
Vor 3 Monaten von Dr. Reinhard Lahme veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Hoffnung
Wenn man sich mit dem Gehirn und seinen Funktionen ein wenig beschäftigt hat, gibt es nicht viel Neues, in diesem Buch von A. Aleman. Wenn man sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt, ist das sicher anders. Gut und wichtig ist, dass Aleman uns nicht hinters Licht führt. Wie immer wir leben, was immer wir essen, wie immer wir unseren Denkapparat...
Vor 2 Monaten von Josef Marx veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beruhigender Blick auf das Seniorenhirn, 11. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wenn das Gehirn älter wird: Was uns ängstigt. Was wir wissen. Was wir tun können (Gebundene Ausgabe)
Wie heißt es doch: Die guten Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können? Nun ja - wenn denn uns ältere Menschen nicht z.B. Alzheimer als Schreckgespenst bedrohen würde... Ich kann gut damit leben, dass mich meine Enkelkinder im Memoryspiel so alt aussehen lassen, wie ich es bin; dass ich mehr Zeit als früher dazu benötige, einen komplexen Sachverhalt zu durchdringen oder ein Gedicht auswendig zu lernen; dass ich mal etwas vertüttele, vergesse usw. Seit der Lektüre von André Alemans "Wenn das Gehirn älter wird" aber sind meine diffusen Sorgen, was meinen Kopf betrifft, deutlich geringer geworden.

Der holländische Neuropsychologe klärt den Leser in wohltuender Sachlichkeit darüber auf, was mit einem alternden Gehirn passiert. Es versteht sich von selbst, dass unsere Fähigkeiten nachlassen. Aber dies trifft keineswegs auf alle Bereiche in gleicher Weise zu. In manchen Bereichen ist der ältere Mensch mit seinen vielfältigen Lebenserfahrungen dem jüngeren sogar überlegen.

Neben zahlreichen Fallgeschichten präsentiert der Autor einen Vorbeugungs-und Unterstützungsplan in fünf Punkten, in dem er zusammenfasst, was jeder ältere Mensch bereits längst wissen sollte: Vernünftige Ernährung / Viel Bewegung / Aufgaben stellen / Offenheit Neuem gegenüber / Liebe.

Ein wichtiges Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schuld oder nicht schuld, das ist hier die Frage., 5. Februar 2014
Der holländische Neuropsychologe André Aleman hat in einem sachlichen und informativen Buch die Vorgänge beschrieben, die Einflüsse auf die Entwicklung unseres Gehirns im Laufe eines langen Lebens nehmen.

Das alltägliche Wissen vom „jungen“ Gehirn das sich zum alten Gehirn verändert, liegt auf der Hand. In seinen Abhandlungen bespricht Aleman die Stadien des Langzeit-Kurzzeit- und Arbeitgedächtnisses und, sehr wichtig, die Veränderungen in den kognitiven Fähigkeiten. Testverfahren und Bilder veranschaulichen die verschiedenen Stadien der Gehirnentwicklung. Neu für den Leser mag sein, dass sich das alte Gehirn vom jungen dahingehend unterscheidet, dass es auch Vorteile gibt, die das alte Gehirn auszeichnen.

Wenn sich nicht gerade die Alzheimerkrankheit ins Gehirn einschleicht, kann das Alter mit dem Verlust des Kurzzeitgedächtnisses durchaus gleichwertige andere Möglichkeiten entwickeln. Gereifte Emotionen, lebenslange Erfahrungen, soziale Kompetenz und Training vermögen den alten Menschen mit dem Zugewinn an Freiheit beglücken.

Zum Abschluss seiner Ausführungen, die z.T. recht fachwissenschaftlich sind, werden noch einmal die Verhaltensweisen aufgezeigt, die dem Verfall der Hirnzellen entgegen wirken könnten: dazu gehören Bewegung, gesunde Ernährung, geistige Aktivität, soziale Kontakte, Spiritualität, Religion und die Liebe.
Alemans Empfehlungen für den Erhalt zahlreicher Kompetenzen sind ernst zu nehmen; sie zeigen, dass das berühmte Schlagwort „wer rastet, der rostet“ immerwährend gültig ist.

Für mich haben die letzteren Aussagen allerdings einen leicht moralisierenden Charakter. Als könnten wir dem Altern und Tod entgegen wirken, und als wäre derjenige, der diesen Ratschlägen nicht folgt, selber schuld an einem frühzeitigen Verfall und Ende. So aber ist es nicht. Eine Vielzahl von negativen Krankheits- und Altersmerkmalen sind unabänderlich, und es gilt, mit diesen Einschränkungen zu leben und zu sterben.

Dennoch ist dieses Buch ein weiteres Mosaiksteinchen unter den zum Thema veröffentlichten Abhandlungen, das zu Erklärungen über das physische und mentale Altwerden beiträgt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Hoffnung, 15. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wenn man sich mit dem Gehirn und seinen Funktionen ein wenig beschäftigt hat, gibt es nicht viel Neues, in diesem Buch von A. Aleman. Wenn man sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt, ist das sicher anders. Gut und wichtig ist, dass Aleman uns nicht hinters Licht führt. Wie immer wir leben, was immer wir essen, wie immer wir unseren Denkapparat trainieren, es wird bestenfalls den geistigen Verfall verlangsamen. Wenn wir mit den "falschen" Genen ausgestattet sind, wird uns die Altersblödheit irgendwann erwischen und wir können fast nichts dagegen tun.
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Wenn das Gehirn älter wird: Was uns ängstigt. Was wir wissen. Was wir tun können
Wenn das Gehirn älter wird: Was uns ängstigt. Was wir wissen. Was wir tun können von André Aleman (Gebundene Ausgabe - 18. Dezember 2013)
EUR 17,95
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