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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut fesselnd
Dahlheim hat es verstanden, die bekannte Welt um die Zeitwende auf gut lesbare Art darzustellen. Die Sprünge in Zeit, Ort und Thema fordern aber den Leser. Bei einer zweiten Lesung dürfte viel mehr hängen bleiben. Auch müsste der eine oder andere Klassiker der Antike wieder einmal vom Büchergestell auf den Nachttisch. Es wirkt wie ein Wunder, dass...
Vor 7 Monaten von Rudolf Martin veröffentlicht

versus
29 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lukas stellte eine exakte historische Recherche an
Der Titel deutet an, dass es um die Zeit Jesu geht. Wer dann auf Seite 53 die Umstände des Lebens Jesu ansieht und die Angaben zur Geburt Jesu Christi liest, wundert sich. Der Autor war offenbar Lehrstuhlinhaber für Alte Geschichte an der Technischen Universität Berlin. Er kennt nicht einmal das Werk eines früheren Berliner Professors für...
Vor 7 Monaten von Gerardo veröffentlicht


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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut fesselnd, 23. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Welt zur Zeit Jesu (Gebundene Ausgabe)
Dahlheim hat es verstanden, die bekannte Welt um die Zeitwende auf gut lesbare Art darzustellen. Die Sprünge in Zeit, Ort und Thema fordern aber den Leser. Bei einer zweiten Lesung dürfte viel mehr hängen bleiben. Auch müsste der eine oder andere Klassiker der Antike wieder einmal vom Büchergestell auf den Nachttisch. Es wirkt wie ein Wunder, dass das Christentum sich so global durchsetzen konnte.
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43 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historischer Blick hinter die Kulissen des Glaubens, 13. Oktober 2013
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Welt zur Zeit Jesu (Gebundene Ausgabe)
"Jésus annonçait le royaume, et c’est l'Église qui est venue."
(Alfred F. Loisy, 1857 -1940 - Theologe und Historiker.)

Als emeritierter Lehrstuhlinhaber für Alte Geschichte an der Technischen Universität Berlin und seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist der Autor des Buches, Prof. Dr. Werner Dahlheim (Jahrgang 1938), nicht nur ein ausgewiesener Experte für römische Geschichte, sondern auch ein Kenner des frühen Christentums, was er in rund drei Dutzend Publikationen bewiesen hat.

Der für sein im September 2013 erschienenes Buch gewählte Titel „Die Welt zu Zeit Jesu“ kann diesem jedoch nicht gerecht werden, sich die Abhandlung mit einem weitaus längeren Zeitraum befasst. Deutlich wird dies bereits bei einem Blick in den Anhang (XVII),wo eine Zeittafel zu finden ist (S. 464), welche die wichtigsten Ereignisse vom Babylonischen Exil der Juden bis zur Eroberung Jerusalems durch den zweiten Kalifen Umar ibn al-Chattab und damit einen Zeitraum von 1100 umspannt. Der Klappentext sorgt für ein übriges, um die beim Leser eine beschränkte und damit falsche Vorstellung vom Inhalt des Buches zu erwecken, indem er die liebgewordene Vorstellungen von der Händewaschung des Pontius Pilatus, seiner Kriegsknechte und dem allmächtigen römischen Imperium in den Vordergrund stellt. Das auf dem Buchumschlag abgebildete Gebäude zeigt zudem nicht das "Modell der Rekonstruktion des Zweiten Tempels", sondern lediglich die südliche Ummauerung des Tempelbezirkes mit einer monumentalen Treppe, von der heute lediglich der sogenannte "Robinson-Bogen" übrig geblieben ist.

Im weitaus überwiegenden Teil von sechzehn Kapiteln beschreibt der Autor die historischen, religiösen, politischen, ethnischen, sozialen, wirtschaftlichen etc. Aspekte, welche das Leben der Antike bestimmten. In diesen multikausalen Gesamtkontext spenkelt Dahlheim zunächst den Menschen Jesus aus Nazareth nur ein. Besonders bei angeblichen „Kindermord von Bethlehem“ und dem Praefectus Judaeae, Pontius Pilatus offenbaren sich bereits die ersten Diskrepanzen zwischen zwischen Glauben und historischer Realität. Mit dem Glaube an die Auferstehung des Gekreuzigten entstand eine Sekte, die von einem Spätberufenen namens Paulus übernommen wurde, der sie von ihrer jüdischen Tradition löste und zur Heidenmission vollständig gräzisierte und erst dadurch das Christentum als etwas Neues schaffen konnte. Im Mittelpunkt der nächsten Kapitel steht das römische Imperium als Ordnung der Welt, der Bedeutung von Kaiser und Gott und das öffentliche und private Leben. In den frühen christlichen Schriften mischte sich die Welt der Wunder, Magie und Märchen zu spannenden Geschichten, mit denen es sich gut missionieren ließ. Parallel hierzu breiteten sich die Mysterienkulte der Isis, des Dionysos und des Mithras aus, von denen eine Reihe von Elementen im Christentum Aufnahme fanden. Mit dem Glauben an eine Auferstehung zogen die einstmals nach außerhalb der Stadtmauern verbannten und verbrannten Toten in die Städte ein, wo sie eine Erdbestattung fanden.

Bereits die ersten Christen stritten sich um den "wahren Glauben", so dass für das Überleben der Gemeinden stets neu gefundene Lösungen werden mussten. Der Raum für Irrtümer war groß, so dass eine ganze Reihe unterschiedlicher Lehrmeinungen entstanden. Schließlich schlug die Stunde der Aufseher, Bischöfe genannt, die angesichts des unkontrolliert wuchernden Schrifttums die Festlegung auf verbindliche Texte forderten. Auch die später kanonisierten vier Evangelisten hatten Jesus nicht persönlich gekannt, sondern schrieben 40 bis 90 Jahre nach seinem Tode aufgrund Hören und Sagen. Mit Kaiser Konstantin fand sich dann endlich ein Mächtiger, der dieses Ansinnen erfülle konnte. Mit dem Nicänischen Glaubensbekenntnis waren Gottvater, Sohn und Heiliger Geist zu einer Wesenseinheit geworden, die Jesus selbst niemals gelehrt hatte. Ein kaiserliches Gesetz verlieh dem Dogma reichsweite Geltung. Mit seiner Vergöttlichung entfernten sich die Gläubigen immer weiter von der Botschaft des Gekreuzigten.Zu Schluss des Buches wird deutlich, dass vor allem die beinahe nahtlose Übername der römischen Verwaltungsstrukturen zur Schaffung einer priesterlichen Hierarchie samt ihres Heilmonopols letztendlich der wichtigste Grund dafür war, dass sich das Christentum durchsetzten konnte. Durch eine Reihe von Konzilen und Dogmen wurde aus der einstigen "Gemeinschaft der Heiligen" schließlich eine "Bußanstalt für Sünder", die sich im Laufe der Jahrhunderte in eine Vielzahl von Fraktionen spalten sollte. Die Diskrepanz zwischen Theologie und persönlichem Glauben bestand jedoch von Beginn an.

Den Abschluss des Buches bildet der bereits genante Anhang zu dem noch Anmerkungen, Fußnoten, Quellen- und Literaturhinweise sowie zwei Register gehören.

Das Buch war timediver® im Oktober 2013 ein wertvoller Begleiter auf seiner Reise durch die West-Türkei, da es auch die von mir besuchten Stätten Pergamon, Ephesos und Aphrodisias als Kumulationspunkte der religionsgeschichtlichen Entwicklung des Christentums miteinbezieht. Dahlheim bietet ein historisches Zeugnis, dass Glaube nicht vom Himmel fällt, sondern alleine von Menschen gemacht wird.

5 Amazonsterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Einblick in die Epoche, 29. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Welt zur Zeit Jesu (Gebundene Ausgabe)
Man bekommt genau das, was der Titel verspricht, ein Einblick in die Welt der Heiden, Juden und Christen zur Zeit Jesu, wobei der Schwerpunkt klar im Römischen Reich liegt. Ein wenig zu kurz kommt mir die Erklärung, warum wurden Heiden auf einmal Christen? Was war der Grund, dass immer mehr Menschen damals eine Religion annahmen, die ihrer bisherigen Tradition so ziemlich entgegen stand? Das blieb für mich auf nach der Lektüre ehrlich gesagt eher offen. Wer weiss, ob man so etwas überhaupt beantworten kann? Ein bißchen ist es manchmal anekdotenhaft, aber im Ganzen eine sehr lesenswerte Sache.
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5.0 von 5 Sternen Die Welt zur Zeit Jesuich auch den, 21. Mai 2014
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Rezension bezieht sich auf: Die Welt zur Zeit Jesu (Gebundene Ausgabe)
Sehr ausführlich und interessant geschrieben ! Manchmal geht es etwas hopplahopp .Sehr gut finde ich auch den
Überblick über die orientalischen Staaten .
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5.0 von 5 Sternen Gute Sache, 16. Mai 2014
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Rezension bezieht sich auf: Die Welt zur Zeit Jesu (Gebundene Ausgabe)
Spannend geschrieben, gut recherchiert und erklärt. Eine Empfehlung wert auch für solche die nicht so gerne Sachbücher lesen - eine Alternative zu Historomanen.
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5.0 von 5 Sternen Sehr interessant!, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Welt zur Zeit Jesu (Gebundene Ausgabe)
Sehr ausführlich wird die Welt zur Zeit Jesu geschildert. Man braucht etwas Geduld, aber es lohnt sich, wenn man historisch interessiert ist, sich in die Zusammenhänge zu vertiefen. Die Gestalt des Jesus von Nazareth wurde mir auf dem Zeithintergrund viel besser verständlich.
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5.0 von 5 Sternen Die Antike auf elegante Weise nahegebracht, 8. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Die Welt zur Zeit Jesu (Kindle Edition)
Die profunden Geschichtskenntnisse werden auf äußerst gekonnte Art präsentiert! Fachleute und geschichtlich interessierte Laien profitieren von der Lektüre.Einziger Wehmutstropfen: die fehlenden Seitenzahlen!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für geschichtlich Interessierte Leser ein reines Vergnügen!, 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Welt zur Zeit Jesu (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch verschlungen. Wer allerdings die kirchliche Interpretation der Heilslehre präferiert, wird seine Schwierigkeiten mit dem Text haben. Für alle Anderen ist die Lektüre reiner Genuss.
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29 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lukas stellte eine exakte historische Recherche an, 21. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Welt zur Zeit Jesu (Gebundene Ausgabe)
Der Titel deutet an, dass es um die Zeit Jesu geht. Wer dann auf Seite 53 die Umstände des Lebens Jesu ansieht und die Angaben zur Geburt Jesu Christi liest, wundert sich. Der Autor war offenbar Lehrstuhlinhaber für Alte Geschichte an der Technischen Universität Berlin. Er kennt nicht einmal das Werk eines früheren Berliner Professors für Altertumswissenschaften, August Wilhelm Zumpt (1815 - 1877). Zumpt hat eine Statthalterschaft des bei Historikern gut bekannten Quirinius in Syrien für die Zeit 3/2 vor Chr. nachgewiesen. Das Buch von Zumpt heisst "Das Geburtsjahr Christi (1869). Dann behauptet Dahlheim, Herodes der Grosse sei 4 vor Chr. gestorben. Auch das ist seit vielen Jahren widerlegt. Gemäss der umfassenden Studie des deutschen Gelehrten Florian Riess ist nachgewiesen, dass Herodes erst im Jahr 1 vor Chr. gestorben ist. Das Buch von Riess heisst "Das Geburtsjahr Christi. Ein chronologischer Versuch"(1880). Das sind nur die beiden schlimmsten Fehler bei Dahlheim. Er behauptet dann, Lukas habe keine historische Untersuchung angestellt; es ist eher so, dass Dahlheim keine historische Untersuchung vorgenommen hat. Offenbar ist er als emeritierter Professor nicht geübt, auch die groben Informationen im Internet zu nutzen und daraufhin eine gezielte Ueberprüfung anzustellen. Mich wundert das Lektorat von C.H. Beck. Hat dort niemand eine ungefähre Ahnung von diesen Fragen? Nebenbei hat auch das Konzil Vaticanum 1 (1870) festgestellt, dass niemand eine ungelöste kirchliche Frage gegen die mehrheitliche Auffassung der Kirchenväter interpretieren kann. Genau das tut Dahlheim. Die Kirchenväter sagen - bis auf einen - Jesus ist 2 vor Chr. geboren. Dahlheim ist ganz sicher kein Kenner des frühen Christentums. Ich bedauere, das Buch von Dahlheim gekauft zu haben, weil ich nun auch Zweifel bei anderen Aussagen des Buches haben muss.
Dr. Gerd J. Weisensee MSc
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Die Welt zur Zeit Jesu
Die Welt zur Zeit Jesu von Werner Dahlheim (Gebundene Ausgabe - 23. Dezember 2013)
EUR 26,95
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