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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die dünne Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei
Preising ist Erbe und Besitzer einer großen Fabrikkette. Als er in Tunesien unterwegs ist, um einer seiner Fabriken zu besichtigen, wird er in einem Hotel in einer Wüstenoase spontan zu einer Hochzeit von jungen Briten aus der Finanzwelt eingeladen, die sich dekadent geben, und für die Geld keine Rolle spielt. Doch während der Nacht verändert...
Vor 15 Monaten von book.seller veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen interessante Novelle
Sprachlich schreibt der Autor gut aber durchaus etwas selbstverliebt. Die spannende Handlung ist sehr verkürzt wiedergegeben. Hätte sich aus meiner Sicht gelohnt dies zu einem Roman auszuarbeiten und damit auch die Brüche zwischen den Handlungen mehr Zeit zu geben. Der Entwicklung wird wenig Raum eingeräumt.
Vor 5 Monaten von Eric Hoffmann veröffentlicht


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die dünne Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei, 24. Januar 2013
Von 
book.seller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Frühling der Barbaren: Novelle (Gebundene Ausgabe)
Preising ist Erbe und Besitzer einer großen Fabrikkette. Als er in Tunesien unterwegs ist, um einer seiner Fabriken zu besichtigen, wird er in einem Hotel in einer Wüstenoase spontan zu einer Hochzeit von jungen Briten aus der Finanzwelt eingeladen, die sich dekadent geben, und für die Geld keine Rolle spielt. Doch während der Nacht verändert sich die gesamte Situation der Finanzmärkte. Der Britische Pfund stürzt ins Bodenlose, England ist bankrott. Weil die Hochzeitsgesellschaft nun die Rechnung nicht mehr bezahlen kann, wird sie kurzerhand vor die Tür gesetzt. Mit ungeahnten Folgen für alle.

Mit "Frühling der Barbaren" ist dem Schweizer Jonas Lüscher ein ganz besonderes Buch gelungen. Die Novelle, man könnte sie fast schon als Parabel bezeichnen, behandelt ein Thema, das aktueller nicht sein könnte. In Zeiten, die was das Finanzielle angeht, nicht immer sehr beruhigend sind, zeigt er auf, welche Folgen ein Bankrott eines europäischen Landes für den Rest der Welt haben könnte. Sicherlich sind einige Situationen überspitz und übertrieben dargestellt. Aber manchmal scheint es, wenn man die Geschichte betrachtet, dass nur übertrieben dargestelltes, ein Umdenke bewerkstelligen kann.

Doch in diesem Buch geht es nicht vorrangig um die Finanzkrise. Es ist vielmehr ein Buch darüber, was es bedeutet ein Mensch zu sein und darüber wie wir Menschen uns in Extremsituationen verhalten. Handeln wir oder betrachten wir alles aus einer gesunden Distanz, wie Preising. "Frühling der Barbaren" ist ein kleines, intelligentes Buch, das sich lohnt zu lesen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur ein dünnes Häutchen ..., 23. Februar 2013
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Frühling der Barbaren: Novelle (Gebundene Ausgabe)
Die Kultur ist ein dünnes Häutchen über dem Vulkan der Barbarei. Und niemand sollte sich zu sicher sein, dass er selber auf der Seite der Kultur steht.
Preising ist von Beruf Erbe, aber einer der stillen Sorte. Er hat das Glück, einen fähigen und loyalen Geschäftsführer für seine geerbte Firma gefunden zu haben, und seitdem treibt er ohne Ziel durchs Leben. Er hat keine erkennbaren Bedürfnisse, weder materiell noch sexuell, er beobachtet die Menschen aus der Distanz, Nähe ist ihm unangenehm. Doch dann soll er zu Verhandlungen nach Tunesien, und in dem Luxusressort seines Geschäftspartners erlebt er die Apokalypse im Kleinen. Zu den Gästen gehört auch eine englische Hochzeitsgesellschaft: steinreiche Hedgefondsmanager, Investmentbanker und Devisenhändler. Sie verprassen ihr "verdientes" Geld mit vollen Händen, lassen ihren Trieben zügellos freie Hand, in dem Wissen, dass ihnen die Welt gehört - bis Großbritannien völlig überraschend den Staatsbankrott erklärt und aus den steinreichen Masters of the Universe eine Horde verarmter Egomanen wird, die ihre Hotelrechnung nicht zahlen können. Und dann reißt das dünne Häutchen über dem Vulkan.

Jonas Lüscher konstruiert seine Geschichte raffiniert über mehrere Erzählebenen. Die Rahmenhandlung, ein Gespräch zwischen Preising und dem Ich-Erzähler, wechselt plötzlich in die dritte Person und damit nimmt der Erzähler nicht nur eine übergeordnete Position ein, sondern er schaut in dieser Perspektive den Protagonisten auch hinter die Stirn, deckt Lebenslügen und unangenehme Geheimnisse auf, die Verhalten und Aussagen in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Dabei würzt Lüscher seine Geschichte mit sprachlich brillanten, schillernden Details, witzig und einfallsreich, nie um eine Überraschung verlegen. Die Beziehungen wirbeln wild durcheinander, Träume zerbrechen, private wie berufliche. Aus der schlichten Form der Rahmenhandlung schälen sich immer mehr Ebenen heraus, die Geschichte in der Geschichte in der Geschichte ... dabei bleiben seine Figuren immer lebendig und echt. So unterschiedlich ihre Charaktere sind, so homogen ist doch das Sittengemälde in der abgeschiedenen Wüstenoase.

Lüschers Zivilisationskritik ist nur zu offensichtlich: Die großen Fische im Haifischbecken der Finanzkriminellen zeichnen sich nicht durch Kenntnisse, sondern durch Schnelligkeit und absolute Gewissenlosigkeit aus. Ehemalige Söldner, die früher schnell mal den Abzug betätigten und heute genauso eiskalt Milliarden vernichten. Es sind ja nicht die eigenen. So verwischen die Grenzen zwischen Kultur und Barbarei und der Rückfall in alte Gewohnheiten ist da nur ein kleiner Schritt.

"Frühling der Barbaren" ist eine wunderbar erzählte Parabel auf die Brüchigkeit unserer Gesellschaft. Es ist eben nur ein dünnes Häutchen...
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn der innere Rahmen sich auflöst, 24. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Frühling der Barbaren: Novelle (Gebundene Ausgabe)
„„Das wird kein gutes Ende nehmen“, prophezeite er über den Rand einer englischen Zeitung vom Vortag hinweg. „Diese Kinder, sie werden uns alle in den Abgrund reißen““.

Wobei dieses Geschehen des „Abgrundes“ in der Novelle Lüschers noch lange auf sich warten lassen wird. Erst zum Ende hin kommt in diese „Außenwelt“ Fahrt hinein, zuvor breitet Lüscher Seite um Seite mit Akribie und bildkräftiger Sprache die „Innenwelt“ seiner verschiedenen Protagonisten aus, die sich dort in der Wüste in Tunesien im luxeriösen Ambiente zunächst den Feierlichkeit einer Hochzeit hingeben.

Ein interessantes Spannungsmoment des Buches liegt dabei zwischen dem „modernem“ Thema des Romans und seiner „antiquierter“ Form. Im sprachlichen Stil einer Gesellschaftsnovelle des beginnenden 20. Jahrhunderts lässt Jonas Lüscher in seinem Debüt hinter die Fassaden des modernen, finanz- und konsumorientierten Menschen blicken. In gründlicher Vertiefung von Persönlichkeit und Eigenart seiner Figuren führt er so fast gemächlich den Spannungsbogen im Buch ein und fort, immer im Hintergrund mitschwingend lassend, dass hinter den souveränen und höflichen Fassaden noch ganz anders an Handlungsweisen lauert

Auf der einen Seite beschreibt Lüscher damit wortgewandt einerseits die Hilflosigkeit und massive Egozentrik des „Westlers“. Schnösel, finanzkräftige Leute, die dann ohne Vorbereitung auf den (fiktiven) Staatsbankrott Englands zu reagieren haben.

Kreditkarten gesperrt, kein Geld zu bekommen, für nichts wird mehr gerade gestanden, weder für Flüge zurück noch für die exorbitante Hotelrechnung der Gesellschaft. Schnell fallen dann zum Ende des Buches hin die Fassaden. Nackte Egozentrik, Ohnmacht, jeder gegen jeden tritt in den Raum, eine „Barbarei“, die um sich greift.

Mittendrin der Fabrikant Preising, Schweizer, zunächst wenig betroffen und doch mit hineingesogen in den beginnenden Taumel.
„Preising.... sucht Saida in ihrem Büro auf, um sich von ihr eine Mahlzeit zu erbitten“. Soweit ist es schon gekommen.

Ein Taumel, der auch die andere Seite nicht auslässt. Die Einheimischen, die „Bediensteten“, zunächst servil, sehen sich plötzlich in der Rolle der „Oberhand“ wieder. Nicht nur im Hotel.

Eine Gemengelage, die nur hier und da kleinere Funken braucht, um letztendlich in einer Katastrophe zu münden. Ein Kamel und ein aufschneiderischer Engländer mit seinem „Rezept vom gefüllten Kamel“ werden dafür sorgen, dass Blut fließen wird. Nicht nur das des Kamels. Denn auch der Kampf um den Swimmingpool wird entbrennen. Ganz lakonisch, wie nebenbei lässt Lüscher zu diesem Zeitpunkt der Geschichte dann Blut fließen und wahrhaft barbarische Riten in den Raum treten. Eine ganze Verkettung eigentlich von Kleinigkeiten, leichten Intrigen, Hochnäsigkeit lässt Lüscher dabei geschickt ineinander greifen um aufzuzeigen, wie wenig gefestigt das bisschen Tünche der Zivilisation letztlich im Raume steht und wie schnell das „jeder gegen jeden“ für noch so kleine momentane Vorteile aufbrechen kann.

Ein Vorwurf, den Lüscher durch die gesamte Geschichte hindurch sorgsam mitschwingen lässt. Dass selbst jene, die noch einen Rest moralischen Empfindens in sich tragen, wie Preising, zu wenig handeln, wenn es noch an der Zeit ist. So legt Lüscher durchaus eine gewisse Tragik in seinen Protagonisten Preising, der immer kurz davor zu stehen scheint, doch aktiv einzugreifen, letztlich aber nicht zur Handlung sich durchringen kann.

So verbleibt am Ende eine Form des Fatalismus und des Aufzeigens einer allseitigen inneren Lähmung, eines „alles ist möglich – aber nur nach unten“, die beim Leser durchaus Nachhall erzeugen wird. Auch wenn es nicht einfach ist ob der gewählten Form, der Langsamkeit und des teilweisen breiten Ausschweifens der Erzählung, immer nah am Geschehen und den Personen zu bleiben. Ein gewisses Gefühl der Künstlichkeit im Stil, des „weit weg“ von moderner Alltagssprache und Sprachverständnis hindert letztlich die Lektüre doch mehr, als dass es sie befördert und in ihrer Fremdheit zu fesseln vermag.

Im Gesamten eine interessante Lese Erfahrung und eine in Teilen sprachlich elegante Darstellung des labilen Zustandes dessen, was die moderne Welt „Zivilisation“ nennt mitsamt ihrer verbreiteten inneren Ohnmacht und Handlungslosigkeit, wenn es darauf ankäme.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Frühling in der Psychiatrie, 13. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Frühling der Barbaren: Novelle (Gebundene Ausgabe)
Gutes Buch, hat mir sehr gefallen!

Der Schweizer Fabrikeerbe Preising, ein gutbürglicher und etwas naiver, aber sonst liebenswerter Zeitgenosse, ist Gast in einem Urlaubsresort in der tunesischen Wüste. Ebenfalls anwesend eine Gruppe von (wunderbar unsymphatischen) Londoner Investmentbankern, die eine in grotesker Weise ausufernde Hochzeitsfeier begehen. Während des Höhepunkts der Feierlichkeiten erfolgt ein gigantischer Börsencrash, das britische Pfund ist über Nacht nichts mehr wert, Kreditkarten werden nutzlos, Bezahlung ist nicht mehr möglich. Chaos bricht aus und die (im Titel des Buchs erwähnte) Barbarei greift um sich, nachdem die arabischen Bediensteten zu neuem Selbstbewusstsein finden. In letzter Minute schafft es der Held, das in Flammen aufgehende Resort zu verlassen. Aus der ruhigen Umgebung einer Schweizer Heilanstalt blickt Preising auf die Geschehnisse zurück; womöglich geistig umnachtet, das Ende bleibt offen.

Hauptthema des Buchs ist - nach meinem Eindruck - die Brüchigkeit der westlichen Zivilisation, oder überhaupt jeder Art von Zivilisation, die hier anlässlich eines Zusammenbruch des Finanzsystems zu Tage tritt. Vor diesem historisch-philosophischen Hintergrund erzählt Jonas Löscher vor allem aber eine flotte und spannende Geschichte, die auf intelligente Weise unterhält.

Mir hat vor allem der latente vorhandene schwarze Humor und Sarkasmus sehr gut gefallen, der mit der (bewusst?) etwas altertümlich gehaltenen und ausschweifenden Sprache gut kontrastiert. Die handelnden Personen werden nicht geschont, alles wird immer schlimmer. Trotzdem ist das Ende nicht hoffnunglos, irgendwie schafft es der Held, sich zu behaupten. Wenn am Ende auch nur in der Psychiatrie...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Sprache , die aus einer anderen Zeit zu stammen scheint, die mir aber sehr viel Freude und Lesegenuss bereitet hat, 13. Mai 2013
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Frühling der Barbaren: Novelle (Gebundene Ausgabe)
Der Schweizer Autor Jonas Lüscher, hat mit seiner raffiniert gebauten Debütnovelle gezeigt, dass man zu Bewältigung eines großen Themas nicht unbedingt einen 400 Seiten starken Roman braucht, sondern dass die alte Kunstform der kleinen Novelle durchaus genügend Möglichkeiten bietet.

In seinem die Novelle umrahmenden Teil spazieren der namenslose Erzähler und der Erbe und Besitzer einer großen Fabrikkette, Preising, durch den Garten einer Einrichtung, die der Leser sehr schnell als eine psychiatrische Anstalt identifiziert. Preising erzählt in Abschnitten eine unglaubliche Geschichte, die er in Tunesien erlebt hat, wo er auf Anraten seines Geschäftsführers hingereist ist, um einer seiner Fabriken zu besichtigen. Er kommt in Kontakt mit einer Hochzeitsgesellschaft von jungen Engländern, die in der Vergangenheit mit ihren Spekulationen in der Finanzwelt sehr reich geworden sind. Doch während sie ausgelassen feiern, verändert sich die Situation auf den Finanzmärkten quasi über Nacht dramatisch. Das britische Pfund fällt auf ungeahnte Tiefen, und diese Krise droht mit verhängnisvollen Folgen auch den Rest der Welt mit ins Unglück zu stürzen. Die Hochzeitsgesellschaft kann ihre Rechnung für die mondäne Zelthochzeit in der Wüste nicht bezahlen und wird hinausgeworfen.

Das ist sozusagen der äußere Teil der Geschichte, die Preising seinem Zuhörer während ihres Spazierganges erzählt. Ein Teil, der sehr aktuell die Gefahren benennt, die uns aus den Machenschaften der Finanzwelt drohen, jederzeit.(Im Augenblick schreien alle wieder Hurra über ein Dax-Allzeithoch – wir werden sehen, wie lange es dauert, bis der nächste große Absturz kommt.)

Der andere, innere Teil der stellenweise fast parabelhaften Novelle betrachtet die Innenwelt der Akteure, reflektiert darüber, was Menschsein bedeutet, und wie sich Menschen in extremen Situationen verhalten. Obwohl er selbst weniger von der britischen Krise betroffen ist, erlebt Preisung erschüttert, wie dünn die Decke der Zivilisation ist und lernt seine eigene Lektion in Sachen Globalisierung.

Jonas Lüscher hat seine Novelle geschickt aufgebaut und in einer Sprache geschrieben, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheint, die mir aber sehr viel Freude und Lesegenuss bereitet hat. Sein Hauptthema ist zwischen den Zeilen immer wieder die Moral, was er seinen namenslosen Erzähler mit den Worten sagen lässt:
„Ob Preisings Geschichten wahr waren oder nicht, wusste man nie so genau, aber darum ging es nicht. Ihm ging es um Moral.“

Ich warte schon jetzt auf das zweite Buch dieses Autors, den man unbedingt im Auge behalten sollte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Groß, 18. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Frühling der Barbaren: Novelle (Gebundene Ausgabe)
Jonas Lüschers Erstling ist eines der Bücher, das mich in diesem Jahr wirklich glücklich gemacht hat. Der konzentrierten und formal geschlossenen Gattung der Novelle kann man kaum besser, eleganter und sprachgewaltiger eine perfekte Form geben. Dabei ist das Ganze dann oft von einer so wunderbar subtilen Komik, dass ich teilweise Tränen gelacht habe. Unbedingt empfehlenswert!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Tierisch" brutal, 20. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Grandiose Beschreibung unserer brüchigen Zivilisation. Das bleibt übrig, wenn den verwöhnten Aufsteigern ihre Millionen wegnimmt. Eine Sprache, kein Wort zu viel, hypnotisch.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Stil, packende Erzählung, 14. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Frühling der Barbaren: Novelle (Gebundene Ausgabe)
Jonas' Lüschers Novelle hat Sätze, in die man sich einfach hineinsetzen kann. Inmitten des ganzen minderwertigen Sprachmülls, den sich der Großteil der Leser heute (z.B. mit "50 shades of grey") über ihre Kindles konsumieren, bin ich einfach nur dankbar darüber, daß jemand so mit Sprache umzugehen weiß wie Lüscher und uns daran teilhaben lässt. Ach ja, und die Story ist auch super.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent und witzig, ein Genuss zum Lesen!, 15. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch praktisch in einem Zug durchgelesen. Sehr unterhaltsam, dabei viele subtile Beobachtungen. Das ist Literatur auf hohem Niveau.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein interessantes Buch über einen langweiligen Mann, 25. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Die Geschichte hat das Tempo eines Boleros. Am Anfang denkt man, na was soll dass denn, zwei Depressive in der Anstalt erzählen sich aus ihrem Leben. Aber die Geschichte fesselt, die Geschichten in der Geschichte fesseln. Bis zum brutalen Schluss, der unserer modernen Gesellschaft den grausamen Spiegel vorhält.
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Frühling der Barbaren: Novelle
Frühling der Barbaren: Novelle von Jonas Lüscher (Gebundene Ausgabe - 17. Januar 2014)
EUR 14,95
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