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am 4. April 2013
.... ist die Quintessenz dieser, trotz des schmalen Buches durchaus aussagebreiten, Untersuchung des „Phänomens Robin Hood“ durch den Berliner Professor für Philologie Andrew James Johnston.

Dass eine „nachweisbare und historisch zu belegende“ Figur hinter der Legende des Gesetzlosen aus dem Sherwood Forest stehen könnte, ist allerdings bereits seit geraumer Zeit widerlegt, Quellen oder andere historische Spuren lassen sich für eine konkrete Person nicht finden.

Den Stand der Forschung fasst Johnston komprimiert und verständlich zusammen und geht dann der Legende bis in die Neuzeit durchaus anregend weiter nach.

Von den ersten Balladen, die (vielleicht) mit der Entstehung der Legende zu tun haben könnten über die „Robin Hood Spiele“ bis dahin, deutlich aufzuweisen, dass jener Hollywood Stempel des „den Reichen nehmen, den Armen geben“ sicherlich so gut wie Nichts mit der Realität im beginnenden Mittelalter in England zu tun haben kann. Dies ist vor allem eine Image Prägung des Films der Neuzeit.

Wie es aber dazu kam, warum überhaupt eine nicht historische Gestalt in dieser Form solche auch aktuelle Verbreitung noch erfährt und andere, durchaus historische Figuren wie „William Wallace“ oder andere nicht im Gedächtnis der Gegenwart wirklich verhaftet geblieben sind, diese Entwicklungen und Begründungen im Buch lesen sich sehr überzeugend und interessant.

Zum einen also ist das Buch interessant für den an der konkreten Figur des Robin Hood interessierten Lesers, der hier in kompakter Form eine Gesamtschau auf den Stand der historischen Forschung erhält. Zum anderen ist das Buch ebenso interessant aber auch in der „Blaupause“, die Johnston für die „Entstehung einer Legende“ an sich vorlegt. Mitsamt den Gründen, warum bestimmte „Corporate Identitys“ sich grundlegend und langfristig in das Gedächtnis der Völker verwurzeln und in welchen Etappen eine solche Legend entsteht und sich im Lauf der Jahre und Jahrhunderte differenziert entfaltet.

Alles in allem eine fundierte und im Stil gut zu lesende Darstellung von Legendbildungen anhand einer konkreten Legendenfigur.
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am 12. Oktober 2013
Warum "nur" 2 Sterne? Die erste Hälfte des Buches fand ich "nicht schlecht", die zweite Hälfte hat mir gar nicht gefallen. Wieso, erörtere ich nachfolgend gern. Der Philologe mit dem für Menschen aus dem englischen Sprachraum obligatorischem Mittelnamen Andrew James Johnston schildert sehr dünn und knapp Hintergrundwissen zu der (fiktiven!?) Person "Robin Hood". Zu Beginn kann das Buch durchaus mit allerhand Wissenswertem begeistern. Ab etwa der Hälfte geht dem Text die Puste aus. So wird über sogenannte Robin-Hood-Spiele berichtet, ab Seite 97 geht es dann nur noch über "Robin Hood auf der Leinwand", sämtliche bisher erschienen Filme und Serien über Robin Hood werden kurz inhaltich erfasst. Der Sinn will sich mir als historisch interessierten Menschen und Akademiker nicht ganz erschließen. Entschuldigung, aber Filmkritiken und belangloses Geplänkel über die Darstellungsfähigkeit mancher Schauspieler ist so ziemlich das Uninteressanteste, was ich in diesem Buch gelesen habe und wissen wollte. Ursprünglich habe ich mir das Buch gekauft, weil ich etwas mehr und vor allem tiefgreifendere Informationen über Robin Hood erfahren wollte. Das Buch geht aber bei weitem nicht so in die Tiefe, wie ich dies ob des vielversprechenden Titels "Geschichte einer Legende" angenommen hatte. Sicherlich beschreibt der Autor in Grundzügen (!) die Herkunft dieses englischen Nationalhelden, bleibt dabei aber meist an der Oberfläche. Ich habe bereits vor Jahren einige Reportagen im TV über Robin Hood gesehen, die einen höheren Informationsgehalt hatten. Von einem Hochschulprofessor hätte ich indes etwas mehr erwartet, insbesondere, wenn ich den wissenschaftlichen Anspruch in Betracht ziehe, der gerade bei einem Buch, das im C. H. Beck Verlag erschienen ist, normalerweise zu erwarten gewesen wäre! Die Danksagungen am Ende des Buches kann ich auch nicht nachvollziehen: "Ich hatte das Glück, dass ich beim Schreiben dieses Buches viel Unterstützung erfuhr." Ferner ist in der Danksagung von "kritischer Intelligenz" und "analytischem Scharfsinn" die Rede. Also bitte... Auch soll das Manuskript "mehrfach gelesen" worden sein. Wenn ich sehe, wie viele akademisch geschulte Menschen angeblich bei diesem Buch mitgewirkt haben sollen, bin ich schon ein wenig erstaunt über das recht magere Endresultat. Gut, das, was inhaltich im Buch greifbar ist, ist frei von Rechtschreibfehlern, die recht dünne historische Berichterstattung ist ebenfalls interessant. Allerdings bin ich der Meinung, daß der Autor durchaus ein paar Meter tiefer in der Vergangenheit hätte graben können und sein Werk um ein paar wesentliche Details -gerade auch zur Region Sherwood, zum Sheriff, u.a.- ergänzen können und auch müssen! Für eine Seminararbeit im dritten Semester wäre das im Buch vermittelte Wissen in Ordnung, ein Professor sollte dann doch ein paar Gänge höher schalten. Ich hatte mir wesentlich mehr erwartet.
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