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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bisher unbekanntes Abenteuer aus der Antike
Abenteuer und ungelöste Rätsel sind der Stoff der Jungenherzen höher schlagen läßt. In meiner Jugend las ich mit glühenden Ohren über Ägypter, die wohl schon den afrikanischen Kontinent umrundet hatten, lange bevor die Römer nach der Macht griffen. Die Lektüre elektrisierte, weil sie einerseits zeigte, was mutige Menschen...
Vor 23 Monaten von Georges de Gueule veröffentlicht

versus
27 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zusammenfabulierung analoger Zufälle
"Warum glaubt der Mensch.......und warum zweifelt er?"
(Titelgeschichte Der Spiegel am 22.12.2012)

Bezeichnenderweise wurde in der zitierten Nummer 52 des Hamburger Nachrichtenmagazins, die einen Tag nach dem angeblich vom Maya-Kalender prophezeiten Weltuntergang erschienen war, in der Rubrik Archäologie, unter der spektakulären Überschrift...
Vor 22 Monaten von timediver® veröffentlicht


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewagte These überzeugend dargelegt, 22. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya (Gebundene Ausgabe)
Der Autor versteht es, spannend und detailreich einige bislang unerklärliche Phänomene in der südamerikanischen Geschichte, insbesondere um das hierzulande weitgehend unbekannte Volk der Chachapoya, darzustellen. Er bietet als Erklärungsmöglichkeit ein Szenario an, bei dem um 100 v.Chr. eine Auswanderergruppe von Karthagern und ihren Verbündeten aus Nordspanien, bzw. Mallorca bis nach Sudamerika gelangt sein könnten, wo sie einige kulturelle - und evtl. auch genetische - Spuren hinterlassen haben könnten.

Dabei argumentiert Giffhorn nicht dogmatisch, sondern betont immer wieder, dass es sich um Arbeitshypothesen handelt. Selbst wenn man seine Thesen nicht teilt, ist das Buch auch für denjenigen lesenswert, der etwas über die faszinierende Kultur der Chachapoya erfahren möchte (Z.B. über die gigantische Bergfestung Kuelap, die es durchaus mit anderen Großbauten in Südamerika aufnehmen kann).

Gesamturteil: Sehr lohnend!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal Flagge gezeigt, 5. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya (Gebundene Ausgabe)
Die Gilde der wenigen diktatorischen deutschen und ein Teil der US-amerikanischen Amerikanisten wird allerdings gegen die Theorie Sturm laufen, aber leider konnten Sie nicht verhindern , dass es so etwas wie den Kennewick-Man, den Spirit-Cave-Man (den Ainu Japans verwandte Individuen) und die Australneger der ersten Besiedlung Südamerikas (Höhle Pintas coloradas in Brasilien), außerdem 15.000 Jahr alte europäische Gene in den Knochen der Objiwa-Indianer Nordamerikas,den Schlachtplatz der Mastodonten in Mexico von 150.000 BC, gegeben hat. Ich finde die ganzen steinzeitlichen Denkweisen der Archäologen nur abstrus, inkl. der Theorie der transsibirischen Migration. Wenn ein einziger der Archäologen, die dies propagieren, Kenntnis vom Leben der sibirischen Ureinwohner hätte, die Theorie wäre niemals aufgestellt worden. Wie kann ein Mensch tausende Meter starke Eisschilde durchqueren, der immerhin in Sibirien die Chance hat, Wölfe, Bären, Mammuts und viele andere Tiere zu jagen und realtiv gut zu überleben.

Die Theorie des Autors setzt aber in der ausgehenden Antike ein, wo Menschen in Europa schon weitgehend technisiert waren und es Schiffe gab, die ohne Weiteres zwischen alter und neuer Welt pendeln konnten. Wenn man nicht alle Argumente in so einem Buch zusammenstellen kann, dann ist dies eine Frage der Aufwände die man betreiben will und kann. Für meine Begriffe ist das Buch eine 80%ige Lösung der Chachapoya-Fragen. Der Rest wäre nur sehr aufwändig zu lösen. Dafür sollte man aber auch lesen, dass es nur ungenügende Ausgrabungen an Ort und Stelle gibt-wie übrigens überall in Peru. Wer das nicht glaubt, soll doch mal selbst nach Peru fahren (aber nicht im klimatisierten Reisebus mit Märchenerzähler-Guide inklusive). Last not least, von all den Kommentatoren glaube ich, dass nicht einer über die Kultur der Kelten in Europa einen Überblick , inkl. der genetischen Vielfalt dieser Leute geben könnte. Natürlich gibt es blonde Kelten, haben diese Leute noch nie einen Iren gesehen? Wenn eine Genanalyse hier Klarheit schaffft, sollte man es sich verkneifen, wie der Blinde von der Farbe sprechen zu müssen!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sechs Sterne, 4. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya (Gebundene Ausgabe)
In Chitral in den Bergen Pakistans leben noch heute Reste der zum Teil blonden und blauäugigen Kalash-Kafir, die der Überlieferung nach von Soldaten Alexander des Großen abstammen sollen. Bei Ausgrabungen in den ältesten Hügelgräbern in der Mongolei fand man blonde Krieger. Daß die Wikinger vor 1000 Jahren Nordamerika zwar erreichten, aber nicht erfolgreich besiedelten, gilt heute als gesichertes Wissen. Die Polynesier haben die entlegenen Osterinseln und Hawaii erreicht. Daß wenige auch bis Amerika kamen, dafür gibt es einige Indizien.

Vor der Eroberung durch die Spanier waren die Kanarischen Inseln schon lange von den hellhäutigen Guanchen besiedelt. Doch nun, blonde Indianerkinder mit Sommersprossen in entlegenen Bergdörfern der peruanischen Anden? Giffhorn behauptet das nicht, sondern belegt das mit Fotografien von Kindern, die ebensogut in Spanien aufwachsen könnten.

Der Verfasser verleugnet auf keiner Seite sein wissenschaftliches Denken und Schlußfolgern, das heißt er ist selbst sein erster Kritiker. Im Jahre 1500 wurden portugiesische Schiffe unter Cabral, die auf ihrem Weg nach Indien Afrika umsegeln wollten, vom Nordostpassat an die Küste eines neuen Kontinents getragen. Deshalb spricht man heute in Brasilien portugiesisch. Doch war diese Route schon den Phöniziern und Karthagern bekannt? Giffhorn durchsucht die alten Überlieferungen und wird fündig. Am wahrscheinlichsten erscheint ihm, daß die karthagische Flotte aus Spanien, die nach dem Untergang Karthagos vor den Römern durch die Straße von Gibraltar floh, Kurs auf Südamerika genommen hat.

Wäre es so gewesen, dann ließen sich mehrere sehr rätselhafte Funde in Südamerika in einen Zusammenhang bringen: die Felsgravuren am Pedro do Inga mit keltiberischen Schriftzeichen, der Kulturschub vor etwa 2000 Jahren auf der Insel Marajo in der Amazonsmündung und der Fund einer antiken Axt im Amazonasbecken.

Giffhorn vermutet, daß die Siedler sich amazonasaufwärts in Etappen bewegten, sich auch Indianerfrauen nahmen, bis sie die Anden in Peru erreichten.

Über die Kultur der Chachapoyas und ihren Untergang wird im Buch und in den anderen Rezensionen soviel geschrieben, daß ich mich darüber nicht auslassen brauche. Nicht alles, was Giffhorn vermutet, wird sich endgültig bestätigen lassen. Den Beweis, der mich selbst als Humangenetiker mit Spezialausbildung in Physischer Anthropologie vollständig überzeugt, den hat Giffhorn jedoch geliefert: Die molekulargenetischen Untersuchungen, die er bei blonden und sommersprossigen Indianerkindern mit einheimischer Herkunft in entlegenen Andendörfern Perus durchführen ließ, verweisen unzweideutig auf eine Herkunft der Gene aus Südwesteuropa.

Das Buch liest sich wie ein spannender Kriminalroman. Nur ein Sachregister fehlt an der Vollkommenheit.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen interessante Hypothese, 29. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya (Gebundene Ausgabe)
Hans Giffhorn stellt seinen Lesern in dem vorliegenden Buch das geheimnisunwitterte Volk der Chachapoya vor. Diese, einst im nordwesten Perus beheimatete, Kultur stellt die Fachwelt vor diverse Rätsel:

- Da gibt es seltsame hellhäutige, rothaarige bis Blonde Nachkommen der Chachapoya. Dieses Phänomen wird bereits von den Chronisten der spanischen Konquistadoren und alten Geschichten der Inka beschrieben.
- die steinernen Rundbauten sind für die Anden einzigartig.
- eine Kriegerkultur, die ihre Frauen sehr hoch schätzt.
- Steinschleudern, die an den Mittelmmerraum erinnern.

In einem geschichtlichen Diskurs wird die politische Situation im Mittelmeerraum beschrieben. Die Ursachen und der Verlauf der punischen Kriege und welchen einzigen Ausweg die Seemacht Karthago vielleicht genommen hat.

Der Autor bringt dem Leser eine spannende Hypothese über einen möglichen Ursprung der Chachapoya nahe. Trotz vieler starker Indizien, wie DNA Analysen, fehlt letztendlich der entscheidende Beweis. Jedoch sind die Chachapoya und der unwegsame nordosten Perus auch noch kaum erforscht. Man darf also gespannt sein, was uns die Wissenschaft noch an Beweise liefern könnter.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amerikas Entdeckung, 10. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya (Gebundene Ausgabe)
Ich schliesse mich Georges de Gueules Meinung an.
Ein spannendes Buch, man entdeckt mit, man fiebert mit.
Wirklich sehr lesenswert!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen plausible und überzeugende These, 6. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya (Gebundene Ausgabe)
Normalerweise haben Bücher mit ähnlichen Titeln relativ wenig zu bieten und sind meist reißerisch und mit geringer Substanz geschrieben. Dieses Buch ist das genaue Gegenteil. Giffhorn baut seine These von der Herkunft der Chachapoya anhand plausibler Argumente auf:
- die Möglichkeit von Seereisen zwischen Europa und Amerika in der Antike
- literarische Hinweise auf solche Reisen
- Szenarien über die europäische Gruppe/n, für die die Reise nach Amerika möglich und sinnvoll wäre
- Indizien (Rundbauten, Steinschleudern, Tuberkulose, Kultaxt, Gringoitos et cetera p.p.), die sich in seine Hypothese stimmiger einfügen als in andere Hypothesen.
Interessant auch die nachvollziehbare Beschreibung des akademischen Milieus, welches an einer transatlantischen Beziehung in der Antike ein nur sehr geringes Interesse zeigt.
Trotz allem hat er die nötige Bescheidenheit, sein Szenario als (bisher) noch nicht bewiesene Möglichkeit zu kennzeichnen.
Interessant und kurzweilig zu lesen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Logische Darstellung, 21. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr gut aufbereitetes Material. Am Ende des Buches kann man nicht umhin, dem Autor recht zu geben. Zumindest ist seine Beweisführung klar und logisch. Aber ob es wirklich so wahr?
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen glaubwürdige Indizienkette, 2. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist sehr gut aufgebaut, wiederholt sich zwar, dafür bleibt einem auch alles ein paar Wochen nach der Lektüre. Die Forschungsergebnisse scheinen solide, und könnten wohl einfach überprüft werden: Man nehme einen intakten Zahn einer Chachapoya Mumie (vorzugsweise mit braunen gelockten Haaren) und führe eine DNA-Analyse durch. Ich hoffe das geschieht in naher Zukunft und versandet nicht in der Bürokratie.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 9. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya (Gebundene Ausgabe)
Ich habe einmal alle bisherigen Rezensionen durchgelesen. Dabei fiel mir auf, dass ausgerechnet die beiden Rezensenten, die nur drei Sterne gegeben haben, das Buch offenbar nur unvollständig gelesen und dementsprechend die Argumente nicht verstanden haben. Ich finde das Buch toll!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältiger Eindruck, 11. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya (Gebundene Ausgabe)
Bei der Bewertung dieses Buches bin ich ziemlich gespaltet. Der Teil über die Chachapoyas, deren Baukunst etc. ist ganz interessant zu lesen. Auch ist das Buch gut gegliedert, modern und ansprechend mit Bildern und Karten gestaltet und kommt schnell zum Thema.

Trotzdem hat das Buch einige Längen, die unnötig sind. Problematischer ist aber noch die These, die so ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die roten bzw. blonden Haare der heutigen Bewohner der Chachapoya-Region von Kelten stammt und sich bis heute gehalten hat, ist wegen der rezessiven Eigenschaften dieses Haarmerkmals eher unwahrscheinlich. Eher dürfte die Haarfarbe auf spanische Eroberer zurückzuführen sein.

Die These, dass die Karthager mit den Kelten die Tuberkolose nach Amerika gebracht hätten, ist ebenfalls falsch. Die Tuberkolose trat schon vorher auf dem Doppelkontinent auf, neuesten Erkenntnissen wurde sie von Seelöwen übertragen. Wahrscheinlich kam sie von Nordostasien über Alaska nach Amerika.

Unklar ist mir auch, warum man sich die Mühe macht, ein Buch so zu schreiben, wenn nicht die DNA von Mumien der Chachapoyas sondern von deren Nachfahren als beabsichtigtes "Beweismittel" dienen.
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Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya
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