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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine kompakte Geschichte Irlands
In der Kürze liegt die Würze – die Kompaktheit der C.H. Beck-Wissen-Reihe ist sicherlich Teil ihres Erfolgsrezeptes. Das Unterfangen des Bandes über die Geschichte Irlands, verfasst von Benedikt Stuchtey, einem dezidierten Kenner Irlands, erscheint dabei jedoch wie eine Herkulesarbeit: Kann die für ihre Kompliziertheit bekannte irische Geschichte...
Vor 12 Monaten von A. W. veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein schwacher Titel in einer großartigen Reihe
Eigentlich wollte ich die Rezension meines Vorgängers nur kommentieren, aber jetzt schreibe ich doch tatsächlich mal meine erste Amazon-Rezension...
Wenn ich dieses Buch vorher nicht vorher gelesen hätte, würde ich ebenfalls einer dieser Kerle sein, die bei meinem Vorgänger "War diese Rezension hilfreich?" auf "Nö!" geklickt hätte,...
Vor 18 Monaten von DerD veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine kompakte Geschichte Irlands, 12. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Geschichte Irlands (Taschenbuch)
In der Kürze liegt die Würze – die Kompaktheit der C.H. Beck-Wissen-Reihe ist sicherlich Teil ihres Erfolgsrezeptes. Das Unterfangen des Bandes über die Geschichte Irlands, verfasst von Benedikt Stuchtey, einem dezidierten Kenner Irlands, erscheint dabei jedoch wie eine Herkulesarbeit: Kann die für ihre Kompliziertheit bekannte irische Geschichte – von der Zeit des Frühmittelalters bis in die heutige Zeit – auf gut 100 Seiten gebracht werden, und wenn ja, wie?
Das kleine und passenderweise grüne Buch schafft dies durch eine sehr innovative Art der Gliede-rung: Der Text ist nicht nur in klar in fünf Kapitel gegliedert, sondern jedes dieser Kapitel wird auch von einem Schlüsselbegriff geleitet, z.B. wird das vierte Kapitel des Buches, welches das lange 19. Jahrhundert behandelt und mit „Jahrhundert der Extreme“ betitelt ist, von dem Schlagwort der Union begleitet.
Der Hauptteil des Bandes beschäftigt sich mit der Geschichte des Landes in der Neuzeit, wobei vor allem das 19. und 20. Jahrhundert im Fokus stehen, vom Act of Union 1800 (die Vereinigung Irlands mit Großbritannien) über die große Hungersnot, der Gründung der Irischen Republik bis zum Karfreitagsabkommen 1998.
Trotz der vorgegebenen Kürze deckt das Buch, welches sich sowohl an das Fachpublikum wie auch den interessierten Laien richtet, nicht nur die politische Geschichte ab, sondern geht auch auf die Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte des Landes ein, so dass der Leser ein abgerundetes Bild von den Verhältnissen auf der Insel bekommt und er das Buch zufrieden aus der Hand legen wird.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein schwacher Titel in einer großartigen Reihe, 6. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Geschichte Irlands (Taschenbuch)
Eigentlich wollte ich die Rezension meines Vorgängers nur kommentieren, aber jetzt schreibe ich doch tatsächlich mal meine erste Amazon-Rezension...
Wenn ich dieses Buch vorher nicht vorher gelesen hätte, würde ich ebenfalls einer dieser Kerle sein, die bei meinem Vorgänger "War diese Rezension hilfreich?" auf "Nö!" geklickt hätte, da ich der Meinung gewesen wäre, daß sich jemand bei der Rezension über die knappen Andeutungen ärgert aber gleichzeitig zugibt, daß es eben schwierig ist, die Geschichte eines Landes auf 100 Seiten wiederzugeben - dem Buchautor also irgendwie Unrecht getan wird.

Da ich das Buch aber nun gelesen habe, muß ich ihm zumindest bei der Vergabe von 2 Sternen Recht geben: Ich fand dieses Buch im Vergleich anderer Werke in der C.H. Beck-Reihe eher schwach.
Es ist nicht für Menschen geschrieben, die keine Vorkenntnisse über die irische Geschichte aufweisen.
Es ist ein Buch, das sich recht strikt an die chronologische Reihenfolge der Ereignisse hält, was eigentlich nicht falsch ist. Das Problem: Man wird zu oft mit Schlagworten konfrontiert, die einem Einsteiger nichts sagen. Der Autor hat kein Gespür dafür, wann es angebracht wäre, gewisse Begrifflichkeiten oder Zusammenhänge näher zu erläutern, sondern rennt gerne mal weiter zum nächsten Punkt. Dies soll nicht heißen, daß dieses Buch lediglich eine kommentierte Zeittafel ist. Es gibt schon noch den roten Faden, der sich aus dem Komplex "Armut, Hunger, Emigration, neue Siedler vs. Alteingessene, Religionskonflikt" zusammensetzt und der gut erläutert wird. Aber an vielen Stellen wird man mit Schlagworten versorgt, die aber keineswegs erläutert oder in das bereits Gesagte eingeordnet werden. Man fühlt sich plötzlich komplett alleine gelassen -ganz ungewohnt für ein Werk dieser Reihe! Dem Autor fehlt an solchen Stellen das Gefühl für den Leser.

Letztlich habe ich das Gefühl, daß dieses Buch eigentlich für eine andere Zielgruppe geschrieben wurde: jene, die bereits ein dickes Buch "Irische Geschichte" ihr Eigen nennen, es mal gelesen haben und nun, da sie sich bei einer Fragestellung (zum Beispiel: Wann kam nochmal die Union mit England zustande?) zu erinnern versuchen, keine Lust haben, es in diesem riesigen Kompendium zu suchen - diese Menschen würden lieber zum übersichtlicheren C.H. Beck-Buch greifen und sich nach Beantwortung ihrer Frage nicht über die doch sehr oberflächliche Behandlung dieses Themas ärgern.

Zu guter letzt:
Ein weiterer Hinweis auf das Unvermögen des Autors, sich seinen Leser vorzustellen, um ihn adäquat an das Thema heranzuführen sei mit folgendem Beispiel gegeben:

Überschrift: Die große Hungersnot 1845-1849

Im Text heißt es unter anderem:

"Am 1. Juli 1848 bezogen 833889 Menschen Armenunterstützung (...). Bis zum Oktober wurden 16686 Kleinbauern von ihren Höfen vertrieben, weil sie außerstande waren, die Pacht zu bezahlen. Im November brach die Cholera aus. Einen Monat später veröffentlichte Trevelyan seinen empörenden Bericht mit der Empfehlung, Irland solle weiterhin Lebensmittel exportieren (...). Eine schärfere Zäsur als die Hungernot hatte es in der irischen Geschichte des 19. Jahrhunderts nicht gegeben."

So weit so gut. Was mich aber störte, ist der folgende Satz, der sich unmittelbar anschließt:

"Schuld an der Kartoffelfäule war ein möglicherweise aus Südamerika eingeschleppte Pilz."

Kartoffelfäule? Davon liest man an dieser Stelle zum ersten Mal (auch das Wort "Kartoffel" war bis dahin nicht prominent vorgestellt worden)! Bis dahin waren die Menschen einen ganzen Absatz lang aus nebulösen Umständen heraus irgendwie hungrig gewesen. Man mußte in diesem Fall schon vorher wissen (am besten aus einem anderen Buch) worüber einen ganzen Absatz lang eigentlich gesprochen wird, um dies richtig einordnen zu können. Und dies nicht zum ersten und auch nicht zum letzten Male...wirklich schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen guter Überblick - solider Einstieg, 9. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Geschichte Irlands (Taschenbuch)
Das Buch bietet einen guten Überblick und soliden Einstieg in die Geschichte Irlands. Dem Autor gelingt es die Thematik für Laien sowie Studierende interessant und sprachlich angenehm darzulegen. Meiner Meinung nach wird kein Vorwissen erwartet, was man bei einem durchschnittlichen Leser nicht voraussetzen kann und man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass bei dem Versuch 850 Jahre Geschichte auf 121 Textseiten wiederzugeben nicht auf alle Feinheiten und Nuancen eingegangen werden kann. Aber die Tendenzen der einzelnen Entwicklungen werden trotzdem so diskutiert, dass sie gut nachvollzogen werden können.
Auch der Aufbau macht die Lektüre einfach und das Finden einzelner Ereignisse leicht: die Kapitelüberschriften charakterisieren die einzelnen Jahrhunderte, die Unterkapitel sind treffend mit guten Schlagworten benannt. Sehr hilfreich (vor allem für Studierende) ist auch das Literaturverzeichnis, durch das es leicht möglich ist, das Interesse an Irischer Geschichte, das Stuchteys „Geschichte Irlands“ weckt, entsprechend zu vertiefen.
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5.0 von 5 Sternen beck's serie, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte Irlands (Taschenbuch)
wie immer bei dieser serie von beck's ein idealer einstieg in ein thema auf ca. einhundert seiten. informative, genau recherchiert und von ausgewiesenen experten auf dem jeweiligen gebiet. für intensivere und detaillierte nachforschungen bedarf es dann weiterführender bücher.

fazit: ein hervorragendes buch um sich in ein thema einzulesen
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5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen!, 9. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Geschichte Irlands (Taschenbuch)
Eine sympatische, sehr gut lesbare und moderne Geschichte Irlands. Ich habe das Buch mit großem Gewinn gelesen und kann es nur empfehlen. Was mir sehr gefällt, ist, dass der Autor die großen Epochen wie zum Beispiel Mittelalter oder 19. Jahrundert mit Leitbegriffen umfasst. Er beschreibt Irland mit viel Kenntnis auch der Literatur- und Kulturgeschichte sowie im 20. Jahrhundert die vielen Spannungen im Norden der Insel. Ein tolles Buch für Schüler, Studenten, Lehrer, Reisende und alle, die Irland lieben. Mit guten Literaturtipps und Zeittafel.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte Irlands, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte Irlands (Taschenbuch)
Habe das Buch für eine Freundin zum Geburtstag gekauft, somit weiß und kann ich nicht sagen, wie dass Buch ist.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sinnentstellend zu kurz, 12. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte Irlands (Taschenbuch)
An der Beck'schen Reihe hat sich schon mancher Historiker die Zähne ausgebissen. Viele Historiker können gut schreiben, sind es aber gewohnt für ein wissenschaftlich vorgebildetes Publikum ausführlich zu schreiben. Genau das möchte man im Hause Beck aber nicht. Die Bücher sollen kurz und für den Einsteiger ohne Vorkenntnisse geeignet sein. Der Autor ist renomiert und u. a. Direktor des Deutschen Historischen Instituts in London, also nicht irgendjemand. Und dann schaut man sich den ersten Absatz im Kapitel "Gesellschaftliche Strukturen" im ersten Abschnitt an. Dieser Abschnitt soll die Epoche "Vorgeschichte bis zum 12. Jahrhundert" abdecken. Zitat S. 16: "Die schriftliche Überlieferung über das soziale Leben im frühmittelalterlichen Irland lag in den Händen des adligen Klerus." Die adligen Kleriker hatten kaum selber geschrieben, das waren die einfachen Mönche. Und, hatte die Kleriker noch anderes zu tun? Falls ja (was man wohl annehmen sollte...) fehlen dazu die Informationen. Ein wissenschaftliches Buch könnte hier auf Vorwissen der Leser hoffen, dieses Buch nicht. Nächster Satz: "Es gab eine breite Schicht abhängiger und unabhängiger Bauern, die Sklaven - oft Kinder verarmter Familien - auf den Feldern und zur Viehaufsicht beschäftigten." Spontan erscheinen hier Bilder wie aus "Vom Winde verweht" vor meinem geistigen Auge. Irische Bauern als Plantagenbetreiber, die ihre kindlichen Sklaven zur Landarbeit antreiben und sich des Abends bei einem Glas "Planter's Punch" zu den Klängen keltischer Gesänge entspannen. Da stellt sich nur eine Frage: Wurden die armen Kinder wohl in die Freiheit entlassen, wenn sie erwachsen wurden? Und weiter im Text: "Die Bevölkerungszahl lag nicht höher als bei einer Million und wurde immer wieder durch Seuchen und Hungersnöte dezimiert." Wann lag die Bevölkerungszahl unter einer Million? Nun, es werden ja wohl kaum eine Million Steinzeitjäger über die damals trockene Irische See rüber gemacht haben. Im zwölften Jahrhundert hatte eine Region mit ca. 85 000 km² auch in anderen Gegenden kaum mehr Einwohner. Es bleibt schwammig. Und dann immer diese Seuchen und Hungersnöte, das kennt man auch aus der neueren irischen Geschichte. Nur, was meint der Autor mit dem Ausdruck "dezimieren"? Reduzieren um ein Zehntel, wie die offizielle Übersetzung lautet? Wohl kaum in einem so regelmäßigen Abstand, wie es der Autor andeutet. Da ist man irgendwie doch froh, das dieses Kapitel nur knapp eine Seite lang ist.
Dies ist nur eine wahlfrei aus dem Zusammenhang gerissene Seite. Auf etwas mehr als knapp 100 Seiten die Geschichte eines ganzen Landes (eigentlich sogar zweier Länder) versuchen zu wollen, ist ein mutiges Unterfangen, dass gerne mal zu Scheitern verurteilt ist.
Schade
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zu abgehoben, 22. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Geschichte Irlands (Taschenbuch)
Für Ottonormalverbraucher nicht geeignet. Schwierige Textpassagen, schwierige Gedankensprünge darin, viele Fremdwörter. Für eine Dissertation sicherlich gut.
Für mich rausgeschmissenes Geld.
Finde ich nicht gut, wenn der Verlag (Beck) so was veröffentlicht. Bekannt ist, dass Beck Wissen gebündeltes Wissen für eine gehobene Klientel bietet. Aber so viel Literatur über die Geschichte Irlands gibts im Buchhandel nicht. Somit wird das Buch auch von Ottonormalverbraucher gekauft. Ich bin nicht dumm, aber für mich ist es zu 70 % wertlos.
Sehr zu empfehlen hingegen das Buch von Michael Maurer aus dem Reclam-Verlag zur Geschichte Irlands.
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Geschichte Irlands
Geschichte Irlands von Benedikt Stuchtey (Taschenbuch - 23. Oktober 2012)
EUR 8,95
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