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5.0 von 5 Sternen Begeisterndes Standardwerk
Die vorliegende Kulturgeschichte der österreichischen Küche ist ein Standardwerk. Was gelegentlich schon angedacht und versucht wurde, nämliche eine Synopse der kulinarisch-gastronomischen Kulturgeschichte Österreichs zu verfassen, liegt hiermit in einer gelungenen, zeitgemäßen Form vor. Österreich, das sich kulinarisch auch ein...
Vor 11 Monaten von Dr. Klaus Duerrschmid veröffentlicht

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht so.
Nicht schlecht, hatte mir aber mehr erwartet. Speziell das Burgenland kommt mir etwas zu kurz. Ist aber nicht schlecht zu lesen.
Vor 5 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begeisterndes Standardwerk, 3. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte der österreichischen Küche (Gebundene Ausgabe)
Die vorliegende Kulturgeschichte der österreichischen Küche ist ein Standardwerk. Was gelegentlich schon angedacht und versucht wurde, nämliche eine Synopse der kulinarisch-gastronomischen Kulturgeschichte Österreichs zu verfassen, liegt hiermit in einer gelungenen, zeitgemäßen Form vor. Österreich, das sich kulinarisch auch ein Jahrhundert nach dem Untergang der Habsburger Monarchie für eine - naturgemäß zu Unrecht unterschätzte und zu wenig beachtete - Großmacht hält, hat Dr. Peter Peter, der aus Deutschland stammt, aber biografische Österreich-Bezüge hat, viel zu verdanken. Er publiziert hier eine Kulturgeschichte der österreichischen Küche, die in ihrer profunden, dabei jedoch liebevollen und ironisch-witzigen Darstellung der historischen Entwicklung und Bezüge, einzigartig ist und viele jahrzehntelang gepflegte Klischees und Halb- oder Viertelwahrheiten korrigiert. Die zeitliche Spannweite seiner Darstellung ist kaum größer zu denken, sie beginnt mit der Ernährung des Eismanns Ötzi und endet mit allerjüngsten Entwicklungen in der österreichischen Gastronomie. Peter durchreist in den einzelnen Kapiteln die kulinarisch-gastronomische Vor- und Frühzeit Österreichs, Renaissance, Barock etc. über die Zwischenkriegszeit bis hin zum Jahr 2013 und durchmischt diese Darstellungen mit Kapiteln über die Küchen der einzelnen Bundesländer, deren kulinarische und Produktbesonderheiten er kenntnisreich schildert, und die wichtigsten gastronomischen Institutionen Österreichs nämlich Kaffeehaus, Würstelstand, Heuriger, Kellergasse, Buschenschank, und Beisl. En passant schildert Peter auch die Entstehung der Weinsorten und Bierprodukte, die heute als typisch österreichisch gelten und wirft auch einen Blick auf die Geschichte einiger wichtiger Mehlspeisen (z.B. Linzer Torte, Sacher Torte oder Dobos-Torte) und Süßwaren wie die Mozart-Kugel oder die Manner-Schnitten. Das Österreichische der österreichischen Küche wurde lange Zeit ausschließlich an Wien festgemacht, das als politisches und kulturelles Zentrum bestimmend war. Die von Wien weitabliegenden Gegenden haben jedoch teilweise gänzlich andere, unhöfische Traditionen gepflegt bzw. werden diese in den letzten Jahren wieder entdeckt. Dieses Buch trägt also sehr stark zu einer nicht nur zeitlich, sondern auch einer räumlich-geografisch differenzierten Betrachtung der österreichischen Küche bei und erst in dieser Differenzierung ist die Vielfalt dieses zentraleuropäischen Bereichs zu würdigen.
Gewürzt werden die einzelnen Kapitel nicht nur mit Rezepten aus den relevanten Kochbüchern der jeweiligen Zeit - der Autor beweist hier seine außerordentliche Sach- und Literaturkompetenz und ersetzt so manche Geschichte des Kochbuchs - sondern auch mit einem großartigen Bildmaterial, in dem mitunter köstlich mit Österreich-Klischees gespielt wird - die junge Romy Schneider mit Gretelfrisur, prächtigem Kreuz am Halsketterl und Gugelhupf in der Hand stimmt diesbezüglich gleich auf der ersten Seite ein.
Im Anhang finden sich ein kulinarisches Glossar und ein sehr hilfreiches Literaturverzeichnis. Das Glossar wird vor allem nicht-österreichischen Lesern helfen, denn wie man spätesten seit Karl Kraus` Bonmot weiß, unterscheiden sich Österreich und Deutschland ja vor allem durch die gemeinsame Sprache.
Ich wünsche diesem Buch und den darin enthaltenen Gedanken eine weite Verbreitung.
Anhang: Damit diese Rezension nicht wie die reinste Apotheose klingt, möchte ich etwas haarspalterisch zwei Kleinigkeiten noch erwähnen, die eventuell Verbesserungspotenzial in sich tragen könnten. Peter Peter reklamiert, die Tante Jolesch hätte das geheime Rezept für ihre berühmten Krautfleckerl mit ins Grab genommen - tatsächlich jedoch hat sie am Sterbebett gestanden, was die Großartigkeit ihrer Fleckerl ausgemacht hat: Weil ich nie genug gemacht hab ...". Gewiss, diese Anweisung zur bewussten Verknappung erscheint vielen Österreichern nach wie vor in erster Linie als eine puritanische Unsinnigkeit und nicht als ernährungspsychologisch-hedonistische Weisheit, aber die Tante Jolesch hats seinerzeit schon gewusst. Die zweite Kleinigkeit betrifft Politisches. Aus Höflichkeit heraus denke ich verfährt der Autor mit Österreichs Defiziten in der Verarbeitung der nationalsozialistischen Zeit etwas milde. Meiner Meinung nach hätte man schon deutlicher werden können, wenn über den berühmt-berüchtigten Dr. Zweigelt, den Namensgeber der österreichischen Rotweinsorte, berichtet wird. Zweigelt war nicht nur Nazi-Mitläufer oder strammer Nationalsozialist", sondern er hat aktiv dafür gesorgt, dass einer seiner Schüler, ein Mitglied einer Widerstandsgruppe, der Gestapo ausliefert wurde. Dass aufgrund dieses Tatsachen in den 70er Jahren noch, übrigens unter Bundeskanzler Bruno Kreisky, es möglich war, eine Weinsorte nach dieser politisch und persönlich verwerflichen Figur zu benennen, ist ein Skandal und sollte heute zumindest dazu führen, dass der Zweigelt-Wein trotz aller wirtschaftlichen und Marketing-Bedenken unbenannt wird. Was aber passierte in Österreich? Im Jahr 2002 wurde der Dr. Zweigelt-Preis" (Porträt-Medaille) zur Prämierung österreichischer Weine eingeführt - ein unfassbarer Mangel an politischer Einsicht und Sensibilität!
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5.0 von 5 Sternen Was für ein Vergnügen, 26. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte der österreichischen Küche (Gebundene Ausgabe)
Die Kulturgeschichte der deutschen Küche von Peter Peter habe ich bereits mit Freude "vertilgt". Nun also Österreich: ob saures (Ziegen-) Kitz, Beuscherl oder Gänseleber-Porkölt: ja, alte Rezepte aus Österreich gibt es in diesem Buch auch. Aber viel, viel mehr. Dieses Buch ist ein Schmöker für Gourmands mit Geschichtssinn. Da finden sich u.a. ein Foto einer Kaiserlich Königlichen Gugelhupfform ebenso wie Erinnerungen an kulinarische "Kronen-Zeitungs"-Schlagzeilen al a "EU nimmt uns die Käsekrainer weg!" (2012). Was für ein herrliches Sammelsurium an wissenswerten Fakten!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kulturgeschichte der österreichischen küche, 7. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte der österreichischen Küche (Gebundene Ausgabe)
peter peter schreibt höchst kompetent und vergnüglich
k.. und k. und die moderne vereinigen sich in dieser lektüre aufs vorzüglichste!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Österreichfans, 12. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte der österreichischen Küche (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch muss man haben. Wenn man die Beschreibungen und die Rezepte liest, dann geht einem das Herz auf. Prima!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht so., 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte der österreichischen Küche (Gebundene Ausgabe)
Nicht schlecht, hatte mir aber mehr erwartet. Speziell das Burgenland kommt mir etwas zu kurz. Ist aber nicht schlecht zu lesen.
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Kulturgeschichte der österreichischen Küche
Kulturgeschichte der österreichischen Küche von Peter Peter (Gebundene Ausgabe - 22. Oktober 2013)
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