Kundenrezensionen


16 Rezensionen
5 Sterne:
 (12)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warm, herzlich, voller Tragik und Komik
Dieses ist ein faszinierendes Buch, welches auf wundersame Art und Weise die große Kluft zwischen der romantischen Weltsicht und der tatsächlichen Realität aufzeigt. Vielleicht vergleichbar mit "Die Asche meiner Mutter" - nur aus weiblicher Sicht (und neuseeländischer)-... Gespickt ist dieser Blick auf das eigene Leben der Autorin mit...
Veröffentlicht am 28. Januar 2001 von majanne

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen wo ist der erste und der dritte Teil des Buches
wenn man die Reklame oben liest ist nicht ersichtlich, daß es sich hier um den 2. Teil der Autobiogrphie handelt, wie kommt man an den ersten ud dritten Teil?
Vor 6 Monaten von G. Ehmer veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warm, herzlich, voller Tragik und Komik, 28. Januar 2001
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel an meiner Tafel (Broschiert)
Dieses ist ein faszinierendes Buch, welches auf wundersame Art und Weise die große Kluft zwischen der romantischen Weltsicht und der tatsächlichen Realität aufzeigt. Vielleicht vergleichbar mit "Die Asche meiner Mutter" - nur aus weiblicher Sicht (und neuseeländischer)-... Gespickt ist dieser Blick auf das eigene Leben der Autorin mit zahlreichen Gedichten, die für sie prägend waren. Absolut empfehlenswert, wie ich finde -
Die Geschichte einer Außenseiterin, die immer schon das war, was sie sein wollte, aber nie glaubte eben dieses jemals erreichen zu können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein traurig-schönes Buch, 18. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel an meiner Tafel (Taschenbuch)
Die, leider Anfang 2004 verstorbene, Autorin Janet Frame schrieb hier über ihr durchaus interessantes Leben. Ein Leben in Neuseeland. Sie wächst auf, eher arm als reich, als Tochter einer Eisenbahnerfamilie, entdeckt früh ihr Talent zum Schreiben, muss, ebenfalls früh, damit klarkommen, dass ihr Bruder an Epilepsie leidet und zwei ihrer Schwestern ertrinken. Die Zeit an der Universität ist anstelle von Spass eher von Einsamkeit geprägt, ein Selbsmordversuch und Klinikaufenthalte in denen mehr mit Elektroschocks als mit ärztlichem Rat gearbeitet wird, sowie die Rettung durch die Veröffentlichung ihres Buches seien hier auch noch erwähnt.
Mehr möchte ich gar nicht sagen, auch wenn noch so einiges passiert. Der Leser hat hier einen Einblick in ein fremdes Leben, er verfolgt das persönliche Schicksal einer Familie in Neuseeland. Alles ganz sensibel und ruhig erzählt, ohne das die Autorin hier die Rolle des armen Opfers einnimmt. Es macht „Spass" dieses, größtenteils doch eher traurige Buch zu lesen, denn Janet Frame schreibt ganz wunderbar! Immer mal wieder findet man hier ein Gedicht, dann gibt es schöne Beschreibungen der neuseeländischen Landschaft, ausserdem beschreibt sie dermaßen plastisch ihre Gefühle, ihre Schüchternheit, das man wirklich mitfühlt und nach Genuss dieser Lektüre meint Janet Frame zu kennen
Ein Buch über einen Menschen, der viel mitgemacht hat, aber auch immer an sich glaubte, ein Buch über Neuseeland und über die Kraft der Literatur.
Leider muss man beanstanden, dass die hier besprochene Ausgabe (ISBN 3-492-21602-1) sinnloserweise nur die ersten beiden Teile der eigentlich dreiteiligen Autobiographie enthält!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach schön, 6. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel an meiner Tafel: Eine Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
Die Autobiographie einer neuseeländischen Schriftstellerin führt in neuseeländische Landschaften und ebenso in Landschaften einer hochsensiblen Seele, die fälschlicher und tragischer Weise für verrückt erklärt wurde und bedient sich dabei einer poetischen und gleichzeitig erstaunlich nüchternen Sprache voll schlichter Ehrlichkeit.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Janet - Ein Engel, 23. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel an meiner Tafel (Broschiert)
Die hierzulande leider kaum bekannte Autorin Janet Frame schreibt in diesem
Buch über ihren schicksalshaften Lebensweg.
Ihre Kindheit war von Armut geprägt, sie wurde gehänselt ob ihres Aussehens
und ihrer Schüchternheit, sie war veträumt.

Sie lebte in ihrer eigenen Welt und zog sich immer mehr zurück,
sie lebte für Literatur.

Ihr Genie wurde verkannt und sie wurde in eine Nervenheilanstalt eingewiesen.
Kurz vor der geplanten Lobotomie gewinnt ihr Buch einen Preis,
und die Lobotomie wird abgesagt.

Ein hoch gefühlvolles Buch, über Träume und Sehnsüchte,
aber auch über sehr viel Schmerz und Verlust.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schonungslose Ehrlichkeit, 18. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel an meiner Tafel: Eine Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte recht große Erwartungen an das Buch, da ich bereits ihren Roman „Gesichter unter Wasser“ gelesen habe. In dem Roman beschreibt sie ihre langen Jahre in der Psychiatrie und die menschenunwürdigen Umstände, die die Patienten (oder man sollte vielleicht besser Inhaftierten) ertragen mussten. Leider klammert sie in ihrer Autobiographie diese Zeit fast aus und verweist lediglich auf ihren Roman.
Dennoch ist ihre Autobiographie ergreifend. Man hat das Gefühl, da ist eine Frau, die zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort geboren wurde. Die Gefühle und die Wahrnehmungen des Mädchens und der jungen Frau sind herzerwärmend und gleichzeitig kann ihre Naivität auch befremdlich wirken. Vielleicht ist es aber eben auch der Geist einer Künstlerin, der nur so existieren kann.
Ihre Lebensgeschichte ist nicht nur die eines gesellschaftlichen Opfers, die mit falscher Diagnose in der Psychiatrie landet – in einer Zeit, wo die Neurologie noch in den Kinderschuhen steckte, sondern auch die einer jungen Frau, die in einer Welt lebte, in der die angepasste Frau nach der Schule entweder in der Fabrik arbeitete oder heiratete und Kinder bekam. Es geht um das Kind, das von den Eltern nicht geschützt wurde und um einen Menschen, der zwar seine Leidenschaft gefunden hat – das Schreiben, aber von den Selbstzweifeln zerfressen wird nicht gut genug zu sein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zwischen den seiten ein film, 8. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel an meiner Tafel (Taschenbuch)
wer den gleichnamigen film gesehen hat, wird dieses buch lieben, wird die beindruckenden bilder wiederfinden und ganz nah an die geschichte dieser rothaarigen, verwirrenden frau ruecken, die darum kaempft, die sein zu duerfen, die sie ist. janet frame, als jemand dem man immer wieder beibringen wollte, sie seie verrueckt, die aber schliesslich doch schafft ihre eigene sprache findet. wer den "engel an meiner tafel" noch nicht gesehen hat, wird es etwas schwerer haben ihr nahe zu kommen, aber am ende mit sicherheit auch so fasziniert sein, dass er sich nach der letzten seite auf den weg ins kino macht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen wo ist der erste und der dritte Teil des Buches, 15. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel an meiner Tafel: Eine Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
wenn man die Reklame oben liest ist nicht ersichtlich, daß es sich hier um den 2. Teil der Autobiogrphie handelt, wie kommt man an den ersten ud dritten Teil?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Autobiografie einer hochbegabten Schriftstellerin, 3. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die neuseeländische Autorin Janet Frame (1924-2004) erzählt in ihrer Autobiografie, wie sie in einer Familie aufwächst, die viele Unglücke erfährt. Sie selbst wird bereits als junge, scheue und etwas eigenwillige Frau in eine Nervenheilanstalt eingeliefert. Diese verlässt sie erst nach acht Jahren, dank einer Publikation, die glücklicherweise als grosse Literatur erkannt und mit einem Preis ausgezeichnet wird. Die schwierige Zeit hinter verschlossenen Türen hat Janet Frame in ihrem fiktiven Buch ‚Gesichter im Wasser‘ verarbeitet. ‚Ein Engel an meiner Tafel‘ ist ein sehr feinfühliges Buch und man erkennt schon bald, dass es sich um eine grossartige Autorin handelt, die ihre Sätze mit grosser Intelligenz und viel Sachverstand wählt. Sehr schön finde ich auch die Beschreibungen der Ort- und Landschaften Neuseelands verbunden mit den erzählten und reflektierten (Lebens-)Reisen.

Die Lektüre ist ein wahrer Lesegenuss und ich freue mich diese wunderbare Autorin entdeckt zu haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührend und bewegend, 29. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel an meiner Tafel: Eine Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
In ihrem autobiographischen Roman "Ein Engel an meiner Tafel" erzählt Janet Frame ihre ungewöhnliche Lebensgeschichte. Ihre Familie wurde von mehreren Schicksalsschlägen heimgesucht: Janet Frames Bruder Bruddie erkrankt an Epilepsie, ihre beiden Schwestern Isabelle und Myrtle sterben bei Badeunfällen. Bei Janet Frame wird fälschlicherweise Schizophrenie diagnostiziert. Sie wird für Jahre immer wieder weggesperrt. Erst ein Literaturpreis rettet sie vor der drohenden Lobotomie, einer damals leider üblichen Operation am Gehirn.

Das sind die Fakten, die weithin bekannt sind. Durch die Lektüre von “Ein Engel an meiner Tafel” habe ich aber auch andere Aspekte und tiefere Schichten von Janet Frames Persönlichkeit kennen lernen dürfen. Ihr Roman beginnt mit ihrem Wegzug aus ihrem Elternhaus, hinaus in die große Welt, die für Janet Frame zunächst die neuseeländische Stadt Dunedin ist. Sie wohnt bei Tante Isy und Onkel George, um die Pädagogische Hochschule und in der Freizeit die Universität zu besuchen. Janet Frame ist krankhaft schüchtern. Alltägliche Situationen bereiten ihr große Schwierigkeiten. Sie "klammert" sich an die Werke der Literatur, flüchtet sich in eine Welt der Fantasie. Als ihre Fantasiewelt Gefahr läuft, mit der Realität zu kollidieren, unternimmt Janet Frame einen halbherzigen Selbstmordversuch. Sie wird in eine geschlossene Anstalt eingeliefert und es sollte insgesamt acht Jahre dauern, bis sie sich aus der psychiatrischen Gefangenschaft endgültig befreien kann.

Stellenweise ist das, was Janet Frame durchlebt, schwer zu fassen und schwer damit in Einklang zu bringen, dass sie später einmal zu einer der bedeutendsten Schriftstellerinnen ihrer Zeit werden sollte. Janet Frame wurde in einfache Verhältnisse hineingeboren und ist schon früh dazu gezwungen, zu arbeiten. Aufgrund mangelnder Zahnpflege kann Janet Frame zu Beginn ihrer Zeit in Dunedin immer nur hinter vorgehaltener Hand lächeln: ihre Zähne sind verfault. Später lässt sie sie entfernen und ist mit Anfang zwanzig zahnlos. Sie muss einige Zeit arbeiten, bevor sie sich ein Gebiss leisten kann.

Ihre Begeisterung für das Schreiben entdeckt Janet Frame zu Beginn ihrer Zeit in Dunedin, doch es sollte lange dauern, bis dieser Weg von Erfolg gekrönt sein sollte. Einmal erhält sie zehn Schilling, als sie mit ihrem Gedicht "Katze" den ersten Preis der Hochschulzeitschrift gewinnt.

Ich habe "Ein Engel an meiner Tafel" mit großem Interesse, aber auch immer wieder mit Ungläubigkeit und Staunen gelesen. Janet Frame ist in ihrem Verhalten anders als andere. Seltsam. Ungewöhnlich. Dabei ist ihr oberstes Ziel eigentlich nicht aufzufallen, nicht rauszufallen. Das Lesen ihrer Autobiographie war für mich wie das Betreten einer fremden Welt: eine Welt voller Angst, voller Unsicherheiten, Scham, Schüchternheit, Zusammenbrüche. Es ist eine hart Welt, eine unnachgiebige Welt, in der Janet Frame von niemandem etwas geschenkt bekommt. Sie muss hart arbeiten, um sich ihren Traum Schriftstellerin zu werden, erfüllen zu können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein reizendes Mädchen, überhaupt kein Problem, 26. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel an meiner Tafel: Eine Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
Mit ihrem autobiographischen Buch zeigt uns Janet Frame Stationen ihres Lebens, die in einer Mischung aus Realität und Fiktion in ihren Romanen Thema waren.

Sie beginnt mit ihrer ersten Reise in die "Großstadt", die für sie furchteinflößend und beängstigend ist und sie befürchtet, daß alles was sie über Großstädte gelesen hat (Feuerbrünste, Pestepidemien) auch eintreten wird.

Sie wird bei Verwandten untergebracht und besucht die Pädagogische Hochschule und in ihrer Freizeit die Universität. Ein alter Friedhof wird zu ihrem Rückzugs- und Lieblingsort. Dort fühlt sie sich wohl, dort schreibt sie Gedichte, die stark von dem walisischen Dichter Dylan Thomas beeinflußt sind.

Nur selten fährt sie nach Hause, wo der Vater alleiniger Geldverdiener ist und die Mutter ihren "Glauben an Gott beisteuert". Überhaupt sind die familiären Verhältnisse deprimierend.

Ich möchte hier nicht alle Stationen aufführen die Janet Frame durchlaufen hat. Ich möchte Ihnen das Buch ans Herz legen.
Es ist beeindruckend und faszinierend die Geschichte dieser Frau zu lesen, die niemals aufgegeben und immer an sich geglaubt hat. Selbst dann nicht als sie zwangseingewiesen, mit der Diagnose "Schizophrenie" gestempelt und acht Jahre eingesperrt wurde.

"Ich spürte, daß sie mich nicht daran hinderte eine Dichterin zu werden."

Unbedingt lesen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Ein Engel an meiner Tafel: Eine Autobiographie
Ein Engel an meiner Tafel: Eine Autobiographie von Janet Frame (Gebundene Ausgabe - 17. September 2012)
EUR 19,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen