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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrheit und Wissenschaft
So schmal das Buch daherkommt, so gewichtig ist es. Was der 80-jährige Ägyptologe, Professor emeritus, auf 128 Seiten (bebildert) vorlegt, kann getrost als sensationell bezeichnet werden. Der Clou: die Ergebnisse der aktuellen Dresdner humangenetichen Untersuchung, die er offenbar selbst veranlasste.
Geschickterweise nutzt Herman A. Schlögl den 100...
Vor 21 Monaten von Ernst Günther veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen weitgehnd ok aber nicht fehlerfrei
Das Buch ist übersichtlich gestaltet und insgesamt gut zu lesen. Es gibt einen schönen Überblick über die Amarnazeit mit einem Schwerpunkt auf den bekannten Daten über die berühmte Nofretete. Da alles schon über 3000 Jahre her ist, und die Quellen nicht sehr vollständig sind, "schweift" das Buch häufig vom Nofretete-Thema ab,...
Vor 3 Monaten von E. Weiß veröffentlicht


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrheit und Wissenschaft, 1. November 2012
Von 
Ernst Günther "ergü" (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nofretete: Die Wahrheit über die schöne Königin (Taschenbuch)
So schmal das Buch daherkommt, so gewichtig ist es. Was der 80-jährige Ägyptologe, Professor emeritus, auf 128 Seiten (bebildert) vorlegt, kann getrost als sensationell bezeichnet werden. Der Clou: die Ergebnisse der aktuellen Dresdner humangenetichen Untersuchung, die er offenbar selbst veranlasste.
Geschickterweise nutzt Herman A. Schlögl den 100. Jahrestag der Ausgrabung der Nofretete-Büste, um seine Erkenntnisse der Öffentlichkeit in einem für jedermann erschwinglichen Taschenbuch zu unterbreiten. "Die Wahrheit über die schöne Königin" ist ja schon ab diesem Tag zu suchen. Was hat man seither nicht alles über sie spekuliert und fabuliert! Schögl macht jetzt reinen Tisch.
Flüssig, eingängig, überzeugend schreibt er die Biographie der Nofretete, Tochter der "Gottvaters" Aja (Eje), Tutanchamuns Mutter, Große Königliche Gemahlin Echnatons, als Mitbegründerin und Mitträgerin der Aton-Religion. Eine selbstbewußte und selbstständige Frau, dem Gatten nicht nur ebenbürtig, sondern gleichrangig. Man gewinnt sogar den Eindruck, dass sie sich als Sohn und Tochter des Strahlengottes sahen.
Schlögl polemisiert nicht. Er gibt einfach mit Selbstverständlichkeit seine Auffassung wieder, zu der er im Laufe seiner langjährigen Forschungen gelangte. Natürlich untermauert er sie mit historischen Belegen und eingebettet in die Epoche. So schildert er zum Beispiel die Entstehung der Sonnentheologie, die bereits vor dem Amarna-Monotheismus begann.
Der Leser kann ihm selbst ohne Vorkenntnisse folgen. Ich habe sein Büchlein mit wachsener Begeisterung gelesen. Und ich erfuhr immer mehr Neuigkeiten. Beispielsweise: Die Darstellung der Geschwindigkeit als Machtsymbol; Nofretetes tragischer Unfalltod noch vor Echnatons Ableben (der gegen die zähe Mär von der Verbannung im Nordpalast steht); die reale Existenz von Semenchkare als Bruder von Nofretete und Gemahl von Meritaton; Kias Kampf um die Macht, bei dem sie den Bettelbrief um einen Königssohn an die Hethiter schrieb (wer das vor ihr nicht alles gewesen sein soll!); die durch die Hethiter eingeschleppte Pestepedemie, die die vielen Toten in Amarna erklärt.
Ein Höhepunkt die Ergebnisse der Zusammenarbeit des Autors mit der Humangenetikerin Min Ae Lee-Kirsch, TU Dresden, und dem Bioinformatiker Frank Götz, Vorstand der Qualitype AG Dresden, und dessen DNS-Analyse des Königshauses von Amarna. Über alles bislang wissenschaftlich Ermittelte hinausgehend und für den Interessierten gleich einem Krimi. Und wie bei einem Krimi muss man das Ende selbst lesen.
Jedenfalls ist dieses Taschenbuch eines der wichtigsten Bücher über Nofretete und die Amarnazeit. Es setzt neue Maßstäbe.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einblicke in eine faszinierende Epoche, 9. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nofretete: Die Wahrheit über die schöne Königin (Taschenbuch)
Den meisten Menschen dürfte Nofretete vor allem in Zusammenhang mit ihrer weltberühmten Portraitbüste ein Begriff sein - und mit deren Auffindung im Jahre 1912 beginnt der renommierte Ägyptologe Hermann A. Schlögl denn auch seine Annäherung an eine faszinierende Persönlichkeit, die, wie rasch deutlich wird, weit mehr zu bieten hatte, als nur für Kunstwerke Modell zu stehen. Klar und ungemein kenntnisreich schildert Schlögl die religiösen, politischen und nicht zuletzt auch genealogischen Voraussetzungen, unter denen Nofretete (deren Name - wie man hier erfährt - im Altägyptischen wohl eher "Nafteta" ausgesprochen wurde) an der Seite ihres Mannes Amenophis IV./Echnaton zur fast gleichberechtigten Herrschergestalt aufsteigen und die Herausbildung der (wenn auch letztendlich kurzlebigen) neuen, monotheistischen Aton-Religion entscheidend mitprägen konnte.

Um Nofretetes Leben und ihre Einordnung in die Verwandtschaftsverhältnisse der 18. Dynastie zu rekonstruieren, greift Schlögl nicht nur auf Schrift- und Bildquellen, sondern auch auf neueste genetische Untersuchungen an den Mumien der Königsfamilie zurück und schlägt dabei einige sehr überzeugende Neuinterpretationen vor. Insbesondere diese Passagen des Buchs lesen sich bisweilen spannend wie ein Krimi, aber auch insgesamt bleibt man mit dem Eindruck zurück, trotz der dem Reihenkonzept geschuldeten Kürze des Bändchens alles Wichtige und Wissenswerte über Nofretete und die Amarna-Zeit erfahren zu haben.

Zahlreiche Illustrationen - neben Kartenmaterial auch Umzeichnungen ägyptischer Kunstwerke und viele Fotos (darunter eine interessante, durchaus eine gewisse Portraitähnlichkeit suggerierende Parallelabbildung von Nofretetes bekannter Büste und ihrer Mumie) - runden den Band ab.
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3.0 von 5 Sternen weitgehnd ok aber nicht fehlerfrei, 8. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Nofretete: Die Wahrheit über die schöne Königin (Taschenbuch)
Das Buch ist übersichtlich gestaltet und insgesamt gut zu lesen. Es gibt einen schönen Überblick über die Amarnazeit mit einem Schwerpunkt auf den bekannten Daten über die berühmte Nofretete. Da alles schon über 3000 Jahre her ist, und die Quellen nicht sehr vollständig sind, "schweift" das Buch häufig vom Nofretete-Thema ab, indem es z.B. den Lebenslauf von Echnaton stark in den Vordergrund stellt. DAs ist allerdings kein Mangel, denn nur mit einem genügenden Abschweifen, kann man sich ein Bild über eine so entfernte Zeit verschaffen, dass die vielen Lücken etwas ausgleicht.

Was mir aber gar nicht gefallen hat ist die Art, mit der der Autor im Hinblick auf die DNS-Untersuchung einiger Mumien mit anderen Meinungen umgeht oder seine eigenen Thesen (mehr als das sind sie schließlich nicht) vertritt. Den Abschluss seiner Thesen zu diesem noch bei weitem nicht abgeschlossenem Thema macht er mit: "Damit sind alle anderen Theorien ein für alle Mal vom Tisch...". Schon alleine diese Aussage ist wissenschaftlich-objektiv unmöglich.

Zugegeben, seine Theorien über die Mumien decken sich auf den ersten Blick hervorragend mit einigen der bekannten Fakten. Er hat sich aber darin verbissen, dass die Mumie "Jounger Lady" (die nachgewiesene Mutter Tutanchamuns) auch Nofretete zu sein hat. Um das zu belegen bedient er sich dem Prinzip des Data Snoopings (Rosinenpickerei). Passende Indizien werden euphorisch dargestellt, unpassende einfach nicht erwähnt, umgedeutet oder aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt. Beispiele?

- Warum erscheint bei der von ihm gewählten Mutter Nofretetes nie ein Beleg für die Verwandtschaft? Seine Erklärung: Weil die Frau aus Bescheidenheit darüber schweigt. Wer ägyptische Selbstdarstellungen und Titelnennungen kennt, wird wissen, dass Bescheidenheit das ist, was man dort auf keinen Fall zu erwarten hat.

- Warum ist die Mumie Amenhoteps III in Wirklichkeit die von Aja? Erklärung: Weil sie stark beschädigt ist. Da Grabräuber so etwas ja bekanntlich nie tun, muss es eine gezielt Schändung gewesen sein.

- Sein wichtigster Beweis: Eine Inschrift, die Nofretete als Mutter Tutanchamuns bezeichnet. Wer den Text auf der Stele lesen kann, wird allerdings eins erkennen: Nur der Name und Titel Nofretetes ist erhalten. Der Teil mit dem Namen Tutanchamun und der Begriff "geboren von" o.ä. befindet sich im zerstörten Teil des Textes. Er ist (passend) rekonstruiert.

Und der Autor unterschlägt einfach die wichtigste Erkenntnis der DNS-Untersuchung, die sein gesamtes Gedankenkonstrukt im Grunde auflöst: Die Mumie aus KV 55 (ein leiblicher Bruder der Jounger Lady) ist gleichzeitig der Vater (oder Bruder des Vaters) von Tutanchamun. Sollte Hermann Schlögels Mumienzuweisung stimmen, müsste Nofretete, verheiratet mit ihrem Nichtbruder Echnaton, mit ihrem leiblichen Bruder einen Ehebruch begangen haben, um zur Mutterschaft Tutanchamuns zu kommen. Das halte ich doch für ziemlich ausgeschlossen...

Eine sehr objektive und übersichtliche Darstellung der DNS-Ergebnisse liefert u.a. das National Geographic Deutschland in der Ausgabe 9/2010.
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5.0 von 5 Sternen Buchbewertung, 20. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir gefällt die schnelle und unkomplizierte Bestellung. Ich wollte gleich und sofort die Literatur mir schicken lassen auf mein kindle.
Ich bin sehr zufrieden und habe bisher schon mehr Literatur bestellen können. Danke!
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3.0 von 5 Sternen Nofretete, 4. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nofretete: Die Wahrheit über die schöne Königin (Taschenbuch)
Da hätte ich mir mehr Details erwartet, es wird beschrieben was man eh schon weiss, keine wirklichen Neuigkeiten.
Fakt ist die Munie ist immer noch nicht identifiziert oder zumindest ist es noch ein großes Disskusions Thema bei der Archeologie.
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3.0 von 5 Sternen Nofretete, 16. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nofretete: Die Wahrheit über die schöne Königin (Taschenbuch)
Wie eigentlich erwartet, werden in dem (sehr dünnen) Buch leider keine Geheimnisse um den Tod bzw. genauere Hintergründe über das Leben von Nofretete bekannt. Der Inhalt konzentriert sich eher völlig auf Echnaton und seine Regierungszeit. Hier hätte ich mir mehr erwartet, deswegen nur 3 Sterne. Das Buch ist aber gesamt gut geschrieben, wenn auch manchmal etwas zu trocken formuliert.
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Nofretete: Die Wahrheit über die schöne Königin
Nofretete: Die Wahrheit über die schöne Königin von Hermann A. Schlögl (Taschenbuch - 10. April 2013)
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