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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Geschichtsschreibung ist Philosophie des Geschehenen", 16. Mai 2013
Von 
Mag Sarah Krampl "sarahkrampl" (Villach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte der Neuzeit: Die Krisis der Europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Egon Friedell (1878 Wien – 1938 Wien) war ein österreichischer Schriftsteller, Essayist, Historiker, Kulturphilosoph, Kritiker, Kabarettist und Dramaturg. Während dem zweiten Weltkrieg wurden die Schriften des jüdischen Autors verboten. Als SA-Männer an seine Wohnungstür klingelten, sprang Friedell aus dem Fenster und nahm sich das Leben.

„Kulturgeschichte der Neuzeit“ ist in Romanform geschrieben, wobei das 1500 Seiten lange Werk wiederum in 5 große Bücherkapitel eingeteilt ist: Renaissance und Reformation, Barock und Rokoko, Aufklärung und Revolution, Romantik und Liberalismus, Imperialismus und Impressionismus. Aufgrund der vielen Unterkapitel ist es recht überschaubar, erst recht wenn man ein bestimmtes Kapitel oder eine bestimmte Persönlichkeit sucht. Hinten im Buch gibt es eine Zeittafel (beginnend mit 1348, der Zeit der Pest in Europa und endend mit 1914, dem Ausbruch des 1. Weltkrieges) mit Angabe der wichtigsten geschichtlichen Ereignisse. Jahreszahlen enthält das Buch wenige, außer eben in der Zeittafel, weil Friedell in diesem Werk die „Geschichte“ regelrecht auf ausschmückende Art erzählt. Nicht nur philosophische Betrachtungen werden ständig angestellt, sondern auch kulturelle Informationen jeder Art werden von Friedell mit nahezu stilistischer Brillanz geliefert, wie zum Beispiel Informationen über Kleidung, Sitten, Manieren und Gepflogenheiten. Große Persönlichkeiten wie Könige, Heilige, Revolutionäre, Musiker, Schriftsteller und Maler werden einige Seiten lang in biografischer Form behandelt – Rousseau, Pascal, Francis Bacon, Goethe, Schiller, Friedrich der Große, Napoleon und Rembrandt, um nur ein paar zu nennen.
Bereits in der Einleitung betont Friedell, dass Geschichtsschreibung „Philosophie des Geschehenen“ ist, d.h. in gewisser Hinsicht gibt es keine objektiv feststellbare Geschichte, sobald Menschen vergangene Ereignisse beschreiben, kommt es unweigerlich zur Vermischung des eigenen Geistes mit dem Weltgeist der Vergangenheit. Wie Konrad Paul Liessmann einmal zitierte: „Geschichte ist rückläufige Prophetie“. Es geht gar nicht anders, deshalb sollte man Geschichte nicht als Wissenschaft bezeichnen sondern als philosophische Kunstform. Friedell versucht in diesem Werk den Geist vergangener Zeiten zu rekonstruieren und beschränkt sich nicht auf die Aufzählung von Daten und Fakten, ganz im Gegenteil, seine Art geschichtliche Ereignisse darzulegen ist sehr gedankenreich und voll mit philosophischen Ausschmückungen, ja sogar Fragen an den Leser. Es ist eine breite Sicht, die hier präsentiert wird, wo es weniger um Zusammenhänge und chronologisch fein getrennte Ereignisse geht, sondern um die geistige Grundeinstellung, die in jeder Epoche vorherrschend war. Die Fülle an korrekten Informationen, Namen und Fakten, lassen diese Kulturgeschichte zu einem epochalen Werk anwachsen, wobei die persönliche Note Friedells unverwechselbar bemerkt wird. Der Autor bringt immer wieder seine eigenen Gedanken und Überlegungen in historischen Ereignissen ein, so dass sich seine Geisteswelt mit der vergangenen Geisteswelt vermischt und schlussendlich eine große romanartige Erzählung entsteht, deren Gerüst zwar der Wahrheit entspricht, deren Ausschmückung aber eine Interpretation des Autors ist. Dieses Buch erinnert mich ein bisschen an Thomas Manns „Joseph und seine Brüder“, denn auch Mann gelingt es, kurze Absätze aus der Bibel in hunderten von Seiten auszuschmücken und zu erzählen. Friedell war in erster Linie ein großartiger Literat und Philosoph, er besaß eine feine, sensible Natur und ein ungemeines Wissen. Kein Wunder, dass seine zwei Bücher Kulturgeschichte der Neuzeit: Die Krisis der Europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg und Kulturgeschichte des Altertums: Kulturgeschichte Ägyptens und des alten Orients / Kulturgeschichte Griechenlands zu Standardwerken geworden sind und von allen Studenten der Geschichte gelesen werden müssen.

Hier noch einige Sätze aus dem Buch, damit der Leser einen Einblick auf Friedells Stil bekommt:

Alles, was wir von der Vergangenheit aussagen, sagen wir von uns selbst aus. Wir können nie von etwas anderem reden, etwas anderes erkennen als uns selbst. Aber indem wir uns in die Vergangenheit versenken, entdecken wir neue Möglichkeiten unseres Ichs, erweitern wir die Grenzen unseres Selbstbewusstseins, machen wir neue, obschon gänzlich subjektive Erlebnisse. Dies ist der Wert und Zweck alles Geschichtsstudiums.

An einer der berühmtesten stellen seiner „Rede über die Würde des Menschen“ lässt Pico della Mirandola Gott zum Adamssohn sagen: „Ich habe dich mitten in die Welt gesetzt, damit du um so leichter zu erblicken vermögest, was darin ist. Weder zum himmlischen noch zum irdischen, weder zum sterblichen noch zum unsterblichen Wesen habe ich dich geschaffen, so dass du als dein eigener Bildhauer dir selber deine Züge meißeln kannst. Du kannst zum Tier entarten; aber du kannst dich auch aus dem freien Willen deines Geistes zum gottähnlichen Wesen wiedergebären“.

In analoger Weise könnte man auch für jede Kulturperiode ein bestimmtes Utensil als besonders repräsentativ ansehen: so müsste man sich zum Beispiel den Menschen der anbrechenden Neuzeit mit einem Kompass vorstellen, den Barockmenschen mit einem Mikroskop, den Menschen des neunzehnten Jahrhunderts mit einer Zeitung, den heutigen Menschen mit einer Telefonmuschel (Handy); den Rokokomenschen aber mit einem Spiegel.

Wir brauchen dich Genie, aber du bist uns lästig. Wir möchten deine Bildsäulen um keinen Preis entbehren, Phisdias, aber eigentlich ist es eine Frechheit von dir, ein so großer Künstler zu sein, und von dir, Themistokles, ein so großer Feldherr zu sein, und von dir, Aristides, so gerecht zu sein, und von dir, Sokrates, so weise zu sein, denn das alles sind wir nicht, und wir, das Volk, die Masse, der Durchschnitt, die Gewöhnlichen sind doch eigentlich diejenigen, auf die es ankommt. Jede eurer Taten ist für uns eine Beleidigung, denn jede beweist uns aufs Neue, dass in euch mehr Schönheit, Edelmut und Verstand ist als in uns allen zusammengenommen. Wir wissen recht wohl, dass wir ohne euch nicht auskommen könnten, aber das hindert uns nicht, dass wir in euch nichts anderes erblicken als ein notwendiges Übel, das wir nur genau so lange ertragen werden, als wir es ertragen müssen. So dachten die Griechen, und so haben, wenn auch weniger klar und plastisch, alle Zeiten und Völker gedacht, insonderheit aber alle Demokratien.

Die Natur, in gewisser Hinsicht äußerst verschwenderisch, ist doch wiederum in anderer Hinsicht ungemein sparsam. Die streut Tausende von Formen aus, gelangt zu den bizarrsten Bildungen, kann sich gar nicht genugtun in immer neuen Abwandlungen, so dass es bisweilen scheint, als herrsche in ihr derselbe unersättliche Spieltrieb, der den Künstler zu einem so ruhelosen Wesen macht; aber sieht man näher zu, so erkennt man, dass sie bei alledem immer nur einige wenige einfache Gedanken verwirklicht. So geht zum Beispiel durch die fast unübersehbare Fülle von Gestalten, die wir unter dem Namen der Säugetiere zusammenfassen, ein einziges sehr leicht übersehbares Bildungsgesetz, sie sind alle nach demselben einförmigen Bauplan geschaffen: immer wird der Hals aus sieben Wirbeln gebildet, ob es sich um einen Maulwurf oder eine Giraffe handelt, immer besteht das Herz aus zwei Kammern und zwei Vorkammern, beim Elefanten wie beim Eichhörnchen. Und ganz ebenso ist die Natur beim Menschen verfahren. Denn obwohl es nicht zwei menschliche Seelen gibt, die einander völlig gleichen, so kehren doch in dem ungeheueren und vielfach gestuften Geisterreich dieselben Typen immer wieder. Es gibt im Grunde nur drei: den Idealsten, den Realisten und den Skeptiker.
Die drei größten Dichter der germanischen Rasse haben diese drei Kristallisationsformen der menschlichen Seele in drei leuchtenden Gestalten verkörpert. Shakespeare schuf die Figur des Skeptikers in Hamlet, Goethe die Figur des Idealisten in Faust und Ibsen die Figur des Realisten in Hjalmar.

Dies sind die drei Typen der Menschheit. Oder vielmehr: es sind die drei Seelen, die in jedem Menschen wohnen, ihn aufbauen und sich in ewigem Kampf und Gleichgewicht befinden. Wer hätte nicht schon gesagt: „Aber wozu eigentlich? Wir sind ein Narrenhaus. Warum sich hineinmischen? Alles das hat ja gar keinen Sinn“. In diesem Augenblick war er Hamlet. Wer hätte nicht schon gesagt: „Alles ganz schön. Aber jetzt möchte ich ein Butterbrot und eine Flasche Bier.“ In diesem Augenblick war er Hjalmar. Und wer hätte nicht trotzdem immer wieder empfunden: „Einerlei. Wir müssen weiter, hinauf! Dazu sind wir auf der Welt.“ In diesem Augenblick war er Faust. Was ist nun der wahre Sinn des Lebens: die reife Skepsis, das ewige Streben oder das Butterbrot? Der Dichter antwortet: „Wir sind Menschen. Wir müssen zweifeln. Wir müssen streben. Wir müssen Bier trinken.“

… eine Revolution entsteht, wenn das Militär versagt, und das Militär versagt, wenn das Volk nichts zu essen hat. Dies ist, ohne alle Ideologie gesprochen, die unmittelbare Ursache fast aller Revolutionen.
In den Schulbüchern wird allerdings zumeist unstillbarer Freiheitsdurst des Volkes als Ursache der großen Umwälzungen angegeben. Dies ist aber sicher von allen falschen Gründen, die man wählen könnte, der falscheste. Das Volk will niemals die Freiheit, erstens, weil es gar keinen Begriff von ihr hat, und zweitens, weil es mit ihr gar nichts anzufangen wüsste. Die Freiheit hat nämlich nur für zwei Klassen von Menschen einen Wert: für die so genannten privilegierten Stände und für den Philosophen. Die ersteren haben sich das Talent, Freiheit angenehm oder nutzbringend zu verwenden, durch ein generationenlanges Training mühsam erworben, der letztere hingegen hat die Freiheit immer und überall, in jeder Lebenslage und unter jeder Regierungsform. Die große Majorität der Menschheit jedoch, die weder durch Züchtung noch durch Philosophie in den Stand gesetzt ist, frei zu sein, würde der trostlosesten Langweile verfallen, wenn sie nicht durch tausend Zwangsmaßregeln von sich selbst und ihrer inneren Leere abgelenkt würde. Man gebe einem Hafenarbeiter, einem Kommis, einem Turnlehrer oder einem Briefträger die volle Verfügung über seine Zeit und seine Person, und er wird trübsinnig oder zum Schurken werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischende Sichtweise, 10. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte der Neuzeit: Die Krisis der Europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Egon Friedell war eine besondere Persönlichkeit der vorletzten Jahrtausendwende, kein Zweifel. Er hat in seinem letzten Lebensdrittel ein Buch verfasst, dass für die damalige Zeit und erst recht heute ungewöhnlich genannt werden darf, weil es einem Freigeist entspringt, der nicht bereit ist, sich irgendeinem Zeitgeist unterzuordnen. Bietet er einerseits politisch korrekten Zeitgenossen allerlei Munition, ihm Antisemitismus vorzuwerfen (Friedell war zum christlichen Glauben konvertierter Jude), zeigt sein Ende doch eindrucksvoll das Gegenteil: Er starb auf der Flucht vor der Gestapo. Dieses über 1500 kleingedruckte Seiten umfassende Werk ist voller geistreicher und wortgewandt vorgetragener Sichtweisen, dass es schlicht ein Genuss ist, es zu Ende zu lesen. Allein die Einführung umfasst über 100 Seiten und lässt einen tiefen Einblick in die Denk- und Fühlweise Friedells zu, der den irdischen Wahrheitsbegriff vollständig relativiert als jeweiliges Produkt seiner Zeit. Für ihn ist Geschichtsschreibung nie objektiv, sondern stets der aktuellen Mode unterworfen. Das Bild, dass wir heute von der griechischen Antike haben (Die Akropolis war tatsächlich mal bunt!), hat mit der eigentlichen Realität sehr wenig zu tun, zumal jeder Mensch seine eigene Realität lebt und es somit unermäßlich viele verschiedene Realitäten gibt und immer gab. Geschichte ist somit immer "Geschichte" im ursprünglichen Wortsinn. Diesen Grundsatz wird Friedell nicht müde, immer wieder zu betonen, auch um sich eine Subjektivität zu erlauben, die die etablierten Geschichtsschreiber weit von sich weisen würden. Diese Subjektivität, gepaart mit unglaublich umfangreichem Wissen, macht dieses Werk so wertvoll.
Ein Beispiel: Die Frage, wann das Mittelalter endet und die Neuzeit beginnt, haben verschiedene Autoren höchst unterschiedlich beantwortet. Egon Friedell setzt das Ende des Mittelalters auf das Jahr 1349, das Jahr der großen Pestepidemien, wo 1/3 der mitteleuropäischen Bevölkerung ausgelöscht wurde. Der im Mittelalter so selbstverständlich verwurzelte Christusglaube bekam damit ernsthaften Schaden, weil man keine Antwort auf die Frage wusste, warum Gott so verhehrend strafte. Dies war der Eintritt in die Umwälzungen der Renaissance mit der Suche nach den Schuldigen, mit Ketzerverfolgung und Hexenverbrennung und dem wachsenden Wunsch, das Schicksal der Menschen von Gott loszulösen und in die eigene Hand zu nehmen. Kennzeichen dieser Entwicklung war der naturwissenschaftliche Fortschritt. Man war in der Lage, Naturgesetze zu erkennen und die Natur zunehmend zu beherrschen. Höhepunkt war die französchische Revolution, die den Eintritt in die humanistische, sprich: auf den Menschen bezogene, Neuzeit markiert.
Das Buch ist voll solcher beeindruckenden Sichtweisen. Über 1000 Seiten habe ich schon gelesen - und genossen.
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5.0 von 5 Sternen Auch heute nicht zu überbieten, 11. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte der Neuzeit: Die Krisis der Europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Ich kann mich den bisherigen positiven Rezensionen nur anschließen. Wer etwas über die Kultur der damaligen Zeit wissen will, ist mit diesem Werk bestens bedient, denn neben der politischen Geschichte gab es seit jeher auch immer eine Kultur - und darum geht es in diesem Buch. Naturwissenschaft, Technik, neuste Errungenschaften, Mathematik, Literatur, Kunst, Philosophie, geistige Strömungen und Entwicklungen u.v.m. Viel interessanter als jedes andere Geschichtsbuch über Schlachten, Eroberungen und dergleichen. Sehr zu empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kulturbewertungen der Gegensätze, 8. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte der Neuzeit: Die Krisis der Europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Donnerwetter. Der Friedell hat was drauf - wie man so sagt. Die gesamte
Kulturgeschichte der Neuzeit wird konträr von anderen, neuen Standpunkten
gesehen, durchleuchtet und bewertet. Er hat zwar nicht immer Recht, aber
es könnte dennoch auch richtig sein. Das Quäntchen Wahrheit ist wohl immer
dabei. Sehr faszinierend und regt zum Denken an.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichts- und Kulturphilosophiestunde eines Wortmächigen!, 13. Februar 2014
Von 
Peter Mueller (Raetia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte der Neuzeit: Die Krisis der Europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Ja, was soll man zu einer der farbenprächtigsten, geistreichsten Geschichts-Schauen noch großartig sagen? Egon Friedell war ein überaus belesenes Universalgenie, der es auf einzigartige Weise versteht das Innen- und Gefühlsleben unserer Ahnen auszuleuchten und selbst abstrakt-philosophische Ausführungen werden zum reinsten Lesevergnügen. Obacht: Suchtgefahr!
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Kulturgeschichte der Neuzeit: Die Krisis der Europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg
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