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4.0 von 5 Sternen Klimapolitik zwischen Eingrenzung und Anpassung
Die Autoren vertreten den Standpunkt, dass ein menschenverursachter Klimawandel das ist, was derzeit bei einem verantwortlichen Umgang mit der Faktenlage geschlussfolgert werden muss. Dies bedeutet für sie, dass alles daran gesetzt werden sollte, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.

Bis 2050 müssten die Emissionen halbiert werden, d.h...
Vor 24 Monaten von FMA veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Und wieso....
...sollte ich ein Buch von jemandem lesen, der wegen öffentlicher Verbreitung von Lügen vorbestraft ist?
Das sollt eigentlich mal jemand die armen Verirrten mit den 5 Sternen fragen.
Vor 26 Tagen von Ebenherz veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Und wieso...., 16. Juni 2014
...sollte ich ein Buch von jemandem lesen, der wegen öffentlicher Verbreitung von Lügen vorbestraft ist?
Das sollt eigentlich mal jemand die armen Verirrten mit den 5 Sternen fragen.
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51 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einseitige Informationen zu Hauf, 2. März 2008
Um es vorwegzunehmen: Mit dem sachlichen, hochinformativen Buch von Mojib Latif zum gleichen Thema (Fischer-Verlag) ist man wesentlich besser bedient. Ursachen des Klimawandels und die wissenschaftlichen Grundlagen dazu behandlen die Autoren Rahmstorf/Schellnhuber knapp, aber kompetent und sehr verständlich auf den ersten etwa 50 Seiten. Danach gerät das Buch ins Trudeln. Bei den "Folgen des Klimawandels" werden einem durchweg schlimmere Einschätzungen präsentiert als im offiziellen IPCC-Bericht. Z.B. steht im IPCC-Bericht, mit einem Abreißen des Golfstromes sei definitiv nicht zu rechnen; Rahmstorf/Schellnhuber hingegen warnen vor dieser Gefahr. Rahmstorf/Schellnhuber warnen auch vor der Ausbreitung von Malaria durch den Klimawandel, im IPCC-Bericht heißt es jedoch, dass sich neue Ausbreitung und Rückgang anderswo die Waage halten werden. Nachdem die Autoren nicht ganz zuverlässig die Folgen des Klimawandels abgehandelt haben, kommen sie zu den Gegenmaßnahmen. Dies ist der Hauptteil des Buches. Hier weichen die Autoren nun in umgekehrter Richtung vom IPCC-Bericht ab, indem sie explizit feststellen, dass stringente CO2-Vermeidungsmaßnahmen 10-mal so billig sind, wie vom IPCC behauptet. Ich kann nicht einschätzen, ob die von ihnen dafür ins Feld geführte wirtschaftswissenschaftliche Berechnung verlässlich ist; ich weiß aber auch nicht, ob sie es können. Bei ihren Vorschlägen, wie dies im einzelnen zu erreichen sei, scheint es sich um bloße Meinungsäußerungen zu handeln. Zum Beispiel werben sie dafür, einen Großteil des CO2 durch Speicherung des Kohlendioxids in der ERde zu vermeiden; bei Mojib Latif und anderen liest man, dass gerade diese Maßnahme ungeeignet sei -- wem soll man nun glauben? Experten für Energiewesen sind diese Autoren alle nicht. Es fehlt in diesem Hauptteil gänzlich eine tiefere Diskussion oder Kosten-Nutzen-Analysen der Maßnahmen. Kurz, ich finde das Buch als zusätzliche Meinungsäußerung interessant, aber als Information für völlige Laien auf dem Gebiet Klimawandel nur auf den ersten knapp 50 Seiten geeignet. Damit ist es in der Beck-Reihe nicht gut platziert.
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4.0 von 5 Sternen Klimapolitik zwischen Eingrenzung und Anpassung, 21. Juli 2012
Von 
FMA - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie (Taschenbuch)
Die Autoren vertreten den Standpunkt, dass ein menschenverursachter Klimawandel das ist, was derzeit bei einem verantwortlichen Umgang mit der Faktenlage geschlussfolgert werden muss. Dies bedeutet für sie, dass alles daran gesetzt werden sollte, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.

Bis 2050 müssten die Emissionen halbiert werden, d.h. es dürften noch max. 750 Mrd. Tonnen CO2 (von 2010 an) aus fossilen Quellen emittiert werden. Kyoto - so die Autoren - stellt diesbezüglich nur einen kleinen ersten Schritt dar. Dazu kommt, dass nicht alle Industrienationen mit im Boot sind. Die EU erfüllt die Vorgaben. Die Schwellenländer bisher auch - doch ist unklar wie das bei den dortigen hohen Zuwachsraten in Zukunft aussehen wird. Die USA und Canada kümmern sich nicht um das Abkommen.

Die Frage ist auch, wie ein Lastenausgleich weltweit gestaltet werden kann. Die Autoren plädieren für einen internationaler Emissionshandel, bei dem reiche Länder den armen Emissionsrechte abkaufen und diese zusätzlich bei Entwicklung und Einsatz umweltfreundlicher Technologien unterstützen können.

Große Hoffnungen setzen die Autoren in die WBGU-Strategie, so etwa das von dieser entworfene bzw. vorgeschlagene Konzept der Kohlenstoffsequestierung. CO2 würde hierbei bei der Nutzung fossiler Brennstoffe absgeschieden und bspw. in ausgeförderte Lagerstätten zurückgepresst. Mit einer Umsetzung in der Praxis wäre jedoch frühestens 2020 zu rechnen; vorausgesetzt, die Bundesregierung würde dem überhaupt zustimmen, wonach es derzeit allerdings - die Autoren konnten es nicht wissen - nicht aussieht.

Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch die Umstellung auf Erneuerbare Energien, etwa durch Weiterentwicklung und Bau solarthermische Kraftwerke. Die Umsetzung Klimarettung - so Ramstorf u. Schellnhuber - sei Untersuchungen zufolge zum Preis von 2 Monaten Wachstumsverzögerung möglich.

Die Autoren sehen durchaus, dass eine Klimaerwärmung in bestimmten Regionen auch positive Folgen haben kann. Dennoch - wenn sich Dürrezonen ausweiten und der Meeresspiegel steigt, bedeutet das gravierende Veränderungen für Menschen in betroffenen Landstrichen oder der am Meer liegenden Großstädte und Mega-Cities. Ebenso sind die Ökosysteme betroffen. Vieles davon scheint inzwischen unvermeidbar zu sein. Es kann nur darum gehen zu verhindern, dass die Erwärmung zu extrem wird (über 2 Grad C) und zu schnell geschieht, da die Umstellungs- und Anpassungsprozesse Zeit benötigen.

In vielerlei Hinsicht geht es dann nicht mehr um Verhinderung des Klimawandels, sondern langfristige Anpassungsstrategien. So bedarf es etwa einer Neuregelung der Quoten für den internationalen Fischfang - der freilich auch ohne Klimaveränderung mit Gefahr der Versauerung vor dem Kollaps steht. Auch das internationale Quarantänesystem müsste den Herausforderungen einer hochmobilen Welt im Klimawandel angepasst werden. Raumordnung, Stadtentwicklung, Infrastrukturprojekte, Küstenschutz, Landschaftsplanung, Tourismuskonzepte sollten - so die Autoren - zukünftige Klimaveränderungen im Blick haben.

Jenseits der großen, nationalen und Internationalen Vereinbarungen gibt es so manche regionale Initiative, die die Autoren hoffnungsvoll stimmt. So in England die Londoner Dekarbonisierungs-Kampagne, persönliche Verschmutzungskontingente, bei denen der Kauf von Heizöl, das Tanken u. ä. von einer Kohlenstoff-Kreditkarte gebucht wird etc. Lob findet auch Schwarzeneggers Zero-Emission-Policy in Kalifornien, mit einem extensiven Programm der Installierung von Solardächern oder der breitangelegter Förderung des Cradle-to-Cradle-Konzeptes. Ebenso gibt es in den USA ein Städtebündnis, welches über 1000 Bürgermeister bzw. 86 Mio. Bürger vereint, die sich zum Ziel gesetzt haben - der Verweigerungshaltung der US-Regierung zum Trotz - die Kyoto-Vorgaben noch zu unterbieten.
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39 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Menschen verursachter Klimawandel, 16. September 2006
Die Beck'sche Reihe erstaunt mich immer wieder: was man auf 140 Seiten an Informationen unterbringt, ist kaum zu glauben. Und dass ich ein Buch, das sich mit Themen der Umweltphysik und des Klimawandels beschäftigt, in kaum 4 Tagen durchlese, hätte ich nicht für möglich gehalten.

Doch die beiden Autoren schaffen es, die Ursachen und die Auswirkungen des von den Menschen hervorgerufenen Klimawandels anschaulich darzustellen. Und die Sprache ist klar, die Konsequenzen werden klar verdeutlicht.

Insgesamt ein unbedingt lesenswertes Buch, wenn man ungeschönte Informationen haben will (anschaulich aufbereitet durch übersichtliche Grafiken).

So wird Wissenschaft konkret und verständlich!
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31 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Cui bono, 19. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Darstellung ist für eine erste Einführung in das Thema durchaus brauchbar,aber obwohl ich eine hohe Meinung von Physikern habe ist sie leider genau so unseriös wie Al Gore und der IPCC und viele Journalisten,die sich auf diesem Gebiete tummeln.
Zu anderen Meinungen wird nicht ernsthaft Stellung genommen außer der Meinung von Lomborg,dass der Aufwand zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.Als Lösungen zur Co2 Vermeidung werden neben den bekannten schwachsinnige Ideen aufgeführt,die Kernfusion wird mit keinem Wort erwähnt.
Wie IPCC und Al Gore wird die Mittelalterliche Warmzeit,wo kein hoher CO2 Ausstoß vorlag,wie auch die folgende kleine Eiszeit verschwiegen um nicht in Erklärungsnöte zu kommen.Das ist nicht wissenschaftlich.Das sind Kenntnisse die Aufgrund der Informationen aus dieser Zeit sicher überliefert wurden und wenn man schon nicht in der Schule aufgepasst hat jeder Geographielehrer aus seinem Studium weiß.Es war sicherlich 1 Grad wärmer als heute,sonst wär ein Getreideanbau in Nordschweden und Nordnorwegen etc nicht möglich gewesen.Den Hockeystick sollte der IPCC endlich mal beerdigen,
Hinzu kommt die nicht überzeugende Erklärung für trotz steigender CO2 Werte nicht steigender Temperaturen von 1940-1970.
Übrigens seit 2000 fallen die Temperaturen.
Aber auch das wird von den Protagonisten dieses ideologischen Feldzuges nicht zur Kenntnis genommen.
Ich kann und werde nicht behaupten,dass der CO2 Anstieg keine Auswirkung auf das Klima hat,aber es bleiben erhebliche und begründete Zweifel,ob es der wesentliche Faktor ist.
Die schwankende Strahlungsintensität der Sonne sollte in Erwägung gezogen werden,insbesondere im Hinblick auf die Schwankungen der jüngsten Erdgeschichte.
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31 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges und gutes Buch!, 28. März 2006
Dieses Büchlein von zwei führenden deutschen Klimaforschern ist eine umfassende Einführung in den Klimawandel – verständlich und zudem preiswert. Auch wenn es von Fachleuten geschrieben ist: Es ist keineswegs trocken zu lesen. Die Kraft der Fakten zieht den Leser mit. Rahmstorf und Schellnhuber zeigen, was wir heute über frühere Klimaänderungen wissen und wie dieses dabei hilft, die Folgen der Eingriffe des Menschen in das Klimasystem zu verstehen. Sie beschreiben die Zunahme der Treibhausgase durch menschliche Aktivitäten, deren heute schon messbaren Folgen und die mögliche zukünftige Entwicklung. Sie zeigen auch, worüber die Klimawissenschaftler einig sind und wo noch Fragen offen sind – über den Menschen als Verursacher wird in Fachkreisen längst nicht mehr gestritten. Vielleicht am wichtigsten aber: Die Autoren zeigen, dass mit einer konsequenten Energiewende zur Nachhaltigkeit die schlimmsten Folgen noch abgewendet werden können; und dass diese viel weniger kosten würde als eine Fortsetzung der jetzigen Politik, die gewaltige Folgekosten hätte.
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65 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider sehr einseitig, 28. Juni 2007
Ich habe mir das Buch aufgrund der durchweg positiven Rezensionen gekauft. Ich hatte gehofft, umfassend über die einzelnen Umstände des Klimawandels informiert zu werden. Das leistet das Buch aber nicht. Der Klimalwandel wird dogmatisch als mehr oder weniger gesichert angenommen (der Mensch und das CO2 sind Schuld). Die negativen Folgen einer Klimaerwärmung werden ausführlichst geschildert. Leider sind diese Folgen nur hypothetische Szenarien. Gründe für den Klimawandel werden nur einseitig aus physikalischer Modellsicht gegeben. Geologische Erkenntnisse, die dem zum Teil konträr entgegenstehen, werden als abwegig abgetan. Positive Folgen einer Klimaerwärmung scheint es auch nicht zu gegeben. Aber "bad news are good news", anscheinend auch im "Wissenschaftszirkus".
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24 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch das zum Nachdenken anregt - Pflichtlektüre für jeden verantwortungsvollen Menschen, 23. August 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein kleines kompaktes Büchlein das umfassend und komprimiert viel Wissenswertes rund ums Thema Klimawandel vermittel. Außerdem ist es auf dem neuesten Stand der Wissenschaft, deshalb werden auch jüngste Ereignisse (z.B. Katrina) aufgegriffen. Fachbegriffe werden sehr gut erklärt und dem Leser werden sowohl die weit zurückreichende Geschichte des Klimawandels als auch mögliche, aufrüttelnde Zukunftsvisionen vor Augen geführt. Die Autoren argumentieren schlüssig und nachvollziehbar und auch gegensätzliche Meinungen zum Thema werden aufgeführt und abgewägt. Abschließend kommt man zu dem Schluss, dass dieses Thema immernoch viel zu wenig Beachtung und Akzeptanz findet. Es liegt an uns, die schon lange eingeleitete Kettenreaktion auf, ein für den Menschen, erträgliches Mass zu bringen.

Fazit: Sehr zu empfehlen und sehr gutes Preis-Leistungsverhältis.
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63 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gutes Marketing ist nicht alles, 2. August 2007
Wer sich in der Szene etwas auskennt weiß, daß Herr Rahmstorf schon seit vielen Jahren sehr gern vor größerem Publikum über den Klimawandel spricht und ausgibig darüber schreibt.

Pünktlich zur Veröffentlichung des letzten IPCC Berichts erschien sein Buch! Vom Marketing her war das perfekt. Ein Bestseller kam dabei heraus.

In seinem Buch versucht er den Eindruck zu erwecken, als sein die Entwicklung des Klimas bestens verstanden. Aber wer sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt, wird schnell erkennen, wie komplex das Klima in Wirklichkeit ist. Diese Wissenschaft steckt noch in den Kinderschuhen.

Den einzigen 'Beweis' für die Prognosen des Klimawandels liefern Computersimulationen. Herr Rahmstrof versucht deren Ergebnisse als wissenschaftlich akzeptabel darzustellen. Doch in Wirklichkeit ist deren Qualität nicht viel besser als von Prognosen durch Kaffeesatzlesen. Schon allein die Bandbreite der Klimaprognosen zeigt, wie unsicher die Ergebnisse sind. Die Simulationen selbst berücksichtigen nur einen kleinen Teil der realen Einflußfaktoren, entweder um einfach Rechenzeit zu sparen oder weil bestimmte Wechselwirkungen überhaupt noch nicht verstanden worden sind. Letztlich haben wir nur für ca. 100 Jahre wirklich brauchbare globale Klimadaten. Das ist sehr dürftig, um ein globales Phänomen wie das Klima, das ehr in tausenden von Jahren lebt, zu verstehen.

Es ist sehr bedauerlich, daß hier Herr Rahmsdorf dem Leser gegenüber nicht ehrlich ist und statt dessen mit großem Selbstbewußtsein unser Klimaverständnis als sehr solide darstellt. Wirklich schade! Jeder Klimatologe weiß, daß es in seiner Wissenschaft große weiße Flecken und einen enormen Interpretationsspielraum gibt. Schon allein die Tatsache spricht Bände, daß immer wieder gesagt wird: Unter den Klimawissenschaftlern der Welt bestehe ein Konsens hinsichtlich der globalen Erwärmung. Eine Wissenschaft, die auf den Konsens der Wissenschaftler angewiesen ist, um den Wahrheitsgehalt von Aussagen zu belegen, ist vom Status einer echten Wissenschaft, wie der Physik oder der Chemie, noch weit entfernt. Davon ist in dem Buch leider nichts zu lesen.

Wer nach einer qualitativ hochwertigen Alternative zu diesem doch recht einseitigem Buch sucht, ist mit dem Titel 'CO2 und Klimaschutz: Fakten, Irrtümer, Politik'
von Horst-Joachim Lüdecke bestens bedient. Der Autor nimmt direkt Bezug auf 'Der Klimawandel'. Und wie kann es anders sein, auch Herr Rahmstorf und seine Freunde greifen in ihrem Klima-Blog klimalounge Herrn Lüdecke scharf an. Ich warte nur noch auf den ersten Tatort über einen Mord in der Klimaskeptiker/schützer-Szene.
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9 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen solider, engagierter, dabei wohltuend unaufgeregter Überblick. Uneingeschränkt zu empfehlen!, 11. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie (Taschenbuch)
Als Geographielehrer am Gymnasium beschäftigt mich der Klimawandel seit vielen Jahren. Es ist gerade bei diesem Thema zwar sehr einfach, aktuelle Bezüge aus dem Klassenzimmer heraus in das Hier und das Jetzt zu ziehen, schwierig aber ist es, dies auch auf einer soliden wissenschaftlichen Grundlage zu tun. Den beiden Autoren schulde ich seit langem Dank, den ich eigentlich längst hätte zum Ausdruck bringen müssen.
Für wenig Geld, auf schmalstem Raum, dabei aber immer solide und um den wissenschaftlichen Beleg ihrer Erkenntnisse bemüht, engagiert, ohne einseitig oder zu aufgeregt zu sein, geben sie einen sehr hilfreichen Überblick über eines der wichtigsten Thema unserer Zeit. Es ist nur zu hoffen, dass der fordernde Optimismus der Verfasser auch trägt. Für sie stehen "die Kräfte, welche die zweite Industrielle Revolution hervorbringen können, bereit und müssen endlich befreit werden." (S.135)
Die Autoren haben ihren Beitrag dazu mit Sicherheit geleistet, es ist nun an uns allen, ihnen darin zu folgen. Jeder mit seinen Möglichkeiten und auf seine Weise. Aber in jedem Fall: Hier und jetzt.
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Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie
Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie von Hans Joachim Schellnhuber (Taschenbuch - 8. März 2012)
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