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4.0 von 5 Sternen Beim Schimpfen sind die Deutschen anders ...
Den v u l g ä r e n Wortschatz von fünfzehn Sprachen hat Autor untersucht und verglichen. Die Sonderstellung des Deutschen wird anhand zahlreicher Beispiele eindeutig belegt: Wir schimpfen fast ausschließlich e x k r e m e n t e l l , die meisten anderen Sprachen dagegen hauptsächlich s e x u e l l . Die Schweden schimpfen größtenteils...
Vor 22 Monaten von Edith Nebel veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Grundsätzlich interessante, insgesamt aber eher langatmige Analyse
Das Thema an sich ist durchaus eine interessante Nische der Sprachwissenschaft, der sich Gauger akribisch zuwendet. Dass er sich dabei darum bemüht, linguistische Phänomene auf ein allgemein verständliches Maß zurecht zu stutzen, ist ihm positiv anzurechnen, sprachwissenschaftliches Grundwissen schadet aber sicherlich nicht.
Auch die...
Vor 4 Monaten von C. Berg veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beim Schimpfen sind die Deutschen anders ..., 1. Februar 2013
Von 
Edith Nebel "giora60" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Feuchte und das Schmutzige: Kleine Linguistik der vulgären Sprache (Taschenbuch)
Den v u l g ä r e n Wortschatz von fünfzehn Sprachen hat Autor untersucht und verglichen. Die Sonderstellung des Deutschen wird anhand zahlreicher Beispiele eindeutig belegt: Wir schimpfen fast ausschließlich e x k r e m e n t e l l , die meisten anderen Sprachen dagegen hauptsächlich s e x u e l l . Die Schweden schimpfen größtenteils religiös und die Franzosen sowohl s e x u e l l auch e x k r e m e n t e l l, wobei letzteres vermutlich ein Erbe der germanischen Franken ist.

Woher diese Unterschiede resultieren, ist ungeklärt. Die Sprachwissenschaft ergeht sich ungern in Spekulationen. Das gilt als unwissenschaftlich. Ob bei uns das S e x u e l l e mit einem größeren oder geringeren Tabu behaftet ist als anderswo und deshalb nicht zum F l u c h e n herangezogen wird, ob wir entwicklungstechnisch in der a n a l e n Phase steckengeblieben sind und das Schmutzige die übertriebene deutsche Ordnungsliebe kompensiert ... Vermutungen gibt es viele. So richtig plausibel wirkt nichts. Womöglich ist es Zufall. Wenn eine Sprache einmal auf einer Schimpf-Schiene eingefahren ist, wird das Vokabular nur noch phantasievoll variiert, aber man weicht nicht grundsätzlich davon ab. Schließlich will man ja innerhalb der eigenen Gruppe nicht unangenehm auffallen. ;-) Wird mit Bildern aus einer anderen Schimpfkultur g e f l u c h t, empfindet der Zuhörer das als „nicht normal“.

Man muss sich schon konzentrieren, um den Ausführungen des Autors folgen zu können. Er ist Experte, er nimmt sie Sache ernst. Welche U n f l ä ti g k e i t e n man in den verschiedenen Sprachen zu welchen Gelegenheiten äußert, das ist verblüffend, aufschlussreich und gut nachzuvollziehen. Amüsant und unterhaltsam ist es obendrein. Auch wenn es Hans-Martin Gauger ein wenig unangenehm zu sein scheint, ein ganzes Kapitel über Sch**ße schreiben zu müssen – der Leser hat sein Vergnügen. Wann darf man sich sonst als halbwegs kultivierter Mensch ungehemmt in u na n s t ä n d i g e n Wörtern suhlen, wenn nicht im Rahmen einer linguistischen Analyse?

Merken kann man sich bildhaften Redewendungen nur begrenzt, auch wenn man die eine oder andere der untersuchten Sprachen recht gut spricht. Aber es ist ja auch nicht das Ziel des Autors, uns das multilinguale F l u c h e n beizubringen. Wir sollen die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede in den verschiedenen Sprachen und Kulturen ein bisschen besser verstehen lernen.

Sprachlich zumindest scheint Europa zusammenzuwachsen. In die Jugendsprache wandern zunehmend s e x u e l l e Beschimpfungen und „Verwandtenbeleidigungen“ ein, die bislang im Deutschen keine große Rolle gespielt haben.

Beim einen oder anderen Kapitel wird der Laie verwirrt die Waffen strecken. Wenn der Autor literarische Beispiele heranzieht, der Frage nachgeht, was eigentlich S e x u a l i ä t ist, was genau man unter o b s z ö n versteht oder sich erklärend dem Begriff des Bezeichnens zuwendet, steigt man als Nicht-Sprachwissenschaftler geistig aus. Mit einem gewissen Mut zur Lücke erfahren wir aber eine ganze Menge Wissenswertes und Amüsantes über Europas Sprachen ... und über deren Sprecher. Auch wenn uns mangels fachlicher Vorbildung ein bisschen was entgehen wird – die Lektüre lohnt sich auf jeden Fall.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jedermann verständlich, manchmal wunderschön geschrieben, breite und tiefgehende Anal…ysen für jeden Europäer, 30. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Feuchte und das Schmutzige: Kleine Linguistik der vulgären Sprache (Taschenbuch)
Einfach und klar wird hier – im Vergleich zu nahezu allen europäischen Sprachen – ein „deutscher Sonderweg“ beschrieben. Dabei schreitet Gauger den ganzen Kreis aus: Gespickt nicht bloß mit sprachwissenschaftlichen, sondern auch mit kulturgeschichtlichen und philosophischen Aspekten, mit Auslegungen großer Werke mehrerer Literaturen und Kulturen, aber vor allem mit Material aus dem Alltag, das jedem und jeder etwas sagt, stellt hier ein breit Gelehrter mit einfachem, klarem, aber spritzigem Stil seine scharfsinnigen Thesen vor, die den Europäer in seinem Alltag und seiner Kultur betreffen. Gauger beherrscht hier, was in Deutschland nur noch eine Hand voll Wissenschaftler kann: Bei aller Intelligenz der Darstellung lugt nirgends der Spezialist mit der Brille und dem erhobenem Zeigefinger, der nur wenigen wirklich etwas ‚sagende‘ Professor hervor; die Leser werden so mitgenommen als Diskussionspartner und sollen sich selbst kritisch eine Meinung bilden.
Ein Buch, das jedermann etwas sagt, der dem Thema und der Sprachwissenschaft mit einem Vorschuss an Sympathie begegnet!
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3.0 von 5 Sternen Grundsätzlich interessante, insgesamt aber eher langatmige Analyse, 20. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Feuchte und das Schmutzige: Kleine Linguistik der vulgären Sprache (Taschenbuch)
Das Thema an sich ist durchaus eine interessante Nische der Sprachwissenschaft, der sich Gauger akribisch zuwendet. Dass er sich dabei darum bemüht, linguistische Phänomene auf ein allgemein verständliches Maß zurecht zu stutzen, ist ihm positiv anzurechnen, sprachwissenschaftliches Grundwissen schadet aber sicherlich nicht.
Auch die grundlegenden Ergebnisse, die Gauger hier zusammenführt, sind aufschlussreich und stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede des (weitgehend) europäischen Fluchens klar heraus.
Was mich bei der Lektüre störte, ist also weniger das grundlegende Vorhaben, als vielmehr die gestalterische Umsetzung. Allzu oft reihen sich ermüdend lange Passagen aneinander, in denen bereits erläuterte Sachverhalte ausgewalzt werden, ohne dass dabei neue Erkenntnisse gewonnen werden könnten. Im Laufe der Lektüre mehrten sich dann Déjà-vu-Erlebnisse, da bereits zuvor meiner Ansicht nach ausreichend beschriebene Phänomene noch einmal aufgebrüht wurden.
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1.0 von 5 Sternen weniger wäre mehr gewesen, 19. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Feuchte und das Schmutzige: Kleine Linguistik der vulgären Sprache (Taschenbuch)
Ich habe eine Radiorezension über dieses Buch gehört, fand das spannend und hab das Buch gekauft. Fehler!
Im Buch steht wenig mehr als in den Rezensionen oder im Klappentext, nur langatmig und immer wieder. Der Autor erläutert sogar noch, dass ihn Bekannte zum Schreiben dieses Buchs ermutigt hätten. Hoffentlich haben die ihren Fehler eingesehen: die meisten Wissenschaftlicher können keine guten Bücher schreiben.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein für Sprachliebhaber sehr interessantes, wissenschaftliches Buch!, 19. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Feuchte und das Schmutzige: Kleine Linguistik der vulgären Sprache (Taschenbuch)
Das Buch ist sehr gut geschrieben! Hilfreich ist es, ein bis zwei Fremdsprachen, z.B. Französisch und Italienisch auf Maturaniveau zu beherrschen. Alles in Allem eine gute, aber nicht unbedingt leichte Lektüre!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu langatmig, 1. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gut, Herr Gauger will alles gründlich abhandeln. Aber das führt zu langen uninteressanten Passagen, die ich dann übersprungen habe. Außerdem hat man das Gefühl, dass das Buch "gestreckt" werden sollte, denn die Sprache ist sperrig, zum Teil altmodisch und mit vielen Füllworten versehen. Bin immer noch nicht fertig, weil das Buch nicht zum Lesen einlädt.
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Das Feuchte und das Schmutzige: Kleine Linguistik der vulgären Sprache
Das Feuchte und das Schmutzige: Kleine Linguistik der vulgären Sprache von Hans-Martin Gauger (Taschenbuch - 17. September 2012)
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