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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Lesevergnügen!, 13. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784 (Gebundene Ausgabe)
Die Tagebücher bieten einen hervorragenden Einblick in das Leben bei Hofe zu Zeiten Ludwigs XV. und Ludwigs XVI. Hans Pleschinski ist es gelungen, eine sehr fundierte, sehr aufschlussreiche Auswahl aus den weitaus umfangreicheren Aufzeichnungen zusammenzustellen. Nicht allein die Deutschland betreffenden Passagen lohnen die Lektüre. Gerade im Hinblick darauf, dass fünf Jahre nach seinem Tod die Französische Revolution begann, ist es sehr aufschlussreich zu erfahren, wie sehr sich ein Adeliger wie der Herzog von Croy zwar der prekären Lage im Land bewusst gewesen ist, wie wenig einer wie er (und die meisten Zeitgenossen wohl auch) aber einzuschätzen wusste, was da am Horizont letztlich für ganz Europa dräut. Interessant sind auch die Begegnungen mit berühmten Zeitgenossen, angefangen bei Madame de Pompadour über Voltaire und Benjamin Franklin bis hin zum inkognito reisenden Kaiser Joseph II. Knappe, informative Anmerkungen des Herausgebers runden das Ganze ab. Hervorzuheben ist auch die liebevolle Gestaltung des Buches sowie die kluge Auswahl des Bildmaterials. Ein wahrer Genuss!!!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tagebücher eines fast Unbekannten, 3. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784 (Gebundene Ausgabe)
Anne Emmanuel François Duc de Croÿ, Fürst des Heiligen Römischen Reiches, Prince de Solre-le Château, Fürst zu Moers, Graf von Büren etc., Baron de Condé, de Maldeghem, de Beaufort, etc., Maréchal de France, Grande de España de Primera Clase, Chevalier de l' Ordre de Saint-Esprit, Gouverneur de Condé, Comandant du roi en Picardie, Calais et Boulonnais, ist der Stammvater alle Mitglieder des weitverzweigten Hauses Croÿ sesshaft in Frankreich, Belgien, Deutschland und Österreich. Ohne sich natürlich dieser Rolle bewusst zu sein, war der Herzog ein in seiner hochadligen Familie verwurzelter, seiner Privilegien sehr wohl bewusster und um seines Standes angemessener Auszeichnungen stets bemühter Aristokrat. Darüber hinaus war er ein Mann von edlem Geist, wissenschaftlicher Distinktion und besorgtem Familiensinn.

Am Abend seines Lebens resümierte er einige für ihn wichtige Ereignisse seiner Zeit: ...[es] hatte sich die Physik Newtons durchgesetzt, hatte Franklin den Blitz bezwungen, waren die Längengrade entdeckt, die Gesetze von Ebbe und Flut erkannt worden, hatte Mr. Cook die bisher kaum bekannte andere Hälfte der Welt erkundet, waren künstliche Gase entdeckt und die Lust analysiert worden ... Und nun erhoben sich Menschen in die Lüfte. ... Und es bedeute erst den Anfang!" An allen diesen Entwicklungen nahm er lebhaften Anteil, besuchte Benjamin Franklin, ermunterte die Brüder Montgolfier, pflegte Umgang mit Sausure, Diderot und Voltaire, betrieb eigene Experimente und schrieb im Geist der Zeit an einer naturwissenschaftlichen Enzyklopädie.

Einen solch weiten Horizont erwartet man nicht von einem Mann, der als Militär groß wurde, an einer Reihe von Feldzügen, vor allem auf deutschem Gebiet, in kommandierender Stellung teilnahm, die Entwicklung der französischen Kriegsmarine durch den Ausbau besonders des Hafens von Calais förderte und sich als militärischer Gouverneur der nördlichen atlantischen Provinzen Frankreichs, insbesondere der Heimat seines Geschlechts, der Picardie, verdient machte.

Nicht zu unterschätzen ist auch seine Rolle als Diplomat, politischer Kopf und Höfling während der Regierungszeit Ludwigs XV und Ludwigs XVI. Er ging bei Madame de Pompadour, Madame de Maintenon und der Königin Marie Antoinette ein und aus und benutzte deren Einfluss sowohl zur Erreichung politisch-finanzieller Ziele zugunsten Frankreichs wie auch eigener Rangerhöhungen. Er nahm an den Krönungen des Wittelsbacher Kaisers Karl VII und Ludwigs XVI teil, war Gastgeber des Königs Christian VII von Dänemark und pflegte einen mehr als formellen Umgang mit Kaiser Josef II, als dieser seine Schwester in Frankreich besuchte.

Dass wir diese Kenntnisse über eine wahrhaft universale Persönlichkeit besitzen dürfen, verdanken wir der einfühlsam-eleganten Übersetzung etwa der Hälfte der Croÿschen Tagebücher von Hans Pleschinski, der schon durch die Herausgabe von Briefen der Madame Pompadour für die Epoche des ausgehenden Absolutismus in Frankreich bestens ausgewiesen ist. Wertvoll sind seine knappen, aber informativen Zwischenbemerkungen und der zurückhaltenden Sprache seiner Übersetzung. Dem Verlag C.H.Beck gebührt Dank für die nahezu bibliophile Ausstattung dieses Buches, wobei ich auf dem Schutzumschlag anstatt eines zeitgenössischen Schuhs eher ein farbiges Portrait des Protagonisten erwartet hätte.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Champagner fürs Hirn, 15. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784 (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch zu lesen, heißt nicht nur, delikate Details über die brisante Zeit, in der es spielt, zu erfahren. Es heißt, die ganze Lektüre lang in jene Zeit sinnlich wahrzunehmen und auf diese Weise ungleich intensiver zu verstehen. Das ist nicht nur dem Verfasser der Tagebücher zu verdanken, sondern auch dem Übersetzer und Herausgeber, dessen intime Kennerschaft sich nicht in intellektuellen Komentaren zu erkennen gibt, sondern in der souverän sicheren Wahl des treffenden Wortes, des richtigen Tons, der stets der Übertreibung entgegenwirkt.Es ist die hohe Kunst Hans Pleschinskis, den Leser beglückt das Prickeln dessen spüren zu lassen, was heute selten geworden ist: Esprit. Dieses Buch ist Champagner fürs Hirn.
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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie war es herrlicher zu lesen, 16. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784 (Gebundene Ausgabe)
Die einzigartigen mémoiren des herzogs von Croÿ sind unter dem titel journal inédit bekannt, aber auch die diversen französischen ausgaben sind ja nicht vollständig. Dieser fürst des 18. jh nahm insofern eine sonderstellung ein, als er zugleich französicher aristokrat, später herzog, als auch reichsfürst des HRR war. Er dürfte einer der wenigen menschen sein, die sowohl zeuge der krönung des dt. kaisers Karl VII als auch des franz. königs Louis XVI war.

Hans Pleschinski hat ca. ein viertel der ganzen mémoiren ausgewählt und in wunderschönes deutsch übertragen. Croÿs distinguierter, z. t. etwas steifleinener stil kommt im deutschen gut an, und ich zweifle nicht daran, daß Pleschinski selbst derjenige ist, der von diesem unternehmen am meisten profitiert; auf sein nächstes buch dürfen wir jedenfalls gespannt sein.

Croÿ fühlte sich einer richtung verpflichtet, die man heute als »reformkonservativ« bezeichnet (und mit der wir in bayern immer gut gefahren sind). Der herzog ist allem neuen gegenüber aufgeschlossen, besucht Rousseau und Franklin, versteht sich gut mit Mme Pompadour. Für Mme du Barry und ihren Clan, wie für alles halbseidene, hat er freilich nicht viel übrig. Technischen neuerungen gegenüber ist er dagegen sehr aufgeschlossen und besucht am ende seines lebens die ersten ballonvorführungen der frères Montgolfier.

Ein schönes wertvolles buch, ein wahrer hausschatz, der an die mémoiren des herzogs von saint-simon anschließt und uns über die geschehnisse in frankreich des 18. jh., besonders am königshof, auf dem laufenden hält. Für dt. leser dürfte besonders die beschreibung des besuchs Josephs II. in Frankreich von interesse sein.

Ceux qui n'ont pas lu Hans Pleschinski ne pourront jamais savoir ce qu'est la douceur de la lecture !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, 11. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784 (Gebundene Ausgabe)
Ich verdanke dieses Buch einer Zeitungsrezension, vermutlich in der FAZ geschrieben. Dafür bin ich ewig dankbar.
Nie hätte ich sonst zu dieser Lektüre gegriffen.
Nun bin ich infiziert und will mehr über diese Zeit wissen. Eine Zeit, in der Voltaire lebte, Joseph II und eben Louis XV. Der Vorabend der Französischen Revolution zeigt sich schemenhaft.
Es ist unglaublich, wie von Croy es versteht, diese Zeit und das Leben in Versailles, in Paris zu beschreiben. Man ist mit ihm zusammen "vor Ort", seine völlig unbestechliche Wahrnehmung, seine Selbstkritik, vor allem aber auch seine Menschlichkeit, die ihn nicht hindert, Tränen und Freude uneitel mitzuteilen - dies alles macht das Buch zu einer unerhört spannenden Lektüre, die nur einen Mangel hat: sie ist zu schnell zu ende.
Last not least ist es äußerst vergnüglich zu erleben, wie von Croy seine Eindrücke einer Deutschlandfahrt darstellt, sie haben an Aktualität eigentlich nichts verloren....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben zwischen Lust und Last, 29. März 2013
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784 (Gebundene Ausgabe)
Er hatte das große Glück, die Glanzzeit Frankreichs hautnah und in bedeutender Position zu erleben und gerade rechtzeitig vor dem Ausbruch der Revolution zu sterben: Der Herzog von Croÿ war ein bemerkenswerter Mann und sein Tagebuch bietet einen sehr privaten Blick auf den französischen Hof.
Auch wenn er sein Tagebuch eher im Stil von Memoiren schrieb, also als zusammenhängenden Text, so wird doch an vielen Stellen offensichtlich, dass diese Memoiren niemals zur Veröffentlichung gedacht waren. Zu offen sagt er seine Meinung über Personen des öffentlichen Lebens, den König und seine Familie eingeschlossen, zu kritisch sind seine Bemerkungen. Der unmoralische Lebenswandel Ludwigs XV. missfällt ihm, obgleich er den König als freundlichen und gutherzigen Menschen beschreibt. Mit Madame Pompadour hält er engen und freundschaftlichen Kontakt, denn als sie Mätresse des Königs war, hielt sie de facto alle Macht in Händen. Sie war die Herrin über "Gunstbezeugungen" und Beförderungen - das Lebenselixier eines französischen Hofadeligen. Und dem Herzog war keine Kriecherei zu niedrig, um an Titel und Privilegien zu kommen. Vor allem in jungen Jahren bestand sein einziges Streben nach Auszeichnungen und einer möglichst großen Nähe zum König, um den sich die Welt drehte, wie die Planeten um die Sonne. Croÿs Beschreibungen vom Leben am Hof sind ungeheuer detailreich und dabei so bemerkenswert lebendig und wahrhaftig, weil er seine eigenen Gefühle nie verbirgt. Mehr als einmal verachtet er sich selber wegen seiner ewigen Kriecherei, aber in der Regel nur, wenn eine ersehnte Gunstbezeugung für ihn unerreichbar ist. Es sind eben nur die zu hoch hängenden Trauben, die wahrscheinlich sauer sind...

Dabei erreicht er im Laufe seines Lebens fast alles, was ein Adeliger in seiner Zeit erreichen kann, ohne jemals brillant zu sein - obwohl er sich mehrfach als Wissenschaftler und Naturforscher versucht, diese Versuche jedoch nie beendet. Er wird nicht Eingang in die Geschichtsbücher finden, sondern ist ein pflichtbewusster Arbeiter, ein guter Verwalter und manchmal sogar weitsichtiger Visionär. Ihm wird allerdings durch das Privileg seiner Abstammung das Glück zuteil, viele bedeutende Menschen persönlich kennenzulernen, beispielsweise Benjamin Franklin, Voltaire, Rousseau, oder die Mätressen Pompadour und du Barry. Er erlebt glanzvolle Feste, wie die Inthronisationen des deutschen Kaisers und von Ludwig XVI., aber auch dramatische Szenen wie den qualvollen Pockentod von Ludwig XV. Alles beschreibt er hautnah und authentisch, ohne Hemmungen und manchmal ist vielleicht sogar etwas Voyeurismus dabei. In jedem Fall möchte er seine Erlebnisse für die Nachwelt so festhalten, dass er als Persönlichkeit erkennbar wird. Es geht ihm nicht nur um Fakten, sondern fast immer auch um Gefühle und Einschätzungen. Das macht seine Memoiren bis auf den heutigen Tag so fesselnd und wahr.

Außerordentlich interessant sind die Parallelen zu unserer Gegenwart: Die Folgen von Staatsverschuldung und ungezügelter Marktwirtschaft waren bereits im 18. Jahrhundert Inflation, Enteignung und die skrupellose Spekulation mit Lebensmitteln. Auch der Herzog weiß zeitweise nicht, wo er sein Geld noch anlegen kann und die Hungersnot aufgrund der explodierenden Getreidepreise löst bereits 1774 fast eine Revolution aus.

Die Übersetzung ist sehr elegant und passt die Sprache sehr behutsam an unsere Zeit an. Sie wirkt angehaucht altertümlich, ohne je verschwurbelt oder schwer verständlich zu sein. Ein Drahtseilakt, der außergewöhnlich gut gelungen ist. Die Anmerkungen sind sparsam, aber genau an den richtigen Stellen, sodass zu keinem Zeitpunkt Verwirrung entsteht. Größere Lücken im Originaltext werden mit anschaulichen Erklärungen überbrückt, die einen überregionalen Blick auf die Geschichte erlauben und damit erleichtern, das Geschriebene richtig einzuordnen. Von den 41 Bänden des Originaltagebuchs sind etwa 1/4 übersetzt, allerdings fällt nicht auf, dass so viel Material "fehlt", da in erster Linie militärische Operationen und schwer nachvollziehbare Verwaltungsintrigen gekürzt wurden. Aber an diesen Mengenverhältnissen erkennt man durchaus, was das Leben des Herzogs bestimmte.

Dieses Buch zu lesen ist eine echte Bereicherung. Ein Leben zwischen Lust und Last. Äußerlich pompös und innerlich doch voller Zweifel und Sorgen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... und ein Buch aus dieser Zeit zu lesen, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch verschlungen und mit jeder Seite hatte ich mehr das Gefühl, den Herzog auf seiner "Reise durch die Zeiten seines Lebens" zu begleiten.

Er schreibt ungewöhnlich menschlich und ist sehr liebevoll in seinen Formulierungen über seine Familie. Neben präzisen Darstellungen historischer Ereignisse, wie z. B. der Erkrankung und dem Tod Ludwigs XV., sind auch die Schilderungen des Alltags oft sehr detailliert und lebendig, was wie ein Fenster in seine Zeit wirkt.

Von Croy war anscheinend kein arroganter Vertreter seiner gesellschaftlichen Schicht. Er reflektiert häufig und hinterfragt das System, in dem er lebte. Ihm war das Glück seiner Kinder überaus wichtig, was damals nicht unbedingt weitverbreitet war, denn gerade in Adelskreisen war eine vorteilhafte Verbindung wichtiger als private Wünsche oder Gefühle.

Neben der Fülle interessanter Informationen, zeigt sich aber auch eine weitere ungewöhnliche Seite dieses Mannes - er war witzig. Er schreibt u. a. im Kapitel 'Krieg zieht auf':"Sobald wir unsere Zähne zeigten, würde England kuschen [...] Vergebens wandte ich ein, daß man Zähne bräuchte, um sie zu zeigen" (Pleschinski, H., S. 133). Im Kapiel 'Amerika brennt' bemerkt er mit Blick auf Franklins Augengläser : "Es bleibt erstaunlich, wie viele Gelehrte mit schwachen Augen so vieles erkannt haben!" (Pleschinski, H., S. 320).

Das Buch hat über 400 Seiten und da mann sich sehr auf den Herzog einlassen kann, hatte ich fast das Gefühl mich am Ende des Buches - und seines Lebens - von einem Freund verabschieden zu müssen ..

Es ist das interessanteste Buch, das ich bisher aus dieser Zeit gelesen habe!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Einblick in an anderes Zeitalter, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784 (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch gewährt Einblicke in das Leben eines Adeligen zur Zeit Ludwigs VI. Der Herzog ist zwar in einigen Ansichten seiner Zeit voraus, aber letztendlich ist er ein Gefangener seiner Zeit. Er muss bestimmte Titel oder Vorrechte erlangen, um im Reigen seinesgleichen zu bestehen. Man fiebert mit ihm, wird es ihm gelingen?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beispiel für Perfektion, 5. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784 (Gebundene Ausgabe)
Optimal
Besser gehts nicht
Auf meiner Fingerskala Note von 1-10
Note 10+
Dieser Lieferservice war besser als gut
Unbeschreiblich
Indescribable
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5.0 von 5 Sternen Exquisit! Spannend! Hochinteressant!, 26. Juli 2014
Wir haben hier mit dem Herzog von Croy nicht nur einen Erzähler, sondern auch einen Schreiber, der wundervoll
beschreibt - und zwar alles: Kleider, Dinge, Landschaften, Menschen usw. Dadurch wird die Lektüre sehr
interessant und ist eine wunderbare Ergänzung zu den Biografien z.B. der Madame de Pompadour und die
Zeitspanne von etwa 1730 - 1780.
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Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784
Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784 von Hans Pleschinski (Gebundene Ausgabe - 22. Dezember 2011)
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