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Kundenrezensionen

39
4,9 von 5 Sternen
Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses Buch ist ein großer Glücksfall. Es erzählt die Geschichte der Menschen so, dass jeder, aber auch wirklich jeder, der sich auch nur einen Deut für gut erzählte Geschichten interessiert, gepackt wird. Man kann wirklich kaum aufhören zu lesen und ist plötzlich schon halb durch mit dem Werk im Ziegelsteinformat (und in der Ziegelsteingewichtsklasse).
In einer Einleitung erklärt der Autor zunächst, worum es geht und welche Besonderheiten diese Art Geschichte zu erzählen mit sich bringt.
Und schon geht es los...
100 Gegenstände erzählen von 2.000.000 Jahren. Den Auftakt macht ein Mumiensarkophag, der noch gar nicht so alt ist (naja, im Verhältnis gesehen) - aber anhand dessen der Autor sehr schön illustriert, was uns Objekte heutzutage alles erzählen können. Was vor einigen Jahrzehnten noch keine so ergiebige Quelle war, ist nun ein Objekt geworden, das uns sehr viel erzählt - etwa wenn man die Mumie (die man ja auf keinen Fall auswickeln sollte) in einem Londoner Krankenhaus in die Röhre schiebt und ein CT macht... Plötzlich erfährt man, wie alt der Verstorbene zum Zeitpunkt seines Todes war, wie gut seine Zähne erhalten sind, dass er sehr starke Rückenschmerzen gehabt haben muss u.v.m.
Und dann taucht Neil MacGregor beim zweiten Objekt ein in die Frühzeit des Menschen. Ein steinernes Schneidewerkzeug, das in der Olduvai-Schlucht in Tansania gefunden wurde erzählt uns von unseren frühesten Vorfahren. Die Menschheitsentwicklung setzt sich fort - vom Faustkeil, über erste Kunstgegenstände und die ersten Zeugnisse von Landwirtschaft, einen Streitwagen, den Hedwigsbecher (in dem die heilige Hedwig regelmäßig Wasser in Wein verwandelt haben soll) und ein frühviktorianisches Teeservice bis hin zur Solarlampe wird die Geschichte unserer Spezies auf sämtlichen Kontinenten erzählt.
Spannend, unterhaltsam und voller interessanter Querverweise. Als Leser erfährt man auch einiges über Museologie und über die Besonderheiten, anhand von Objekten Geschichte zu erzählen. Gegenstände wurden über verschiedenen Zeiten hinweg ja oft umgewandelt, "modernisiert" und angepasst, sie haben nicht selten lange Reisen über ganze Kontinente gemacht, bis sie schließlich im Britischen Museum in London gelandet sind. Auch diese Problematik wird diskutiert: Ist es in Ordnung, wenn etwa zahlreiche ägyptische Kunstgegenstände in London ausgestellt sind - und nicht am Ort ihres Ursprungs?
Neil MacGregor schreibt ungeheuer lebendig - hier ist Geschichte kein bisschen trocken! Er ermöglicht es dem Leser tief in die verschiedenen Epochen einzutauchen, indem er die Zeit ganz lebendig vor unseren Augen heraufbeschwört.
Er lässt auch viele Fachleute zu Wort kommen, die sich zu den verschiedenen Gegenständen äußern. Auch die Zitate greifen stets interessante Facetten auf. Es wird einfach niemals langweilig. Jedes Objekt ist natürlich auch jeweils mindestens auf einem ganzseitigen Bild zu sehen.
Das Buch eignet sich für alle, die sich für Geschichte interessieren (oder auch solche, die Geschichte eigentlich langweilig finden und hier eines Besseren belehrt werden wollen :). Es ist eine andere Herangehensweise, die sich z.B. auch schon für Jugendliche oder für Menschen, die bisher (noch) nicht über ein breites historisches Vorwissen verfügen, eignet. Aber auch historisch Vorgebildete können hier noch viel lernen!

Zur Aufmachung:
Das Buch ist fest gebunden und mit einem Lesebändchen und einem schwarzen Schutzumschlag versehen. Darauf ist in erhaben gedruckten Goldbuchstaben der Titel zu sehen. Zudem Autorenname und Verlag in weiß. Die klassische Aufmachung passt sehr gut zum "epochalen" Inhalt.
Im Innenteil sind die Objekte jeweils vor scharzem Hintergrund abgebildet.

Fazit
Genau so sollte ein Geschichtsbuch aussehen. Spannend und unterhaltsam von der ersten bis zur letzten Seite - man kann überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen. Ich bin sehr begeistert von dieser Art, Geschichte zu erzählen. Einfach großartig!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2011
Auf unterhaltsame Art Geschichtsuntericht so genießen zu können, ist ein wahres Vergnügen. Meine Lehrer haben das nie so geschaft. Hier sind Information und hervorragende Abbildungen zu einem Hochgenuss verschmolzen. Bravo!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Mai 2012
Die Weltgeschichte ist schon als Begriff etwas Übergroßes. Bücher darüber bleiben meist traurige, pedantische, ermüdende Versuche. Überladen mit Fakten, Zahlen und das ganze hübsch chronologisch und auf die westliche Welt fokussiert. Der Autor dieses Buches hat einen anderen Ansatz:

Der Museumsdirektor Neil MacGregor (The British Museum) hat sich hundert Exponate aus seinem Museum genommen und darüber Geschichten erzählt und über die Geschichten noch ein wenig nachgedacht. Am Anfang schien mir die Auswahl der Objekte eher zufällig als systematisch. Natürlich hätte man auch eine andere Auswahl treffen können aber die präsentierte stellt sich am Ende als sehr wirkungsvoll heraus um eine ( nicht die ) Weltgeschichte zu erzählen. Der Charme diese Buches besteht eben in diesem Erzählen. Neil MacGregor erzählt anhand der einzelnen Objekte Geschichten nicht bloße Fakten. Die Geschichten sind gut genug geschrieben um eine Ahnung zu vermitteln wie es zu dieser Zeit an diesem Ort gewesen sein könnte. Gleichzeitig sind die Geschichten kurz genug um sich daran erinnern zu können. Dies ist etwas, was ich unbedingt loben möchte: Es besteht eine realistische Chance, sich an die Objekte und deren Geschichten auch später, z.B. in einem Gespräch noch zu erinnern. Ich wage zu behaupten, dass man nach dem lesen eines "gewöhnlichen" Buches über die Weltgeschichte nur eine grobe Idee über den Charakter der Weltgeschichte zurückbleibt. MacGregors Buch aber hinterlässt (zumindest bei mir) eine weniger grobe Idee von einigen Epochen etlicher Kulturen an vielen Orten. Damit gelingt ihm was bei dem Versuch einer zusammenhängend erzählten Welteschichte immer zu sehr in den Hintergrund treten muss: er zeigt die Vielfältigkeit, die Wechselwirkungen, die Parallelentwicklungen, die Einzigartigkeiten und Verschiedenheiten ohne sie eigens erwähnen zu müssen. All das wird dem Leser selbst klar beim lesen der einzelnen Geschichten.

Zuletzt noch: Das Buch ist schlicht gestaltet und aus guten Materialen produziert Die Fotos sind prächtig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2011
Ich habe mich inspiriert durch ein paar Rezensionen in Zeitungen mit diesem Buch beschenken lassen und bin absolut begeistert. Hochwertiger Druck, Einband mit Prägung, Hochglanzpapier. So sollten Bücher aussehen.

Einziger Kritikpunkt ist für mich, dass teilweise innerhalb der Texte abgeschwiffen wird, um den Objekt-Geschichten mehr Atmosphäre einzuhauchen. Diese Abschweifungen überschneiden sich dann mit anderen Artikeln und sind eher unnötig. Mehr liebevolle Fakten wären dann für mich persönlich interessanter gewesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2012
Irgendwann muss dem Autor aufgefallen sein, als er wieder durch das Museum schritt, dass hier durch die Exponate eigentlich die Weltgeschichte beschrieben wird. Daraus ein gewichtiges Buch zu machen, war eine wirklich überzeugende neue Idee.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2011
Museen zu besuchen wird von vielen Leuten als dröge betrachtet und wenns nicht gerade der Louvre ist, haben die meisten von ihnen wahrscheinlich sogar unrecht. Egal ob man ein Museumshasse ist oder nicht, sollte man sich trotzdem "Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten" durchlesen, denn es wird vielleicht den Blick den man auf Museen hat grundlegend ändern. Neil MacGregor beschreibt die Geschichte der Welt in seinem Buch anhand der hundert Museumsobjekte auf eine solch fabelhafte Art und Weise, daß man sich am liebsten schnell in den nächsten Bus setzen möchte und ein Museum besuchen möchte. Ein ganz tolles Buch, und überhaupt eine super Idee, auf so etwas muss man erstmal kommen.
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TOP 100 REZENSENTam 27. April 2014
Ich lese sehr gerne Sachbücher über Geschichte. Entsprechend viele habe ich schon gelesen.
Dieses Buch gehört eindeutig zu den allerbesten.
Für jemanden, der einen Einstieg in die Weltgeschichte sucht, vielleicht nicht ideal. Ein klein wenig Vorwissen hilft dabei, das Buch in vollen Zügen zu genießen.
Was dieses Buch so besonders macht, ist der Umstand, dass man durch die Verknüpfung von den - hervorragend fotographierten - Objekten mit den historischen Informationen, Hintergründen und Zusammenhängen, einen viel besseren Bezug zu dem gelesenen bekommt und es sich viel besser merkt.
Die Kunst bei historischen Sachbüchern ist es, möglichst viel genaue Fakten zu liefern, aber dies in verständlicher und merkbarer Form. Zu häufig legt man ein Buch zur Seite und kann nur schwer sagen, welche neuen Dinge man über Geschichte gelernt hat.
Dies ist bei diesem Buch ganz anders. Auch Dank der hervorragenden Übersetzung ist es eine Freude, in ihm zu schmökern. Man bekommt ganz neue Sichtweisen auf bekannte Geschichte.

Absolut empfehlenswert!
Selten hat man mir mit einem geschenkten Buch so viel Freude bereitet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. März 2014
Das Buch ist ausgesprochen gut bebildert und im Text anregend. Hervorragend die alte gute Fadenbindung des großen Formates ! Gregor, Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten
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am 4. Mai 2015
Wunderbare Sache. Geschichte als "Geschichten erzählen", nicht als Chronometer. Spannende Zusammenhänge werden aufgezeigt - beinahe aus jedem, zunächst eher banal erscheinendem, Objekt erschliessen sich verblüffende Erkenntnisse. Sherlock Holmes für Steinzeit-Freaks. Und erfrischend global angelegt, ohne den sonst unvermeidlichen Europafokus. Fast jede Fünfergruppe (= Woche der zugrunde liegenden BBC-Serie) führt einmal rund um den Globus. Und zeigt, dass wir alle denselben Ursprung haben, und im Lauf der Jahrtausende ähnliche Entwicklungen durchgemacht haben. Absolut empfehlenswert - vor allem auch in der englischen Originalfassung, die sich auf [.....] gratis herunterladen lässt.
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am 21. April 2015
100 Objekte sind ein wunderbarer Anlass, darueber nachzudenken wie wenig der Mensch sich in zig Tausend Jahren geaendert hat - was alerdings auch daran liegen kann, dass alle Gegenstaende und die dazugehoerigen Menschen - notwendigerweise - von heute aus interpretiert werden. Wobei heute durchaus einige hundert Jahre sind.
Amusiert hat mich die unterschiedliche "Adjektivierung" analoger Umstaende von anglo -saechsichen und iberischen Kolonisierungen.
. Die - in diesem Buch sehr wichtigen Illustrationen - schau ich mir in der Print - Ausgabe an - die auf dem Schreibtisch wartet, waehrend die Kindle Ausgabe ueberall bei mir ist.
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