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73 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heißer Kandidat für das Buch des Jahres 2011
In den letzten Jahren hat sich in unserem Land die Stimmung gegenüber Einwanderern, insbesondere Muslimen, spürbar verschlechtert. Die Zahl der Brandanschläge auf Moscheen, an ihre Wände gesprühte Hassparolen und der Schändungen muslimischer Gräber hat deutlich zugenommen. Frauen werden auf offener Straße angegriffen, weil sie ein...
Veröffentlicht am 1. März 2011 von Arne Hoffmann

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher verwirrende als klärende Streitschrift
Es ist natürlich das gute Recht eines Autors, ohne Vorwort gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Aber dann sollte es wenigstens so scheppern, dass man weiss, was Sache ist. Aber wenn der Feuilletonchef der Frankfurter Zeitung eine Streitschrift mit einem Zitat aus der Hamburger Dramaturgie beginnt, ohne zu erwähnen, dass er damit Gotthold Ephraim Lessing...
Veröffentlicht am 23. Mai 2011 von Fuchs Werner Dr


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher verwirrende als klärende Streitschrift, 23. Mai 2011
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Es ist natürlich das gute Recht eines Autors, ohne Vorwort gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Aber dann sollte es wenigstens so scheppern, dass man weiss, was Sache ist. Aber wenn der Feuilletonchef der Frankfurter Zeitung eine Streitschrift mit einem Zitat aus der Hamburger Dramaturgie beginnt, ohne zu erwähnen, dass er damit Gotthold Ephraim Lessing zu Worte kommen lässt, muss er sich nicht wundern, wenn ein Teil des Publikums die Aufführung schon bei Beginn verlässt. Wer nicht zum engsten Kreis dieses überholten Bildungsbürgertums gehört, fühlt eben schnell, dass er auf den folgenden Seiten belehrt und nicht aufgeklärt werden soll. Und hat er noch Zweifel, dann werden diese auf den ersten Seiten zerstreut. Denn statt sein Anliegen erst mal in aller Ruhe und Klarheit vorzutragen, deckt Patrick Bahners die Leser mit Zahlen, Namen und Fakten aus der deutschen Politik zu. Und auf seinem Feindbild rückt er Schäuble, Sloterdijk und Sarrazin nicht ganz überraschend gleich ins Zentrum.

Um nicht von der falschen Seite beklatscht zu werden, möchte ich gleich klarstellen, dass ich viele von Patrick Bahners Ausführungen für notwendig halte, damit aus Schwarz-Weiss-Bildern wieder etwas Farbenfroheres entstehen kann. Aber den Vorwurf an die Panikmachern, sie würden in Wahrheit praxisferne Lösungen anbieten, muss er sich selber gefallen lassen. Zumindest wenn man darunter auch versteht, ein Menschenbild zu propagieren, das mit der Realität herzlich wenig zu tun hat. Statt sich intensiv mit den Gründen auseinanderzusetzen, warum die Mehrheit der Wähler in der Schweiz den Bau von Minaretten ablehnte, findet Patrick Bahners das Volk lieber dumm. Von einer Streitschrift erwarte ich nicht, dass sie jedes Argument genau abwägt und Konsenslösungen anbietet, mit der sich Leser abfinden können. Doch einfach durch Zeiten und Räume zu rasen, um jede ungerechtfertigte Kritik am Islam an den Pranger zu stellen, kann es nur schon aus Gründen der Lesbarkeit nicht sein. Und die Detailbesessenheit des Autors hat etwas Verbissenes, das mir mehr Angst macht als ein salopper, dummer und vielleicht sogar rassistischer Spruch am Stammtisch.

Nach dem dritten Kapitel, in dem es primär um den Streitgegenstand "Kopftuch" geht, hoffte ich nicht mehr darauf, die Argumentationsebenen und die Logik des Autors wirklich verstehen zu können. Wer über die Ungleichbehandlung von Nonnen und Musliminnen nur den Kopf schütteln kann, wird den ganz normalen Bürgern mit seinen diffusen Ängsten und vielleicht verbohrten Ansichten kaum verstehen können. Der Umgang mit dem Fremden findet eben nicht nur in den Gerichtssälen statt. Selbst wenn Patrick Bahners juristisch gesehen vielleicht sogar Recht haben mag, sind in den Köpfen der Menschen eben noch immer neuronale Verschaltungen am Werk, die auf frühen Prägungen beruhen und sich nicht einfach umpolen lassen. Die Kopftuchdebatte als Serie versäumter Gelegenheiten zu bezeichnen ist das eine, die tieferen Gründe dafür zu erforschen das andere. Aber von Psychologie scheint der Feuilletonchef der Frankfurter Zeitung erstaunlich wenig zu halten. Das ist eventuell auch einer der Gründe, weshalb Patrick Bahners mit Frauen nichts anfangen kann, die vor dem Frauenbild des Islam warnen. Nach der Abrechnung mit Necla Kelek folgen noch die Kapitel "Hier isch die Fahrkart! Der Muslimtest in Baden Württemberg", "Aussichten auf den Bürgerkrieg. Die Zerstörung der Alltagsvernunft" und "Nach dem Tabubruch. Was will die Islamkritik?"

Mein Fazit: Angetreten, um eine populistische Islamkritik zu entlarven und an den Pranger zu stellen, erweist sich Patrick Bahners in seiner Argumentation und seinem Schreibstil als eine Art Gegenaufklärer. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn er dafür vertieft auf die Gefühle und Geschichten eingehen würde, die zu verqueren Meinungen über den Islam und zu ungerechten Disqualifizierungen führen. Doch dazu müsste er aus einer Haltung ausbrechen, die mich an ein Bildungsbürgertum erinnern, von dem nicht nur ich Abschied genommen habe. Eigentlich erstaunlich, dass der Autor Mitglied der Deutschen Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus ist.
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252 von 335 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bahners' Frauen, 26. Februar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Patrick Bahners' verschwörungstheoretisches Buch lebt vom Trugbild einer großen islamophoben Allianz, die von Alice Schwarzer über Thilo Sarrazin, Helmut Schmidt und Heinz Buschkowsky bis Joachim Gauck reicht. Besonders deutlich ist aber vor allem seine aggressive Stoßrichtung gegen die Frauenbewegung. Dabei erweckt Bahners an mehreren Stellen den Eindruck eines christlichen Hardliners, der in den autoritären und antimodernen Manifestationen des Islam konsequenterweise keine Gefahr, sondern einen Verbündeten sieht: Es gibt nicht zu viel, sondern eher zu wenig Gott im öffentlichen Raum. Bahners' Lob der Züchtigkeit und traditioneller Frauenbilder machen eines überdeutlich - er ist nicht etwa bloß konservativ, er ist reaktionär.

So wird auf Seite 105 dem Leser ein aufschlussreiches Beispiel dafür geboten, zu welcher Empathie ein Feuilletonchef der FAZ fähig sein kann, wenn Verständnis für tradierte Idealisierungen weiblicher Demut gefragt ist: "Mit wem hat man es zu tun, wenn man einer verschleierten Frau begegnet? Sorgfalt hat sie auf ihre Kleidung verwendet, ihr ist nicht gleichgültig, wie sie sich zeigt. Sie schützt sich vor zudringlichen Augen und will ihrerseits nicht aufdringlich sein. Mit einem Blick ordnen wie ihre Erscheinung einem elementaren moralischen Gefühl zu, für das der Begriff der Scham steht. Diese Regung ist nicht gesellschaftsfeindlich. [...] Die Person gibt zu erkennen, dass sich ein bestimmtes Auftreten für sie so gehört."

Dass einer verschleierten Frau nicht "gleichgültig" ist, wie sie sich zeigt, liegt auf der Hand. Dass sie ihrerseits "nicht aufdringlich" sein will, könnte man auch als Geste der Zurückhaltung oder letztlich eben doch der Unterwürfigkeit bezeichnen. In diesem Sinne sei auf eine Aussage verwiesen, mit der sich der kürzlich verstorbene Hadaytullah Hübsch auf die Verschleierung von Frauen bezog: "Ich finde das angenehm. Männer haben in ihrer Sexualität nun mal ein aggressiveres Moment. Da ist es gut, wenn Frauen die Männer außerhalb der Familie nicht reizen." Die Zurückhaltung der Frau dient also dazu, den Mann vor einer Verlustkontrolle seiner Triebhaftigkeit zu bewahren. Als Begründung dient Hübsch eine von ihm postulierte Unterschiedlichkeit im Sexualverhalten von Männern und Frauen. Auch Bahners bedient sich im Grunde dieser Art der Argumentation, wenn er sich entschieden auf die Seite jener schlägt, für die eine Sache, die für einen Mann schicklich ist, noch lange nicht für eine Frau schicklich ist.

Die Nomen "Feminismus" und "Feministinnen" verbindet Bahners konsequenterweise gerne mit dem Adjektiv "radikal". Letztlich sei ja auch der "Geschlechtunterschied" eindeutig eine "Naturtatsache der menschlichen Erfahrungswelt" (S. 117), aus der religiösbedingt "unterschiedliche Pflichtenkreise" für Männer und Frauen getrost abgeleitet werden dürften. Dementsprechend stößt sich Bahners auch nicht an einem "sittliche[n] Unterschied unterschiedlicher Verhaltensregeln für die Geschlechter" (S. 119), wobei er dies jedoch nicht als "sittliche Hierarchie" missverstanden sehen möchte. Unterschiedliche Verhaltensregeln für die Geschlechter? Wahrhaft aufgeklärten Geistern würde hier, anders als Bahners, als erstes der Begriff der Doppelmoral einfallen.

Es ist also das rückwärtsgewandte Frauenbild des Autors, das ihn daran hindert, den Grundgedanken der Islamkritik nachzuvollziehen. Entsprechend schreibt Bahners auf Seite 106: "In Tücher eingehüllt wird normalerweise das Kostbare. Die Verschleierung ist ein Indiz der Vornehmheit. Es widerspricht also unserer Intuition, dass der Zweck des Kopftuchs, wie von seinen feministischen Gegnerinnen behauptet, die demonstrative Herabsetzung der Frau sein soll."

Bahners bedient sich an dieser Stelle einer übereinfachen und somit auch letztlich falschen Gleichung: Muslimische Frauen verhüllen sich + Man verhüllt in der Regel etwas Kostbares = Im Islam wird die Frau für sehr kostbar gehalten und damit besonders wertgeschätzt. Überträgt man diese Art der Argumentation auf einen anderen Sachverhalt, wird der logische Bruch schnell deutlich: Sklavenhalter legten ihre Sklaven in Ketten und schlossen sie in ihren Quartieren ein + Man sichert in der Regel sehr kostbare Dinge mit Ketten und Schlösser = Sklavenhalter sehen in ihren Sklaven etwas sehr Kostbares und bringen ihnen eine besondere Wertschätzung entgegen.

Letztlich kann also auch ein Mann, der seine Frau in der Wohnung einschließt, bevor er zur Arbeit geht, sich von nun an darauf berufen (falls er Die "Panikmacher" im Bücherregal stehen hat), er wolle lediglich etwas Kostbares schützen, weil es ihm so viel bedeutet.

Bahners ist nicht in der Lage, das Vordringen (islamischer) Religiosität in säkulare Strukturen als problematisch einzustufen, weil er selbst schmerzlich an einem von ihm empfundenen Mangel christlicher Präsenz in der Öffentlichkeit leidet. So zitiert er auf Seite 118 Udo Di Fabio: "Vielleicht wäre die beste Integrationsofferte das Wiedererstarken der christlichen Gemeinden und des christlichen Lebensentwurfs [...]" (Seite 118). Die Religiosität muss für Bahners folglich sichtbar und spürbar sein und gehört keineswegs ins Private verbannt. Aus dieser Einstellung heraus muss er auch selbstverständlich das Kopftuchverbot für Lehrerinnen zutiefst ablehnen.

Auf Seite 110 stellt Patrick Bahners die Frage: "Was konnte die Aussicht, in staatlichen Schulen nirgendwo einer Lehrerin mit Kopftuch zu begegnen, für die Zugehörigkeit muslimischer Mitbürger bedeuten?" Diese Stelle ist entlarvend. Das Nichtvorhandensein Kopftuch tragender Lehrerinnen hat Bahners zufolge Konsequenzen für die Zugehörigkeitsgefühle "muslimischer Mitbürger" im Allgemeinen, und zwar offenbar völlig unabhängig davon, ob in der betreffenden muslimischen Familie das Tragen von Kopftüchern überhaupt üblich ist. Warum sollten Muslimas ohne Kopftuch - die überragende Mehrheit also - das Fehlen einer Kopftuchträgerin im Lehrpersonal als problematisch ansehen? Auf diese Idee kann man nur kommen, wenn man Kopftuchträgerinnen als "die echten" Musliminnen ansieht und alle anderen als Pflichtvergessene.

"Die Panikmacher" reiht sich letztlich in eine Flut antifeministischer, antiemanzipatorischer und kulturrelativistischer Bücher, Essays und Artikel ein, die im deutschen Kulturbetrieb der letzten Jahre eine unheilvolle Rolle gespielt haben. Das "Meisterwerk der Aufklärung" entpuppt sich somit als Machwerk der Gegenaufklärung.
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58 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In keinster Weise hilfreich für Probleme der Migranten, 12. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Der Autor dieses Buches versucht die Diskussion über Probleme der Einwanderung zu ersticken, indem er bekannte Kritiker der in den ärmsten Ländern der Welt vorherrschenden Staatsreligion persönlich angreift. Vor allem ist er gut dabei die Frauen, die unter Islam gelitten haben zu erniedrigen. Auch die radikalen Muslime sind gegen diese Frauen, also ist Patrick Bahners in guter Gesellschaft. Er sieht das Leid der Menschen nicht, einzelne Schicksale der wirklich mutigen Frauen, die ihr Leben riskierten interessieren ihn nicht, dafür aber die kopftuchtragende Lehrerinnen in deutschen Schulen (warum nicht gleich mit Burka anfangen, wäre doch toll zu zeigen, wie tolerant man ist).

Wenn jemand hier Argumente gegen Sarrazin and Co erwartet, ist hier ebenfalls fehl am Platz. Das einzige, was dieser Mensch gut kann, die anderen zu überzeugen, warum man die Aufklärung und die Trennung von Staat und Religion nicht braucht. Jemand hat ihn dafür den Ghostwriter von Erdogan (der Primärminister von der Türkei, der für mehr Islam im öffentlichen Raum ist) genannt, was ich nach der Lektüre bestätigen kann.

Ebenfalls die Sprache des FAZ-Redakteurs ist grauenhaft. Hier ein Beispiel: "Der klassische Topos für die im Alltag evident werdende Kontingenz der Sitten sind die Reinheitsvorschriften. Diskret auf das Leitmotiv der ethnologischen Komparativistik anspielend...". Also, vielleicht, weil Deutsch nicht meine Muttersprache ist, verstehe ich einige Sätze kaum, aber es wird wahrscheinlich 95% der Deutschen genauso gehen. Man hat teilweise den Eindruck, dass hier eine Dissertation vorliegt und der Autor seine Prüfer mit einer Fülle ganz schlauer Wörter erdrücken will, weil er zum Sachverhalt gar nichts zu sagen hat.

Fazit: Wenn Sie den Fehler gemacht haben und dieses Pamphlet schon erworben haben, rate ich Ihnen es schnellstmöglich loszuwerden, am Ende des Jahres bekommt man damit nicht mal einen Euro mit kostenlosem Versand. Oder Sie warten unserer Umwelt und den Regenwäldern in Afrika zuliebe ab, bis es digital gibt löschen geht innerhalb von Sekunden und schadet unserer Umwelt nicht.
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39 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Linke Ignoranz im Wolkenkuckucksheim, 7. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Es ist schon beunruhigend: Da sitzt der studierte Mitarbeiter einer überregionalen Tageszeitung und behauptet allen Ernstes, Deutsche dürften keine Probleme mit der fehlerhaften Immigrationspolitik haben, die Integration muslimischer Einwanderer biete keinerlei Grund zur Besorgnis, die massenhafte Ablehnung der Kultur des Gastgeberlandes durch immigrierte Türken sei zu tolerieren. Diese Vorgehensweise ist mir aus der DDR-Zeit noch vertraut: Probleme wurden nicht gelöst, sondern in den Medien als nicht existent erklärt.

Will er tatsächlich mit zornigem Wortgeklingel den dringend erforderlichen Diskurs unterdrücken? Mit welcher Motivation? Harmoniesüchtig scheint er nicht zu sein, denn er teilt kräftig aus. - Was man von ihm aufgetischt bekommt, ist der romantische Multikulturalismus, der gern antikapitalistisch, natürlich vordergründig antirassistisch und - das gehört unbedingt dazu! - antinationalistisch, antidemokratisch und LINKS (!) daher kommt.

Bahners Meinungen seien akzeptiert; man soll darüber streiten. Aber seine soziokulturelle Grundlage ist das Wunschdenken der 68er, die Realität ist eine andere. Wie kommt es, dass immer wieder in Redaktionsstuben journalistischer Nachwuchs in diese linke Schlageseite gerät? Man darf vermuten, dass in Vorlesungen und Seminaren an den Journalistenschulen der Republik immer noch Altlinke tonangebend sind und alles geben, die nächste Journalistengeneration mit ihrem unsägliches Gemisch aus Gutmenschentum und links-intellektueller Überheblichkeit zu prägen. Vielleicht sind sie es, die auch die Koordinaten der sogenannten "political correctness" bestimmen wollen. Das hat nicht nur direkte Wirkung auf die Meinung, sondern beeinträchtigt Wahrnehmung und Denken, wie Bahners mit seinem Buch eindrucksvoll demonstriert.

Indem er Andersdenkende ausgrenzt, als Panikmacher denunziert, Ihnen niedere Beweggründe unterstellt und sie sonstwie rechts verortet, versucht er, eine inhaltliche Auseinandersetzung zu unterdrücken und die Meinungsführerschaft für sich zu behaupten. Genau das ist ihm nicht gelungen.
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20 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ja da krieg ich echt eine PANIK!, 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Ich machte mir die Mühe dieses Buch zu lesen.
Beim Kampf mit und gegen die Worte und Meinungen von Hr. BAHNERS, wandt ich mich zwischen Verblüffung, Sorge und Angst hindurch, überkletterte die Gipfel von Wut und Zorn und es endete in echter PANIK. "Herr BAHNERS, öffnen sie ihre Augen für die Realität!"
Wenn der Mann alles genauso meint wie er es geschrieben hat, stellt er eine ernstzunehmende Bedrohung dar.
Mehr will und kann ich - verurscht von verständnisslosem Kopfschütteln - hier nicht mehr schreiben!

Das Buch ist voller verstecktem Gift und Radikalität = Hände weg!!!

PS.: Ein Stern weil man (glaub ich) leider keine NULL Sterne vergeben kann!!!!
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86 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Neues aus dem Elfenbeinturm, 26. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Bahners ist kein "linker Multikulti". Das würde auch zur FAZ, wo er Feuilleton-Chef ist, kaum passen. Seine Kritik an Islam(ismus)kritikern wie Kelek, Broder, Ates, Schwarzer etc., von ihm - natürlich ohne jede Panikmache (?) - als Vertreter einer "islamkritische(n) Internationale(n)" gesehen, entspringt einem konservativ-katholischen Ansatz. Das wird am besten deutlich in einem Streitgespräch des SPIEGEL, in dem er Kelek vorwarf: "Sie gehen ja aber mit Ihrer Kritik am Islam weiter, Ihnen missfällt der Gedanke, dass er Gottes Gesetz über jede weltliche Vereinbarung stellt."

Demgemäß plädiert Bahners für Toleranz gegenüber denen, die nach eigener Ansicht "Gottes Gesetz" folgen, auch zu Lasten einer Gleichberechtigung der Geschlechter, d. h. letztlich zu Lasten Dritter! Dass dies keine Unterstellung ist, zeigt sich, wenn er rhetorisch fragt, ob "nun jede religiöse Lehre, die Männern und Frauen unterschiedliche Pflichtenkreise oder Berufungen zuweist, für verfassungswidrig erklärt werden (soll) ...?" Damit verstrickt er sich im klassischen Widerspruch des Paradoxon des Multikulturalismus: Die Toleranz gegenüber Unterdrückern erfolgt auf Kosten der von ihnen Unterdrückten - ob in Tunesien, Ägypten, Libyen oder Neukölln.

Bahners zeigt sich als profunder Kenner des Kichenrechts. Vor Naivität schützt das aber nicht: "Wenn der Rechtsstaat die Scharia als Prinzip religiöser Legitimierung von Rechtsnormen nicht wohlwollend betrachten oder auch nur neutral beobachten kann, dann darf dieser Staat auch kein Kirchenrecht gelten lassen ...". Im Umkehrschluss bedeutet das: Weil der deutsche Staat das Kirchenrecht nicht in Frage stellt, muss er auch die Scharia-legitimierte Steinigung von Ehebrecherinnen im Iran wohlwollend oder zumindest neutral betrachten!

Dass die umfangreichen Produktionen von Broder, Sarrazin & Co. genügend Angriffsflächen bieten, dürfte kaum überraschen, insbesondere wenn Zitate aus dem Zusammenhang gerissen werden. Diese Technik beherrschen ja auch die beiden genannten Herren, und so ist mein Mitleid beschränkt (sie werden sich zu wehren wissen und haben es in Form von Totalverrissen in FAZ bzw. "Die Welt" schon getan). Broder-Hasser seien aber gewarnt: Bahners liefert nichts "Neues aus der Anstalt". Sein Schreibstil ist akademisch-öde, etwa wenn er über Broder schreibt: "Seinen Überspitzungen wird eine zweigeteilte Rezeption zuteil. Als Berserker der reinen, inkorrekten, hässlichen Wahrheit ist Broder das Idol in den Schattenboxclubs der Bloggerszene. Ein urbanes Publikum goutiert die artistischen Volten der maßlosen Polemik als symbolische Übersprungshandlungen einer zeitgemäßen Liberalität." Nach diesem wortgewaltigen Kreisen des Adlers wird dann aber nur eine Maus geboren, wenn Bahners zur Begründung im direkten Anschluss nur einen einzigen Satz Broders zitiert: "Ich halte Toleranz für keine Tugend, sondern für eine Schwäche - und Intoleranz für ein Gebot der Stunde." Na und? - Wünschen wir nicht gerade, dass der Westen gegenüber arabischen Despoten etwas mehr Intoleranz gezeigt hätte? Von der Zustimmung bürgerlicher Parteien zum Ermächtigungsgesetz ganz zu schweigen.

Wirklich schlimm ist aber Bahners von Arroganz gekennzeichnete Auseinandersetzung mit Islamismus-kritischen Musliminnen, wobei er insbesondere Kelek samt eines Psychogramms ihrer, von diversen Hürden geprägten Biografie ins Visier nimmt und dabei ihre Motivation auf einen Vater-Tochter-Konflikt reduziert. Ich erlaube mir daher eine Antwort unter Verwendung von Bahners eigenen Stilmitteln: Bahners ist im behüteten Bonn aufgewachsen, hat am herrlich am Rhein gelegenen Beethoven-Gymnasium sein Abitur gemacht und ist als 22-Jähriger in die Feuilleton-Redaktion der FAZ eingetreten, der er nun, mit Unterbrechungen für sein Studium, über 20 Jahre angehört und die er heute leitet. Im Sinne Bahners Kelek-Analyse erklärt dies, dass er aus einem Elfenbeinturm für seinesgleichen schreibt, was pikanterweise durchaus Parallelen zu Sarrazin aufweist. Ich denke aber, dass Praktiker, ob mit muslimischen "Migrationshintergrund" (Kelek, Ates, Akgün) oder ohne (Buschkowsky, Heisig), zwar nicht so viel und hochgestochen geschrieben haben, inhaltlich aber mehr Konkretes mitgeteilt haben.

Anders als Bahners, der sich im erwähnten SPIEGEL-Gespräch ausdrücklich der Ansicht unserer Bundeskanzlerin anschloss, dass das Sarrazin-Buch "nicht hilfreich" gewesen sei, halte ich solche Schriften, ob von Sarrazin, Broder oder Bahners, für einen Gewinn, nämlich für einen Gewinn im Sinne einer gelebten Aufklärung, auch wenn es manchmal - wie im vorliegenden Fall - anstrengend und in seiner Arroganz nur schwer zu ertragen ist.
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152 von 231 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dieses Buch von Bahners verhöhnt die Opfer, 25. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Egal, wo man selbst politisch, kulturell oder religiöse steht: Das Gute vorab. Man muss dieses Buch unbedingt lesen. Und zwar bitte ohne Vorurteile. Zumindest, wenn man wissen will, warum es Menschen gibt, die den Werteverfall in Europa fördern und vor allem wie diese denken. Das kann man nämlich an Patrick Bahners neuem Buch sehr gut nachvollziehen. Der Mann arbeitet für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Früher stand die FAZ hinter den vom Islam verfolgten Menschen wie etwa Salman Rushdie. Als älterer Bürger, der aus dem Ausland kommt und in Deutschland freundlich aufgenommen wurde, erinnere ich mich noch zu gut, wie die FAZ für den von Muslimen verfolgten Salman Rushdie verteidigt hat.

Man reibt sich heute allerdings verwundert die Augen: FAZ-Feuilleton-Chef Patrick Bahners schreibt nun genau das Gegenteil von dem, was seine Vorgänger vertreten haben: Die vielen in Europa lebenden und von Muslimen unstreitig mit dem Tode bedrohten Menschen wie etwa Seyran Ates, Necla Kelek, Ralph Giordano, Udo Ulfkotte oder Ayaan Hirsi Ali (die hier alle wegen der Todesdrohungen von Muslimen unter Polizeischutz leben müssen) sind aus der Sicht von menschen wie Bahners irgendwie die Bösen. Sollen sie halt den Islam nicht kritisieren, sondern als "Bereicherung" empfinden! Die Bedrohung geht laut Bahners nicht von den Muslimen aus, sondern von denen, die Muslime kritisieren. Thilo Sarrazin ist selber schuld, wenn er Morddrohungen kriegt. Das suggeriert uns Bahners. Früher hätte die FAZ die freie Meinungsäußerung verteidigt - heute schreibt ihr Feuilleton-Chef für den Maulkorb gegenüber Kritikern.

Schauen wir doch einmal in die uns umgebende Welt: Gerade erst haben spanische Muslime in Spanien gefordert, dass Hunde nicht mehr in städtischen Bussen mitfahren dürfen und aucs dem städtischen Erscheinungsbild verschwinden sollen, weil sie Muslime angeblich beleidigen. Und in Aarhus/Dänemark haben die Kirchen Bodyguards angestellt, damit Muslime Kirchgänger nicht mehr angreifen. Überall in Europa werden Juden und Homosexuelle heute von jungen Muslimen bedroht. Man könnte die Auflistung beliebig fortsetzen. Bahners sagt zu solchen Fällen: Alles nur Einzelfälle.

Das ist so, als ob man bei Übergriffen von Neonazis auch sagen würde: Alles nur Einzelfälle. Ich habe das Buch von Bahners ehrlich gesagt zwei Mal gelesen. Und ich kann meinen Kindern jetzt erklären, warum es eine Tugend ist, vor dem Islam Angst zu haben. Denn Patrick Bahners ist ein Vorreiter der Aufgabe unserer Werte und unserer Kultur. Das ist sein gutes Recht. Aber er muss sich auch den Vorwurf gefallen lassen, ein Feigling zu sein. Einer, der die vielen von Muslimen mit dem Tode bedrohten Menschen auf hunderten Seiten angreift. Nichts anderes macht er. Ein feiges Buch von einem feigen Menschen, der sich auf die andere Seite geschlagen hat. Aber man muss es lesen, um zu wissen, wie solche Menschen ticken, die vom Tode Bedrohte auch noch verhöhnen. Aber das ist eben heute offenkundig politisch korrekt.

Und Patrick Bahners schreibt, man sei irgendwie böse, wenn man sich über diese Entwicklung Gedanken mache. Das Buch von Bahners ist extrem wichtig für eine nachfolgende Generation, denn es zeigt unseren Nachkommen einmal, wie jene gedacht haben, die unsere Werte in Europa aufgegeben und die Türen dem islamischen Vormarsch geöffnet haben.

Übrigens: Bahners suggeriert dem Leser in seinem Buch ständig, Muslime seien eine "Bereicherung" für Europa. Dummerweise stand im Juni 2010 ein langer Artikel ausgerechnet im Feuilleton der FAZ (von Professor Gunnar Heinsohn), in dem dargelegt wurden, dass Migranten in Dreutschland schon mehr als eine Billion Euro (!) mehr aus den Sozialsystemen herausgenommen als in diese einbezahlt haben (Artikelüberschrift lautete: "Deutschland verschläft den Kampf um Talente").
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110 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Kernwaffe des deutschen politischen Diskurses, 24. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr zorniges Buch. Die Islamkritik und die Islam-Kritiker kommen als klares Feindbild zum Vorschein. Dabei versäumt Bahners leider eine differenzierte Unterscheidung der Strömungen der Islamkritik und schert sie alle über einen Kamm.

Gerne versucht er mit Keulenargumenten alle Islamkritiker auf einmal nieder zu metzeln. Was soll man dazu noch sagen... der einzige Panikmacher ist der Autor selbst. Seine Argumentation ist weder hilfreich noch adäquat.

Der Autor sieht eine Parallele zwischen Islamkritik heute und Antisemitismus. Dabei relativiert und vernachlässigt man aber unweigerlich die Verbrechen gegen das jüdische Volk. So nicht, Herr Bahners.

Ein Beispiel für seine Sicht ist auch die Behandlung der Kopftuchfrage: In einem Verbot des Kopftuches sieht Bahners eine Verletzung der Religionsfreiheit. Dabei fragt er keine Sekunde lang, ob alle Mädchen das Kopftuch freiwillig tragen - oder ob nicht auch manchmal Mädchen von klein auf in die benachteiligte Rolle der Frau hinein erzogen werden.

So lange die strenge Trennung zwischen Staat und Kirche nicht vollständig vollzogen ist und Religionsvertreter in Staatsangelegenheiten mitmischen wollen, kann man diesen Zustand ruhig kritisieren.

Wer hier die Kritiker mundtot macht, ist auf einem Auge blind.
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76 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Welche Panik fühlt der Abtrünnige und die zur Steinigung Verurteilte ?, 3. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Der Autor kann im Gegensatz zu den von ihm gefahrlos geschmähten islamkritischen Panikmachern seiner Haut recht sicher sein.

Noch hat kein Atheist oder Islamaussteiger einen Karikaturisten mit der Axt zu lynchen versucht. Kein islamophober Leser von Sarrazin's Buch hat zur Tötung von Islamverstehern aufgerufen. Selbst nach brutalen Terroranschlägen hat kein fanatisierter säkularer Mob Moscheen abgefackelt.

Der Autor einer kriecherischen 'Streitschrift' hat in der Tat keinen Grund zur Panik. Sein schlimmster Gegner ist die Wahrheit und die tut sich schwer in einenm Umfeld, das jede noch so große Anzahl widerliche Gewaltrituale der immer gleichen Religion als Einzelfälle verharmlost.

Eine bizarre Zeitungsrezension zum Buch des Herrn Bahners wird am heutigen Tag begleitet von der Berichterstattung über den ermordeten christilichen Minister für Minderheiten in Pakistan. Er starb im Kugelhagel der Taliban, weil er sich für eine Änderung der Blasphemiegesetze - nicht etwa gar eine Abschaffung der Straftat Gotteslästerung - einsetzte.

Die 'Streitschrift' des Herrn Bahner verhöhnt diejenigen Muslime ('gläubig' qua Geburt), die unter Lebensgefahr ihre persönliche Religionsfreiheit suchen. Er spuckt auf die Gräber gesteinigter und ehrengemorderter Vergewaltigungsopfer und er raubt den Aufklärern die Hoffnung auf ein westliches Ufer der Vernunft. Er schmäht diejenigen, die eine Rückkehr des Mittelalters mit grauenvollen religiösen Ritualen verhindern wollen. Herr Bahner diffamiert Wachsamkeit gegenüber einer Ideologie, die täglich hundertfachen Tod in den eigenen Reihen stiftet.

Wer der überlegenen Gewaltdoktrin mit intellektuell verbrämten Floskeln das Wort redet hat natürlich keinen Grund zur Panik. Das war schon immer so.
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68 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ein sicherer Kandidat für den Wühltisch ..., 15. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Man kann hier nur auf einen Käuferstreik hoffen. Unterirdische, argumentfreie Polemiken eines zu behütet aufgewachsenen, lebensfernen Akademikers, der in seinem kleinen Feuleitton-Universum mit dem real existierenden Islam wohl noch keine Berührung hatte. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Argumenten der Islamkritiker findet nicht statt, das Buch besteht aus einer bloßen Aneinanderreihung pubertärer persönlicher Verunglimpfungen. In Quintessenz hat der Autor ein Buch über seinen Wunsch geschrieben, eine notwendige Diskussion über ein ihm nicht genehmes Thema abzuwürgen. Abgesehen davon rein sprachlich eine echte Zumutung, das Buch enthält pseudo-eloquentes Geschwurbel, das direkt aus einem Oberstufen-Besinnungs-Aufsatz entnommen sein könnte und eines FAZ-Journalisten nicht würdig ist.
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Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift
Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift von Patrick Bahners (Gebundene Ausgabe - 15. Februar 2011)
EUR 19,95
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