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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es begann mit einer geborgten Schreibmaschine
Das Vietnam-Engagement der USA fing recht unspektakulär an: Am 1. Juni 1954 traf der Luftwaffen-Oberst Edward G. Lansdale in Vietnam ein. Dort begann er mit der Einrichtung einer geheimen Saigoner Militärmission. Büro, Aktenschrank, Auto: Fehlanzeige. Selbst die Schreibmaschine mußte er leihen.
Als die USA sich zwanzig Jahre später...
Veröffentlicht am 5. November 2002 von Andreas P. Rauch

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine amerikanische Geschichte des Vietnamkrieges
Das Buch gibt einen relativ umfassenden Überblick über den Vietnamkrieg, seine Vorgeschichte und - minimal - auch über seine Auswirkungen.
Allerdings nur aus der amerikanischen Perspektive. Es werden nur in geringem Masse Hintergründe über vietnamesische Geschichte, Politik, oder Gesellschaft aufgezeigt, die auch ein Verständnis der...
Veröffentlicht am 27. Januar 2008 von amtegi


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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es begann mit einer geborgten Schreibmaschine, 5. November 2002
Das Vietnam-Engagement der USA fing recht unspektakulär an: Am 1. Juni 1954 traf der Luftwaffen-Oberst Edward G. Lansdale in Vietnam ein. Dort begann er mit der Einrichtung einer geheimen Saigoner Militärmission. Büro, Aktenschrank, Auto: Fehlanzeige. Selbst die Schreibmaschine mußte er leihen.
Als die USA sich zwanzig Jahre später zurückzogen, waren nicht nur 2,000,000 Vietnamesen umgekommen, 300,000 vermißt und 58,000 Amerikaner gestorben. Der Krieg hatte auch das Selbstbewußtsein und Selbstverständnis der USA mehr verändert als beide Weltkriege zusammen und ihr Ansehen in der Welt massiv erschüttert.
Marc Frey liefert auf 250 Seiten eine kompakte, gut les- und nachvollziehbare Darstellung eines Krieges ab, der das Selbstverständnis der USA wie kein anderer moderner Krieg prägte und prägt. Fehleinschätzungen, Sendungsbewußtsein, moralische Grundhaltungen und Ideologie führten zu einem langwierigen Krieg, der über weite Strecken konzeptlos, ohne genaue politische oder militärische Zielsetzung geführt wurde.
Freys Buch zeigt die Fehler der US-Regierungen, die Absichten und Strategien von Ho Chi Minh und seinem Umfeld wie auch die Verhältnisse in Südvietnam. Mit abschließenden Beurteilungen hält er sich zurück, es geht ihm um eine genaue Darstellung des Geschehenen, weniger um einen Beitrag zur immer noch aktuellen Debatte um die Bewertung dieses Krieges.
Noch lebendiger und klarer hätte Freys Buch sein können, wenn er das Buch um mehr Quellenzitate, Illustrationen und Karten erweitert hätte. Viele Details hätte ich zumindest gerne genauer verfolgt, besonders die Verbindungen zur allgemeinen Politik jener Jahre kommen etwas kurz. Immerhin nennt er eine ganze Reihe weiterführender Werke im Literaturverzeichnis, ein paar andere findet man unten aufgeführt.
Marc Freys Buch liefert das, was eine gute Übersicht liefern sollte: Eine lesbare, sauber recherchierte, nicht ausufernde Gesamtdarstellung.
Es gibt in deutscher Sprache kein vergleichbares Buch zum Thema. Nicht allein deshalb verdient es eine (knappe) Bestnote.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene historische Schilderung des Vietnamkriegs, 11. Mai 2003
Von 
Marc Freys Buch ist eine gelungene Darstellung der fast 30 Jahre lang andauernden Auseinandersetzungen in Vietnam während des 20. Jahrhunderts. Dabei fasst das Buch in sinnvoll gegliederten Kapiteln alles wesentliche zusammen, angefangen von der französischen Phase des Kriegs bis hin zum Sieg des Nordens und der Einheit des Landes 1975. Positiv fällt dabei auf, dass Frey nicht isoliert auf den Krieg in Vietnam eingeht, sondern die Ereignisse im internationalen Kontext schildert. So geht er beispielsweise auch auf die Reaktionen in Europa und die internationale Protestbewegung ein.
Was Freys Buch nicht liefert, ist eine menschliche Betrachtung der Ereignisse. Ihm geht es nur darum, den Konflikt politisch und historisch zu schildern. Da Bilder und anderes Material (bis auf 2 Karten) fehlt, wirkt das Buch leider ein wenig trocken.
Insgesamt liefert Marc Frey aber eine gelungene, übersichtliche Schilderung der Ereignisse, betrachtet aus der Sicht eines Historikers. Wer sich mehr für die menschliche Tragödie des Krieges interessiert, dem sei "Apokalypse Vietnam" von Wolfgang Schneider empfohlen, das den Krieg aus subjektiver Sicht der jeweiligen Parteien schildert.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswertes Einstiegswerk, 7. März 2002
Marc Frey, Dr. phil., geb. 1963, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Nordamerikaprogramm der Universität Bonn. In seinem Werk „Geschichte des Vietnamkrieges“ versteht er es, dem Leser durch eine kluge Gliederung und flüssigen Stil einen kritischen Überblick über Vorgeschichte, Verlauf und Auswirkung des Konfliktes zu vermitteln. Trotz des relativ knappen Umfanges von gut 250 Seiten werden Zusammenhänge und Abläufe anschaulich herausgearbeitet, wobei auch auf die politisch-globalen Dimension eingegangen wird. Zahlenmaterial wird ausreichend dargeboten, allzu detaillierte Beschreibungen der jeweiligen militärischen Aktionen werden auf Grund des Einführungscharakters dieses Buches vermieden. Weiterhin bietet das Werk 2 Karten und einen wissenschaftlichen Anmerkungsapparat (der sich leider am Ende des Buches befindet), so dass eine weitere Literatursuche erleichtert wird. Fazit: Absolut empfehlenswert sowohl für den Hausgebrauch als auch als Einstieg für „Profis“.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine amerikanische Geschichte des Vietnamkrieges, 27. Januar 2008
Das Buch gibt einen relativ umfassenden Überblick über den Vietnamkrieg, seine Vorgeschichte und - minimal - auch über seine Auswirkungen.
Allerdings nur aus der amerikanischen Perspektive. Es werden nur in geringem Masse Hintergründe über vietnamesische Geschichte, Politik, oder Gesellschaft aufgezeigt, die auch ein Verständnis der vietnamesischen Seite ermöglichen würden. Vietnamesische Quellen werden nicht berücksichtigt, was wohl der Grund für diese einseitige Sichtweise ist. Man hat vielmehr das Gefühl, dass der Autor noch nie selbst, und sei es auch nur im Urlaub, in Vietnam war. Das soll keineswegs heissen, dass er eine einseitige Position vertritt und etwa undifferenziert pro-amerikanisch schreibt. Die Analyse ist durchaus asugewogen.
Das ganze Buch gibt dem Leser nur das Gefühl, dass der "American War" (so heisst der Krieg noch heute in Vietnam, das wird im Buch allerdings nie erwähnt) allein auf amerikanischen Entscheidungen beruhte und eine amerikanische Angelegenheit war in dem die Vietnamesen nur (letztendlich erfolgreiche) Statisten waren. Der insgesamt über 30 jährige Befreiungskampf einer (sozialistischen) Nationalbewegung, der auf vietnamesischer Seite positive wie auch negative Folgen hatte, wird hier leider nicht ausreichend gewürdigt. Schade eigentlich, denn gut lesbar ist das Buch allemal.

Fazit: Guter Einstieg für ein Verständnis der amerikanischen Seite, der vietnamesischen leider nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Gesamtüberblick, 15. Juli 2013
Von 
Hannibal Lektor (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte des Vietnamkriegs: Die Tragödie in Asien und das Ende des amerikanischen Traums (Taschenbuch)
Das vorliegende Buch schildert detailliert und präzise den Ursprung, historische Hintergründe, Motive, Verlauf, Ende und Auswirkungen des Vietnamkrieges, vorwiegend aus der Sicht der USA. Natürlich kann nicht erst mit dem Beginn des US-Engagement begonnen werden, sondern ist ein kurzer historischer Abriss und vor allem eine Erwähnung des französischen Indochinekrieges notwendig. Ebenso geht das Buch sehr gut auf die Motive und falschen Prämissen der USA ein, die zu einer immer stärkeren militärischen Verwicklung führten. Alle wichtigen Ereignisse des Krieges werden aufgezeigt, inklusive der Geschehnisse in Laos und Kambodscha. Das Buch zeigt auch die verzweifelte Suche nach einem Ausweg und den letztlichen "Friedensschluss" auf. Auch gesellschafltiche und globale Auswirkungen werden thematisiert. Das Buch ist somit ein rundum gelungener Gesamtüberblick über einen der prägendsten und bekanntesten Kriege des 20. Jahrhunderts. Obwohl der Überblick primär aus US-amerikanischer Sicht geschildert wird, kommen auch die Motive und Beweggründe der zweiten Supermacht als auch aller beteiligten Regionalmächte nicht zu kurz. Kurzum, ein sehr informatives und gut recherchiertes Buch!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hilfreich, 11. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte des Vietnamkriegs: Die Tragödie in Asien und das Ende des amerikanischen Traums (Taschenbuch)
Meine Bachelor-Arbeit wird das Ende des Vietnamkriegs behandeln und dieses Buch hilft mir enorm weiter um einen Überblick über dieses weite Thema zu bekommen. Es ist schade, dass das Thema Vietnam so extrem in Schule und Studium außen vor gelassen wird, da meiner Meinung nach vieles daraus gelernt werden kann.
Der Schreibstil ist gut getroffen, es ist nicht zu trocken und schön erzählerisch geschrieben, so dass man die Informationen schon fast nebenher in sich aufnimmt.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, wenn man sich in das Thema Vietnam einarbeiten will - Trullingers "Village at War: An Account of Conflict in Vietnam" (http://www.amazon.de/gp/product/0804721351/ref=cm_cr_ryp_prd_ttl_sol_6) ist dazu eine tolle Ergänzung, um sich den Konfliktverlauf von einem Dorf anzusehen.

Um auf die Kritik einzugehen, dass man hier keine vietnamesischen Quellen benutzt hat, kann ich nur schreiben, dass es verdammt schwer ist dazu etwas zu finden. Die meisten Schriftstücke sind entweder aus Frankreich oder Amerika.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompakt, 19. November 2011
Von 
Reinhard Hofer "uti" (Mannersdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Geschichte des Vietnamkriegs: Die Tragödie in Asien und das Ende des amerikanischen Traums (Taschenbuch)
Die Geschichte des Krieges komprimiert. Sehr interessant zu lesen. Natürlich hätte man auch doppelt oder dreifach so viel schreiben können, aber es ist alles Wichtige drin.

Der Inhalt beschreibt die Gründe und die Entwicklung hin zum Vietnamkrieg. Auch die Politik Frankreichs und der USA werden erläutert sowie der Befreiungsweg Vietnams, wenn auch über den Kommunismus. Die erste Hälfte des Buches handelt über Viet Min, Ho Chi Minh und den Jahren ab dem zweiten Weltkrieg bis in die 60er Jahre. Sehr empfehlenswert. In etwa so zu verstehen wie die Jahre 33-39 beim 2. WK.

Danach wird der Krieg abgehandelt und das in aller Kürze. Das ist aber nicht negativ zu verstehen. Wer einen Überblick über den Vietnamkrieg sucht und die Kriegsgründe, politischen Ziele und den Ausgang verstehen will, der liegt mit diesem Buch richtig.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine asiatisch-amerikanische Tragödie, 7. November 1999
Von Ein Kunde
Als 1950 Geborener hat man den größten Teil des Vietnamkrieges durch Presse und Fernsehen Stück für Stück miterlebt. Eine Zusammenschau des Krieges, seiner Vor- und seiner Nachgeschichte hat Marc Frey, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Bonn, vorgenommen. Es ist dies die erste Geschichte des Vietnamkrieges - der längsten militärischen Auseinandersetzung im 20. Jahrhundert - in deutscher Sprache. Der Vietnamkrieg begann lange vor dem Vietnamkrieg, wie Frey anschaulich im 1. Kapitel seines Buches, wo er den Französischen Indochina-Krieg 1945-54 und die noch nebensächliche Rolle der USA beschreibt. Danach wird von ihm die Entwicklung von der Teilung Vietnams in Nord- und Südvietnam bis zum Fall Saigons und der Wiedervereinigung dargestellt. Nach der Genfer Indochina-Konferenz 1954 mit der Trennung in Nord- und Südvietnam am 17.Breitegrad traten sukzessive die USA (unter Präsident Eiserhower) anstelle von Frankreich und schlitterten damit in einen Krieg gegen die südivietnamesischen Vietcong und Nordvietnam hinein, den sie dann schließlich - Jahre später - verloren. Auch für Präsident Kennedy kam ein "Disengagement" oder eine "Neutralisierung" nicht in Frage. Mehr und mehr "Berater" wurden nach Süd-Vietnam entsandt. Nach seiner Ermordung eskalierte sein Nachfolger, Präsident Johnson, die Lage weiter, indem er Truppen nach Vietnam entsandte, deren Stärke immer weiter erhöht wurde. Aber auch sie konnten den Vietcong und den Nordvietnamesen keine Niederlage bereiten. Aufgrund der von den Medien verbreiteten Nachrichten in Wort und Bild stellte sich die öffentliche Meinung zunehmend gegen den Krieg und eine Antikriegsbewegung entstand. Dadurch und durch die Aussichtslosigkeit, den Krieg zu gewinnen, war Johnson's Nachfolger, Präsident Nixon, gezwungen, den Krieg zu "vietnamisieren", d.h. die US-Truppen sukzessive zurückzuziehen. Das Ende kam dann bald. Das korrupte, vom Volk abgelehnte getragene Regime Südvietnams konnte sich nicht halten. Am 1. Mai 1975 zogen Vietcong und Hanois Truppen in Saigon ein. Der Vietnamkrieg war zu Ende. Vietnam hat den Krieg gewonnen, den darauffolgenden Frieden jedoch bis heute nicht. Es ist immer noch eines der ärmsten Länder der Welt. Insgesamt ist das Buch von Marc Frey nicht nur eine exzellente Darstellung des Vietnamkriegs, sondern es schildert auch Ursachen und Hintergründe, die wichtigsten politischen und militärischen Etappen und liefert auch einen Epilog, was seither geschah - und das zu einem unglaublich günstigen Preis.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur ein Makel, 11. Januar 2004
Von 
Malte Neumann (Hochfeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Vor allem besticht dieses Buch durch einen klaren und prägnanten Stil, angereichert mit geschickt ausgewählten Zitaten, die zusätzlich ein eindringlingiches Bild von der damaligen Mentalität und Dramatik liefern. Die Gliederung ist sinnvoll; fast alle Aspekte dieses "dreissigjährigen Krieges" werden abgedeckt und mit präzisen Sätzen in das Bewusstsein des Lesers gerückt. Die Schwerpunktsetzung ist ausgewogen, die vietnamesische Perspektive wird ausreichend berücksichtigt.
Am Ende der Lektüre hat man das Gefühl, eine erschöpfende und bewegende Tour durch diese Katastrophe mitgemacht zu haben.
Eines aber muss festgehalten werden: die amerikanische Motivation für eine Intervention bloß mit (falschem oder überzogenem) Idealismus, einer untauglichen Geostrategie und hysterischen Bedrohungsvorstellungen erklären zu wollen, greift eindeutig zu kurz: Nur einmal fällt der Begriff Rohstoff- und Absatzmärkte, und die Einflussnahme profitorientierter Lobbygruppen, der Waffen- und der Ölindustrie sowie der Organisierten Kriminalität (Drogenhandel unter nationalchinesischer und CIA-Ägide)findet überhaupt keine Erwähnung.
Trotzdem ein sehr lesenwertes und empfehlenswertes Buch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut als Einstieg, 21. August 2011
Informativ zum Einsteigen. Zum Verstehen des Hintergrundes des Vietnamkrieges sehr hilfreich. Leider fehlt der Blick auf die Auswirkungen des Krieges fuer die Zivilbevoelkerung. Werden nur angedeutet. Andererseits geht es wohl eher um das Darstellen von Fakten. Etwas wenig Quellenangaben. Aber liest sich gut weg, auch wenn man kein Historiker ist und macht Hunger auf mehr.
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Geschichte des Vietnamkriegs: Die Tragödie in Asien und das Ende des amerikanischen Traums
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