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am 31. Mai 2011
Wunderbar, dass es "Das Buch der 24 Philosophen" nun in einer deutschen Übersetzung gibt, die bezahlbar ist. Die 24 Thesen des Mittelalters über das, was wir Gott nennen, sollten mir Entscheidendes über das Göttliche sagen - und das haben sie auch. Wir können hier sowohl Erkenntnisse finden, die das, was uns konfessionelle Institutionen bieten, bestätigen, als auch Erkenntnisse, die über das, was uns diese "Interessenverbände" bieten, hinausgehen.

Gut ist die Vorstellung der Thesen und des zugehörigen Kommentars auf lateinisch und deutsch. Auch Kurt Flaschs Erklärung dazu - stets knapp, präzise, wissenschaftlich und subtil - war für mich erhellend. Natürlich stellt das Buch eines Autors, der beim Kommentar des diffizilen Themas auf all die mannigfachen Gedanken, Vorstellungen und Strömungen verschiedenster Zeiten - wie Platin, Plotin, Augustin, de Kues, Meister Eckhardt u.v.a. zurückgreifen kann, nicht gerade leichte Kost dar, und auch seine kurze Vorstellung der Forschungsgeschichte seit 1886 am Buch der 24 Philosophen ist für den Nichtgelehrten (also mich) nur in kleinen Häppchen zu bewältigen. Nun ist dies nicht der Mangel des Buchs, sondern der des Lesers, doch sei darauf hingewiesen.

Alles in allem ein gutes kleines Buch über ein herausragendes Werk vom Größten und Besten, "über das hinaus nichts besseres gedacht werden kann".
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am 21. April 2011
24 Denker versuchen zu ergründen: Wer oder was ist Gott? Was können wir wissen, wie Gott definieren?' Wer wäre besser geeignet, dieses exzellente Buch herauszugeben und zu kommentieren, seine Vielfältigkeit zu erkennen, seine Wirkungsgeschichte zu erzählen als der am 12. März 1930 in Mainz geborene Philosophiehistoriker Kurt Flasch? Er weiß, dass Philosophie eine Geschichte hat, dass das menschliche Denken erst in existenziellen Auseinandersetzungen zur großen Form aufläuft. Wahrer Philosophie geht es ums Ganze. Das gilt für den Augenblick ihres Ent-stehens, aber auch, das zeigt Kurt Flasch, für diejenigen, die die alten Texte wieder lesen. 25 Jahre lang war der Autor Ordinarius für Philosophie an der Ruhr-Universität in Bochum. Er ist ein herausragender Kenner der Werke von Augustinus, Meister Eckhart, Nikolaus von Kues u.v.a.. Das Thema seiner provokanten Abschiedsvorlesung im Wintersemester 1994/1995 lautete: 'Warum ich nicht mehr Christ sein kann'. Er ist ehrenvolles Mitglied der ältesten noch bestehenden Akademie der Welt, der 'Accademia Nazionale die Lincei' in Rom. Zahlreiche Auszeichnungen, 2009 'Hannah-Arendt-Preis', 2010 Ehrendoktorwürde der Universität Basel.
Das Buch der 24 Philosophen ist ein aus 24 Thesen bestehendes Kompilat, dessen Quellen u.a. Plotin, Proklos, Pseudo-Dionysius Areopagita, Macrobius, Boethius, Eriugena sind. Der Text gibt die Definitionen von 24 versammelten ungenannten Philosophen über die Frage, was Gott sei, wieder. Einige dieser Definitionen sind zu klassischen Topoi in der mystischen Literatur geworden, etwa die erste Definition: "'Gott ist die Monade, die eine Monade erzeugt, indem sie ihre innere Glut reflektiert'". Kurt Flasch misst dem deutschen Mystiker Meister Eckhart eine besondere Rolle zu. '"Das Buch der 24 Philosophen ist im Werk Eckharts von breiter Präsenz und zeigt sich von hoher inspirativer Kraft: Es vertiefte trinitätsphilosophisch sein Konzept von göttlicher Einheit und Unendlichkeit. Es lieferte die zweifache Fassung des Seinsbegriffs mit der Differenz vom zeitgebundenem ''Sein'' (esse) und ''Über-Sein'' (superesse). Es regte an zu einem vertieften Konzept von Ganzheit und Lebendigkeit; er entnahm dem Buch die Lehre vom Maximum im Minimum, was weit über den kosmologischen Kontext hinaus die philosophische Entwicklung der Koinzidenzlehre des Cusanus bestimmte...Eckhart fand im Buch der 24 Philosophen wichtige Komponenten seines Konzepts von Gott. ''Gott ist nicht das Sein, er steht über dem Sein' (Deus est super ens). 'Gott ist nicht unnennbar, sondern allbenennbar. Nicht innominabile, sondern omninominabile. Gott ist und steht über dem Gegensatz von Sein und Nichts: est superessentialiter. Wer Gott das 'reine Sein' nennt, ist nur ein grober Meister; er bleibt im Vorhof stehen und betritt nicht den Tempel der Gottheit''"..'
Großartig, dass Kurt Flasch Meister Eckharts Unterscheidung von Gott und Gottheit hervorhebt. Wer mit einem persönlichen Gottesbild aufgewachsen ist, tut sich bedauerlicherweise schwer, sich auf die bildlose inwendige Gottheit, den göttlichen Urgrund, einzulassen. Das kleine inhaltsreiche Büchlein ist ein Juwel in der Fülle von theologisch-abstrakten Printerzeugnissen.

Roland R. Ropers
Religionsphilosoph & Publizist
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Prolog:
"Vierundzwanzig Philosophen waren einmal versammelt. Dabei blieb ihnen nur eine Frage offen: Was ist Gott?
Da beschlossen sie nach gemeinsamer Beratung, sich Bedenkzeit zu lassen und einen Termin festzusetzen, um noch einmal zusammenzukommen. Dann sollte jeder seine eigenen Erklärungen über Gott vorlegen, und zwar in Form einer Definition, um aus den verschiedenen Definitionen etwas Sicheres über Gott zu vermitteln und mit allgemeiner Zustimmung festzusetzen."

In diesem Buch finden sie dann die 24 Definitionen von Gott, die alle vermutlich im Mittelalter fixiert wurden. Die 24 Definitionen wurden immer auf einen einzigen Satz reduziert und jeder Satz wird dann noch sehr genau erklärt. Sechs Beispiele nenne ich gerne mal, damit man sich so einen besseren Überblick über die verschiedenen Definitionen verschaffen kann:

"Gott ist die unendliche Kugel, deren Mittelpunkt überall und deren Umfang nirgends ist."

"Gott ist Ewigkeit, die in sich tätig ist ohne sich dabei aufzugeben oder eine Eigenschaft zu gewinnen."

"Gott ist das, was der Geist nur im Nichtwissen weiß."

"Gott ist der Gegensatz zum Nichts vermittels des Sein."

"Gott, das ist das unbewegt Immerbewegende."

"Gott ist das, worüber hinaus Besseres nicht gedacht werden kann."

So lauten einige der 24 philosophischen Reflektionen, die alle sehr tiefsinnig sind. Nach diesen 50 Seiten geht der Autor auf Meister Eckhart ein, der sich von diesem Werk ebenfalls inspirieren ließ und beschäftigt sich dann noch mit Thomas Bradwadine. Kurz wird auch auf die Forschungsgeschichte eingegangen und schließlich auf das Thema Gott im Mittelalter.

Fazit: Ein lesenswerter geistiger Ausflug zu dem Begriff Gott. Für Studenten der Philosophie gebe ich diesem Buch fünf Sterne! Der Autor zitiert sowohl die Definitionen, als auch die erste Kommentierung in der lateinischen Sprache und die wird natürlich von ihm übersetzt. Die Auswirkungen dieses "Liber" werden von dem Autor bis zu Peter Sloterdijk gezeigt.
Die beste Definition von Gott, die sicherlich alle 24 Definitionen mit umfaßt, ist für mich die Selbstbeschreibung im Buch Exodus: "Ich bin der ich bin".
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am 7. April 2016
Kurt Flasch, bekennender Nicht-Christ, hat mit dem "Buch der 24 Philosophen" ein bedeutendes Dokument (höchstwahrscheinlich christlichen) Nachdenkens über Gott herausgegeben und kommentiert. Dem Opusculum haftet eine Aura des Geheimnisvollen an. Lange wurde es dem legendären Hermes Trismegistos zugeschrieben und erhielt dadurch innerhalb der mittelalterlichen Philosophie eine ähnliche Autorität, wie sie dem Corpus Dionysianum durch den angenommenen Verfasser Dionysius vom Areopag zukam.
Flasch führt den Leser behutsam und mit höchster Gelehrsamkeit durch die 24 Kurzdefinitionen und die ihnen beigefügten Kommentare. Man erfährt vieles über den Zusammenhang der einzelnen Sätze und die sich in ihnen jeweils neu eröffnenden Perspektiven; so wird man selbst zum Nachdenken angeregt.
Im zweiten Teil des Buches entfaltet Flasch die Wirkungsgeschichte des Werkes und geht vor allem auf Meister Eckhart, Berthold von Moosburg, Thomas Bradwardine, aber auch auf die Erforschungen und Interpretationen durch Heinrich Denifle, Clemens Baeumker, Werner Beierwaltes, Francoise Hundry und Paolo Lucentini ein. Schließlich wird auch Peter Sloterdijk (in seinen "Spähren") als Schüler der "Vierundzwanzig", insbesondere der 2. Sentenz über die Kugel, deren Mittelpunkt überall und deren Umfang nirgends ist, geoutet. Obwohl Flasch oftmals auf Nikolaus von Kues hinweist, widmet er ihm keinen eigenen Abschnitt. Schade!
Das "Buch der 24 Philosophen" ist und bleibt eines der wichtigsten Dokumente spekulativer Religionsphilosophie und stellt eine wichtige Ergänzung zur scholastischen Denkweise eines Anselm von Canterbury, Bonaventura oder Thomas von Aquin dar. Dass Kurt Flasch in seinem Schlussabschnitt das Opusculum als Sprengstoff darstellt, der das traditionelle Gottesdenken und die mittelalterliche Welt zum Einsturz bringen musste, entspricht seiner persönlichen Sicht, ist aber keineswegs zwingend.
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am 28. Dezember 2014
Was ist Gott? Das Buch der 24 Philosophen - der Text ist in dem vorzüglichen Deutsch von Kurt Flasch, die Kommentare sind nützlich, einige Querverbindungen werden darin nicht durchgezogen.
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am 3. Dezember 2012
Auch die Philosophen sehnen sich nach Gott, wenngleich sie Ihn nicht verstehen, Wie sollten sie auch.Das Buch ist ein Versuch ,den Verstand zu bedienen.Nicht mehr und nicht weniger.Man kann Gott nicht erklären,auch nicht beschreiben.
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am 25. November 2012
buch in tadellosem zustand. für menschen die auf der "Suche" sind, eine durchaus wertvolle ergänzung zu vielem, was es sonst darüber zu lesen gibt
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