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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen14
3,8 von 5 Sternen
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am 5. März 2011
Ich habe letztes Semester ein Hauptseminar zum siebenjährigen Krieg besucht, in welchem wir uns mit der Ausgangslage, Kriegsschauplätzen, Akteuren usw. usf. ausgiebig auseinander gesetzt haben. Uns wurde vom Dozenten diese (aktuelle) Lektüre zum Einstieg in das Themengebiet des siebenjährigen Krieges ans Herz gelegt und ich muss sagen: Absolut zurecht!
Füssel schreibt in einem Stil, der selbst für "08/15-Leser" eingängig und verständlich strukturiert ist - es wird nachvollziehbar argumentiert und illustriert und darauf geachtet, Kontextgerecht zu bleiben. Inhaltlich holt Füssel so "kompakt" wie möglich aus - man wird quasi an die Hand genommen und in etwas über 100 Seiten durch die Welt des 18.Jahrhunderts geführt.

Zum Einstieg in die Thematik des siebenjährigen Krieges absolut zu empfehlen! Sollte man sich allerdings für ein spezifisches Themengebiet des siebenjährigen Krieges interessieren (z.B. Das Mirakel des Hauses Brandenburg, preußischer Militarismus im 18. Jahrhundert, die britische East India Company etc.) bietet diese Lektüre lediglich oberflächliches Wissen - es handelt sich eben um keine Vertiefungsliteratur, sondern um einen allgemeinen Überblick! Jede und Jeder, die/der ihren/seinen geschichtlichen Horizont erweitern möchte, kann ich nur dazu raten zu zugreifen.
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am 14. April 2011
Wer eine Einführung in den heute wohl nur noch historisch Interessierten geläufigen Siebenjährigen Krieg lesen möchte, dem sei dieses Buch nachdrücklich empfohlen. Das angenehm lesbare Buch bietet nach einem Überblick über die Ausgangslage bündige Schilderungen der Geschehnisse an den einzelnen Kriegsschauplätzen: Der vorwiegend in Deutschland ausgetragene Konflikt zwischen Brandenburg-Preußen und dem Habsburgerreich unter Beteiligung von Frankreich, England-Hannover, Russland, Schweden und einigen Reichsfürsten; der Kriegsschauplatz Nordamerika; der Kriegsschauplatz Indien; weitere Kriegsschauplätze. Marian Füssel schafft es, jeden Kriegsschauplatz für sich zu würdigen, dabei auf regionale Interessenlagen und Besonderheiten der Kriegsführung einzugehen, ohne dabei die Anbindung an das Gesamtgeschehen zu verlieren. In den Schlußkapiteln setzt Füssel Schwerpunkte auf die Publizistik während des Krieges und deren Instrumentalisierung durch die Kriegsparteien sowie auf die spätere Rolle des Krieges in der Erinnerungskultur (erste Ansätze des Nationalismus, Friedrich-Mythos, historische Folie zu Zeiten des Wilhelminismus und des Nationalsozialismus, Populärkultur, ...).
Eine gute Strukturierung, einige Karten und eine kurze Zeittafel ermöglichen es jederzeit, Orientierung zu finden und zu behalten. Ein klarer Lesetipp.
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am 4. Oktober 2011
Eine brauchbare Überblicksdarstellung zum Siebenjährigen Krieg existierte bislang nicht. Von daher schließt dieses Büchlein eine große Lücke. Noch dazu hat Füssel sehr gute Arbeit geleistet. Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Siebenjährigen Krieg und hatte vor der Lektüre einen Großteil der in Füssels Bibliographie angegebenen Literatur bereits gelesen und trotzdem war ich angenehm überrascht. Es wird nicht nur auf den Verlauf eingegangen, sondern auch auf kulturelle Aspekte. Die Darstellung des Siebenjährigen Krieges als globaler Konflikt ist ausgewogen, selbst exotische Schauplätze kommen zur Geltung; Ein Pluspunkt gegenüber manchen englischsprachigen Publikationen, die ein übermäßiges Gewicht auf den French and Indian War legen.
Ein kleines Detail ist mir negativ aufgefallen; Bei der Behandlung des Guerra Fantástica (Spanisch-Portugiesischer Krieg) wird mit keinem Wort auf den vormaligen Artillerieexperten der alliierten Armee und Oberbfehlshaber der portugiesischen Truppen, Graf Wilhelm von Schaumburg-Lippe, eingegangen. Sein Namen hat sich dort gerade wegen der erfolgreichen Abwehr der spanischen Invasion von 1762 und wegen seiner Tätigkeit als Heeresreformer u.a. im Forte Conde de Lippe und im Regimento de Infantaria de Lippe niedergeschlagen. Literatur zu diesem Thema ist reichlich vorhanden.
Die Bibliograpahie des Buches ist ebenfalls einen Blick Wert und läd zur weiteren Vertiefung in den Siebenjährigen Krieg ein. Sollte man gelesen haben!
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am 18. November 2010
Ich finde das Buch recht gelungen. Es ist sinnvoll in zehn Kapitel gegliedert. Nach Vorstellung der verschiedenen Hauptakteuere (Preußen, England, Frankreich, Russland) wird auch noch auf die kleineren bzw. nicht mehr ganz so mächtigen Staaten bzw. Staatssystem und ihre Armeen eingegangen (Sachsen, Schweden, Spanien, Holland, Portugal). Danach geht es auf den europäischen Kriegsschauplatz und im Anschluss die anderen Orte des Geschehns (Europa, Amerika, Indien, Karibik, Afrika, Philipinnen) auch noch angesprochen. Hilfreich sind die eingefügten Karten, damit man den Überblick behält. Auch gibt es viele Literaturhinweise und Quellen für die einzelnen Schauplätze. Ausführlicher ist es auf 116 Seiten leider nicht zu machen.
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am 8. Dezember 2013
Die Meinung einiger anderer Kunden, dass Professor Füssels Buch ein "gelungener Einstieg" ist, kann ich durchaus nachvollziehen. Auch für mich war das Bändchen der Einstieg in die Thematik des Siebenjährigen Krieges. Der erste Eindruck von dem Werk war sehr gut. Doch je mehr ich mich mit der Thematik befasste, desto kritischer wurde ich.

Was die Hintergründe dieses Konfliktes angeht, so halte ich sie für wesentlich komplexer, als Herr Füssel dies darstellt - wobei man sich natürlich fragen kann, ob sich diese Materie überhaupt auf 21 Buchseiten umfassend darstellen lässt. Dies wirft dann die Frage nach der grundsätzlichen Konzeption des Buches auf - doch dazu später.

Dem Kriegsverlauf auf dem europäischen Kontinent wird mit 25 Buchseiten rund ein Viertel des Gesamtumfangs gewidmet. Dennoch kann die Darstellung nicht wirklich befriedigen. Einige ausgewählte Schlachten werden in geradezu epischer Breite geschildert, andere hingegen nur am Rande erwähnt oder gar komplett übergangen. Kriterien für die Auswahl werden nicht genannt. Dies weckt Misstrauen, das durch offenkundige Fehler weiter geschürt wird. So heißt es etwa auf S. 47: "Nun rückte die ... französische Armee unter Soubise nach Norden vor und lieferte sich am 23. Juni eine verlustreiche Schlacht bei Krefeld." Tatsächlich verbrachte Soubise mit seiner Armee den Tag am Main (weil er von dort aus eigentlich gegen Friedrich von Preußen marschieren sollte), während sich die ZWEITE französische Armee unter Clermont bei Krefeld mit den Truppen des Herzogs Ferdinand schlug. Ein Fachmann wie Füssel sollte wissen, dass Frankreich zwei Armeen in Deutschland stationiert hatte, und sogar die Aufstellung einer dritten ins Auge gefasst hatte. Dies nur als Beispiel.
Die Zeittafel ist eindeutig zu lückenhaft, um wirklich hilfreich zu sein. Und in der Literaturliste fehlt ein Hinweis auf hilfreiche Webseiten, etwa die hervorragende Seite von Kronoskaf und andere.

Das Hin-und-Herspringen von einem Kriegsschauplatz zum anderen - Frankreich gegen Herzog Ferdinand auf der einen Seite, Preußen gegen Österreich, Russland und Schweden auf der anderen - ist gewiss schwierig umzusetzen. Hier wäre es möglicherweise hilfreich gewesen, die beiden parallel ablaufenden Kriegsverläufe auch optisch nebeneinander zu präsentieren, um auch die Verzahnungen deutlicher darstellen zu können.

Positiv zu bewerten ist auf alle Fälle die gelungene Einbeziehung der Kriegsschauplätze in Übersee, die von vielen Hiesigen, insbesondere Laien, oft übersehen wird. Unter diesem Aspekt ist der Begriff von einem "weltumspannenden Krieg" gewiss nicht falsch, waren doch insbesondere für ein Land wie Frankreich die Konflikte in den Kolonien von immenser Wichtigkeit.

Dagegen muss man sich fragen, ob die Darstellung des Siebenjährigen Krieges in Kunst und Literatur wirklich in ein solches Werk hineingehört. Sicherlich ist es interessant zu lesen, welche Epoche sich wie an diesen Krieg erinnerte. Doch muss ich in einem Buch wie diesem keine Filmkritik zu Stanley Kubrick lesen, zumal auch dieser Film seine Fehler hat. Die Frage bleibt also, ob man nicht hier auf manches hätte verzichten können, um anderen Aspekten in dem Buch mehr Raum widmen zu können. Erneut stellt sich also die Frage nach der grundsätzlichen Konzeption des Buches. Ich teile jedoch die Einschätzung einiger Rezensenten, dass eine gewisse "Mode" unter den zeitgenössischen Historikern zu herrschen scheint, ihre Arbeiten möglichst "allumfassend" und unbedingt auch mit dem Blick auf die Rezensionsgeschichte anzulegen. Wahrscheinlich ist es ein Nebeneffekt des Medienzeitalters, dass die Medien auch immer im Blickfeld stehen müssen.

Jedem Interessierten sei jedoch dringenst empfohlen, für das wirkliche Verständnis der Materie weitere Quellen zu lesen, insbesondere die alten Primärquellen wie Tagebücher, Briefwechsel oder Westphalens "Feldzüge Herzog Ferdinands". Das liest sich allerdings nicht so gut in der U-Bahn - dieser Punkt geht eindeutig an Füssel. Doch sollte man das Buch dennoch kritisch lesen.
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am 3. März 2012
Das Büchlein gibt- wie in der Reihe üblich - einen netten Überblick über den Siebenjährigen Krieg. Es ist eine empfehlenswerte Lektüre für alle Leser, die sich einen kompakten Überblick verschaffen wollen. Dabei muss aber klar sein, dass es eben nur ein Überblick ist.
Lesern mit historischen Vorkenntnissen wird ein "Rundumblick" geboten. Sehr anspreched fand ich den Grundgedanken, dass es sich beim Siebenjährigen Krieg um eine wirklich globale Auseinandersetzung gehandelt hat. In Deutschland nimmt man diesen Krieg meistens als Kampf um Schlesien und um Preußens Aufstieg in die Liga der europäischen Großmächte auf. Durch diverse Lederstrumpfverfilmungen ist einem meistens noch bewusst, dass parallel zu den Kämpfen die Briten auch die Franzosen aus Kanada vertrieben.
Der Autor stellt aber dar, dass es ebenfalls zu Kampfhandlungen in Indien, Afrika und der Karibik kam.
Nette Lektüre für Zwischendurch.
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am 18. Juli 2014
habe mir das Buch für meine mündliche Prüfung im Geschichtsexamen gekauft. Bietet einen guten Überblick, leider ist fehlen manche Details (die jedoch nur bei einer tiefen Auseinandersetzung mit dem Thema benötigt werden)
für einen guten (und meist ausreichenden Überblick) ist die Reihe 'C.H. Beck Wissen' stets sehr gut zu gebrauchen
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am 4. Mai 2014
wie immer bei dieser serie von beck's ein idealer einstieg in ein thema auf ca. einhundert seiten. informative, genau recherchiert und von ausgewiesenen experten auf dem jeweiligen gebiet. für intensivere und detaillierte nachforschungen bedarf es dann weiterführender bücher.

fazit: ein hervorragendes buch um sich in ein thema einzulesen
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am 11. Dezember 2012
In Anbetracht des für diese Reihe vorausgesetzten begrenzten Raumes eine wirklich kompakte und umfangreiche Darstellung, die insbesondere die internationalen, nahezu weltweiten Zusammenhänge in der gebotenen Kürze gut darstellt. Das einzige Manko ist m.E., dass ausgerechnet der europäische Schauplatz etwas zu kurz kommt. Hierzu wäre insbesondere eine informativere und detailiertere Karte wünschenswert gewesen.
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am 19. August 2015
... und damit meine ich nicht den Umfang.
Neben der Schilderung von diversen Schlachten und anderen Kriegsereignissen versucht der Autor seine these zu untermauern es hätte alles mit allem zusammengehangen. Von Nordamerika über Schlesien bis Indien.
Und eben das gelingt ihm nicht.
Die Behauptung wirkt schon durch die Tatsache gewagt, daß die Zeiten zur Nachrichtenübermittlung damals Monate betrugen und zum Beispiel die Nachricht von irgendeiner Niederlage der Spanier in Asien nach dem Friedensschluß in Europa ankam.
Also nichts mit Weltkrieg, dieser reißerische Ausdruck diente wohl dem Erlangen der knappen Währung "Aufmerksamkeit".
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