Kundenrezensionen

9
4,3 von 5 Sternen
Wirtschaftskrisen: Geschichte und Gegenwart
Format: TaschenbuchÄndern
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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2011
Plumpe unternimmt ein großes Abenteuer, indem er auf nur 114 Seiten mit großzügigem Layout einen langen Zeitraum und eine Fülle von historischem Stoff behandelt. Zugleich hat er eine beachtliche Zahl von methodischen, theoretischen und wissenschaftsgeschichtlichen Problemen zu bewältigen, die stark durch ideologische und gesellschaftspolitische Kontroversen belastet bzw. verzerrt sind. Denn Wirtschaftskrisen hatten bis zur Gegenwart für die sie durchlebenden oder durchleidenden Gesellschaften oft nahezu die umstürzende Gewalt von Kriegen oder großen Seuchenzügen. Soweit das der begrenzte Rahmen zuließ, hat Plumpe diese Schwierigkeiten souverän gemeistert. Er lässt einerseits deskriptiv Krisentypen und konkrete historische Wirtschaftskrisen der letzten 400 Jahre Revue passieren, gleichzeitig skizziert er immer wieder wichtige theoretische Erklärungsansätze und Kontroversen. Auch gesellschaftspolitische Implikationen werden fallweise berücksichtigt, was in Bezug auf die Wirtschaftskrisen des 20. Jahrhunderts teilweise höchst interessante Interpretationen ermöglicht.

Insgesamt halte ich das Buch für sehr informativ und aufgrund der mutigen Interpretationen für ausgesprochen anregend, und zwar sowohl für wirtschaftshistorische Laien wie als Einführung für Studierende und Lehrend. Eine ausführliche Rezension ist auf der Homepage von Prof. Reinhard Spree zu finden (rspree.wordpress.com), einschließlich Ergänzungen und gelegentlicher Einwände.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2011
Prof. Plumpe erläutert prägnant, übersichtlich und in angenehm lesbarer Weise die "Geschichte" der Konjunkturzyklen. Er geht auf die jeweils historischen Hintergründe ein und zeigt, dass "Krisen" natürlicher Teil unseres Wirtschaftssystems sind. Wirklich eine angenehme und fundierte Lektüre. Zu empfehlen für alle die sich mit dem Thema zwar fundiert, aber nicht langwierig, auseinandersetzen wollen. Auch für Nicht-Ökonomen gut geeignet!
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wer sich über Wirtschaftskrisen einen schnellen aber guten Überblick verschaffen möchte, der (oder die) ist mit diesem schmalen aber ausführlichen Buch gut bedient.
Wirtschaftskrisen in der Vergangenheit, Wissen um die Krisen überhaupt, über Krisen in der vorindustriellen Zeit in "Alteuropa" (!), "Aus der Kinderstube des Kapitalismus", Wachstumszyklen, "Krisen und Katastrophen im Zeichen der Weltkriege", Wiederkehr in eine Normalität, "Entgrenzung und Ernüchterung im Zeitalter der Globalisierung", das sind die einzelnen Kapitel des flott geschriebenen Essays.

Und gerade auch im Wechsel von John M.Keynes`s oder Milton Friedmans Thesen spielen sich die Versuche ab, wieder oder überhaupt Ordnung in einen Markt zu bekommen, der sich immer wieder verselbständigen möchte, wie es scheint.
Und nun zum Schluss unserer wirtschaftlichen Aha- Erlebnisse dann die bis zum Zerreissen provozierte Risikobereitschaft durch neue methodische Möglichkeiten, die eigentlich mit der Bezeichnung Betrug versehen werden müssten, da wird mir etwas zu sehr gezögert (mit dem erhobenen Finger).
Ein sehr gutes Buch mit einem gelungenen Fazit, einem Glossar und einer Auswahlbibliographie, die ausführlich ist.
Professor Werner Plumpe (für Wirtschafts- und Sozialgeschichte) von der Universität Frankfurt am Main wird Dank geschuldet, auch wenn er mir zu mäßig mit dem Unfug der Risikobereitschaft ins Gericht geht und quasi etwas beruhigen möchte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2013
Werner Plumpe schafft es auf wenigen Seiten sehr viel unterzubringen. Durch ein gut fundiertes Wissen schafft es Plumpe einen Abriss über Wirtschaftskrisen von der "Vormoderne" bis zur Gegenwart zu geben und diese entsprechend einzugliedern.
Das Buch ist lesenswert und anschaulich und schafft es trotz der verknappten Inhalte eine gute Grundlage über Wirtschaftskrisen zu schaffen.
Absolut empfehlenswert.

Als Student der Geschichte ein gutes Grundlagenwerk!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2011
Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Für jmd. mit grundlegenden aber nicht tiefgründigen Kenntnissen der allgemeinen Wirtschafts- und Geldtheorien ist dieses Buch ohne weiteres zu empfehlen!

Am Anfang fand ich es etwas trocken, was wohl aber auch daran lag, dass ich mich ursprünglich mit den Krisen der letzten Jahrzehnte befassen wollte und nicht im vorindustriellen Zeitalter Europas anzufangen vermochte.
Daher habe ich die ersten Kapitel übersprungen und bin zeitlich Anfang des 20. Jahrhunderts eingestiegen, was ohne größere Verständnisprobleme möglich ist. Von da an hat mich das Buch sehr gefesselt! Der Autor schafft es einen informativen Überblick zu geben, Vergleiche zwischen den verschiedenen Krisen zu ziehen und legt nachvollziehbare Interpretationen zum Auftreten, den Zusammenhängen und Folgen von Wirtschaftskrisen der europäischen Geschichte nahe. Auch die aktuelle Euro-/Griechenlandkrise wird noch mit aufgegriffen.

Nachdem ich die Wirtschaftskrisenchronologie ab 1900 gelesen hatte, war dann auch die Neugier und Motivation dar, um den ersten Teil des Buches zu lesen. Dies macht dann umso mehr Spaß, da man nun deutlich mehr Hintergrundwissen zum Thema gesammelt hatte. Auf Grund dessen lässt sich das Buch auch gut mehrmals lesen, da einem die Zusammenhänge, Vergleiche und Interpretationen des Autors immer klarer werden.

Das Buch ist jedem zu empfehlen, der mit etwas mehr Objektivität und historischem Weitblick an die immer wiederkehrenden Debatten um Wirtschaftskrisen, deren Ursachen und Folgen, teilnehmen möchte.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2012
Ein schwieriges Thema wird übersichtlich und verständlich dargestellt. Das Buch erleichtert einerseits den Einstieg in das Thema und gibt hinreichend Gedankenansätze zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Thema und einem Ausblick in die Zukunft.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juli 2014
Der Verfasser schreibt sachlich und fundiert, kenntnis- und umfassend. Der Stil ist eher nüchtern, wissenschaftlich nachvollziehbar.
Formal eine Bleiwüste, die nicht unbedingt anspricht. Der Inhalt wiegt diesen formalen Mangel weit auf.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. September 2014
Anstatt sich dieses oberflächliche, pseudo-intellektuelle Geschwafel durchzulesen, sollte man das Geld lieber in ein richtiges Fachbuch investieren.

Bei nur 120 Seiten kann man natürlich nicht von sehr detailreichen Informationen ausgehen. Es wäre aber schön gewesen, wenn zu den einzelnen Epochen / Zyklen / Zeiträumen / Krisen ein kurzer, knackiger Ablauf dargestellt wird.

Stattdessen dreht es sich viel zu oft um die Meinung diverser Wirtschaftswissenschaftler. Besser hätte mir z.B. gefallen, Aufstieg und Fall des Neuen Marktes zu beleuchten.

Fazit: Das Heftchen ist unbrauchbar.
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am 15. September 2011
Mit nur gut 100 Seiten gelingt es Werner Plumpe durch die analytische Zusammenstellung bedeutender Wirtschaftskrisen die immer wieder kehrenden Hintergründe zu erklären und die Sorge vor der unabwendbar mit Krisen behafteten Zukunft zu reduzieren.
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