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Na ja, obwohl Christian Hesse alle Register zieht, gehöre ich auch nach der Lektüre seinen Buches nicht zu den Menschen, die Mathematik glücklich macht. Wahrscheinlich, weil ich doch allzu viele Formeln nicht verstand, mit denen der promovierte Mathematiker seine Geschichten veranschaulicht. Meine Sinnlücken können auch nicht an der Übersetzung liegen, promovierte Hesse zwar an der Harvard University, lehrt aber an der Universität Stuttgart und schrieb diese Originalausgabe auf Deutsch. Meine erste Warnung geht also an Leser, die wie ich über ein eher beschränktes mathematisches Vorstellungsvermögen verfügen. Sie werden mit diesem Buch wohl nur glücklicher, wenn sie der Umstand nicht bedrückt, dass sie Mathematik selbst dann nicht begreifen, wenn sie in gute Geschichten verpackt wurde.

Abschrecken lassen sollte sich allerdings all jene nicht, die gerne verblüffende Geschichten hören. Denn diese geben den Formeln den Rahmen und sind meist unabhängig vom Verständnis der mathematischen Beweisführungen. Geschichtenliebhaber müssen einfach die Courage haben, selbst dann über Zahlenreihen und Zeichen hinwegzulesen, wenn zuvor steht, sie seien leicht fassbar. Zumindest war das mit fortlaufender Lektüre meine Methode.

Seine mathematischen Geschichten ordnet Christian Hesse in 10 Kapitel, die da lauten: Alltagsweltliches, Spiel und Zauber, Sprache und Literatur, Gesunder Menschenverstand, Geschichte und Geschichten, Philosophisches und Psychologisches, Wissenschaft und Technik, Menschen - Tiere - Sensationen, Kunst - Kultur - Kommunikation, Alles Mögliche. Man erkennt also leicht, dass es in der Mathematik ebenfalls um Gott und die Welt geht.

Mein Fazit: Entweder man mag Geschichten oder Mathematik. Wer beides liebt, ist der ideale Leser für dieses Buch. Denn sein Autor veranschaulicht Zahlen und Formel durch Storys, bzw. erklärt Merkwürdigkeiten und Fragen des Alltags während Ausflügen in die Mathematik. Da ich auf diesen kurzen und längeren Reisen nur wenig verstanden habe, gehöre ich nicht zum Premierenpublikum. Aber da ich gelernt habe, über Sinnlücken hinwegzulesen, hatte ich an dem meisten Geschichten trotzdem Spaß.
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am 29. Dezember 2010
Ich habe das Buch verschenkt und vorher selbst einmal reingeschnuppert und muste echt lachen. Es ist anders als ich es mir vorgestellt hatte, jedoch an einigen Stellen, vorallem für Leute die viel mit Mathe zu tun haben wirklich lustig.
Selbst ein Freund der niemals liest hat sich dieses Buch genommen und darin gelesen.
Die Resonanz zu dem Buch im Bekanntenkreis war durchweg positiv. Versteht man jedoch von Mathe sehr wenig, kann man teile des Buches nicht nachvollziehen.
Ich würde es definitiv wieder kaufen
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am 29. Februar 2012
Ich hatte das Glück den Autor bei einem lustig-launigen Vortrag erleben zu können und bin so auf das Buch aufmerksam geworden.

Erstmal vorweg: Warum Mathematik glücklich macht steht so nicht drin, der Titel soll wohl nur ein Eyecatcher sein, wieauchimmer.

Das Buch ist ein nettes Lesebuch, zum Blättern und Schmökern, nicht mehr und nicht weniger. Die sogennanten "151 Geschichten" sind mal mehr oder wenig lange Gedankengänge oder Anekdoten aus dem Bereich der Mathematik, die der Autor wohl im Laufe der Jahre zusammengesammelt hat. Die meisten mathematischen Zusammenhänge versteht man, wenn man noch ein bisschen was aus der Oberstufe weiß.

Das Wichtigste ist aber, dass der Autor sich kurz hält und nicht den Fehler wie andere Autoren macht (z.B. Ian Stewart), alles mit wenig-witzigen Rahmengeschichten aufzublasen. Eine Geschichte dauert ca. 1 bis 2 Seiten, so dass man auch mal was zwischendurch lesen kann.
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am 9. März 2015
Um den Inhalt *wirklich* zu verstehen, sollte man in Mathe ein bisschen fit sein - aber auch wenn man die Formeln nicht nachvollziehen kann ist das Buch anscheinend sehr interessant und unterhaltsam, man nimmt dann halt die Berechnungen einfach "so hin". ZUmindest haben mir schon drei Leute, die nach eigenem Bekunden völlig "mathe-doof" sind, das bestätigt.

Nur die Umstetzung für den Kindle ist nicht gelungen: da sind Formeln teilweise sehr klein "gedruckt", und an manchen stellen ist das Layout ziemlich grausig. Ich will nicht direkt sagen, dass das Buch auf dem Kindle unbrauchbar ist, aber schön ist's auch nicht ... ich bevorzuge eigentlich E-Books, aber dieses würde ich auf Papier vorziehen. Schade.
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am 29. September 2012
Das Buch ist großenteils sehr interessant. Leider aus meiner Sicht zu lang. 100 Gründe hätten gereicht, zumal für meinen Geschmack zviele der 151 Kapitel recht wenig mit Mathematik zu tun haben. Ein großes Kompliment muss ich dem Autor für seinen humoristischen Schreibstil aussprechen. Teilweise sind die geistreichen Geschichten höchst unterhaltsam. Einige der zitierten Quellen lassen sich nicht ohne weiteres recherchieren, was ein wenig enttäuscht. Warum Mathematik glücklich machen sollte ist auch nach der Lektüre des Buches nicht klar. Das Buch zeigt vielmehr wie faszinierend Mathematik sein kann. Allerdings ist es eher für die Sorte Leser geeignet, die bereits früher von mathematischen Themen fasziniert waren. Die teilweise recht philosophisch anmutenden Ausflüge des Autors waren mir teilweise zu sperrig.
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Woran erkennt man, dass der Mann ein Mathematiker ist?
* Er überlegt lange.
* Seine Antwort ist wahr.
* Seine Aussage ist zu nichts zu gebrauchen.

Jede Menge Witze kursieren über diese Wissenschaft. Die Erinnerungen an das Schulfach Mathematik zählen allerdings bei den meisten nicht zu den besten: zu trocken, zu abstrakt, zu unverständlich. Ihre stark normierte, karge Darreichungsform hat etwas Hermetisches und Unzugängliches. Mathematik, so die Meinung der meisten, sei eine Wissenschaft, die von Profis für Profis produziert wird, und nur diese können in ihr ein grandioses Abenteuer sehen.
Doch unsere Welt und unser Alltag stecken voller Mathematik, nicht nur als fester Bestandteil bei der Erschließung des Großen (Weltall) oder der Analyse des ganz Kleinen (Elementarteilchen). "Die Heizung heizt, der Flieger fliegt, die Brücke trägt nur dann, wenn Mathematik im Spiel ist.", so der Autor. "Darüber hinaus ist die Mathematik eine Quelle nachhaltig spürbarer Schönheit." Ein bisschen von dieser ästhetischen Qualität will er mit seinem Buch dem geneigten Leser mitteilen, ihn mitreißen und ihm deren Präzision, kristalline Klarheit und Eleganz vermitteln.

Dieses als ausweglos erscheinende Unterfangen ist Christian Hesse allerdings hervorragend gelungen. Er holt die Mathematik "hinter dem Ofen hervor" und platziert sie als illustres Tisch- und Partygespräch. Was ist das optimale Verhalten bei Warteschlangen? Wie kann man einen Kuchen unter drei Personen neidfrei aufteilen? Kann man beim Glücksspiel zwei Verluststrategien zu einer Gewinnstrategie kombinieren? Warum haben Tiger Streifen, Dalmatiner Punkte und Elefanten nichts von beidem? Ist es günstiger, beim Italiener Pizza "Groß" oder vielleicht doch lieber Pizza "Klein" + Pizza "Medium" zu bestellen? Dies sind nur einige Fragen, die der Autor anspricht und mathematisch beantwortet.

Er öffnet die sieben Siegel mit Leichtigkeit, Eleganz und vor allem Humor und zeichnet ein lebendiges Bild der Mathematik. Auch ein Leser mit geringen mathematischen Grundkenntnissen kann an diesem Buch Freude finden. So wird man zwar nicht alle Formeln und Ausführungen verstehen und nachvollziehen können, aber Hesse gelingt es immer wieder, die Klippen des Unverständnisses gekonnt zu umschiffen. Seine "Fallbeispiele" und Erläuterungen erinnern eher an Jon Bon Jovis Gitarrenspiel, als an Anne-Sophie Mutters Violinenakkuratesse. In kurzen, knappen Intermezzi "in Feiertagslänge", versucht der Autor "Schweres unschwer leichter zu sagen.", eine Art flanierendes Denken, kunterbunt zusammengewürfelt. Vielleicht gerade dadurch so munter und erfrischend. "Nicht Kleinkunst habe ich im Sinn, sondern tiefer gehängte Hochkultur, bis hinunter auf Verstehbarkeit in Echtzeit.", verspricht Hesse.

Und recht hat er. Seine Sammlung an mathematischen Fallbeispielen, seine immer wieder eingestreuten lustigen Bonmots, erweisen sich so witzig und aberwitzig wie das Leben. Nach der Lektüre dieses Buches, das man - so meine Empfehlung - häppchenweise genießen sollte, wird man sich vielleicht nicht gerade zum nächsten Mathematik-Kurs an der Universität einschreiben wollen und auch nicht glücklicher sein, als zuvor, aber um einige anstrengend-schmunzelnde Erfahrungen reicher. Voller Freude legt man diese "exaltierte Querbeet-Kompilation von Mathematik und Leben" in Buchform zurück, mit dem Bedürfnis, sie jederzeit wieder aufzuschlagen und darin zu "schmökern". Die "Gefahr", dabei vielleicht doch noch ein Mathematiker zu werden, besteht nicht. Denn wer will schon "ein mythologisches Wesen, halb Mensch, halb Stuhl" sein.

Nichtmathematiker zum Mathematiker: "Ich finde ihre Arbeit ziemlich monoton."
Mathematiker: "Mag sein! Dafür ist sie aber stetig und nicht beschränkt."
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am 11. Februar 2012
Die vom Autor versprochene Begründung, warum "ausgerechnet" Mathematik glücklich macht, erschließt sich mir auch nach Lektüre dieses Buches nicht wirklich. Der Titel ist etwas reißerisch überspannt formuliert; dabei haben wir Bücher mit vermeintlichen Glücksformeln doch schon genug. Trotzdem ist das Buch sehr interessant, kurzweilig, locker geschrieben mit vielen kleinen kuriosen Einsprengseln aus der Welt der Mathematik im weitesten Sinne. Ich habe mich gut unterhalten bei den vielen Geschichten, Anekdoten und verblüffenden Behauptungen und deren Beweise. Für jemanden, der etwas mathematisch vorgebildet ist und Spaß an immer wieder Neuem hat, ein empfehlenswertes Sammelsurium.
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am 7. August 2014
Bevor ich jemanden unnötig zum Weiterlesen nötige, gleich die Grundannahme meiner Rezension vorweg: Mathematik macht glücklich, wenn sie zum Staunen, zu aktivem Nachdenken und schließlich auch zu kleinen Heureka-Erlebnissen führt. Ein Rätsel, ein Zaubertrick mag faszinieren, wenn man ihn nachmachen, andere damit verblüffen und ihnen dann den Trick erklären kann. Das gelingt stellenweise im Kapitel "Spiel und Zauber" auch. Doch solche - zugegebenermaßen manchmal mit etwas Mühe zu erarbeitende - Bereicherungen bietet das Buch wie viele seiner Art zu wenige. Verblüffung wird hier meist durch skurrile, zahlenbasierte Fakten aus der gegenwärtigen und geschichtlichen Existenz unserer Spezies erzielt, zu der auch Mathematiker ihren Teil beigetragen haben.

Dagegen ist das Buch ein Genuss für denjenigen, der dem Sprachwitz des Autors etwas abgewinnen kann, der sich in 151 Aphorismen ("Geschichten") aus 10 recht unverbindlichen Themenfeldern austobt. Einen derart geschliffenen, pointierten Stil traut man einem Fachmathematiker gemeinhin nicht zu. Über Humor kann man streiten, über mathematischen erst recht - aber hier wird teilweise schon Geistreiches unters Volk gebracht. Wieviel dies über das Auftauchen von Zahlen oder den reflektierten Einsatz von Logik hinaus mit Mathematik - nicht Schulmathematik! - zu tun hat, davon kann sich jeder anhand der nachstehenden Beispiele selbst ein Urteil bilden. Ein Buch zum zügigen Durchlesen ist natürlich nicht entstanden, auch wenn ein gewisser Suchtfaktor dazu führen kann, dass man eine kurzweilige Geschichte nach der anderen verschlingt. So richtig zufrieden ist man damit aber nicht. Vielleicht wäre es besser, wenn man kreuz und quer blättern könnte und die besuchte Nummer mit Überschrift anhand eines Inhaltsverzeichnisses leicht wiederfinden könnte. Das ist mit dem Personen- und Sachregister eher mühsam.

Weitere Verschnörkelungen erfährt der mit 345 Seiten nicht eben schmale Band durch eingestreute Gedankensplitter in Infokästchen und durch einige illustrative Bilder. Dazu kommen Zeichnungen, und sogar vor "richtigen" Rechnungen schreckt der Autor nicht zurück. Da wird tatsächlich die eine oder andere Aufgabe auf Oberstufenniveau durchgerechnet, z.B. die bekannte Optimierungsaufgabe, wie man am schnellsten von der Wasserkante zu einem Ertrinkenden gelangen kann (15. Geschichte). Die 7 Seiten schließen 4 Abbildungen, eine Seite Rechnungen und eine Seite Gedankensplitter ein. Eine tiefere Einsicht in die Lösung, die dem von Fermat eingeführten Extremalprinzip gehorcht und daher analog zur Lichtbrechung funktioniert, findet man jedoch nicht. Auch das bekannte HIV-Paradoxon (101. Geschichte) ist heutzutage schon Schulstoff. Überhaupt fällt bei der Wahl der Inhalte eine dem fachwissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkt des Autors anzulastende Tendenz zu Beispielen aus Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie auf. Was Statistiker so alles herausbekommen, z.B. im Bereich der Literatur (50.), muss man vielleicht doch etwas mit Vorsicht genießen.

Viele "Geschichten" sind echte Lückenfüller mit Abbildungen und Zitaten aus Zeitungen, von Plakaten oder Aushängen. Ferner gibt es eine ganze Reihe von langweiligen weil nichtssagenden Ausführungen z.B. zur Division durch Null (13. Geschichte), Korrelation (7.), Induktion (21.), Rekursion (23./71.), Orientierung (31.), Knotentheorie (33.), (iterierte) Negation (44.), Kommutativität (46.), Gödels Unvollständigkeitssatz (60.),negativen Zahlen (76.) ... - es wird 5 Seiten über mathematische Zeichensprache sinniert (48.), lustige Definitionen werden gesammelt (62.) usf. Prinzahlen und die Zetafunktion (116.) sind schon fast ein Muss, aber davon nimmt der Leser natürlich in der Kürze nichts mit. Etwas mehr kann da die pythagoräische Tonleiter (137.) an Einsichten vermitteln. Der gedrängte Text ist immer noch besser zu verstehen als das, was man unter wikipedia findet.

Die im Anhang aufgeführte Literatur wird als "verwendete und weiterführende" bezeichnet. Vermutlich liegt der Schwerpunkt auf dem zweiten Aspekt, wenn man z.B. auf P. Winklers Mathematische Rätsel oder M. Reich-Ranickis Autobiographie schaut. Im Einzelfall wird auch ein Fragmentchen entnommen sein, dann ist es auch im Text gekennzeichnet. In den meisten Fällen dürfte die Literatur aber eher als Inspirationsquelle gedient haben. Und so kann auch dieses Buch nützlich sein: Unter die mathematischen Ladenhütern, die man mehr oder minder kennt oder anderswo besser aufbereitet findet, schleicht sich doch das eine oder andere Schnäppchen ein. Da hat jeder seine Vorlieben, aber um etwas Positives zu schreiben, sei zum Thema Mathematical Literacy die "Dimensionale Demenz" (24.) erwähnt: Alle Menschen der Welt würden in einer Schlange fünfmal die Umlaufbahn des Mondes um die Erde ergeben. Würde jeder ein (6m)^3 groß(zügig)es Apartment beanspruchen, würde der gesamte Apartmentkomplex doch nur den halben Grand Canyon ausfüllen. Die sinnvollste Dimension ist aber die zweite und da erreicht die Menschheit selbst bei der Bevölkerungsdichte von New York bereits die Größe des Bundesstaates Texas. Wer lieber unnützes Wissen sucht, wird sich freuen, dass 6 Wochen Sommerferien 10! Sekunden Freizeit bedeuten (10.). So ganz Zufall ist das aber auch wieder nicht.
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am 27. November 2012
Einige wenige Geschichten sind ganz nett, bei vielen behält der Autor alllerdings für sich, wo denn der "Witz" liegt,
selbst als Mathematiker erschliest er sich mir oft nicht. Nichtmathematiker, die die Hintergründe nicht kennen, dürften das meiste langweilig finden.

Viele Geschichten bestehen einfach aus Anekdoten, die Teilweise noch nicht mal wirklich etwas mit Mathematik zu tun haben, evtl. ein bisschen das Gebiet "Logik" streifen, manchmal noch nicht mal das. Auch witzig sind nicht viele. Ein Teil besteht einfach aus unlogischen Zeitungsartikeln oder Geschichten ala, "Gerichtsurteil in den USA ..."

Ganz haarstreubend wird es z.B. beim Thema Aussagenlogik, da kritisiert der Autor die langeweile der herkömmlichen Symbole und ersetzt sie als ein Beispiel von einer "schönere" Ästhetik durch Strichmännchen. Das sieht Haarsteubend aus und man versteht die Verbesserung, die das bringen soll auch nicht. Selbst der Autor stellt fest:

"Hat die neue Symbolik nicht mindestens so viel dynamischen Sex-Appeal wie ein Schwingdeckelmülleimer?" (Kapitel 49)

Sorry, wenn er weis dass das Mist ist, kann er es auch für sich behalten.

Das Glück in der Mathematik habe ich in diesem Buch nicht gefunden.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. April 2013
Christian Hesse lädt die Leser hier zu einem unterhaltsamen Streifzug durch die Welt der Mathematik ein.
In 151 Beiträgen leuchtet er dieses weitgefasste Gebiet in verschiedenen Facetten aus, präsentiert spannende Rätsel, erzählt amüsante Anekdoten, erklärt, wie man die Mathematik auch auf alltägliche Situationen anwenden kann und zeigt, wie Mathematiker ticken.

So kann man hier viel Neues entdecken und auch wenn der Titel, dass "Mathematik glücklich macht" vielleicht ein bisschen übertrieben klingt, gelingt es dem Autor doch sehr gut, die Faszination seines Themas spürbar zu machen und zu einer weiteren Auseinandersetzung mit der einen oder anderen angesprochenen Frage zu inspirieren.

Ein paar Vorkenntnisse bzw eine gewisse Aufgeschlossenheit gegenüber der mathematischen Schreibweise sind allerdings schon von Nöten, um dieses Werk wirklich genießen zu können.
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