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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Recht schon jetzt ein Standartwerk
Es gibt zahlreiche Bücher renommierter Politikwissenschaftler, die sich ausführlich mit dem Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland auseinandersetzen. Kaum eines von ihnen wurde bisher noch nicht als „Standardlehrbuch“ bezeichnet. Seit dem Jahr 2007 wird das Repertoire durch das sehr systematische Buch „Das politische System...
Veröffentlicht am 27. Februar 2008 von Arepita

versus
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Umfassend, aber m.E. zu langatmig.
Ich habe das Buch als Lizenzausgabe der bpp gelesen. Eins vorweg: es war nicht genau der Typ Buch, den ich eigentlich gesucht habe, es ist mir quasi mit in den Warenkorb gehüpft.

Wie in den anderen Rezensionen beschrieben, ist es ein sehr ausführliches und wissenschaftliches Buch. Das ist für mich auch der entscheidende Knackpunkt, da ich z.B...
Veröffentlicht am 5. April 2010 von Brackmeister


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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Recht schon jetzt ein Standartwerk, 27. Februar 2008
Es gibt zahlreiche Bücher renommierter Politikwissenschaftler, die sich ausführlich mit dem Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland auseinandersetzen. Kaum eines von ihnen wurde bisher noch nicht als „Standardlehrbuch“ bezeichnet. Seit dem Jahr 2007 wird das Repertoire durch das sehr systematische Buch „Das politische System Deutschlands“ des Heidelberger Professors für politische Wissenschaften Manfred G. Schmidt ergänzt. In dieser Arbeit werde ich mich mit dem umfangreichen Inhalt, der wissenschaftlichen Qualität und auch den Besonderheiten dieses Buches auseinandersetzen, durch die es sich von den anderen unterscheidet.
Ich werde das Buch nach folgenden Kriterien beurteilen: neben der Sachrichtigkeit, der empirischen und argumentativen Untermauerung seiner Argumente vor allem auch eine für den Leser angenehme Schreibweise, welche insbesondere gut verständlich sein sollte. Inhaltlich sollte in dem Buch wie Schmidt teilweise auch selbst in der Einleitung ankündigt immer wieder Bezug genommen werden auf die historische Entwicklung, den internationalen Vergleich, den europäischen Kontext und eine korrekte Darstellung fremder Positionen.

Kurze Zusammenfassung

Das Buch „Das Politische System Deutschlands“ von Manfred G. Schmidt erschien im Jahr 2007 in zwei inhaltlich identischen Ausführungen. Einmal im Verlag C. H. Beck in München zum Preis von 12,90 Euro und außerdem als Lizenzausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung zu einem Preis von vier Euro. Es umfasst 552 Seiten, ist in drei große Teile und 19 Kapitel eingeteilt. Der Autor gilt als renommierter Politikwissenschaftler und ist vor allem bekannt für seine Theorie der „Politik des mittleren Weges“. In der Einleitung gibt Schmidt an, als Zielgruppe ein größeres Publikum ansprechen zu wollen, welches Politikwissenschaftler, andere Wissenschaftler genauso wie „alle an Fragen der deutschen Politik Interessierte“ umfasst.

Verständlichkeit
Schmidts lexikonartige Begriffserklärungen machen es für „Nicht-Experten“ leicht, z.B. Hauptbestandteile der Verfassung (S. 27ff), durch ausführliche Darstellung aller Hintergründe und auch den immer wieder hergestellten Bezug zur historischen Entwicklung zu verstehen. Durch die hohe Detailfülle ist das Buch auch sehr gut für nicht-deutsche Leser geeignet, die eine Einführung oder auch Vertiefung zur Thematik des politischen System Deutschlands suchen. Auch für Deutsche ist es interessant „ihr“ eigenes politisches System aus der distanzierten Sichtweise des politischen Vergleichs zu betrachten. Um überflüssige Doppelungen zu vermeiden, gibt Schmidt immer wieder Querverweise auf andere Kapitel des Buches zur Vertiefung an, was auch einen zusätzlichen Bonus zur ohnehin übersichtlichen Struktur darstellt. Sie resultiert mitunter aus Aufzählungen, die durch Absätze optisch hervorgehobene sind, und verschafft dem Leser einen klareren Blick auf seine Argumentation. Das Ganze wird durch ein Glossar abgerundet, das es ermöglicht das Buch auch als Nachschlagewerk zu verwenden.

Wissenschaftlichkeit
Das gesamte Buch verfügt über eine fundierte empirische Basis, die Ausdruck in auffallend vielen Prozentangaben und Jahreszahlen findet ebenso wie in Literaturverweisen bei fast jedem neuen relevanten Argumentationsschritt und auf ein 49-seitiges Literaturverzeichnis gründet. Schmidt stützt sich aber nicht nur auf empirische Daten, sondern erklärt allgemeinverständlich warum verschiedene Aspekte wie bewertet werden. Allgemein fügt der Autor wo es geht Beispiele ein, die der Veranschaulichung und dem Verständnis dienen und auch von seiner beeindruckenden Sachkenntnis zeugen. Bei jeder Bilanzierung setzt er sich mit Gegenstimmen und kritischen Meinungen genauso wie mit Befürwortern bestimmter Sachverhalte aus verschiedenen Richtungen auseinander, wodurch dem Leser ein ausgewogenes Meinungsbild vermittelt wird. Hier fällt jedoch auf, dass durch direkte und indirekte Rede häufig Distanzierung oder Zustimmung verschiedener Ansichten teils unterschwellig vermittelt werden. Eine subjektive Färbung von Texten lässt sich jedoch nie gänzlich ausräumen.

Inhalt
Die von Schmidt allgemein starke Betonung der vielen Vetospieler und Mitregenten zieht sich wie ein rotes Band durch das Buch, was bei der Lektüre schnell ermüdend wirkt. Sicherlich ist der Konflikt zw. Legitimität und Lähmung wichtig und spielt in vielen Zusammenhängen eine Rolle, jedoch läuft fast jedes Kapitel im Fazit auf dieses Ergebnis hinaus. Fast die gesamte zweite Hälfte des ersten Teils ist dem Thema „halbsouveräner Staat“ gewidmet. Des Weiteren empfinde ich den Blick Schmidts bei der Suche nach Zusammenhängen und Erklärungen teilweise als zu sehr nach innen gerichtet. Erstaunlich ist insbesondere, dass das Thema EU lediglich marginal erwähnt wird. Man könnte fast den Eindruck einer EU-Phobie des Autors bekommen. Ich hätte mir ein eigenes Kapitel zu dem Thema im ersten Teil gewünscht und vielleicht tut Schmidt es ja bald Rudzio gleich, der sein Werk in der neuesten Ausgabe von 2006 gerade um ein solches erweitert hat.
Die besondere Stärke des Buches liegt im II. Teil, durch welchen sich das Lehrbuch besonders von anderen Büchern zur Thematik abhebt. Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass Schmidt sich nicht mit dem bloßen Zusammentragen vorhandener Informationen zufrieden gab, sondern viele eigene Gedanken in das Buch hat einfließen lassen. Dabei bleibt er nicht nur auf der theoretischen Ebene, sondern stellt immer wieder den Bezug zur Realität her, unter anderem zu hochaktuellen Geschehnissen und Persönlichkeiten.

Empfehlung?
Insgesamt liegt mit dem Buch „Das politische System Deutschlands“ aufgrund seiner enormen Spannbreite, aber auch der Materialfülle, mehr als eine Einführung vor. Aus dem Grund gilt Schmidts Lehrbuch bereits zu Recht als ein Standardwerk und ist sehr zu empfehlen. Wer alles versteht hat einen guten Durchblick und kann auch tagespolitische Ereignisse mit einem analytischen Blick verfolgen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss!, 10. Juni 2011
Ist ein absolutes Muss für jeden Politik Student und für jeden der sich für diese Thematik interessiert.
Das Buch ist aufgeteilt in die verschiedene Themen (Bundestag, Bundesregierung etc.), die dann ausführlich, aber dennoch verständlich vorgestellt werden.
Empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Überblickswerk, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist strukturell gut gegliedert und umfasst inhaltlich das gesamt-politische System Deutschlands. Die Texte sind angenehm zu lesen und leicht verständlich. Die wesentlichen Informationen sind in den einzelnen Kapiteln in einem angemessenen Umfang zentriert. Der einzige Nachteil: natürlich kann sich das Buch nur auf politische Fakten beziehen, die bis zum Entstehungszeitpunkt des Buches vorliegen. Dadurch leidet die Aktuallität. Dem Hauptanliegen, das Vorstellen des politischen System Deutschlands, die Struktur in Hinblick auf seine Akteure und Institutionen, wird es aber definitiv gerecht und verschafft einen allumfassenden Überblick.
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5.0 von 5 Sternen Gutes Buch, 26. Mai 2013
Von 
Anke Böttcher (Brandenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein interessantes Buch mit vielen guten Kapiteln. Manchmal nicht ganz leicht zu lesen, da Schachtelsätze nicht mein Ding sind. Aber beim zweiten Mal versteht man die Worte des Autors und man kann seinen Gedanken folgen.
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4.0 von 5 Sternen Super Buch, 5. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das politische System Deutschlands: Institutionen, Willensbildung und Politikfelder (Taschenbuch)
Der Klassiker! Ein gutes Nachschlagewerk für die ersten Politikanfänge. Ausführlich, aber nicht zu lang! Schmidt geht auf eine große Bandbreite in der Politik ein.
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5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden Politikstudenten!, 13. März 2012
Ich muss sagen, die Bücher von Manfred Schmidt sind einfach spitze!
Ausführliche Erklärungen, verständlich geschrieben und viele Querverweise - um
sich eine erste Übersicht zu verschaffen und Basisinformationen immer griffbereit
zu haben einfach nur empfehlenswert!

Gruß,

Bianca
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Umfassend, aber m.E. zu langatmig., 5. April 2010
Ich habe das Buch als Lizenzausgabe der bpp gelesen. Eins vorweg: es war nicht genau der Typ Buch, den ich eigentlich gesucht habe, es ist mir quasi mit in den Warenkorb gehüpft.

Wie in den anderen Rezensionen beschrieben, ist es ein sehr ausführliches und wissenschaftliches Buch. Das ist für mich auch der entscheidende Knackpunkt, da ich z.B. durchaus auf den ganzen historischen Anteil hätte verzichten können. Für diejenigen, die sich auch dafür interessieren, ist es sicherlich eher ein Pluspunkt.

Was das Lesen aber für mich am zähesten gemacht hat, sind die vielen Wiederholungen. Es vergehen kaum ein paar Seiten, auf denen nicht auf die Probleme/Auswirkungen des Föderalismus, den vielen Veto-Spielern und dem permanenten Wahlkampf hingewiesen wird.

Als eine Einführung halte das Buch für vergleichbar ungeeignet, da die thematische Reihenfolge der Kapitel zu Beginn in meinen Augen eher ungewöhnlich ist. Nach viel historischem Vorspiel geht es gleich in Detailanalysen der Wählerschaft und des Wahlverhaltens, wobei zu viele Begriffe fallen, die m.E. erst einmal erklärt werden müssten, soll der Text wirklich als Einführung taugen. Gut, vieles ist einem Politik-Interessierten sicherlich schon bekannt. Mir fehlt dennoch der rote Faden, der Autor nimmt "Neulinge" zu wenig an die Hand.

Wer sich eher für die praktischen Funktionsweisen des aktuellen politischen Systems Deutschlands interessiert, und z.B. wissen will, welche Institutionen und Akteuere es gibt, wie genau gewählt wird, was die Gewählten dann tun (sollen) etc., wird in diesem Buch kaum fündig bzw. muss die Informationen aus viel Ballast herausdestillieren. So jemand sollte wohl eher ein anderes Buch lesen. Wer viel Wert auf den historischen Kontext und theoretische Betrachtungen legt, kann schon eher zugreifen.

Ungeachtet der Frage, ob man nun Zielgruppe des Buches ist oder nicht, halte ich 3 Sterne aufgrund der ständigen Wiederholungen und dem verqueren Start des Buchs für das Maximum.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch Manfred G.Schmidt, 8. August 2011
Von 
Zacky_V (Rüsselsheim, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Das Werk an sich ist klar strukturiert. Das System der BRD wird leicht verständlich erklärt und gehört auf jeden Fall in jedes Bücherregal, wer sich für Politik interessiert
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch, 12. August 2008
Der Autor bildet manchmal zu lange Sätze, so dass man gezwungen ist, manchen Satz noch einmal zu lesen. Ab Seite 200 hätte ich beinahe aufgehört zu lesen, weil es sehr langweilig wurde, aber ich habe durchgehalten und es nicht bereut. Besonders spannend war das Kapitel über die Sozialpolitik. Ich habe vorher ein gleichnamiges Buch von Wolfgang Rudzio gelesen, aber nicht alles verstanden. Dieses Buch von Schmidt ist für jeden Leser geeignet. Er erklärt zwar nicht jeden Fremdbegriff, man versteht doch aber fast alles.
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Das politische System Deutschlands: Institutionen, Willensbildung und Politikfelder
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