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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Überblicksdarstellung mit leichten Mängeln
Den Anspruch des Titels löst das Buch ein. Es ist auch für Leser wie mich, die nur "juristische Kenntnisse" haben, aber keine Juristen sind, durchaus sogar vergnüglich zu lesen. Eben sehr informativ.
Zu bemängeln ist die für einen juristischen Autor erstaunlich schwache, um nicht zu sagen: fehlende Strukturierung.
Es fehlt einfach eine...
Veröffentlicht am 28. Februar 2011 von Bernd Pfeuffer

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher enttäuschend
Ich habe den früheren Vizepräsidenten der FU, inzwischen emiritierter Professor für Rechtsgeschichte und Zivilrecht, immer als einen der wenigen Autoren hoch geschätzt, der in der Lage ist, auch komplexe rechtliche Themen in einem wunderbar klaren und verständlichen Stil zu schreiben. Sein Buch 'Alles was Recht ist' (erschienen in der Anderen...
Veröffentlicht am 8. Januar 2012 von Tom Kadi


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Überblicksdarstellung mit leichten Mängeln, 28. Februar 2011
Von 
Bernd Pfeuffer (Rheinland-Pfalz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte des Rechts in Europa: Von den Griechen bis zum Vertrag von Lissabon (Gebundene Ausgabe)
Den Anspruch des Titels löst das Buch ein. Es ist auch für Leser wie mich, die nur "juristische Kenntnisse" haben, aber keine Juristen sind, durchaus sogar vergnüglich zu lesen. Eben sehr informativ.
Zu bemängeln ist die für einen juristischen Autor erstaunlich schwache, um nicht zu sagen: fehlende Strukturierung.
Es fehlt einfach eine erkennbare (!) Kapitelstruktur. Die länderspezifischen Ausführungen gehen nahtlos ineinander über.
Gewünscht hätte ich mir zudem ein paar handfeste Beispiele, z.B. aus dem Kaufrecht, die zeigen, wie römisches Recht seine Spuren in konkret benannten Paragraphen des BGB hinterlassen hat.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher enttäuschend, 8. Januar 2012
Von 
Tom Kadi (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Geschichte des Rechts in Europa: Von den Griechen bis zum Vertrag von Lissabon (Gebundene Ausgabe)
Ich habe den früheren Vizepräsidenten der FU, inzwischen emiritierter Professor für Rechtsgeschichte und Zivilrecht, immer als einen der wenigen Autoren hoch geschätzt, der in der Lage ist, auch komplexe rechtliche Themen in einem wunderbar klaren und verständlichen Stil zu schreiben. Sein Buch 'Alles was Recht ist' (erschienen in der Anderen Bibliothek) sollte Pflichtlektüre für jeden Juristen sein, damit er und sie lernen, wie man mit der Sprache umgehen soll. Gemessen an den früheren Veröffentlichungen ist dieses Buch eine einzige Enttäuschung.

Ich hatte den Eindruck, als ob alle Lektoren des Beck-Verlages auf Urlaub gewesen seien und man das Manuskript völlig unbearbeitet einfach mal in den Druck gegeben hätte:

- So ist das Werk über weite Strecken quälend zu lesen, weil U. Wesel in die Marotte verfallen ist, den englischen Satzbau (Subjekt, Prädikat, Objekt) zu verwenden. Ein Beispiel von tausenden: 'Er konnte sich nicht durchsetzen gegen den Widerstand von Adel und Städten' (S. 222) statt: Er konnte sich nicht gegen den Widerstand von Adel und Städten durchsetzen.
- Eine Folge dieses Nachgeholper-Stils sind dann regelrecht grammatikalisch falsche Sätze wie: 'Pilsudskis Nachfolger verzettelten sich in Didadochenkämpfen, bis 1939 die deutsche Wehrmacht einmarschierte und die Rote Armee' Wenn der Autor die Subjekte im Nebensatz richtig gereiht hätte, dann wäre ihm aufgefallen, dass hier der Plural zu verwenden war.
- Wiederholungsfehler: 'In ganz Europa kam der Niedergang der Städte dazu, bedingt auch durch den Niedergang der Hanse'' Und was schlimmer wiegt als solche sprachlichen Hässlichkeiten sind immer wieder auftretende inhaltliche Redundanzen (z.B. S. 199 und 201).
- Überhaupt fehlt einem ein analytischer roter Faden. Das ganze Buch stellt eine ungeheure, nach Ländern geordnete Materialsammlung dar. Warum es spannend und lehrreich sein kann, sich mit einer europäischen Rechtsgeschichte zu beschäftigen, erschließt sich dem Leser aber nicht.
- Diese fehlende analytische Durchdringung kann der Autor auch nicht dadurch ersetzen, dass er hin und wieder ein distanzierendes 'Ja nun also' (S. 371) einstreut oder nach einem Hinweis auf die Vernichtung der indianischen Ureinwohner ein 'Ich bin so scharf auf Erika wie Kolumbus auf Amerika' folgen lässt.
- Dass sich der eine oder andere Druckfehler (S. 343, 371) eingeschlichen hat, rundet den Eindruck ab, dass hier wenn dann nur schlampig und unkritisch lektoriert wurde.

Dem rechtshistorisch Interessierten kann ich eine Lektüre dieses Buches nicht anraten. Es macht keinen Spaß, weil sich die Mühe nicht so recht lohnt! Uneingeschränkt empfehlen kann ich diese Geschichte des Rechts in Europa als Nachschlagewerk. Wer z.B. etwas über die Entwicklung des Strafrechts in der im Mittelalter oder über die Institutionen der Europäischen Gemeinschaft im 20. Jahrhunderts etwas erfahren will, der wird unter den entsprechenden Randnummern in reichem Maße fündig und zudem hoch kompetent auf die weiterführende Spezialliteratur verwiesen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompaktwerk zur Erschließlung der Europäischen Rechtsgeschichte, 26. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Geschichte des Rechts in Europa: Von den Griechen bis zum Vertrag von Lissabon (Gebundene Ausgabe)
Das vorliegende Buch des emeritierten Rechtsprofessors Uwe Wessel ist in zweierlei Hinsicht beachtlich. Zum einen liefert es einen äußerst kompakten Überblick über die Entwicklung und Ausprägung der verschiedenen Rechtsräume in Europa. Der Autor geht bis in die Antike zurück und spannt den Bogen bis in die aktuelle Zeit. Eine derartig weiten Bogen zu spannen und sich dabei auf 734 Seiten zu beschränken, ist schon eine außerordentliche Leistung. Historische Werke, die sich über einen solchen Zeitraum erstrecken, umfassen nicht selten mehrere Bände. Weiterhin ist die Lektüre dieses Buches für den an der europäischen Rechtskultur interessierten Laien, der dadurch besser zu beurteilen vermag, welche unterschiedlichen Traditionen in Europa in der alltäglichen Rechtspraxis zu Konflikten führen können, ein wichtiger Beitrag zur Erweiterung des Horizonts. Ebenso ist dieses Buch für Studenten und Praktiker eine große Bereicherung.

Schon im ersten Kapitel macht der Autor deutlich, dass es in der Historie nie ein einheitliches europäisches Recht gab. Es wird im Bereich des Privatrechts zwischen sechs Rechtskreisen in Europa unterschieden: Westmitteleuropa, Großbritannien und Irland, Skandinavien, Ostmitteleuropa, Südosteuropa und Russland (S.8). Der Autor geht auf die Wurzeln des Rechts in Griechenland und Rom ein, er macht klar, wie sich das in Griechenland und Rom entstandene Recht zum Recht der einzelnen Staaten und der heutigen Europäischen Union entwickelt hat. Weiterhin werden die Entwicklungslinien der Rechtsentwicklung im europäischen Raum den Rechtskreisen Chinas, Indiens und des Islam gegenübergestellt.

Wenngleich nicht auf alle 46 europäischen Länder eingegangen werden kann, so wird doch das Spektrum der verschiedenen Rechtsräume in Europa in äußerst differenzierter Weise beleuchtet. Behandelt werden die bedeutenden Epochen, die einzelnen Staaten und die Staatenverbünde. Ebenso stützt sich der Verfasser auf anschauliche Textbeispiele und Fälle von Solon bis zur Kassiererin Emmely. Die Entwicklung aller wesentlichen Rechtsgebiete wird sehr gut vor Augen geführt.

Zum Autor

Uwe Wesel war Professor für Bürgerliches Recht an der Freien Universität Berlin und ist mittlerweile emeritiert. Sein neues Buch ist eine hervorragende Ergänzung seiner 1997 erschienenen 'Geschichte des Rechts', die mit der Prähistorie beginnt, sich durch die Jahrhunderte dann aber auf das Recht in Deutschland konzentriert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ, 16. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte des Rechts in Europa: Von den Griechen bis zum Vertrag von Lissabon (Gebundene Ausgabe)
Viele Informationen, besonders für geschichtsinteressierte Amateure geeignet.
Gut geschrieben, liest sich flüssig, leicht verständlich. Keine ausgesprochene Fachliteratur,
dadurch aber auch schon für jüngere Leser geeignet (ca.ab 14J.).
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Geschichte des Rechts in Europa: Von den Griechen bis zum Vertrag von Lissabon
Geschichte des Rechts in Europa: Von den Griechen bis zum Vertrag von Lissabon von Uwe Wesel (Gebundene Ausgabe - 27. August 2010)
EUR 38,00
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