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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Asiatische Geschichte für Einsteiger
Die asiatische Geschichte gilt auch erfahrenen Reisenden gemeinhin als ein Buch mit sieben Siegeln. Die vorliegende Veröffentlichung, hervorgegangen aus dem Fernstudienkurs "Neuzeitliches Asien" der Fernuniversität Hagen, gibt deswegen dankenswerterweise sieben Antworten auf Grundfragen der asiatischen Geschichte, die zugleich als ein vielseitig verwendbares...
Veröffentlicht am 3. März 2007 von euripides50

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen kindle-Edition: Schlampig, C.H. Beck!
Ein großer Fachverlag wie C.H. Beck sollte sich wirklich schämen, eine e-Book-Ausgabe *ohne* Referenz auf Seitenzahlen der gedruckten Ausgabe zu verkaufen. Diese Selbstverständlichkeit, ohne die jeder wissenschaftlich arbeitende Leser rein gar nichts mit der kindle-Edition anfangen kann - da nicht zitierbar - kostet technisch ungefähr eine halbe...
Vor 17 Monaten von Jayzee veröffentlicht


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Asiatische Geschichte für Einsteiger, 3. März 2007
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Die asiatische Geschichte gilt auch erfahrenen Reisenden gemeinhin als ein Buch mit sieben Siegeln. Die vorliegende Veröffentlichung, hervorgegangen aus dem Fernstudienkurs "Neuzeitliches Asien" der Fernuniversität Hagen, gibt deswegen dankenswerterweise sieben Antworten auf Grundfragen der asiatischen Geschichte, die zugleich als ein vielseitig verwendbares Reisebuch zur Einführung in die asiatischen Gegenwart gelesen werden können. "Asien ist eine Erfindung Europas" heißt es in der Einleitung, in der die Grundkonstanten der asiatischen Geschichte seit dem Beginn der Entdeckungen bis zum Abschluß der Entkolonialisierungsbewegungen umrissen werden. An sieben Fallbeispielen werden sodann die großen geschichtliche Wegmarken nachgezeichnet, anhand derer sowohl die Art der europäischen Herausforderung wie auch die jeweils spezifische und kulturgebundene Form der japanischen, philippinischen, iranischen, indischen oder chinesischen Antwort deutlich wird. Wieso gelang Japan in der Meji-Restaurtion jene staunenswerte "Revolution von oben" und damit der blitzartige Sprung vom Feudalismus in die Industriegesellschaft? Wie entwickelte sich die Sonderstellung der Philippinen als des einzigen katholischen Landes Asiens? Wie wurde der schiitische Islam, einer der bewegenden aktuellen Kräfte im westasiatischen Raum, zur iranischen Staatsreligion? Welche Spuren hinterließ der britische Kolonialismus in den nordindischen Provinzen, die heute zu den dichtbesiedeltesten Regionen der Erde gehören? Wie verlief der Prozeß der intellektuell-weltanschaulichen Neuorientierung in China nach dem Ende des Kaiserreiches? Die aktuellen Bezüge dieser und anderer kurz und verständlich geschriebenen Abhandlungen sind unübersehbar. Sie bieten nicht nur dem kultur- und geschichtsinteressierten Asienreisenden einen ersten und leichtverständlichen Einstieg in die Vergangenheit und Gegenwart der schier unendlichen asiatischen Welt, an dem es bislang - jedenfalls in dieser Prägnanz und leichten Verständlichkeit - mangelte. Der etwas stolze Preis für dieses Taschenbuch, das als Originalausgbe erschienen ist, mag unter diesen Umständen als gerechtfertigt erscheinen
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faktenreich, umfangreich und spannend erzählt!, 15. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Entzauberung Asiens: Europa und die asiatischen Reiche im 18. Jahrhundert (Taschenbuch)
Wie bei fast allen Werken von Osterhammel lohnt sich die Lektüre auch bei diesem Buch sehr. Allein die Materialfülle, die schiere Faktenflut ist das Geld wert. Sicher wirkt sie oft erschlagend, aber durch den erzählsicheren Schreibstil entsteht aus der Aneinanderreihung von Fakten ein Bild des 18. Jahrhunderts, welches geprägt ist von mannigfachen Beziehungen zwischen Asien und Europa. Geschichtsschreibung sollte eben nicht nur die Wiedergabe der Fakten und deren Interpretation sein, sie sollte die Geschichte lebendig werden lassen und dem Leser eine bildhafte Vorstellung vergangener Zeiten geben. Das vermag Osterhammel meisterhaft.

Ebenso heißt Geschichte auch immer den Gegenwartsbezug herauszuarbeiten. Geschichte ist immer nur interessant in ihrer Wirkung auf das Heute. Osterhammel zeigt mit seinem Werk, wie wechselhaft von Epoche zu Epoche das Bild von fremden Völkern ist. Das Europa des 18. Jahrhundert sah im Großen und Ganzen Asien ohne jegliche Abwertung. Die Länder China, Japan, Indien, das osmanische Reich oder Persien konnten in der europäischen Literatur den Rang beispielhafter Staatswesen erreichen. Mongolische Heerführer konnten als weise Staatsmänner gepriesen werden. Der Eurozentrismus brach erst nach der Aufklärung in Europa aus. Die Arroganz gegenüber dem Rest der Welt als Grundlage eines weltweiten Kolonialismus war gerade erst im Entstehen begriffen. Wenn Geschichte helfen kann zu verstehen, dass Vorurteile, Abwertungen fremder Kulturen und Selbstüberschätzung genauso historischen Konjunkturen unterliegen wie politische Macht oder wirtschaftliche Entwicklungen, dann hilft sie zugleich zu verstehen, dass diese Phänomene reine Konstrukte sind, die mit Offenheit und Verstandestätigkeit dekonstruiert werden können, so wie es die Aufklärer im 18. Jahrhundert taten und sich so die Vielfältigkeit der Welt nutzbar machen konnten.

Das Buch ist allen historisch Interessierten zu empfehlen, die sich nicht nur Faktenreichtum wünschen, sondern eine bildhafte Vorstellung einer Epoche europäisch-asiatischer Beziehungen bekommen möchten.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen kindle-Edition: Schlampig, C.H. Beck!, 22. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein großer Fachverlag wie C.H. Beck sollte sich wirklich schämen, eine e-Book-Ausgabe *ohne* Referenz auf Seitenzahlen der gedruckten Ausgabe zu verkaufen. Diese Selbstverständlichkeit, ohne die jeder wissenschaftlich arbeitende Leser rein gar nichts mit der kindle-Edition anfangen kann - da nicht zitierbar - kostet technisch ungefähr eine halbe Stunde. Und das, obwohl der Preis der kindle-Edition nur wenig unter dem des gedruckten Buches liegt.
Also, lieber Verlag C.H. Beck, gehen Sie in sich und schwören Sie, nie wieder solche schlampig gemachten kindle-Ausgaben zu verkaufen. Und ein Update diese Malaise wäre auch gut, zumal Sie an Osterhammels Büchern durchaus ordentlich verdienen dürften.
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Die Entzauberung Asiens: Europa und die asiatischen Reiche im 18. Jahrhundert
Die Entzauberung Asiens: Europa und die asiatischen Reiche im 18. Jahrhundert von Jürgen Osterhammel (Taschenbuch - 20. März 2013)
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