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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2010
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.

Es erklärt plausibel Phänomene, die mit der Evolutionstheorie unvereinbar scheinen (z.B. Kunst oder Selbstmordattentate).
Diese Gedanken waren hochinteressant.

Außerdem schärft "Der Darwin-Code" das Bewusstsein für unsere wahre Natur, unsere Herkunft und unseren weiteren Weg.
Letzten Endes bleiben wir eben doch ziemlich intelligente Tiere.

Das Buch ist leicht verständlich und angenehm zu lesen; dabei bleibt es anspruchsvoll und interessant.

Vielen, vielen Dank an die Autoren für dieses tolle Buch!
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Endlich ein Buch, das mir mein Leben erklärt ' darauf hatte ich schon immer gewartet! Und tatsächlich: Sehr viele Aspekte des Lebens, von Steak und Schokolade, Helden und Terroristen, bis hin zum Sinn des Lebens, werden in Der Darwin-Code des Autoren-Duos Thomas Junker und Sabine Paul kurz und prägnant auf den Punkt gebracht ' und mit einiger Sicherheit werden etliche ihrer deutlich herausgearbeiteten Positionen Widerspruch hervorrufen!
Die Biowissenschaftler Junker und Paul haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Deutungsmacht einer neuen, wie sie es bezeichnen: evolutionären Kulturwissenschaft zu dokumentieren. Und dies gelingt ihnen mit leichter Hand. Hintergrund ihres Ansatzes ist die Argumentation, dass viele der für Menschen typischen Eigenschaften erst im Licht der Darwin'schen Theorie verständlich werden. Ob die zu Tage geförderten Erkenntnisse moralisch bedenklich sein mögen oder nicht, das ändere nichts an ihrer Existenz. Allerdings könne man ihre Wirkungsweise erforschen, um sie zu verstehen und eventuell die Gegebenheiten der Natur im Sinne der eigenen Wünsche beeinflussen zu können. Einleuchtend ist an dieser Stelle der Vergleich mit der Überwindung der Schwerkraft, welche täglich durch Tausende von Flugzeugen bewiesen werde.
Hier eine kurze Auflistung der Themen im Buch: Ernährung, d.h. Paläolithische Gene treffen heute auf neolithische Ernährung. Die sexuelle Selbstbestimmung führt zur Evolution durch Partnerwahl. Das Handikap-Prinzip. Helden und Terroristen und die Frage, welchen Selektionsvorteil es einem Menschen bringen soll, wenn er sich selbst tötet. Die Rolle der Religion als 'Pseudofamilie' kommt an dieser Stelle ins Spiel.
Ein wesentlicher Teil des Buches ist der Kunst gewidmet, die, so Junker und Paul, den Siegeszug des modernen Menschen, des homo sapiens, erst ermöglicht habe. Das kollektive Wissen kann zur Konformität und Indoktrinierbarkeit führen und stellt einen Schatz an richtigem wie falschem Wissen dar. Die Kunst zeigt sich wiederum als Luxusgut im Sinne des Handikap-Prinzips und belegt die genetisch attraktivitätssteigernden Qualitäten ihrer Produzenten in Bezug auf Schönheit, Außergewöhnlichkeit und Verschwendung.
Im letzten Kapitel über evolutionäre Strategien werden auf verschiedenen Ebenen biologische Erklärungen mit religiösen Strategien verglichen und auf ihre Tauglichkeit abgeklopft.
Der Darwin-Code von Thomas Junker und Sabine Paul ist ein wichtiger und gelungener Baustein zum Verständnis des Lebensnotwendigen für uns Menschen, und es ist ihm zu wünschen, dass es nicht nur in den Naturwissenschaften, sondern vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften fruchtbare Resonanzen auslöst und heiße Diskussionen anstößt.
Fiona Lorenz
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2009
Eins wird klar im Darwin-Jahr: Die Evolutionstheorie ist weitgehend akzeptiert für menschliche körperliche Merkmale, aber noch immer brennt der Streit darüber, ob auch menschliche Verhaltensweisen mit seiner Theorie erklärt werden können. Lässt sich wirklich letztlich alles Menschliche biologisch erklären, wie Darwin vermutete? Ob und wie gelten die Gesetze der Evolution auch für die Kultur?

Für Junker und Paul ist klar, dass auch Kultur, Kunst oder Religion Teil der biologischen Natur des Menschen und ohne die Evolution nicht zu verstehen sind. Im ersten Teil des Darwin Code" zeigen sie dies an einigen der schwierigsten Rätsel, z.B. warum es so schwer fällt, sich gesund und zugleich genussvoll zu ernähren oder das scheinbar unsinnige Verhalten von Selbstmordattentätern. Auch zum Themen Männer, Frauen und Sexualität gibt es Spannendes und Neues zu sagen!

Im zweiten Teil des Buches geht es um Kunst, Kultur, Religion und den Sinn des Lebens. Thomas Junker und Sabine Paul argumentieren brillant, dass die Kunst, wahrscheinlich entscheidend war für das Überleben und den Erfolg des Homo sapiens - und warum die Religionen die jüngeren und unsympathischeren Schwestern der Kunst sind.

Den Autoren ist ein wirklich erstaunliches Buch gelungen. Evolutionsbiologische Themen werden so spannend, lesbar und unterhaltsam erläutert, dass sie auch für Nicht-Naturwissenschaftler verständlich und interessant sind. Die Themen werden sowohl präzise als auch sinnlich präsentiert. Dies ist in der Vielzahl der Bücher zum Darwin-Jahr definitiv das spannendste und ungewöhnlichste. Absolut empfehlenswert!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2010
In diesem Werk wird mit einigen lieb gewonnenen Halbwarheiten eindrucksvoll abgerechnet. Es schadet nicht, im Alltag einige dieser intelligenten Betrachtungen anzuwenden. Man sollte sich auch fragen, warum habe ich dies und jenes gedacht, getan. Der Mensch, als "höheres Wesen" sollte bald fähig sein, seine Schattenseiten anzusehen, sie zu überspringen, dazu hilft uns die Seh-Weise in die Vergangenheit. Selbstbestimmung erlangen - ja, aber nur auf einer höheren Ebene, als der Neandertaler es fähig war. Darwin als Gedankenanreger - ja, aber kein Sozialdarwinismus! Der Darwin-Code: Die Evolution erklärt unser Leben
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