Kundenrezensionen


25 Rezensionen
5 Sterne:
 (10)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


65 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn die gemeinsame Basis fehlt
Schleichert erklärt die Argumentationslehre. Im Gegensatz zur Rhetorik, die als Ziel eher das Durchsetzen per Überreden hat, will die Argumentationslehre mit strenger Logik überzeugen. Daher gleich als Vorwarnung: das Buch hat einen recht hohen, fast juristischen Abstraktionsgrad, wenn er Diskussionen und Texte analysiert. Die Ausführungen sind in...
Veröffentlicht am 30. Januar 2005 von Christian von Montfort

versus
33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorgetäuschte Leichtigkeit, Konzentration auf's Christentum
Der Titel suggeriert ein leicht verständliches Stück, eine Art Kampfschrift, wie man mit verbohrten Menschen diskutieren kann.

Leider ist der Text nicht gut didaktisch aufbereitet. Die eingeführten Argumentationsfiguren haben schwer zu behaltende Namen (für mich als Lateinbanause), es gibt keine Zusammenfassung der Grundlagen. Hatte mir...
Veröffentlicht am 26. April 2009 von A. Acheronia


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pladöyer für Intoleranz gegenüber Intoleranz, 15. November 2013
Von 
Oliver Völckers (Berlin, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren: Anleitung zum subversiven Denken (Taschenbuch)
Ein witzig und leidenschaftlich geschriebenes Pamphlet gegen Religionen und politische Ideologien, für bürgerlichen Liberalismus. Der Autor bringt viele lateinische Zitate und bringt insbesondere Beispiele aus der christlichen Religion, wobei er für seinen Anti-Dogmatismus zeitlose Allgemeingültigkeit beansprucht.

Zwischen Sekten wie Scientology, der katholischen Kirche oder "dem Marxismus" macht Hubert Schleichert dabei keinen Unterschied. Dies ist ein Problem, denn damit wirft er die Befreiungstheologie Lateinamerikas in einen Topf mit der Inqusition, oder die nicaraguanische Revolution mit dem Stalinismus.

Der Autor hat einen feinen Sinn für die Widersprüche in geschlossenen ideologischen Systemen:
"...ist es eine bekannte Tatsache, dass konkurrierende Ideologien einander verdammen, während ihre Oberhäupter freundlich Besuche austauschen und dabei von weniger verfänglichen Themen sprechen." S. 64

"...der Kampf gegen Häresien [wurde] zu allen Zeiten mit größerer Erbitterung geführt als gegen den 'äußeren Feind'. Der tatsächliche Grund wird wohl immer gewesen sein, dass der äußere Feind viel zu mächtig war... Mit dem Häretiker im eigenen Machtbereich ... konnte man vielleicht fertig werden." S. 70

Mich hat beeindruckt, dass von der Tonlage her Johannes Calvin mitunter redet wie Joseph Goebbels, der sich erdreistete zu behaupten, mit den Untaten der Juden äußerste Geduld zu haben:
"Der Fanatiker sieht sich selbst als milden, gütigen Menschen, dessen Härte nicht auf Sadismus oder Hass gründet, sondern von der heiligen Sache erzwungen wird." S. 79

Andererseits ist die Frage, ob Diskussionen mit verbohrten Ideologen überhaupt etwas bringen. Hubert Schleichert hat nur bescheidene Hoffnungen, ein wenig Zweifel zu säen:
"Wie einer Katholik, Quäker, Hinduist, Muslim, Sozialist, Antisemit und so fort wird, ist ein offenes Geheimnis: Das übernimmt der Mensch in der Regel von seinen Eltern, lange bevor in der Lage ist, profund darüber nachzudenken, Alternativen kennenzulernen... Das menschliche Herz ist schwer zu bewegen. Also muss man auf die Menschen einwirken, solange sie im bildungsfähigen Alter sind. Deshalb legen die Kirchen auf den Religionsunterricht ... solches Gewicht." S. 113

Doch in seinem antiideologischen Eifer versteigt sich der Autor zu einer Ablehnung fast aller gesellschaftlicher Denksysteme, die irgendwie mit Macht zu tun haben. Nur die scheinbar freie kapitalistische Ideologie stellt er nicht in Frage:
"Keiner Ideologie, ob christlich, jüdisch, islamisch, marxistisch, atheistisch, rassistisch, nationalistisch oder was sonst, so friedlich sie sich auch zeitweilig verhält, darf man trauen, wenn sie intolerante oder inhumane Elemente auch nur in der verstecktesten theoretischen Ecke duldet." S. 124

Das dürfte dann freilich auch für dieses Buch gelten. Absolute Toleranz geht nicht. Waren die französische Revolution oder der Kampf gegen die Apartheid in Südafrika nicht Ausdruck der Intoleranz gegenüber den alten Herrschern, inkl. Töten für die Ideologie?

Als bestes Mittel gegen starre Doktrinen und Wunderglauben empfiehlt der Autor Subversion: "Stärker als alle diese ernsthafte, schwerfällige und doch nicht zwingende Kritik wirkt die ausführliche Darlegung und Kommentierung der Wunderberichte selbst. Schließlich kann man dabei ein Lächeln kaum unterdrücken, und das ist der Anfang vom Ende." (S. 155)

Hubert Schleicherts Buch liefert eine brillante Kritik des Dogmatismus, aber sein nihilistischer und unhistorischer Ansatz ist keine überzeugende Alternative. Bibelzitate sind heute kein Argument mehr in der politischen Auseinandersetzung.

Dennoch ist das Buch ein gutes Gegengift für Menschen, die von einer fixen Idee besessen sind. Seine praktischen Vorschläge für den Umgang mit Dogmatikern sind durchaus brauchbar.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Themaverfehlung", 30. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren: Anleitung zum subversiven Denken (Taschenbuch)
Der Titel des Buches "Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren - Anleitung zum subversiven Denken" suggeriert - oder hat das zumindest bei mir und offenbar auch bei einigen anderen Rezensenten getan - dass es hier darum geht wie man korrekt argumentiert, auch im Falle eines "hartnäckigen" Gegenüber. Es werden dann auch einige (historische) Argumente vorgebracht, jedoch eher als eine Aufzählung, denn als Anleitung zum korrekten Argumentieren. Gelernt hab ich bei der Lektüre jedenfalls nichts.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich beim vorliegenden Buch eher um eine Streitschrift gegen das Christentum handelt, als um ein Buch über die Lehre der Argumentation. Es werden ausschließlich christliche Fundamentalisten als Beispiel herangezogen. (der Autor erwähnt zwar hin und wieder auch andere, aber im Wesen geht es um christliche) Dass es solche gegeben hat und - leider - auch weiterhin geben wird ist unbestritten, und dass solche unsagbares Leid über die Menschen gebracht haben ebenfalls. Als Kritik an christlichen Fundamentalisten wäre das Buch deshalb vielleicht noch tauglich, wobei es auch hierzu sicher bessere gibt. Der Autor kann sich auch oft gewisser polemischer Bemerkungen nicht enthalten, was in einem "seriösen" Buch eigentlich auch nichts verloren haben sollte.
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Autor in erster Linie Argumente gegen das Christentum vorbringen will, diese aber nicht direkt, sondern in eine "harmlose Verpackung" packen möchte.

Als "Anleitung" zum subversiven Denken eignet sich das Buch jedenfalls nicht - auch weiß ich nach dem Lesen nicht, wie ich in Zukunft mit Menschen diskutieren soll, welche schwer zu überzeugen sind, oder eben Fundamentalisten sind.

Wie schon in der Überschrift erwähnt - dem Anspruch als Anleitung zur Argumentation und Diskussion kann das Buch nicht genügen, und ist deshalb eine glatte Themenverfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr nützliches Buch, 13. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
dieses Buch ist auf jeden fall was für Menschen wie z.B. sozialarbeiter , anwälte usw. mit sehr guten beispielen.
wobei die Überschift nicht zu 100% zutreffend ist
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut gemeint: Wie bekämpft man "fanatischen" Aberglauben?, 28. Dezember 2004
Schleichert liefert in diesem Werk eine Einführung in Rhetorik und ihre Anwendung gegen fanatische Ideologien. Er liefert eine detaillierte Abhandlung verschiedener Argumentationsschemata, rhetorischer Grundbegriffe und gängiger Stilfiguren und einer Einschätzung der Vor- und Nachteile ihrer taktischen Anwendung. Auch Ziele und Grenzen logischen Argumentierens gegen Fanatismus werden sowohl allgemein, als auch konkret dargestellt. Als Beispiel wird vom Autor zunächst (kirchen-)interne Kritik beschrieben, dann die "Taktik" des subversiven Argumentierens Voltaires als historisch erfolgreiche Alternative zum direkten, logischen Vorgehen präsentiert, nachdem die Grenzen "strenglogischen" Argumentierens gegen und innerhalb eines fremden doktrinären Systems aufgezeigt werden.
Leider ist der Anspruch des Buches nicht hoch gegriffen, denn es geht dem Autor nicht um eine inhaltliche oder theoretische Auseinandersetzung mit irrationalen Ideologien im Allgemeinen, sondern die Unmöglichkeit dieser Auseinandersetzung wird von Anfang an als gegeben angesehen.
Was die Rhetorik angeht, mutet es seltsam an, wenn im Ergebnis die gesamte Rhetorik als Kampfmittel verworfen wird.
Ein verengter Logikbegriff ebenso wie ein verengter Ideologiebegriff führen dazu, dass regelmäßig die Formulierung auftaucht, Widerlegung mit Argumenten sei "nicht möglich". So werden im Endeffekt nahezu alle logischen Argumente gegen Fundamentalismus als unbrauchbar hingestellt, mit der Begründung, man könne nicht von außen gegen ein fremdes System argumentieren, da keine Voraussetzung eines Systems widerlegbar sei.
Kommen wir zunächst zum "verengten" Logikbegriff:
Damit will ich weder der Beliebigkeit das Wort reden, noch Argumente für logisch zwingend ausgeben, die es nicht sind. Es ist nur folgendermaßen: Logisch zwingend ist in der Realität so ziemlich gar nichts! Wenn wir uns nicht auf Empirie und Wahrscheinlichkeiten einlassen, ist es unmöglich, so etwas Komplexes wie unsere Umwelt zu beschreiben. Beispiel aus der Physik: Ich kann die Wärmelehre nicht "beweisen", denn sie beruht komplett auf Wahrscheinlichkeiten.
Verbrenne ich deswegen vor dem Computer bei 2000°C, während es im ganzen Haus -200°C werden? NEIN!!
Funktionieren nun Autos, Lokomotiven und Kraftwerke oder nicht??
JA, SIE TUNS!!
Es ist also barer Unsinn, die Welt "streng logisch" zu erklären, sie IST nämlich nicht "streng" logisch, sondern ein Grenzfall von Wahrscheinlichkeiten (das nennt man Quantenmechanik).
Als "Religiöser" müsste man hingegen einwenden, dass "nicht bewiesen" sei, dass sich die Wärme doch so verhält und dass man deswegen unmöglich Autos, Lokomotiven und Kraftwerke bauen könne/dürfe, denn die Wege der Wärme sind "unergründbar".
Was ist es anderes als wenn ich nachweise, dass 1000 Wunder oder Prophezeiungen Fälschungen waren oder einfache Naturphänomene? Das ist kein Beweis, dass es keine echten Wunder gibt, aber es wird eben mit jedem widerlegten Wunder unwahrscheinlicher.
Nun zum sogenannten "verengten" Ideologiebegriff:
Was ist eine Ideologie, Weltanschauung?
Schleichert scheint sich hier entweder auf einen Begriff zurückzuziehen, dass Ideologien grundsätzlich nicht Beweisbares zum Inhalt haben, während Wissenschaften sich dann wohl Überprüfbares vornehmen dürfen. So etwas GIBT es allerdings schlicht nicht! Eine solche Ideologie wäre nichts anderes als reines moralisches Gerede und daher bedeutungslos, denn nur moralische Thesen kann man als grundsätzlich nicht beweisbar betrachten. Tatsächlich enthalten aber alle Weltanschauungen neben ihren Grundannahmen und wertmäßigen Festlegungen auch Voraussagen und Erklärungen für die Realität, sodass immer eine gemeinsame Argumentationsbasis gegeben ist.
Ihren Charakter als Nicht-Wissenschaft erhalten sie ganz einfach daher, dass sie umstritten sind und zu sehr auf Spekulation beruhen.
Auch auf dem Feld der Ethik ist es eine schädliche Illusion anzunehmen, es gebe keine gemeinsame Basis, da jeder sein eigenes Wertesystem besitze. Dennoch haben Menschen gewisse gemeinsame Werte, denn wer würde schon applaudieren, wenn man ihm als Resultat einer Herrschaft einen Berg Leichen präsentiert?
Der Autor argumentiert also, dass man Ideologien nicht widerlegen könne, da jede Ideologie auf Grundannahmen beruhe, die nicht beweisbar oder widerlegbar sind. Wiederum eine naive und vorwissenschaftliche Erklärung. Natürlich kann kein Mathematiker "beweisen", dass es die Zahlen "gibt", ebensowenig wie die Grundaxiome der Mathematik, aber ist die Mathematik deswegen eine reine Ideologie, nur "ein Glaubenssystem neben anderen, gleichberechtigten", wie die landläufige religiöse Meinung ist?
Natürlich kann ich nicht beweisen, dass es (k)einen Gott gibt, aber das ist der falsche Ansatz: Die Beweislast liegt bei dem, der etwas erklären will (der eine These aufstellt), und wenn die Erklärung unwiderlegbar ist, so ist es keine (Definition von unwissenschaftlich).
Das implizite Fazit Schleichers, direkte Argumentation habe keinen Sinn, ist noch aus einem anderen Grund falsch: Innere Widersprüche einer Weltanschauung lassen sich nämlich immer gegen sie verwenden, dies ist die wichtigste Waffe gegen die Unvernunft. Kleine Kostprobe:
Ich sage, ich besitze eine umfassende, vollständig "wahre", d.h. belegte Theorie. Diese lautet: Es gibt einen Gott, dieser ist allmächtig und gütig. (D.h. dieser kann alle Vorgänge in der Welt bewirken und tut oder unterlässt dies zum Nutzen der Menschheit). Einwand: Wenn es Menschen schlecht geht, kann Gott nicht allmächtig UND gütig zugleich sein. Fazit: Entweder Gott ist NICHT allmächtig ODER NICHT gütig ODER den Menschen geht es gut, sie wissen es bloß nicht. Es gibt noch ein paar andere Ausflüchte, wie man diesen offensichtlichen Unsinn als akzeptabel hinstellen kann. Am Ende landet man bei dem Argument, dass nicht etwa die These widerlegt ist, sondern einfach die Logik nicht funktioniert. Das sind die umwerfenden Argumente, die regelmäßig dabei herauskommen, wenn sich Irrationale mit der Logik anlegen.
Ohne zugrundeliegende Theorie der Vernunft, Erkenntnis oder Wissenschaft, die vom Autor beiläufig als ohnehin "sinnlos" abgetan wird, kann man nämlich prinzipiell nichts gewinnen!
Das einzig brauchbare Fazit Schleicherts:
Man solle sich stattdessen an Voltaire ein leuchtendes Beispiel nehmen und ersatzweise subversiv argumentieren, d.h. peinliche, inopportune und abstoßende Teile der gegnerischen Ideologie breitschlagen oder den Leser geschickt durch Vergleiche, Wechsel der Perspektive, ironische Verteidigung der Ideologie und absichtlich fadenscheinige Argumente zum "Selberdenken" anregen statt "frontal" anzugreifen.
Dass dies nichts anderes bedeutet als dass man es dem Leser selbst überlässt, die Schlüsse zu ziehen, die ich hier dargelegt habe, und eben doch eine Kritik möglich ist, ist einerseits inhaltlich und philosophisch/ theoretisch bedeutungslos, andererseits taktisch sicher der "beste Tipp".
Das hat weder etwas mit "Diskussion mit Fundamentalisten" zu tun, noch ist es im mindesten eine inhaltliche oder theoretische Auseinandersetzung mit den Irrationalismus. Das Buch ist stattdessen eine seltsame Mischung aus Einführung in und Ablehnung der (logischen) Rhetorik als ideologischer Waffe und philosophischer Vorstellung (v.a.) Voltaires.
Lesenswerter finde ich daher das Buch "Das sockenfressende Monster in der Waschmaschine".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ebenfalls ein Fundi..., 15. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren: Anleitung zum subversiven Denken (Taschenbuch)
Aus welchem Grund auch immer, der Autor scheint ziemlich verbohrt das Christentum als sein Feindbild auserwählt zu haben. Die sehr wenigen anderen Beispiele von Fundis dienen nur zur Tarnung. Vor lauter rumpieksen auf sogenannte Fundamentalisten, ist der Autor schon blind und sieht den Balken im eigenen Auge nicht mehr. D. h. dass er in seiner Einstellung (ICH hab recht, darum muss ich dem anderen jetzt zeigen, dass er unrecht hat!) bzw. seine Anhänger, natürlich selbst längst ein Fundamentalist ist. Somit landet er in jener Grube, die er anderen pflichtbewusst in seiner vermeintlichen Hilfsbereitschaft gegraben hat...
Wer hat recht? Immer derjenige den man persönlich für sympathischer hält. Logische Argumente sind eher zweitrangig. Man wird sie gar nicht recht anhören, egal wie viele es sind. Denn man überlegt währenddessen schon wieder wie man ihn mit Gegenargumenten und Entkräftigungen besiegen kann. Man lese z. B. C.S. Lewis: Pardon ich bin Christ. u.a. Ein Oxford u. Cambridge Professor der zahlreiche Skeptiker und Atheisten mit seinen logischen Argumenten überzeugte. Oder Prof. Dr. Dr. Dr. A.W. Smith: Wer denkt muss glauben. Durchaus weltbekannte Denker, die nicht nur frömmlich hinterm Ofen sassen und beteten, und meinten: Ja nicht denken, sondern nur glauben!--So wie die atheistische Fraktion sich das vorstellte, zu denen ich auch lange gehörte, weil ich eben vorurteilsbehaftet zwar dachte, aber nicht weit genug.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren: Anleitung zum subversiven Denken
EUR 9,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen