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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unbedingtes Muss für eine hintergründiges Bestandsaufnahme im Jubiläumsjahr, 10. März 2009
Von 
Detlef Rüsch "detlefruesch" (Landshut, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Deutschland einig Vaterland: Die Geschichte der Wiedervereinigung (Gebundene Ausgabe)
Man muss kein Historiker sein, um diesen Band mit Genuss zu lesen; vielmehr reicht ein durchschnittliches Interesse als Bürger/-in dieses Landes an politisch-geschichtlichen Hintergründen. Man sollte sich auch nicht von den knapp 500 Seiten (ein Fünftel sind notwendige Quellen- und Literaturangaben sowie Anmerkungen!)lassen; denn dieser so spannend, teilweise fast kriminologisch geschriebene, mit vielen Anekdoten versehene Band macht einen neugierig und und fesselt einen, weil hier Details benannt werden, die man entweder nicht wußte oder aber schon vergessen hat. Wer im Jubiläumsjahr des Mauerfalls, des Gründungsjahres der Bundesrepublik Deutschland, der Weimarer Verfassung (um die positiven Ereignisse hervorzuheben) sich intensiver mit den Entstehungsbedingungen und den Anfängen der deutschen Wiedervereinigung gründlich befassen möchte, kommt um dieses Buch nicht herum. Gerade in Zeiten der Verklärung mancher historischer Punkte ist es unerlässlich, Detailfragen genauer anzugehen. Denn nur so wird es möglich, die vielfach so "verbreiteten positiven Erinnerungen an Einzelphänomene der DDR unter Ausblendung ihrer fundamentalen Defizite" (S.352) historisch richtig einzuordnen.
So macht Prof. Rödder die finanzielle Abhängigkeit der DDR von Westkrediten ebenso zum Thema wie auch die falsche Darlegung ihrer Wirtschaftskraft.
Vielen Menschen in Erinnerung gebliebene besondere Ereignisse (Botschaftsflüchtlinge, Treffen im Kaukasus, Mauerfall, Währungsunion, erste freie Volkskammerwahl, 03.10.1990) werden ebenso gründlich und lebendig beschrieben wie auch die vielfach so entscheidenden Hintergrundvorgänge im diplomatischen und regierungspolitischen Kreise.
Andreas Rödder entzaubert in gewisser Weise so manche Mythen rund um die Einheit, wenn er beispielsweise die Fehleinschätzungen auf unterschiedlichen Ebenen benennt (wie beispielsweise hinsichtlich der ökonomischen Potentiale der DDR, des Sanierungsbedarfs, der Privatisierungserlöse der Treuhandgesellschaft, des Zusammenbruchs des Osthandels, der Deindustrialiserung und des Zuflusses von privatem Investitionskapital und den eigentlichen Gesamtkosten der deutschen Wiedervereinigung; "die Nettotransferleistungen dürften sich bis 2006 auf ...ca. 1400 Milliarden Euro...belaufen", S.360).
Angefangen von den Umständen der Epochenwende im Jahr 1989 und des Zusammenbruchs des Ostblocks und des Untergangs der DDR, über die nationale Wende und den demokratischen Umgestaltungsprozess bis hin zu den so schwierigen Prozessen auf der weltpolitischen Bühne schafft es der Autor schließlich, den Beitritt der DDR mit all den Umwälzungen und Verwerfungen für die Menschen präzise darzulegen und hierbei auch z.T. dramatische Details nicht auszulassen.
Fundierte Quellenrecherche, eigene Interviews und gründliche Literaturanalyse sind die Basis für diese "erste historisch fundierte Geschichte der deutschen Wiedervereinigung", wie es der Verlag in seiner Ankündigung nicht treffender hätte formulieren können. Der Historiker Andreas Rödder (Professor für Neueste Geschichte an der Universität Mainz) verfügt hierbei über einen eingängigen sprachlichen Stil und vermag es, Ereignisdarstellung und -einordnung treffend einzufügen in ein sachgerechtes, mutiges Beurteilen der einzelnen Prozesse. Die Einbettung der verschiedenen Faktoren der deutschen Wiedervereinigung in die europäischen und globalen Entwicklungen gelingt vortrefflich und wird den historischen Aspekten der Verknüpfung und Verflechtung unterschiedlicher Ereignisketten vollends gerecht.
Andreas Rödder zeigt auf, dass die Wiedervereinigung nicht von Anfang an auf der Tagesordnung stand, dass sich Kosten der Einheit noch heute gravierend auswirken und dass man von den Ostdeutschen "einen doppelten Sprung" abverlangt hat; denn die Wirtschaft der DDR war durchaus marode (anders als es vielfach im Nachhinein dargestellt wird), so dass man sich ungewöhnlich rasch umstellen mußte 1. auf Marktwirtschaft und pluralisierte Postmoderne sowie 2. auf die Globalisierung.
Ohne die Leserschaft mit Zahlen zu überfordern, werden wichtige Zahlen und statistische Werte in die Ausführungen eingebettet. Ob es nun die Zahlen zur Stasi-Mitarbeit, zu Ermittlungsverfahren, zur Arbeitslosenstatistik und beruflichen Veränderungen (1993 waren nur 30% der Erwerbstätigen auf dem gleichen Arbeitsplatz wie 1989), zur Rentenhöhe, zur wirtschaftlichen Entwicklung (1990 wurden in zwei Monaten 330000 Autos neu zugelassen) oder zu den Wahlergebnissen sind: Prof. Rödder macht hier den deutschen Wiedervereinigungsprozess sehr alltagsnah deutlich. Leider rückt die westdeutsche Perspektive hinsichtlich der Auswirkungen auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger hier etwas aus dem Blickfeld. Hier wäre es gut gewesen, deutlicher hervorzuheben, was die "Integration ostdeutscher Bürger/-innen" für Westdeutschland bedeutete. Außerdem fehlt eine Anmerkung dazu, wie sich die vielen "Wochenend- bzw. Arbeitswochen-Beziehungen" auf die Akzeptanz der Einheit langfristig ausgewirkt haben. Hier wäre ein, wenn auch stärker soziologisch geprägter Schwenk gut gewesen; denn schließlich ist die Anforderung hinsichtlich Mobilität von Wohn- und Arbeitsort und temporärer Lebensmittelpunktverschiebungen auch im Zuge der deutschen Wiedervereinigung enorm gestiegen.
Wer das Buch liest, wird wieder automatisch an Themen und Diskussionspunkte wie Mauer, Währungsumstellung, Perestroika, Gorbatschow, Oder-Neiße-Grenze, NATO-Mitgliedschaft, Neuordnung der neuen Bundesländer, Solidaritätszuschlag, "blühende Landschaften", SED-PDS, Demokratischer Aufbruch, Friedensgebete, Massenfluchtbewegung, Runder Tisch, Bonn-Berlin-Hauptstadtfrage, Sozialunion und viele Punkte mehr erinnert.
Schwarz-weiß-Fotos lockern den gut gegliederten Text auf und bieten so auch eine, wenn auch exemplarische, optische Rückblende in diese historische Epoche.
Das gut sortierte Personenregister hätte durch ein Sachregister ergänzt werden können. Eine Karte von Deutschland im Vorsatzblatt hätte gerade für noch junge Leser/-innen einen besonderen Service dargestellt.
Im Gesamten ein äußerst gründliches, umfassendes, detailliertes und quellenreiches "Einheitswerk", dem viele, viele Leser/-innen zu wünschen sind, die kritisch den Prozess der deutschen Wiedervereingung gerade im Rückblick im so historisch-erinnernden Jahr 2009 reflektiert verfolgen mögen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung, 14. August 2009
Von 
Lothar Müller-Güldemeister "Reißwolf" (Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Deutschland einig Vaterland: Die Geschichte der Wiedervereinigung (Gebundene Ausgabe)
Als ich Rödder las, zogen noch einmal die Ereignisse vor zwanzig Jahren wie ein Film an mir vorbei. In Rödders Rückschau wird fast noch klarer als unter dem unmittelbaren Eindruck der Ereignisse deutlich, in welchem abenteuerlichen Tempo sich "die Wende" vollzog und zur deutschen Wiedervereinigung führte, wie schwierig diese war und wie einmalig die historische Grundkonstellation, in der der zuvor glücklose und wenig beliebte Helmut Kohl mit nachtwandlerischer Sicherheit fast alles richtig machte und zugleich seine Kanzlerschaft für weitere 9 Jahre sicherte. Rödder versteht es meisterlich, die Balance zwischen akribischer Quellenauswertung, dem Einfangen politischer Stimmungen und kühler Analyse historischer Gegebenheiten zu halten. Bei alledem liest sich das Buch spannender als jeder historische Roman, den ich kenne. Ein Kompendium, an dem sicher für lange Zeit keiner vorbeikommen wird, der sich mit der deutschen Wiedervereinigung befasst und als Diskussionsgrundlage auch stets dort wertvoll, wo man mit Rödders Auffassungen nicht vollständig übereinstimmt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses intensiv recherchierte historische Werk liest sich wie ei Roman; man wird noch häufig auf es zurück greifen müssen, 21. April 2009
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Deutschland einig Vaterland: Die Geschichte der Wiedervereinigung (Gebundene Ausgabe)
Es jährt sich in diesem Jahr zum 20. Mal, dass nach dem 9.11.1989 nicht nur die Mauer in Berlin fiel, sondern danach in rasender Geschwindigkeit jenes gesellschaftliche System, das sie angeblich schützen sollte ( "antifaschistischer Schutzwall") zusammenbrach wie ein Kartenhaus. Wir werden in diesem Jahr viele Bücher auf dem Markt finden, die sich in der einen oder anderen Weise mit diesem Thema auseinandersetzen werden. Wichtig ist dabei eine fundierte historische Analyse dessen, was da unter dem Titel Wiedervereinigung" alles passiert und vor allem auch, was nicht passiert ist und dessen Folgen bis in die deutsche Gegenwart in West und Ost spürbar sind.

Das vorliegende in bester Tradition des Hauses C.H.Beck verlegte Buch des Mainzer Historikers Andreas Rödder leistet diese Analyse in geradezu vorbildlicher Weise. Er hat sein Buch in sechs Kapiteln chronologisch angeordnet vom Vorabend der "Epochenwende" bis zu dem "Modernisierungsschock", der nach dem Beitritt der DDR zur BRD eintrat, und der bis heute nicht ganz überwunden scheint.

Aus der Distanz von 20 Jahren liest sich seine durch intensive Recherchen hervorstechende Dokumentation der Ereignisse wie ein spannender Roman, dessen Ende wir zwar kennen, das aber damals keinem der Beteiligten deutlich war. Andreas Rödder ist eine außergewöhnliche Kombination gelungen. Er verknüpft erzählerisch die Darstellung der internationalen Rahmenbedingungen und der diplomatischen Konstellationen auf der einen Seite mit dem turbulenten Geschehen in der DDR und der Reaktion der Bundesrepublik und ihrer beschränkten Handlungsperspektiven auf den anderen Seite.

Man wird auf dieses Buch in diesem Jahr noch oft zurückgreifen, wenn es darum geht , fundierte historische Informationen nachzuschlagen und die sicher aufflammenden Debatten auf ihren sachlichen Gehalt zurückzuführen. Das Buch wird zu den wichtigsten Texten gehören einer "Bibliothek der deutschen Wiedervereinigung" ,während vieles andere, was man in diesem Jahr zu lesen bekommt, nur publizistisches Strohfeuer bleiben wird.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete Zusammenfassung, 2. Juni 2009
Von 
Ulrich Hartmann (Mulfingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Deutschland einig Vaterland: Die Geschichte der Wiedervereinigung (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist über 300 Seiten stark, und doch möchte ich es als Zusammenfassung bezeichnen, weil es einen Überblick über das gesamte Geschehen gibt, das zur deutschen Wiedervereinigung führte. Der Autor nimmt alle relevanten Felder in den Blick und hat die Gabe, mit wenigen Strichen ein klares Bild zu zeichnen. Man hat eigentlich immer den Eindruck, daß er das Wesentliche benennt und seine Darstellung überlegt und fundiert ist. Natürlich kann man manches auch anders sehen (seine Darstellung der Rolle der Kirchen kann ich z.B. nicht ganz teilen), und das eine oder andere vermißt man auch. Aber selbst da, wo er seine persönliche Meinung anklingen läßt, sollte man sich zumindest mit ihr beschäftigen. Man wird in diesem Buch an vieles erinnert, was heute gerne vergessen wird, obwohl es jeder, der die Zeit selbst miterlebt hat, bestätigen kann (z.B. daß niemand Anfang 1989 die baldige Einheit vorausgesehen hat). Der Autor schreibt gut lesbar, immer sachlich, aber nie langweilig. Auch wenn es aus verschiedenen Perspektiven über den Prozeß, der zur Einheit führte, noch eine Menge mehr zu erzählen gibt - als Gesamtdarstellung hat dieses Buch seinen Platz im Bücherschrank verdient.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für wahre Patrioten, 12. Oktober 2009
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Deutschland einig Vaterland: Die Geschichte der Wiedervereinigung (Gebundene Ausgabe)
Die deutsche Geschichte kennt leider nicht so sehr viele glückliche Momente, aber Ereignisse mit dem Prädikat "Weltgeschichte" waren sicherlich der Fall der Mauer als Symbol des Kalten Krieges, das Ende der DDR und die ein Jahr später vollzogene Wiedervereinigung. 20 Jahre danach legt nun der junge Historiker Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte an der Universität Mainz ein umfangreiches Werk, eine historische Gesamtschau über die "Deutsche Revolution" eigentlich die erste wissenschaftlich fundierte Geschichte der deutschen Wiedervereinigung vor,
nachdem er auf der Basis umfangreicher Quellenforschungen und zahlreicher Gespräche mit ostdeutschen und westdeutschen Zeitzeugen gründlich recherchierte. Auch wenn es ein wissenschaftlich fundiertes Werk ist, so bleibt es doch für jeden Leser in der Gesamtschau verständlich.

Die sehr, sehr spannende Rekonstruktion dieser Zeitgeschichte führt unter anderem in die Machtzentralen des Kremls, wo die Politik von Gorbatschow zum ökonomisch, politisch, geografisch und militärischem Ende der Sowjetunion führte; in die Krisensitzungen des Honecker Regimes; zu den Leipziger Montagsdemonstrationen; zu den Feierlichkeiten zum 40. Gründungsjahr der DDR; in die nach Freiheit drängenden kommunistischen Regime in Ungarn, der Tschechoslowakei und Polen und nach Berlin während der Tage des Mauerfalls. Dem Leser wird dabei klar gemacht, dass es keineswegs so selbstverständlich war, dass wir am Ende des Prozesses ein wiedervereintes Deutschland hatten. Die Deutsche Einheit ist eine gutes Beispiel dafür, dass Geschichte nicht vorhersehbar und kalkulierbar ist, sondern von vielen Zufälligkeiten abhängen kann. Nach Meinung des Autors war die Verknüpfung von drei Handlungssträngen für den Fall der Mauer maßgeblich verantwortlich: Die Bürgerbewegung, die realitätsfremde Parteiführung der DDR und die finanzielle Bankrott sowie die ausbleibende Bestandgarantie der Sowjetunion.

Rödder ist um Verständnis für die Entscheidungsträger der damaligen Zeit bemüht, indem er den immer Besserwissenden zu verstehen gibt, dass die Entscheidungen 1989 und 1990 spontan getroffen werden mussten, dabei wägt er kritisch die Stärken und Schwächen der Regierung Kohl, der konsequent, die Gefühle vor die Vernunft stellend, unbeirrbar von allen außen- und innenpolitischen Einsflüssen und Querelen seinen Zehn -Punkte- Plan durchsetzte und schließlich Erfolg hatte.

Ein exzellentes Buch über eine wahrhaftig fantastische Begebenheit gesamtdeutscher Geschichte, das eigentlich in jeder guten Hausbibliothek einen Platz finden sollte.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Stück eigenes Wahrnehmen aus der Historikersicht, 16. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutschland einig Vaterland: Die Geschichte der Wiedervereinigung (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich wollte ich eine zeitnahe zeitgeschichtliche Vorlesung an der Mainzer Uni besuchen, doch leider fand ich im laufenden Semester keine. Stattdessen entdeckte ich dieses Buch, das ich wirklich sofort "verschlungen" habe. Diese wichtige Phase der deutschen Geschichte werden Historiker sicherlich alle hundert Jahre neu beurteilen, aber schon heute fand ich in diesem Buch für mich als Zeitgenossin spannende Ankerpunkte zu meiner eigenen Erinnerung. Das ist so ein Buch, das man immer wieder lesen und es jederzeit in den Kontext der politischen Entwicklung stellen kann. Ist es nicht auch gerade jetzt hochaktuell in der Beschreibung der Euro-Vorgeschichte?
Es erscheint mir sehr sorgfältig recherchiert und mit vielen, sehr vielen Quellen belegt. Die Fotografien sind gut ausgewählt und kommentiert.
Rundum empfehlenswert!
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Deutschland einig Vaterland: Die Geschichte der Wiedervereinigung
Deutschland einig Vaterland: Die Geschichte der Wiedervereinigung von Andreas Rödder (Gebundene Ausgabe - 24. September 2009)
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