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TOP 1000 REZENSENTam 1. März 2011
"Das Ende des Templerordens und der gewaltsame Tod des Großmeisters Jacques de Molay haben seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts immer wieder Diskussionen ausgelöst und die Fantasien der Menschen beflügelt" (S. 119). Und bis heute haben weder die beflügelten Fantasien noch die historischen Diskussionen aufgehört, im Gegenteil. Die Tempelritter reiten noch immer mysteriös durch Bestseller wie Sakrileg von Dan Brown, durch Kostüm- und Historienfilme wie jüngst Scriptum - Der letzte Tempelritter oder inzwischen sogar durch Computerspiele wie Assassin's Creed - Director's Cut Edition (DVD-ROM). Und auch für Historiker umgibt der Orden mehr als nur ein Hauch von Unbekanntem, nicht mehr Erforschbarem, Umstrittenem, wohl für immer im Dunkel der Geschichte Verborgenem.

Jürgen Sarnowsky bringt sachlich gut informiert und analytisch souverän möglichst viel Licht ins Dunkel der Geschichte der "Ritterschaft vom Tempel Salomos". Gemäß der Reihe C.H.Beck Wissen tut er das sehr komprimiert, den Forschungsstand zusammenfassend. Er kommt trotz Kürze zu gut begründeten, vorsichtigen Urteilen, wo Dinge umstritten sind. Wie es aktuell in der Geschichtswissenschaft üblich ist, bevorzugt er eher komplexe, differenzierte Lösungsvorschläge, die Einseitigkeiten oder monokausale Erklärungen vermeiden.

Sarnowsky schildert die Geschichte chronologisch, von den Voraussetzungen für die spätere Ordensgründung durch den ersten Kreuzzug bis zur Auflösung und Verfolgung durch das französische Königshaus und die Inquisition.

Vorangestellt hat er eine Einführung, die die moderne Faszination des Ordens nicht aus den historischen Fakten, sondern aus dem Templermythos erklärt, "der sich seit dem 18. Jahrhundert entwickelt hat". Die mittelalterlichen Fakten liegen anders. Schade, aber verständlich, dass der Wirkungsgeschichte des späteren Mythos nicht mehr Raum gegeben werden konnte. Schließlich haben etwa die Freimaurer eine Kontinuität zwischen sich und den alten Templern postuliert. Ebenso manch esoterischer Zirkel. Und der Templerschatz ist auch noch nicht gefunden.

Fast zu kurz nimmt der Ausblick am Ende des Buchs nochmals den Mythos und pseudowissenschaftliche Publikationen in den Blick, deren fruchtbare Mythenbildung noch längst nicht abgeschlossen sei. Wichtiger ist, dass auch die Wissenschaftsgeschichte in Bezug auf die Templer in Grundzügen nachgezeichnet wird.

In diesem Buch also geht es nicht um den Mythos, sondern um die geschehene Geschichte dahinter, um Quellen und Fakten. Selbstverständlich gibt der Autor jeweils Rechenschaft über die herangezogenen Quellen und ihren Wert. Das Sagbare wird gewissenhaft gesagt, was nicht zu klären ist, nicht mit Spekulationen oder Fantasie überdeckt. Kulturgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Sozialgeschichte und Mentalitätsgeschichte sind einbezogen und fördern das Verständnis der Personen in ihrer Zeit. Und sie zeigen die Impulse bis zur Gegenwart, die vom Orden ausgegangen sind, etwa im Bankenwesen. Auch wird der moderne Fehler manch säkularer Geschichtsschreibung vermieden, die Spiritualität des Ordens bei aller Politik zu unterschlagen, also genau die Dinge, die den Rittern damals zentral wichtig waren. Das gilt auch für die religiösen Motive der Gegner.

Mitunter wird der Leser von den vielen Namen erschlagen, aber das ist nicht zu vermeiden. Ärgerlich nur, dass in den dankenswerterweise beigegebenen Karten Namen oft anders geschrieben sind als im Text. Auch ein Glossar wäre sinnvoll gewesen. Dafür ist das Quellen- und Literaturverzeichnis von ordentlicher Qualität und hilfreich, ebenso das ausführliche Register. Und Ordnung in die Namen bringt eine Liste der Großmeister.

Wenn ich schriebe, Sarnowsky hätte nun die "wahre Geschichte" der Templer herausgebracht, dann könnte das gleich wieder missverstanden werden und manche Fantasien beflügeln. Und es entspräche auch nicht der historiographischen Einsicht, dass es "die" wahre Geschichte gar nicht geben kann. Aber wer hinter den Mythos, hinter die Verschwörungstheorien und die pseudowissenschaftlichen Spekulationen blicken will, der hat ein gelungenes Buch in der Hand, das ihm die fassbare Geschichte der Templer komprimiert, verlässlich und verständlich nahe bringt im Kontext ihrer Zeit.
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Das vorliegende Buch ist nicht wie ein Roman zu lesen. Fakten reihen sich an Jahreszahlen, eine Flut von Namen an geschichtliche Ereignisse. Das ist für den Lesefluss zunächst einmal nicht so förderlich.

Das recht dünne Buch, mit ca. 120 Seiten, gliedert sich in drei große Abschnitte:

1. Anfänge und Aufstieg
2. Die Templer im 12. und 13. Jahrhundert
3. Das Ende des Templerordens

Dafür, dass dieser Orden nur von ca. 1118 bis 1307 bestand, hat sich dieses Phänomen ganz schön im Kollektivbewusstsein verankert. Immerhin hat er seinen Teil für die Entstehung des Bankwesens beigetragen. Heutzutage wird er jedoch zum Ideal in esoterischen Zirkeln stilisiert; geheime Machenschaften, die noch immer irgendwo verborgen im Untergrund agieren.

Die Templer sind eng mit dem Heiligen Land und den Kreuzzügen verbunden.
Jürgen Sarnowsky lässt keine Schlacht aus, wirft mit historischen Namen und Daten nur so um sich, deshalb ist das Büchlein durchaus als schön kompaktes Recherchebuch zu benutzen, aber auch für den neugierigen Laienleser nicht uninteressant, der nicht den Anspruch hat, sich alle Namen und Ereignisse zu merken, sondern sich einen Überblick verschaffen möchte und es versteht, selektiv zu lesen.
Immer wieder wird auch der Orden der 'Johanniter' im Zusammenhang erwähnt, der bis heute überlebt und sich nun ausschließlich karitativen Zwecken verschrieben hat.

Zwei Übersichtskarten und ein paar wenige Zeichnungen, ansonsten viel Text.
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am 17. Januar 2016
ein Buch, dass man als Quellenmaterial nutzen sollte
sachliche Darstellung
gehört in jeden Bücherschrank eines "Templerforschers"
leider fehlt Kartenmaterial aus Deutschland
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am 14. September 2013
Ein Buch zur Geschichte, leicht verständlich und nicht zu überladen mit Daten und Fakten. Lesen auf angenehme Art das Mittelalter zu erleben.
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am 9. Oktober 2013
ein Buch, wie man es sich wünscht: kurz, aber nicht langweilig. Relativ neu und alles Wünschenswerte wird angesprochen. Pima! Ein Buch auf hohem Niveau.
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am 3. April 2013
dieses Büchlein ist sehr gut gegliedert und verständlich geschrieben, der Autor geht auch auf den aktuellen Templermythos ein - einLesespass sondergleichen.
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