Kundenrezensionen

7
4,4 von 5 Sternen
Die 101 wichtigsten Fragen - Amerikanische Geschichte
Format: TaschenbuchÄndern
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Christof Mauch, von 2002 bis 2006 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Washington, kennt sich in Amerika und mit der amerikanischen Geschichte bestens aus. Und dieses kleine Buch dürfte sich zu einem Renner entwickeln. Denn das Interesse an den USA ist hierzulande groß und die Fragen, die der Autor ausgesucht hat, sind nicht für den Fachmann ausgesucht, der sich an ihnen sicher nicht die Zähne ausbeißen wird. Sie sind jedoch für eine breites Publikum aufgeschrieben worden:
Welches sind nun die am häufigsten gestellten Fragen zur amerikanischen Geschichte? Wer diese Frage beantworten muss, braucht bei den ersten Fragen sicher nicht lange zu überlegen - aber viel schwieriger wird es dann schon bei der Beantwortung dieser oft kniffligen Fragen. Denn wer kann schon auf Anhieb solche Fragen beantworten, wie: "Wer war der erste Amerikaner?", "Wer war Uncle Sam?", "Was ist ein Yankee?" oder "Was war der NEW DEAL?".
Es sind Fragen, die bestimmt interessieren und sie sind kurz und knapp beantwortet - und verständlich noch dazu. Man kann dieses Buch wie ein normales Buch von vorne nach hinten lesen und wird sein Vergnügen daran haben. Mann kann aber auch mithilfe des Inhaltsverzeichnisses hin und her springen und wird immer wieder auf eine interessante Frage stoßen. Und sollte man doch einmal auf eine Frage stoßen, die einen nicht interessiert, dann geht man einfach zur nächsten.
Dieses Buch kann man immer wieder in die Hand nehmen. Es ist eine kurzweilige Lektüre, geeignet für Bahnfahrten oder für die letzten fünf Minuten kurz vor dem Einschlafen - allerdings kann es passieren, dass man dann doch noch die eine oder andere Seite mehr liest, denn bei den präzisen und knappen Antworten merkt man gar nicht, wie die Zeit vergeht. Beim Lesen erfährt man viele Einzelheiten, die in den dicken Geschichtsbüchern nie vorkommen, die aber das Verständnis der US-amerikanischen Mentalität erleichtern. Einziges Manko des Buches sind die fehlenden Bilder - aber dann hätte man wieder einen dicken Wälzer in der Hand gehabt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2010
Glauben wir der Behauptung eines US-Präsidenten, so ist Ketchup tatsächlich Gemüse. Also gehört in der Tat auch Gemüse zu jeder Fast Food Mahlzeit. Dass aber die Frage nach Ketchup als Gemüse - wenn auch nur am Rande - zu den "101 wichtigsten Fragen Amerikanische Geschichte" gehört, hätten wir uns vor der Lektüre von Christof Mauchs Buch nicht ausgemalt.

Nehmen wir aber nun das ganze Buch des Professors für amerikanische Geschichte in München, welches Gemälde ergibt sich dann? Zu wissen wie hoch die Präsidentenporträts auf Mount Rushmore in South Dakota sind, gehört sicher, wenn wir so wollen, zu den etwas grellen Farbtönen des Gesamtgemäldes. Grell mutet es auch an, wenn Mauch das Programm einer amerikanischen Liebesromanze beleuchtet, denn: auch in Amerika dürfte sich bei einer Liebesromanze ebenso wenig programmieren lassen wie anderswo auf der Welt.

Zu den warmen Farbtönen des Gemäldes, also den Grundlagen amerikanischer Geschichte, gehört es ohne Zweifel, über die 1607 gegründete englische Kolonie Jamestown in Virginia zu berichten - nicht nur, weil man in der oft so genannten "Wiege Amerikas" (siehe S. 19) das common law und das englische Recht eingeführt hat. Der Rekordroman "Onkel Toms Hütte" und seine Rolle für den Bürgerkrieg gehört ebenfalls zu den "Musts" des Wissens um die Geschichte der USA, soll Präsident Abraham Lincoln doch über die Autorin Harriet Beecher Stowe gesagt haben: "Dies ist also die kleine Frau, die den großen Krieg begonnen hat.", (S. 45). Ein "Must" schließlich ist es auch, Ereignisse in Erinnerung zu behalten wie Woodstock, das gar nicht in Woodstock über die Bühne gegangen ist, Ereignisse wie den Meilenstein der Mondlandung 1969 - den die USA zunächst gesetzt haben, ohne Interesse am Weltraum an sich zu zeigen.

Eher blass wirkt das Gemälde, wenn vom Rasen und seiner Rolle in den amerikanischen Vorgärten die Rede ist, wenn Mauch Superman oder die "Fast Food-Tatsache" beleuchtet, dass das so genannte "steak cooked in the Hamburg style" (S. 169) und der heutige "Hamburger" allenfalls entfernte Verwandte sind (siehe ebd.) - und da sind wir nun fast wieder am Anfang unserer Geschichte: nämlich beim Fast Food.

Es ist also Zeit für ein Fazit: Ein gutes Gemälde über Annregendes, Allgegenwärtiges und Abseitiges aus Geschichte und Gegenwart Nordamerikas in Politik, Kultur und Gesellschaft, ein Gemälde, das - trotz vereinzelt fahler Farben - für jeden das Betrachten lohnt, nicht nur einen kurzen Blick.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2009
Wirklich interessant! Die Fragen werden so gestellt, dass man sofort neugierig wird und die knapp gehaltenen Antworten geben genau so viele Informationen, wie man sich erwartet. Dabei bleibt Christof Mauch immer objektiv und historisch korrekt. Schön ist auch, dass er auf relativ aktuelle Ereignisse, wie die Wahl im Jahr 2000 eingeht.
Da jede Frage für sich abgeschlossen behandelt wird, kann man das Buch auch Queerbeet lesen.
Was man allerdings nicht erwarten darf, ist eine lückenlose Darstellung der amerikanischen Geschichte - man lernt aber genug um etwas mitreden zu können.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Mai 2009
Ich habe jetzt ein paar Bücher zur amerikanischen Geschichte in die Hand genommen. Manche sind anstrengender als andere.
Dieses Buch macht aber richtig Spass. Ich habe es jeden Tag im Bus gelesen und als es fertig war hab ich mir gewünscht, dass es 202 Fragen wären. Man lernt spielend ganz Ungewöhnliches.
Bei diesem Professor würde ich gern studieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2010
Das Buch gibt einen Einblick über die amerikanische Gesellschaft und Geschichte. Es ist interessant geschrieben, aber erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Das Buch ist eine kurzweilige und unterhaltende Lektüre.
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am 31. Dezember 2012
Ein lesen wertes Buch. Es ist locker und teils weiser ironischer Schreibstil. Aber doch intressant und informativ. Ich möchte es nicht mehr missen und kann sagen das jeden Intressierte seine freude haben wird
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2011
Grundsätzlich bin ich vom Inhalt dieses Buchs sehr angetan. Die meisten Geschichten und Fakten sind unterhaltsam aufbereitet. Leider trüben kleinere Fehler die Glaubwürdigkeit.
Bespielsweise landeten 1969 nicht drei amerikanische Austronauten auf dem Mond (wie auf Seite 127 oben behauptet), sondern nur zwei (Michael Collins blieb die ganze Zeit als Pilot der Kommandokapsel in der Umlaufbahn).
Und Präsident Kennedy starb 1963 sicher nicht durch "Pistolenschüsse" (wie auf Seite 129 unten behauptet).
Aber sonst war das Buch recht unterhaltsam und gut zu lesen. Was man davon noch glauben kann, steht auf einem anderen Blatt.
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