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am 24. August 2006
Auch als Herausgeber sollte es erlaubt sein, deutlich zu machen, worum es mir - zusammen mit den Autoren der einzelnen Beiträge - bei diesem gesamten Unternehmen, das mittlerweile aus drei Bänden besteht, geht.

In den vergangenen sieben Jahren haben sich im deutschsprachigen Raum die beiden Bände "Klassiker der Soziologie" als Standardliteratur durchgesetzt. Mit der Fünften Auflage wird eine überarbeitete, aktualisierte und erheblich erweiterte Fassung einer Sammlung vorgelegt, die selbst inzwischen zum Klassiker geworden ist.

Seit dem Ersterscheinen im Jahr 1999 hat sich einiges getan im Haus der Soziologie", was notwendige Auswirkungen auf die Neuauflage der beiden Bände der Klassiker der Soziologie hat.

Während der Inhalt des ersten Bandes, in dem jene Klassiker versammelt sind, die vor dem Jahr 1900 geboren wurden (Auguste Comte, Karl Marx, Herbert Spencer, Vilfredo Pareto, Ferdinand Tönnies, Georg Simmel, Emile Durkheim, George Herbert Mead, Max Weber, Robert E. Park, Robert Michels, Marcel Mauss, Maurice Halbwachs, Theodor Geiger, Karl Mannheim, Norbert Elias, Alfred Schütz), nur geringfügig geändert und aktualisiert werden musste, wurde die Sammlung jener Soziologen, die nach 1900 geboren wurden, aus dem zweiten Band, der im Frühjahr 2007 erscheinen wird (Paul F. Lazarsfeld, Talcott Parsons, Theodor W. Adorno, Hans Freyer, Arnold Gehlen, Helmut Schelsky, Raymond Aron, George Caspar Homans, Robert K. Merton, C. Wright Mills, Erving Goffman, Niklas Luhmann, Jürgen Habermas, Pierre Bourdieu) erheblich verändert und erweitert.

Durch die Todesfälle von Luhmann [1998], Bourdieu [2002], Merton [2003]) und des Merton-Autors Lewis A. Coser [2003] mussten die einschlägigen Beiträge stark verändert werden. Zudem wurden zwei bewährte Klassiker der Soziologie neu in den Zweiten Band aufgenommen: Die Darstellung von James S. Coleman (1926-1995) durch Norman Braun und die von Anthony Giddens durch Andreas Reckwitz bedeuten eine wesentliche Qualitätssteigerung des gesamten Vorhabens.

Der im Jahr 2005 vorgelegte Band "Aktuelle Theorien der Soziologie" versucht zu zeigen, welche Entwicklungen im Haus der internationalen Soziologie, vor allem auf den Etagen der soziologischen Theorieproduktion, zu Beginn des 21. Jahrhunderts zusätzlich und darüber hinaus zu verzeichnen sind. Repräsentieren die beiden überarbeitet und aktualisiert vorgelegten Klassiker-Bände den breiten internationalen Konsens über das theoretische Fundament der wissenschaftlich-theoretischen Soziologie, so soll mit dem Band über die post-klassischen Theorien" in der Soziologie eine fachinterne und fachübergreifende Diskussion darüber angestoßen werden, wie die aktuellen und zukünftigen Baupläne für das Haus der Soziologie aussehen werden. Im bewährten Format finden sich Beiträge über Shmuel N. Eisenstadt, Zygmunt Bauman, Alain Touraine, Michel Foucault, Thomas Luckmann, Jean Baudrillard, Immanuel Wallerstein, die Neuere Historische Soziologie (Charles Tilly, Theda Skocpol, Michael Mann), Hartmut Esser, Richard Sennett, Ulrich Beck, die Soziologische Netzwerkanalyse (Mark Granovetter, Ronald Burt, Harrison White), den Soziologischen Neoinstitutionalismus (John W. Meyer, Frank R. Dobbin) und ausgewählte postmoderne Theoretiker der französischen Gegenwartssoziologie (Edgar Morin, Michel Maffesoli, Bruno Latour).
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am 29. Juni 2009
Wesentliche Artikel gerieten zu einer uninspirierten Zusammenschau von Marginalem, Fehlgeleitetem und Vorurteilsbeladenem. Es scheint mir nicht nur besser, die dort behandelten Autoren selbst zu lesen, sondern auch nur das Stöbern in diesen beiden Bänden tunlichst zu unterlassen, da sie im Gegensatz zu der recht informativen Reihe "Klassiker des politischen Denkens" kaum auch nur einleitende Kraft entfalten können. Abgesehen von der Missachtung und dem dahinter stehenden Historismus des Begriffs "Klassiker" den behandelten Theorien gegenüber.
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