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am 26. September 2014
Das Jahr 1609 markiert mit der Erfindung des Fernrohrs eine Zeitenwende in der Astronomie. In seinem Buch "Das Weltall: Aufbau, Geschichte, Rätsel" zoomt der Astrophysiker Dieter B. Herrmann sich mit uns an Raum und Zeit heran - oder sollte man sagen: an Räume und Zeiten? Aber wir bleiben hier der Einfachheit halber bei der Einzahl. Denn einfach sind auch die Fragen, die Herrmann stellt, will heißen: die Vergrößerungsstufen des Fernrohrs, das er verwendet.

Auf Stufe 1 kommen unser Sonnensystem und seine Planeten zum Vorschein. So verbleibt etwa unserer Sonne noch Energie für rund fünf Milliarden Jahre, bevor sie sich bis zur Marsbahn ausdehnt. Doch noch ganz andere Details werden deutlich: Um den Planeten Uranus ausfindig zu machen, hat es schon der Technik bedurft; Uranus seinerseits hat aber wiederum geholfen, einen weiteren Planeten "hervorzuholen". Aber Fragen gibt's auch "unter der Sonne" noch: Warum zum Beispiel dreht sich die Venus anders als alle anderen Planeten?

Weitere Fragen treten zu Tage, wenn Herrmann das Fernrohr auf Stufe 2 dreht: Geht es um die Herkunft des Alls, fällt jedem natürlich sofort der Urknall ein, dessen Widerhall zwar noch heute zu hören ist, der sich aber etwas unnahbar gibt - kommt man an ihn doch nie so ganz heran. Wie "laut" der Knall damals wirklich gewesen ist, lässt sich also nur erahnen.

Auf Stufe 3 des Fernrohrs wiederum erahnt man, was "weiter draußen" im All passiert - und sei es nur jenseits des Zentrums unserer Milchstraße. Für den Blick "nach draußen", den Blick in die mögliche Zukunft des Universums muss Radiotechnologie eingesetzt werden. Oder wäre man sonst zu der Entdeckung gelangt, dass die größten Konstruktionsteile des Kosmos' aussehen wie das Innere eines Bienenstocks? Hätte man zu denken gewagt, dass sich das Universum derzeit mit unvorstellbarer Geschwindigkeit ausdehnt, dabei gar so etwas wie dunkle Energie am Werk gesehen?

Dunkel sind die Blicke durch die Linse des Fernrohrs nun ganz und garnicht, die Herrmanns Buch gewährt. Sie leuchten Raum und Zeit aus, sie bringen den Stand und die Regeln der Sternenkunst großartig zu Papier und verdeutlichen, dass einige der ganz großen Fragen - wie schon im Jahr 1609 - nach wie vor der Klärung harren, vielleicht am Ende gar gänzlich ohne Lösung bleiben werden.
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am 18. Juli 2007
Knapp gehaltene aber alle wichtigen Informationen zum Sonnensystem, Weltall
und den Fragen zur Kosmologie. Wer diese Büchlein gelesen hat, bekommt Lust auf mehr zum vorgestellten Themenbereich.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Oktober 2007
Dieses Meisterwerk zeigt die Geheimnisse des Kosmos in einer prägnanten Kurzform ohne Schnick und Schnack. Ein wunderbarer Überblick über das aktuelle Wissen. Die Fakten der Astronomie werden ebenso dargestellt wie die immer noch großen Rätsel des Universums. Top!
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