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5.0 von 5 Sternen Tolle Trolle
J. R. R. Tolkiens Romantrilogie „Der Herr der Ringe“ ist nach dem immensen Kinoerfolg weithin bekannt. Doch um dieses gewaltige Werk auf Leinwand bannen zu können, mussten die Filmmacher Kürzungen und Änderungen vornehmen. Wer dann nach dem Film zur Lektüre griff, wurde sich schnell der tatsächlichen Dimensionen dieses Werkes bewusst...
Veröffentlicht am 12. Januar 2006 von Wolfgang Haan

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17 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja...
Da ich mich mit der Tolkien`schen Mythologie sehr intensiv beschäftige und mich auch für die Hintergründe interessiere, bot sich Simeks "Mittelerde- Tolkien und die germ. Mythologie" zur Lektüre an.
Doch leider konnten die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden. Es finden sich durchaus interessante Aspekte in Simeks Ausführungen, doch...
Am 15. Oktober 2005 veröffentlicht


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Trolle, 12. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Mittelerde: Tolkien und die germanische Mythologie (Taschenbuch)
J. R. R. Tolkiens Romantrilogie „Der Herr der Ringe“ ist nach dem immensen Kinoerfolg weithin bekannt. Doch um dieses gewaltige Werk auf Leinwand bannen zu können, mussten die Filmmacher Kürzungen und Änderungen vornehmen. Wer dann nach dem Film zur Lektüre griff, wurde sich schnell der tatsächlichen Dimensionen dieses Werkes bewusst. Voller Bewunderung wird sich wohl so mancher Leser am Ende des Romans gefragt haben: „Wie kommt man auf all diese Details, die eigens erfundene Elbensprache, die vielen Völker und Geschöpfe?“
Rudolf Simek versucht in seinem Buch „Mittelerde“ einen Teil dieser Frage zu beantworten. Dabei ist ihm nicht daran gelegen, den Zauber des Romans zu zerstören oder die phantasievolle Kreativität Tolkiens in Frage zu stellen. Auch will er keine Gesamtanalyse vornehmen und stellt gleich zu Beginn klar: „Es ist keinesfalls meine Absicht, einen Wegweiser durch Tolkiens gesamtes Werk zu geben…“
Seine Intension ist es, einige der Wurzeln Tolkiens Universum aufzuzeigen, die seiner Meinung nach eher der germanischen Mythologie entstammen denn der keltischen.
Das Buch ist klar strukturiert und in mehrere Kapitel unterteilt, die einzelne Gesichtspunkte abhandeln. Beispielsweise werden Personennamen, Runenschrift (Elbensprache) oder die verschiedenen Rassen wie Hobbits, Orks oder Oliphanten einzeln besprochen. Durch das übersichtliche Inhaltsverzeichnis hat man schnell Zugriff auf die einzelnen Begriffe, so dass sich „Mittelerde“ auch ganz hervorragend als Nachschlagewerk zu einzelnen Themen eignet.
Obwohl Rudolf Simek im Vorwort darauf verweist, dass er großen Wert darauf gelegt hat, das Buch auch für jüngere Leser geschrieben zu haben, halte ich diesen Anspruch für nicht genügend umgesetzt. Es mangelt dabei weniger am Ausdruck oder der Übersichtlichkeit, sondern vielmehr an den doch teils langen und manchmal auch noch verschachtelten Sätzen, die in akademischen Kreisen üblich sind. Allerdings wird auch nicht deutlich gemacht, welche Altersgruppe der Autor mit „jüngere Leser“ konkret meint.
Fazit: Informatives, gut strukturiertes Nachschlagewerk zu Tolkiens Wurzeln in der germanischen Mythologie. Dieses Buch bietet eine gelungene Grundlage für weiterführende Diskussionen über die Ursprünge Tolkiens Gedankenwelt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den harten Kern der Mittelerde-Pilger, 24. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Mittelerde: Tolkien und die germanische Mythologie (Taschenbuch)
Über J.R.R. Tolkien (1892-1973) wird viel geschrieben - fast so viel wie von seinem Werk abgekupfert wird. Aber woher bezog der Hobbit-Schöpfer und Elben-Veredler selbst seine Epen schaffenden Einflüsse? Wissenschaftlich fundiert ist darüber im deutschsprachigen Raum bislang wenig zu Papier gebracht worden. Rudolf Simek, Professor für mittelalterliche deutsche und skandinavische Literatur an der Universität Bonn, hat sich dieser überfälligen Aufgabe angenommen. Das vorliegende Buch "geht den wichtigsten Namen, Stoffen und Motiven nach, die Tolkien der altskandinavischen Sagenwelt und Mythologie, den Eddas und Sagas des isländischen Mittelalters entnommen und in seiner neu geschaffenen Welt von Mittelerde verwendet hat."

Um es vorwegzunehmen, John Ronald Reuel Tolkien war ein Verehrer nordischer Mythen, sein Zugang zur germanischen Götter- und Heldenwelt war mit Inbrunst gepflastert. Eine wichtige Ideenquelle war dem englischen Literaturprofessor der mittelalterliche isländische Gelehrte Snorri Sturluson (1178-1241), der im Sagenwerk "Edda" den Ausdruck 'Midgardr' einführte. Midgard ist das "Gebiet in der Mitte", das Land zwischen dem Reich der Götter und der Unter- bzw. Riesenwelt. Von dort ist es gedanklich wie phonetisch nur mehr ein kleiner Hüpfer nach "Mittelerde", in jenen episch ausgedehnten Kosmos, der Tolkiens schriftstellerisches Schaffen fast zur Gänze ausfüllt. Diese vorzeitliche Welt besiedelte der Oxforder Professor mit Heroen und Bösewichten, schuf detaillierte geografische Darstellungen und entwickelte ausgefeilte linguistische Systeme, die wiederum ihrer ganz eigenen Schriftarten bedurften.

Viele Namen im "Herr der Ringe" sind Ableitungen aus dem Altnordischen oder Altenglischen. Eine Ausnahme stellen die Elbenwohnstätten dar, deren Benennung stark vom keltischen Kymrisch beeinflusst sind. Auch einer der Hobbits, Meriadoc, hat seinen Namensursprung im Keltischen, während Frodo phonetisch möglicherweise skandinavisch oder normannisch geprägt ist. Gandalf wird bei Tolkien zum halbgottähnlichen Magier, in der Edda führt hingegen ein gefinkelter Zwerg diesen Eigennamen, der "Zauber-Albe" bedeutet.

Für Verehrer der leichten Lesemuse ist Rudolf Simeks "Mittelerde. Tolkien und die germanische Mythologie" denkbar ungeeignet, für den harten Kern der Mittelerde-Pilger bewährt sich das Buch hingegen als etymologischer Reiseführer.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant, aber nichts für Neueinsteiger!, 28. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Mittelerde: Tolkien und die germanische Mythologie (Taschenbuch)
Diese Buch ist definitiv nichts für Neueinsteiger. Man sollte sich bereits mit der nordischen Mythologie auseinandergesetzt und Bücher von Tolkien gelesen haben, bevor man zu diesem Buch greift. Ich fand es sehr interessant, da ich mich schon eine Zeit lang bevor dieser Tolkien- und Mittelerdeboom ausgebrochen ist mit diesen Themen beschäftigt habe... und nachdem ich einige Bücher von Tolkien gelesen habe, habe ich mir auch dieses Buch besorgt und es ohne große Erwartung gelesen. Es ist interessant zu erfahren, wie Tolkien seine Welt erschafft (Namensgebung, Anlehnung an Geschichten aus der germanischen Mythologie, etc.). Für Leute mit echtem Hintergrundinteresse ist dieses Buch sicher eine Investion wert, allen anderen sei gesagt, dass es sich nicht lohnt, wenn es einen nicht wirklich interessiert!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch zum Nachschlagen, 13. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mittelerde: Tolkien und die germanische Mythologie (Taschenbuch)
Ein gutes Buch für alle Harry Potter Fans und alle, die sich mit der Edda und der germanischen Mythologie befassen.
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17 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja..., 15. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mittelerde: Tolkien und die germanische Mythologie (Taschenbuch)
Da ich mich mit der Tolkien`schen Mythologie sehr intensiv beschäftige und mich auch für die Hintergründe interessiere, bot sich Simeks "Mittelerde- Tolkien und die germ. Mythologie" zur Lektüre an.
Doch leider konnten die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden. Es finden sich durchaus interessante Aspekte in Simeks Ausführungen, doch jeder, der sich ein bisschen mit der germ. Mythologie auseinandergesetzt hat, wäre darauf selbst gekommen. Vielversprechende Ideen werden unzulänglich verfolgt, andere Gedankengänge wirken meist äußerst konstruiert.
Doch was einem Tolkien-Kenner besonders in der Seele weh tut, sind die z.T. nicht korrekten Aussagen über J.R.R. Tolkien und seine Werke. Bestes Beispiel dafür ist die Behauptung Simeks, Valinor wäre nicht entrückt worden, sondern befände sich immer noch in Mittelerde, was aber einwandfrei im "Silmarillion" widerlegt wird.
Auch Mutmaßungen über Tolkiens Intentionen sind oft recht kühn und Aussagen J.R.R.s werden nicht selten zur Bestätigung eigener Thesen zurechtgebogen.
Insgesamt beinhaltet das Buch einige wenige interessante Informationen, die dem Leser schlüssig erscheinen, doch über weite Strecken verderben leider unzulängliche Recherche und allzu kühne, konstruierte Annahmen des Autors die Lektüre.
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14 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mal wieder etwas unnötiges..., 13. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mittelerde: Tolkien und die germanische Mythologie (Taschenbuch)
Ich habe diese Buch gekauft, da ich mich sowohl für Tolkien als auch für germanische Mythologie interessiere. Es hat sich leider nicht gelohnt. Zum einen erscheint mir ein Teil des Inhalts doch sehr konstruiert und zum anderen erfährt man nichts wirklich Neues, wenn man sich schon ein wenig mit der Materie auseinandergesetzt hat. Was mich aber wirklich geärgert hat, sind die falsch angebrachten Zitate aus Tolkiens Werk und falsche Beschreibungen der Inhalte. So wählt der Autor zum Beispiel ausgerechnet die Beschreibung der Erscheinung, die Aragorn, Gimli und Legolas in der Nacht am Rande von Fangorn begegnet, als ein Beispiel für Gandalfs Äußeres, wohingegen Gandalf im weiteren Verlauf des Buches sagt, dass er das nicht war. Der Autor scheint nicht zu wissen, dass nach dem Ende Numenors die Unsterblichen Lande durchaus der Welt entrückt wurden und nur noch von den Elbenschiffen erreicht werden können, die in der Lage sind auf dem "geraden Weg" zu fahren. Auch beschreibt er sowohl Gandalf und Saruman als auch Sauron als Gestaltwandler, bringt dann aber nur die Beispiele von Sauron aus dem Silmarillion - ich kann mich nicht erinnern, dass über Gandalf oder Saruman irgendwo ähnliches gesagt wird. Solche und ähnliche Fehler, die als Belege für Thesen des Autors herangezogen werden, machen nicht den Eindruck einer guten Recherche.
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Mittelerde: Tolkien und die germanische Mythologie
Mittelerde: Tolkien und die germanische Mythologie von Rudolf Simek (Taschenbuch - 23. September 2005)
EUR 12,90
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