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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein objektiver Einblick in Caesars politischen Werdegang
"Caesar- der demokratische Diktator" gibt dem Leser einen Einblick in den politischen Werdegang des berühmten Staatsmannes auf ganz ungewöhnliche Weise: Der Autor läßt den Leser bei der Beschreibung der wichtigen Etappen und Ereignisse im Leben Ceasars wissen, wie die einzelnen historischen Quellen diese der Nachwelt überliefert haben...
Am 17. Juli 2001 veröffentlicht

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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine politische Biographie - nicht für jedermann
Wie es der Untertitel des Buches bereits andeutet, handelt es sich hier um eine politische Biographie des römischen Feldherrn und Politikers. Der Autor beschreibt sehr anschaulich und gelehrig die Mechanismen der Macht im Rom Caesars und stellt dessen politische Rolle und Identität mitunter anhand scharfsinniger Analsysen der antiken Quellen dar; hier ist der...
Am 3. April 2001 veröffentlicht


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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein objektiver Einblick in Caesars politischen Werdegang, 17. Juli 2001
Von Ein Kunde
"Caesar- der demokratische Diktator" gibt dem Leser einen Einblick in den politischen Werdegang des berühmten Staatsmannes auf ganz ungewöhnliche Weise: Der Autor läßt den Leser bei der Beschreibung der wichtigen Etappen und Ereignisse im Leben Ceasars wissen, wie die einzelnen historischen Quellen diese der Nachwelt überliefert haben und welche Umstände zu diesen ganz unterschiedlichen Berichten führten. Dem Leser bleibt es zu entscheiden, welchen Berichten er letztendlich Glauben schenkt. Auch dem historisch wenig bewanderten Leser wird dieses Buch einen guten Einblick in die politischen Verhältnisse zur Zeit Caesars und in dessen eigene Karriere geben. Darüberhinaus ist der Schreibstil des Verfassers angenehm zu lesen und auch ein gewisser Spannungsmoment fehlt dem Buch nicht. Für mich eines der besten historischen Werke, die ich bisher gelesen habe!
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine politische Biographie - nicht für jedermann, 3. April 2001
Von Ein Kunde
Wie es der Untertitel des Buches bereits andeutet, handelt es sich hier um eine politische Biographie des römischen Feldherrn und Politikers. Der Autor beschreibt sehr anschaulich und gelehrig die Mechanismen der Macht im Rom Caesars und stellt dessen politische Rolle und Identität mitunter anhand scharfsinniger Analsysen der antiken Quellen dar; hier ist der Autor als Altphilologe unverkennbar und präsentiert dem geneigten Leser, der über ein fundiertes Hintergrundwissen verfügt, eine interessante Neuansicht des Politikers Caesar. Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch, dass das Buch für solche Leser, die sich erstmalig mit dem Thema beschäftigen oder gar etwas über den Menschen und Privatmann Caesar erfahren wollen, nicht geeignet ist. Für "Insider" ist das Buch ein Gewinn, für "Unbeleckte" sicherlich nicht (da hilft auch der Glossar im Anhang des Buches nicht mehr viel).
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verschlimmbesserung der neuen Ausgabe?, 4. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Caesar: Der demokratische Diktator. Eine Biographie (Gebundene Ausgabe)
Es ist lobenswert, dass Luciano Canfora in der revidierten 2004er-Ausgabe einem lange vergessenen Ereignis, der Passionsfeier Caesars, ein ganzes Kapitel einräumt. Lobenswert deswegen, weil diese Trauerfeier eine historische Zäsur darstellt, denn hier wurde über die Zukunft des römischen Reiches entschieden und Caesars Apotheose zum obersten Staatsgott Divus Iulius vollendet. Leider geht Canfora sehr fahrlässig mit den verfügbaren Quellen um (Appian, Sueton und Plutarch). Obwohl er die Quellen oft wörtlich zitiert, werden ganz bestimmte Stellen unterschlagen bzw. falsch übersetzt, interessanterweise jene Stellen, die die julianische Ikonographie in die Nähe einer proto-christlichen rücken würden, beispielsweise Caesars "Kreuzigung", d.h. die Präsentation einer Wachsfigur des römischen Pontifex Maximus an einem kreuzförmigen Sieges- und Trophäenmonument, dem sog. "tropaeum", verhüllt mit der Toga, die er bei seiner Ermordung getragen hatte. In einem langen Absatz, in dem Canfora die dichte Appianquelle zitiert, unterschlägt er desweiteren den Moment, in dem Antonius am Ende seiner Rede Caesars zerstochene und blutgetränkte Toga mit einem Speer vom Siegeskreuz hebt und damit die Wachsreplik des gemarterten Caesars der trauernden Masse präsentiert, eine eindeutige Parallele zum christlichen Osterritus. Die Toga wird zwar von Canfora angesprochen, jedoch hat er diesen Vorfall bereits früher im Text eingefügt, allerdings mit einem Zitat aus der äußerst knappen und in dieser Hinsicht recht zweifelhaften Plutarchquelle ("Brutus"), obwohl Sueton und Appian hier weitaus genauer sind und v.a. in zahlreichen Punkten übereinstimmen, was ein wichtiger Hinweis auf eine gemeinsame Ur-Quelle ist, die "Historiae" des Asinius Pollio. Darüberhinaus nimmt Canfora durch die Umstrukturierung der Zitate eine Verdrehung der chronologischen Abfolge in Kauf, anscheinend um Textstellen zu entschärfen (bei Appian durch das Ausweichen auf Plutarch) oder ganz zu vermeiden (Sueton). Der Leser erfährt hier vielleicht zum ersten Mal von der Gottwerdung Caesars, jedoch in gekürzter, teils verzerrter und manchmal auch in schlichtweg falscher Form. Ob einige dieser Probleme durch die teilweise recht steife deutsche Übersetzung entstanden sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Trotz dieser recht gravierenden Fehler und einiger kleiner Unstimmigkeiten ist es ansonsten, gerade für Einsteiger, ein lesenswertes Buch, weil es Caesar nicht auf den Tyrannen (der er nachweislich nicht war) reduziert und einen breiten und interessanten Querschnitt durch das Leben Caesars liefert.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen fleißig, pedantisch und irreführend, 16. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Caesar: Der demokratische Diktator. Eine Biographie (Gebundene Ausgabe)
Schon der Titel "Caesar - der demokratische Diktator" ist irreführend. Von Caesars Volksnähe und seinen Bemühungen FÜR das Volk - nicht nur in Rom! - ist weit weniger die Rede als in Michael Parentis Buch "The Assassination of Julius Caesar".

Der Autor hat sichtlich viele Nachforschungen betrieben, ein solcher FLEISS ist sicherlich lobenswert. Gut und notwenig waren die Erörterungen über die Augusteischen Verfälschungsversuche.
Nur ergeht er sich oft in HAARSPALTEREIEN - wen interessiert, wann das Triumvirat nun genau entstand?! - platzmäßig hätte ich gern mehr über die Auswirkungen gelesen, oder Caesars erstes Konsulat (viel zu kurz abgehandelt). Viele Fragen bleiben offen.

Trotz allen Fleißes kommen allerdings FEHLER vor, die man bei so einem wissenschaftlich aufgebauten Buch nicht vorfinden sollte. (Über den Begriff Partei hat schon ein anderer Rezensent geschrieben.)
Canfora nennt Caesars Rekrutierung "ein Überschreiten der Legalität."(Seite 136) Ein Proconsul ist befugt, in seiner Provinz so viele Truppen auszuheben, wie er für notwendig hält, zumal, wenn er dies auf eigene Kosten tut. Fehler 2: "Einige Legionen, die eigentlich in Belgien stationiert sein sollen, stehe jetzt in Rimini." (Seite 141) Wenn Canfora Caesars "Bürgerkrieg" gelesen hätte, wüsste er, dass Caesar mit EINER Legion (XIII) den Rubikon überquerte, dass die Legion XII erst in Asculum und die Legion VIII sogar erst in Corfinium zu ihm stieß. Weiterer Fehler: "Er empfing sie [die Germanenführer] zwar zu der Überredung, ließ sie aber meuchlings ermorden." (Seite 115) Richtig: Nach der gewonnenen Schlacht ließ er sie ziehen, sie aber wollten bei ihm bleiben. (BG, Buch IV, 15)

Ein anderer Rezensent rühmt die SACHLICHKEIT des Autors. Dem ist NICHT so, seine NEGATIVE Einstellung enthüllen Bemerkungen wie:
"...mit größter Brutalität auf dem Schlachtfeld von Pharsalus...beim Anblick von Tausenden von Toten" (Seite 139). Woher nimmt der Autor diese polemische Annahme, wenn derselbe Mann Tausenden das Leben schenkte, u.a.24.000 Gefangenen bei Pharsalus?
"Sie [die großen Historiker] unterstellen Caesar eine weltgeschichtliche Intention, die dem Proconsul Galliens fernlag und in seinen ... commentarii ... nicht ansatzweise zu finden sind." (Seite 128). Wo sind die Belege für dieses Pauschalurteil über den hier auch als Ethnologen schreibenden Mann? Glaubt Canfora ernsthaft, philosophische Erörterungen fänden sich in einem Kriegsbericht??
Er nennt den Gallienfeldzug "das ohne Rücksicht auf Menschenleben errichtete Gerüst seiner Eroberungen" (Seite 118). Ein kluger Mann wie Caesar kämpft nur wenn er muss. Lesen Sie, wie viele Schlachten es in all den Jahren tatsächlich waren, und dann, wie viele Stämme es in Gallien gab.
Schließlich setzt er Caesars Bisexualität als "allgemein bekannt" voraus. (Seite 99). Hallo, wer wusste das noch?
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9 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Philologe geht auf dem Gebiet der Geschichte.Er stolpert, 31. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Dafür,dass es die wohl neueste Caesarbiografie ist,enttäuscht auf ganzer Linie.Schon der Titel will kein Beitrag zur Forschung sein,sondern Trivialleser anziehen.
Die Darstellung ist unsystematisch.Caesars erstes Consulat wird genauso viel Platz eingeräumt wie dem absurden Kapitel "Cicero als Anstifter der Verschwörung?"(5 Seiten)!
Canfora bezeichnet Caesar als Parteiführer und ignoriert die gesamte Forschung zur politischen Struktur,die bewiesen hatte,dass der Begriff "Partei" irrig sei.
Caesar erscheint als der Mann,der gewusst habe, wie die Krise der res publica zu beseitigen sei(dafür gibt es keinen Beweis,im Gegenteil Caesar wollte vor den Aufgaben in Rom "fliehen")!
Sehr abstrus ist auch die verklärende Darstellung über Cato.Canfora versucht dem Leser klar zu machen,Cato habe so rechtlich gehandelt,weil er bei Wahlen sowieso verlieren musste!
Es gäbe weitere Punkte...
Positiv sind der gefällige Stil und die Tatsache, dass ein größeres Publikum angesprochen wird.
Hier kann den Philologen nur ein Tipp gegeben werden:Schuster,bleib bei deinem Leisten!
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Caesar: Der demokratische Diktator. Eine Biographie
Caesar: Der demokratische Diktator. Eine Biographie von Luciano Canfora (Gebundene Ausgabe - 5. Februar 2004)
EUR 19,90
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