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5.0 von 5 Sternen Die Idee der Pädagogik
Nur einem kann es - laut Selbstaussage - gelingen, die Geschichte der Pädagogik in einem schmalen Büchlein auf weniger als 130 kleinen Seiten abzuhandeln: Winfried Böhm.
Dass dies möglich ist, hat einen methodologischen Grund: Der international bekannte und anerkannte Professor für Allgemeine Pädagogik, dessen Hauptwerke "Theorie und...
Veröffentlicht am 13. September 2004 von M. Erben

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen verwirrend & verzerrend
Das Buch ist als Übersicht über die gesamte Geschichte der Pädagogik geplant und sprintet dementsprechend durch die Historie. Rauskommt ein Drüberwischen, das allein aus Platzgründen auf einzelne Themen gar nicht eingehen kann, aber sehr viele streift. Unzählige Namen werden erwähnt, aber auf kaum jemand wird wirklich eingegangen,...
Vor 5 Monaten von xc veröffentlicht


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70 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Idee der Pädagogik, 13. September 2004
Von 
M. Erben "marcuserben" (Bad Mergentheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Nur einem kann es - laut Selbstaussage - gelingen, die Geschichte der Pädagogik in einem schmalen Büchlein auf weniger als 130 kleinen Seiten abzuhandeln: Winfried Böhm.
Dass dies möglich ist, hat einen methodologischen Grund: Der international bekannte und anerkannte Professor für Allgemeine Pädagogik, dessen Hauptwerke "Theorie und Praxis" und das "Wörterbuch der Pädagogik" zu Standardtexten des Faches gehören, rückt in sein engumsponnenes Gesichtsfeld nicht irgendeine oder irgendwelche Ideen, sondern DIE Idee der Pädagogik schlechthin und betrachtet diese in einer konzisen Darstellung "im Hinblick auf" ihre "geschichtliche Ausprägung und Ausgestaltung." Diese Idee besteht, kurz gesagt, darin, dass der Mensch kraft seiner Fähigkeit zu Sprache, Vernunft und Freiheit seine Bestimmung nicht von außen empfängt, sondern sich diese selbst gibt und damit zum Autor seiner eigenen Lebensgeschichte werden kann. Er ist dazu bestimmt, sich selbst zu bestimmen und Erziehung leistet Hilfe und Unterstützung, damit der werdende Mensch, sprich: der Zögling, sein Leben selbstbestimmt gestalten kann.
Die Wurzel dieser Idee erblickt Böhm in der griechischen Antike, deren herausragenden Protagonisten - die Sophisten, Isokrates, Sokrates, Platon, Aristoteles und die Stoiker - zur Grundlegung dieser Idee entscheidend beitrugen. Im Judentum und Christentum verfolgt er deren schichtweise Anreicherung, um an jener Zäsur Halt zu machen, wo diese Idee, wie der Autor formuliert, "zu sich selbst kommt": Bei Jean Jaques Rousseau. Indem die Erziehung in der Epoche der Aufklärung erstmals Gegenstand einer dezidierten wissenschaftlichen Reflexion ("Emilé oder über DIE Erziehung") wird, erwacht sie aus dem Dämmerschlaf einer vom Zufall bestimmten und zum Zwecke der Theologie und Philosophie gebrauchten, besser: mißbrauchten Methode.
Kant, sowie Schleiermacher und Herbart, beide als Gründervater der wissenschaftlichen Pädagogik bezeichnet, bemühen sich im Gefolge Rousseaus um einen systematischen Entwurf, einer begründeten Theorie der Erziehung. Mit den mehr oder weniger der Romantik verpflichteten Autoren wie Pestalozzi, Hegel, Schiller und Fröbel wird der neugefassten Erziehungs- und Bildungsbegriff in all seinen Schattierungen und Ausdifferenzierungen umkreist.
Nach den Stationen Marx, Kiergaard und Nietzsche, die den Menschen als gesellschaftliches bzw. individuelles Wesen erfassen, kommt der Autor mit Dilthey, der als Vater der modernen Geisteswissenschaften und der geisteswissenschaftlichen Pädagogik gilt, und Dewey, der mit seinem radikalen Gedankengut aus dem Dunstkreis der mit dialektischen Begriffen operierenden europäischen Pädagogik tritt, zu einem vorläufigen Abschluss seiner geschichtlichen Betrachtung der Idee der Erziehung.
Im letzten Kapitel widmet er sich nun den Möglichkeiten zu, von welchem Standpunkt aus man Erziehung denken kann: von der Natur, von der Gesellschaft oder von der Person aus. Während Böhm die Pädagogiken der Natur und Gesellschaft in ihren Einseitigkeiten entlarvt und in seinem Hang zu Übertreibereien fast als Häresien abstempelt, stellt er den von ihm selbst vertretenen (pädagogischen) Personalismus, der die beiden Positionen Natur und Gesellschaft nicht leugnet, in ein desto helleres Licht dar. In diesem kommt die Idee explizit zum tragen, so dass eine Erziehung überhaupt nur vom Prinzip der Person zu denken ist.
Das in einer für den Autor typischen prosaischen Sprache verfasste und frei jeglicher neumodischer szientistischer Terminologie gehaltene Buch ist in besonderem Maße für jene geeignet, die sich einen kurzen Überblick über die Geschichte der Pädagogik verschaffen und dabei auf die (lästige aber dennoch auch notwendige)Institutionengeschichte verzichten möchten. Nur jene für die Pädagogik relavanten Personen, wo die eben erwähnte Idee auftaucht und produktiv weiterentwickelt wird, werden zum Gegenstand der historiographischen Betrachtungen Böhms. Erzieher und Lehrer, die sich bisher nur auf Handreichungen und wertneutralen Methoden stützten, werden hier der historischen Begründung ihres erzieherischen Tuns versichert.
In der Tat kann dann dieses Büchlein, wie es im Vorwort heißt und durch die zwei sich schneidende Kreise auf dem Cover symbolisch angedeutet wird, einen konstruktiven Beitrag zur Vermittlung zwischen pädagogischer Theorie und erzieherischer Praxis leisten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen verwirrend & verzerrend, 7. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Das Buch ist als Übersicht über die gesamte Geschichte der Pädagogik geplant und sprintet dementsprechend durch die Historie. Rauskommt ein Drüberwischen, das allein aus Platzgründen auf einzelne Themen gar nicht eingehen kann, aber sehr viele streift. Unzählige Namen werden erwähnt, aber auf kaum jemand wird wirklich eingegangen, teilweise werden Randbemerkungen erwähnt, die (wenn überhaupt) nur einen minimalen Zusammenhang mit den bedeutenden Gedanken dieser Person aufweisen.
Wer sich bereits sehr, sehr gut auskennt und ein umfangreiches Wissen über die berühmten Denker*innen der Vergangenheit aufweist, der findet vielleicht neue Gegenüberstellungen und Querverweise. Aber um sich einzulesen oder mit einzelnen Ideen vertraut zu machen oder einen verständlichen Überblick zu bekommen, taugt das Buch überhaupt nicht.
Auch eine Positionierung des Autors fehlt - diese wäre aber interessant, um die Perspektive nachzuvollziehen; gerade weil er so stark selektiert, hat er auch die Möglichkeit (und nutzt diese, wo sie ihm angebracht erscheint), vernichtende Urteile zu fällen und Darstellungen allein durch den Blickwinkel zu verzerren. Mit der Reformpädagogik beispielsweise fängt er überhaupt nichts an, die kommt daher auch ganz schlecht weg.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schöner überblick, 9. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
dieses buch gibt einen guten überblick über die geschichte der pädagogik. wie der titel schon verrät, werden von platon bis heute wichtige verträter benannt und ihre theorien kurz aber inhaltlich sehr aussagekräftig beschrieben. es hat mir beim einstieg ins studium sehr weitergeholfen und ist, wer sich dafür interessiert, auch so recht angenehm geschrieben, dass man es gut als freizeitlektüre genießen kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, 25. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Dieses Buch bietet viel Wissen auf kleinstem Raum komprimiert. Es ist in der Anschaffung nicht extrem teuer und auch gerade für Berufe oder Studiengänge, die in diese Richtung gehen, sehr hilfreich.
Das Buch ist übersichtlich und auch verständlich geschrieben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch für die Prüfungsvorbereitung, 20. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Ich habe mir dieses Buch für die Klausurvorbereitung an der Uni zum Thema Philosophie gekauft. Toll finde ich, dass die Infos zu den einzelnen Themen kompakt zusammengefasst und sehr übersichtlich sind. Natürlich reicht dieses Buch allein zur Vorbereitung nicht aus, aber es ist eine prima Unterstützung für das Verständnis der Studienbriefe.
Sehr empfehlenswert, übrigens auch für die Lektüre nebenbei.
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4.0 von 5 Sternen Guter Überblick!, 27. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Ich habe mir dieses Buch für mein Studium (Erziehungswissenschaften) gekauft. Leider habe ich nicht wirklich viel darin gelesen. Insgesamt kann ich aber sagen, dass es einen guten Überblick über die Geschichte gibt.
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4.0 von 5 Sternen Geschichte der Pädagogik, 19. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Dieses Buch gefällt mir sehr.
Ein Lese Tipp für alle die sich für die Geschichte der Pädagogik interessieren.
Sehr gut zur Aneignung des Grundwissens für die Geschichte der Pädagogik.
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4.0 von 5 Sternen Sehr umfangreiche Überblicksliteratur, 28. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
... allerdings nur für Leute vom Fach geeignet, da es doch sehr philosophisch ist. Ich habe das Buch zur Prüfungsvorbereitung bestellt und dafür war es mehr als geeignet...
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5.0 von 5 Sternen super Einstieg, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Ich finde das Buch ist ein super Einstieg in die Welt der Pädagogik, hat mir bei einigen Prüfungen/Vorlesungen super Hintergrundwissen ermöglicht.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios!, 22. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart (Taschenbuch)
Sollte mindestens jeder Philosoph, Pädagoge und Politiker gelesen haben.
Alle anderen Menschen sowieso. Verständlich, inhaltlich gut sortiert, sachlich fundiert. Ohne langweilige Ausschweifungen"
Nur zu Empfehlen! EIn gutes Fundament für alles weitere! Und das Leben selbst!
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Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart
Geschichte der Pädagogik: Von Platon bis zur Gegenwart von Winfried Böhm (Taschenbuch - 4. November 2013)
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