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am 4. April 2010
Alleine schon das Erscheinen des Buches in der Reihe WISSEN im C.H. Beck Verlag weist darauf hin, dass es sich um ein lesenswertes Buch handeln wird.

Das Thema wird vom Autor in vielfältiger Hinsicht angesprochen, wobei der Autor Michaelvon Brück vor allem die historische Entwicklung des Zen bearbeitet und weniger das Wesen und die praktische Art der Ausübung in ihren verschiedenen Formen.Der "Tagesabauf im Zen-Kloster" wird auf vier Seiten behandelt. Interessant, aber zu kurz, sind die nur zweiseitigen Hinweise auf Zen im Westen seit dem 19. Jahrhundert, wenn man bedenkt welchen Einfluss Zen gerade seit den 1960er Jahren in Europa und Nordamerika in der Jugendbewegegung hatte. Damals wurde Zen ja auch in der Jazz- und Popmusik der Zeit verwendet.

Auf alle Fälle hat sich die Lektüre gelohnt.
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am 15. Mai 2008
Was mir an diesem Büchlein gut gefallen hat, ist, dass hier die Zen-Geschichte aus einer wissenschaftlich, historischen Sicht dargestellt wird aber zum anderen auch zu erkennen ist, dass der Autor selbst Praktizierender ist und weiß wovon er spricht. Ich hatte aber auch den rein subjektiven Eindruck, objektiv kann ich das nicht beurteilen, dass der Autor sich eher dem Rinzai-Zen zugehörig fühlt und ihn auch mehr in den Vordergrund stellt.
Am Ende des Buches erwähnt er auch den bedeutenden Soto-Zen-Meister Taisen Deshimaru und sein Wirken in Frankreich. Hier glaube ich, greift der Autor zu kurz, wenn er das Wirken von Deshimaru lediglich auf Frankreich beschränkt. Sein Wirken ging und geht weit über Frankreich hinaus. Schade auch, dass Kodo Sawaki, der wahrscheinlich bedeutendste Lehrer von Deshimaru auch unerwähnt bleibt, da dieser vor allem in Japan dem Soto-Zen neue Impulse gegeben hat, die Deshimaru als sein Schüler auch nach Europa exportiert hat.
Es ist sicher aber auch kein einfaches Unterfangen, Zen-Geschichte und -Praxis auf so wenigen Seiten vollkommen gerecht zu werden. Darüber lassen sich sicher ganze Bände schreiben. Trotzdem hat mir das Lesen, auch als Soto-Praktizierender, viel Spaß gemacht und mein Wissen über Geschichte und Praxis erweitert. Ich bin nun auf den Autor Prof. Michael von Brück aufmerksam geworden und ordne ihn unter den interessanten Autoren ein, die ich gern wieder lesen möchte.
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am 20. Januar 2014
INFOTEXT

Zen - eine besondere historische Entwicklung innerhalb des chinesischen Buddhismus mit großer Wirkung auf viele Länder Ost- und Südostasiens - ist aus dem wesentlichen Kulturkreis nicht mehr wegzudenken. Damit hat sich die mit dem Zen verbundenen Meditationspraxis zweifelsohne als die vielleicht wirkungsmächtigste und dauerhafteste Form der Übung erwiesen, durch unmittelbare Einsicht in die Wirklichkeit das Rätsel von Leben und Tod zu lösen und das Wesen des menschlichen Lebens direkt erfahrbar werden zu lassen.

Mit Michael von Brück beschreibt einer der besten Kenner die historischen Entwicklungslinien des traditionsreichen Zen, erklärt die wichtigsten Ziele und erläutert die wesentlichen Elemente der Meditationspraxis im Zen.

MEINE MEINUNG

Herr Professor von Brück liefert mit diesem Werk eine sehr prägnante Zusammenfassung der Historie des Zen-Buddhismus ab. Er ist Wissenschaftler und das schlägt sich auch in diesem Buch nieder - was aufgrund der Thematik sogar besonders begrüßenswert ist. Herr von Brück praktiziert selbst Zazen - dies merkt man an der authentischen Auseinandersetzung mit der Thematik. Vermutlich ist er Anhänger der Rinzai-Schule - zumindest ist das meine Meinung, weil er verstärkt auf diese Schule eingeht und mehr Wissen zu dieser statt der anderen, großen (Soto) Schule vermittelt. Dies ist aber nicht weiter schlimm, weil der Unterschied zwischen den beiden Schulen ziemlich marginal sind. Rinzai legt im Gegensatz zur Soto-Schule einen größeren Wert auf eine regelmäßige und systematische Koan-Praxis.
Schade fand ich, dass relativ wenig zum Zen in der westlichen Welt, insbesondere in Europa, geschrieben wurde.

Alles in allem empfehle ich dieses Buch jedem, der ein fundiertes und seriöses Buch über die Geschichte des Zen sucht und dabei auf wissenschaftliches Niveau Wert legt, sich jedoch nicht mit trockener Literatur auseinander setzen will.

© Kekz
cloud-connected.blogspot.de
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am 20. November 2015
Von der Beck'schen Reihe ist man besser gegliederte Veröffentlichungen gewöhnt, die strukturiert aufbereitet einen Überblick über ein Thema geben. Das scheitert bei diesem Bändchen schon daran, dass Begriffe nicht hinreichend geklärt werden und das ganze Thema, obwohl teils zu weitschweifig behandelt, nicht recht eingeordnet in einem luftleeren Raum hängt.
- Der Buddhismus als Grundlage des Zen wird nicht in Grundzügen erläutert. Dies hätte meiner Ansicht nach zum Ausgangspunkt der geschichtlichen Betrachtung genommen werden müssen.
- Die Kenntnis von Grundbegriffen wie Sutra oder Koan wird einfach vorausgesetzt. Manches geht später verstreut aus dem Büchlein hervor. Zumindest müsste es ein Begriffsverzeichnis geben. Dies fehlt aber auch.
- Der geschichtliche Abriss nimmt viel zu viel Raum ein, weil er zu detailreich und überfrachtet geschildert ist. Aber auch hier werden Kenntnisse über chinesische und japanische Geschichte vorausgesetzt.
Eigentlich hätte das Büchlein gemäß seinem Anspruch, einen Überblick für Laien zu bieten, allenfalls zwei Sterne verdient. Allerdings bekommt man doch einen gewissen Eindruck, der sich innerhalb der geschichtlichen Betrachtung zusammenfügt. Vor allem der Niederschlag, den Zen in der japanischen Kultur findet, ist anschaulich erfasst. Daher doch drei Sterne.
Vielleicht könnte bei einer Neuauflage die Konzeption überdacht werden.
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