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Kundenrezensionen

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am 18. Januar 2004
Ja, die Quantenphysik ist schon rätselhaft und voller Überraschungen, die den menschlichen Verstand fordern. Der Autor Anton Zeilinger möchte deshalb mit seinem Buch "Einsteins Schleier – Die neue Welt der Quantenphysik" den interessierten Laien für die Quantenphysik begeistern. Anton Zeilinger ist Quantenphysiker und Professor in Wien und wurde durch seine Beam-Experimente einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
Das ca. 250 Seiten dicke Buch beginnt mit einer Einführung in die Quantenphysik, es folgt eine kurze Darstellung von möglichen Anwendungsmöglichkeiten (z.B.: Quantenkryptographie, Quantencomputer) und zum Schluss beschäftigt sich der Autor mit den verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten (Informationen).
Das Buch hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck auf mich. Wer ein populärwissenschaftliches Buch eines Brian Greene, Stephen W. Hawkings etc. bezogen auf Quantenphysik erwartet, wird eher enttäuscht werden. Zeilinger handelt die Einführung einfach zu schnell ab. Außerdem werden zu wenige Abbildungen genützt, um den Leser beim Verstehen zu unterstützen. So bietet Brian Greene in den ersten Kapiteln seines Buches "Das elegante Universum" eine viel bessere Einführung in die Quantenphysik. Wer von Quantenphysik noch gar keine Ahnung hat, würde ich daher dieses Buch empfehlen. Interessanter sind da schon die Kapiteln über die Anwendungsmöglichkeiten (leider viel zu kurz geraten) und die Interpretationsversuche. In diesen Kapiteln sind, meiner Meinung nach seine Argumentation leichter nachvollziehbar und er schreibt auch weniger langatmig. Während er durchaus einige Quanten-Experimente aus seinem Arbeitsumfeld dem Leser präsentiert, fehlt eine Darstellung seiner interessanten Beam-Experimente komplett. Aber vielleicht folgt dies in einem weiteren Buch.
Wer sich in der Quantenphysik schon etwas auskennt, kann zugreifen. Absoluten Neulingen auf dem Gebiet würde ich vielleicht ein anderes Buch (z.B.: Das elegante Universum) empfehlen.
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am 25. Juli 2003
Der Autor schafft es, auch Laien einen tiefen Einblick in die Quantenphysik zu geben. Das beste Beispiel dafür, daß das gelingen kann, bin ich. Die Position des Buches in der Bestsellerliste erscheint mir trotzdem etwas manipuliert, denn es ist nicht leicht glaubhaft, daß dieses Buch von der großen Masse so ohne weiteres verschlungen wird. Denn bei aller Anschaulichkeit, ist es trotzdem eine gewisse Anforderung, die an den Leser gestellt wird, wenn die Materie völlig neu ist. Aber in jedem Fall für jeden Interessierten unbedingt zu empfehlen.
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am 27. März 2003
... über die Wirklichkeit. So führt Zeilinger in seine außergewöhnliche Darstellung der modernen Welterklärungsmodelle aus Sicht der Quantenphysik mit erstaunlichem philosophischem Background ein. Gut verständlich und mit einer ansteckenden Begeisterung erzählt er geradezu den Stoff, der allen, die sich ein wenig für diese Materie interessieren, eine neue Sicht der Welt garantiert. Sie werden aber auch so manchen Ihrer eigenen Gedanken bestätigt finden. Dieses Buch leistet Orientierungshilfe, und zwar über das Fachgebiet der Quantenphysik weit hinaus.
Ich habe es gestern in einem meiner Lieblingsläden unter Neuerscheinungen entdeckt, und hab nun seit einigen Jahren wieder eine schlaflose Nacht hinter mir. Auf dieses Werk aus der Feder eines der komplexesten Wissenschafters unserer Zeit habe ich mindestens genau so lang gewartet.
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am 25. September 2003
Man spürt den Enthusiasmus des Autors deutlich in jeder Zeile: Wenn er es könnte, würde er Kraft seiner Sätze bei Ihnen zu Hause einen kleinen Versuchsaufbau zur Quantenphysik auf dem Küchentisch erscheinen lassen. So jedenfalls mein Lesegefühl: Man ist wirklich dicht dran!
Dabei fällt positiv auf, dass das Buch nicht überfrachtet und damit unverständlich wirkt - ganz im Gegenteil. Wenn es so im Plauderton in die Welt der kleinsten Materieeinheiten(-wellen) geht wird alles auch noch nach größeren gedanklichen Sprüngen am Ende des Kapitels zusammengefasst.
So hat jeder eine Chance zum Verstehen und es ist purer Lese-Spaß!
Anton, bitte, bitte, eine Fortsetzung schreiben!
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am 20. Juni 2003
Zeilingers Werk überzeugt auf ganzer Linie: Ihm ist es sehr gut gelungen, den Spagat zwischen fundierten Wissenschaftsdetails und Unterhaltung aufrechtzuerhalten. Dabei geht der allseits anerkannte und geschätzte Physiker in den Betrachtungen seines Themengebietes sehr geschickt vor, schafft er es doch, selbst für Experten schwer verständliche Teilgebiete der Quantenphysik anschaulich und stets beeindruckend zu schildern.
Das interessanteste Kapitel stellt dabei natürlich das letzte dar, in dem Zeilinger mit viel philosophischen Sachverstand die Information als Fundament und Grundbaustein des Universums darstellt. Somit entfernt er sich von seinem eigentlich physikalisch angelegten Fokus seiner Argumentation und begibt sich auf ein geistiges Niveau, das mit physikalischen Formeln so nicht definiert werden kann. Dies ist bisher einzigartig in diesem Genre und dem Autor gelang dieses Experiment brillant!
Ein insgesamt sehr empfehlenswertes Fachbuch, für Experten und Laien des Gebietes gleichermaßen interessant.
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am 19. Juli 2010
Zeilinger, Professor für Experimentalphysik an der Universität Wien und bedeutender zeitgenössischer Quantenphysiker, gibt in diesem Buch eine gut verständliche und aktuelle Übersicht über die Quantentheorie. Dies beinhaltet einen kurzen historischen Abriß und eine Darstellung der wesentlichen Gedankenexperimente sowie der unterschiedlichen Ansichten bzw. Interpretationen der Quantentheorie. Ergänzt wird das ganze um aktuelle Forschungsgebiete und spezielle zukünftige Anwendungen wie Quantenkryptografie, Quantencomputer und Quantenteleportation.
Breiten Raum nehmen die verschiedenen Interpretationen und philosophischen Implikationen der Quantentheorie ein. Dabei lässt Zeilinger keinen Zweifel daran, dass er Anhänger der Kopenhagener Interpretation ist. Diese phänomenalistisch-positivistische Interpretation (erstmalig von Niels Bohr begründet) räumt dem Beobachter eine wesentliche Rolle ein und spricht Quantenphänomenen keine unabhängige Existenz zu. Diese Interpretation gilt jedoch heute als widerlegt und wurde durch die Dekohärenz-Interpretation ersetzt, wonach sich Quantenphänomene makroskopisch deswegen verlieren, weil Teilchen durch ständige Wechselwirkung mit anderen Teilchen keine isolierten Systeme mehr sind und sie dadurch quasi ständig "Messprozessen" unterworfen sind. Quantenphänomene lassen sich daher auch nur an präparierten Systemen beobachten, die in gewisser Weise von ihrer Umgebung isoliert sind.
Zeilingers Ablehnung der Dekohärenz-Interpretation ist unbegründet und widersprüchlich. So beschreibt er ein Interferenzexperiment mit Fulleren-Molekülen (S. 103 f.) und erklärt selbst plausibel, warum trotz Wärmestrahlung der "heißen" Fulleren-Moleküle keine Dekohärenz beobachtet werden kann: weil nämlich die Wellenlänge der Wärmestrahlung größer als die Abmessung des Beugungsgitters ist und damit die Weginformation durch das Gitter nicht offenbart wird. Auf S. 158 schreibt er aber dann:
"Auch hier stellen unsere Experimente zur Interferenz der Fußballmoleküle einen sehr wichtigen Schritt dar. In diesem Experiment war es tatsächlich so, dass die Moleküle, eben weil sie auf einer Temperatur von 650° C waren, Wärmestrahlung aussandten. Sie waren eben nicht von der Umgebung isoliert. Jedoch wurden Interferenz und damit Kohärenz tatsächlich beobachtet."
Merkwürdig nur, dass sich Zeilinger nicht mehr an seine eigene Argumentation auf S. 103 f. und seine ausführlichen Erklärungen zum Thema Weginformation bei Quantenexperimenten erinnert, wonach es vollkommen erklärbar ist, warum in diesem Fall immer noch Interferenz beobachtet wird.
Weiter heißt es:
"Auch hier ist wohl zu erwarten, dass es lediglich eine Frage des experimentellen Fortschritts ist, wann Kohärenz und damit quantenmechanische Superpositionen bereits für so große Objekte nachgewiesen werden, dass man nicht mehr davon sprechen kann, dass Quantensuperposition nur auf die Mikrowelt beschränkt ist."
Mag sein, dass man Quantenphänomene bei immer größeren Objekten beobachten kann, solange man diese hinreichend von ihrer Umgebung separieren kann. Aber mit Sicherheit wird man sie nie bei makroskopischen Objekten wie einem Blumentopf beobachten, weil hier schon die Myriaden von Teilchen des Objektes mit der Umgebung derart verschränkt sind, dass eben kein kohärenter und isolierter Zustand erreicht und gehalten werden kann.
Zeilingers Stil ist stellenweise etwas oberflächlich, manchmal sogar missverständlich. Da wo er sich auf philosophisches Gebiet begibt, vermisse ich klare Begriffsdefinitionen. Gerade seine Aussagen über "Information" und "Wirklichkeit" am Schluss des Buches, die sich an Wheeler anlehnen, sind schlichtweg Unsinn. Hier haben Bunge / Mahner in "Über die Natur der Dinge" klar die Fehler aufgedeckt, die bei einer missbräuchlichen Verwendung des Begriffs "Information" entstehen. Man könnte Zeilinger wünschen, dass er sich zukünftig besser mehr mit Wissenschaftstheorie und materialistischer Ontologie auseinandersetzen würde.
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am 9. Juni 2004
"Quantenphysik! Das verstehe ich doch sowieso nicht!" So denkt man meist, wenn man von Quantenphysik hört. Doch dem Autor Anton Zeilinger ist es mit diesem Buch wirklich gelungen, die Grundlagen der Quantenphysik auch für den Laien gut verständlich zu machen. Er erklärt gut und auf eine Weise, dass man das Buch eigentlich auch verstehen könnte, wenn man vom Rest der Physik keine Ahnung hat. Er verwickelt sich nicht in irgendwelche technischen Details, sondern erzählt zügig un unkompliziert von den Grundprinzipien der Quantenphysik. So ist es ihm gelungen ein Buch über Quantenphysik zu schreiben, das man, wenn man es aufmerksam liest, wirklich vom Anfang bis zum Schluss verstehen kann, was bei dem doch nicht so einfachen Thema schon etwas heißen will.
Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der etwas richtig spannendes und interessantes über Physik lesen will!
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am 30. April 2003
das anton zeilinger ein weltbekannter physiker ist wissen nicht wenige, auch haben einige etwas von quantenphysik und beamen gehört. von mysteriösen experimenten, die in den siencefiction reichen, wird in manchen zeitschriften geschrieben. selbst das geo-magazin veröffentlichte eine diskussion zwischen zeilinger und dem dalai lama. doch neben experimenten und diskussionen, schwerer philosphischer art, findet der sympathische physiker zeit ein buch zu schreiben, welches ersten für einen laien verständlich und zweitens unheimlich interessant ist. das mysteriöse verschwindet, viele fragen werden beantwortet und noch mehr fragen bleiben übrig. die möglicherweise noch manchen jungen mann oder frau dazu bewegen physik zu studieren. im großen und ganzen, bitte lesen!!!!!
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am 9. Juli 2015
um dem Buch gerecht zu werden. Für den Einstieg sind die Reihen von Harald Lesch sicher von nutzen.
Und wenn man sich von der Quantenphysik irgendwann angesteckt hat, läßt sie einen nicht mehr los.
Tja und dann stößt man natürlich auch unweigerlich auf Anton Zeilinger und der hat den immensen Vorteil,
daß er sehr seriös und beeindruckend daherkommt.
Es bleibt dabei, das ist keine leichte "Materie", aber letzten Endes ist das knallharte Physik und nichts anderes.
Die reicht von Hans Peter Dürr bis halt Anton Zeilinger.
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am 9. Juli 2013
Nach der Lektüre der ersten Seiten dieses Buches begrüße ich die ausführliche Darstellung der grundlegenden Erkenntnisse der Quantentheorie. Dieses Buch ist auch gut geeignet zur Information für Menschen, die nicht Physik studiert haben. Ob sich Zeilingers Auffassung durchsetzen wird, dass Information die grundlegende Wirklichkeit unserer Welt ist, bleibt noch fraglich, da die mathematische Darstellung dieses Konzepts noch nicht durchgängig gelungen ist.
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