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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte der Donauzivilisation
"Und das Gewässer nahm überhand und wuchs so sehr auf Erden, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden."
(Genesis 7,19)

Mythen über Flutkatastrophen sind bei vielen Völkern rund um die Welt überliefert. Neben dem sumerischen Ziusudra, der wohl als Vorlage für den biblischen Noah diente, dem indischen...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2010 von timediver®

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Untertitel stimmt
Der Buchtitel "Geschichte der Sintflut" ist irreführend. Nur im kurzen 1.Kapitel wird auf die sogenannte "Schwarzmeerkatastrophe", die manche als Grundlage der Sintflutgeschichte in der Bibel und im Gilgamesch sehen, eingegangen und das zum Teil etwas plakativ. Es ist derzeit ziemlich unbestritten, das es um ca. 6700 v.Chr. zum Überlauf des Mittelmeeres ins...
Veröffentlicht am 6. April 2012 von Karl W.


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte der Donauzivilisation, 4. Dezember 2010
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Sintflut: Auf den Spuren der frühen Zivilisationen (Taschenbuch)
"Und das Gewässer nahm überhand und wuchs so sehr auf Erden, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden."
(Genesis 7,19)

Mythen über Flutkatastrophen sind bei vielen Völkern rund um die Welt überliefert. Neben dem sumerischen Ziusudra, der wohl als Vorlage für den biblischen Noah diente, dem indischen Fisch Matsya, der den König Manu zum Bau einer Arche aufforderte, dem Bericht über das große Kängeruh der Traumzeit, berichtet u. a. auch das "Walam Olum" der Delawren von einer großen Flutkatastrophe. Auch im Zusammenhang mit der Suche nach Atlantis gibt es eine Vielzahl von Theorien und Spekulationen, die eine große Flut an den unterschiedlichsten Orten postulieren wollen.

Nach einem langjährigen maritimen Forschungsprojekt veröffentlichten die beiden amerikanischen Geologen William Ryan und Walter Pitman von der Columbia Universität (N. Y.) im Jahre 1998 in ihrem Buch "Noah's Flood: The New Scientific Discoveries About the Event that Changed History" folgende Hypothese durch die bisher vertraute Vorstellungen über die Entstehung der alten Zivilisationen infrage gestellt werden:

Um 6700 v. Chr. bricht infolge eines Erdbebens der Landriegel, der bis dahin das Salzwasser des Marmara-Meeres vom Euxinos-See getrennt hatte. Vielleicht hat auch nur der beständige Druck der Wassermassen die brüchige Sandsteinformation gersprengt. Durch den dadurch entstandenen Durchbruch stürzen gewaltige Ströme von Salzwasser in das 70 Meter tiefer gelegene Süßwasserbecken. Der tosende Strom weitet seine Rinne zur Schlucht, schließlich zum Sund. Über Monate, vielleicht Jahre hinweg tritt das Brackwasser über das Ufer des einstigen Euxinos-Sees. Die aus dem Mittelmeer hereinströmenden Wassermassen treffen mit einer derartigen Wucht auf den einstigen See, dass sich meterhohe Wellen auftürmen, die auf die Küstensäume zurasen....

....und sich das Ausmaß der Flutkatastrophe an den Gestaden des heutigen Schwarzen Meeres bis heute im kulturellen Gedächtnis seiner Anwohner erhalten konnte. Der Autor hält es für wahrscheinlich, dass auch der alttestamentarische Sintflutmythos in diese Tradition eingereiht werden kann (Seite 11).

In seiner "Geschichte der Sintflut" fasst der renommierte Sprachforscher Dr. phil. habil. Harald Haarmann die auf einer interdisziplinären Kooperation basierenden wissenschaftlichen Ergebnisse aus Geologie, Archäologie, Anthropologie, Mythenforschung, Sprachwissenschaft etc.zusammen.
In neun Kapiteln setzt er sich nicht nur mir der "Großen Flut", sondern auch mit den ökologischen Umwälzungen, Kultur und Architektur der "Donauszivilisation" auseinander, die bereits eineinhalb Jahrtausende vor Ägypten und Mesopotamien ein Schrift hervorgebracht hatte, die in der (östlichen) Mittelmeerregion weiter wirken sollte. Nach einer Betrachtung der fühen Agragesdellschaften, zu dem auch der Mythos des Matriarchats gehört, befassen sich die zwei letzten Kapitel mit dem Vergleich von, und dem Austausch zwischen den frühen Zivilisationen Europas und Mesopotamiens. Zahlreiche Landkarten, Tabellen und Synopsen sorgen für geografische und zusammenhängende Über- und Einblicke. Eine neunseitige Bibliographie und ein geographisches Register bilden den Abschluß einer geradezu revolutionären Betrachtung, die die Wiege menschlicher Kultur im alten Europa lokalisiert, und von dort aus auf die späteren, nahöstlichen Kulturentwicklungen einwirken lässt.

Haarmann "Geschichte der Sintflut" ist im wesentlichen die (seriöse!) Geschichte der ersten europäischen Hochkultur, die sich lange vor den Sumerern und Ägyptern entwickelt hatte, und ihre Fortwirkung in anderen Kulturkreisen. Besondere Bedeutung kommt hierbei der Mythologie, aber auch der Schrift (Tabelle Seite 143) zu. Demjenigen, der noch tiefer in die Materie einsteigen möchte seien Haarmanns neueren Bücher "Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur" und "Einführung in die Donauschrift" empfohlen.

5 Amazonsterne für eine neue Sichtweise der Vor- und Frühgeschichte, die besonders unter Althistorikerin leidenschaftlich diskutiert wird.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entstehung der Schrift - eine stille Revolution, 18. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Sintflut: Auf den Spuren der frühen Zivilisationen (Taschenbuch)
Die Geschichte der Sintflut basiert auf den Erkenntnissen von Pitman/Ryan "Sintflut" 1999. Diese Theorie wurde hinsichtlich des Zeitpunktes und der Art der Flutung zeitweise heftig angegriffen. Der Autor hat den Kompromiss einer Fachtagung - 6700 vor Christus - übernommen.
Die vorgestellten archäologischen Befunde stützen aber fast sämtlich die ursprüngliche Theorie von Pitman/Ryan, die von einer katastrophalen Überflutung um 5500 vor Christus ausgehen.
Das Buch ist ein Streifzug durch die Vor- und Frühgeschichte des Großraumes "Schwarzes Meer". Für an dieser Zeit interessierte Personen hält das Buch eine Vielzahl von interessanten und teils auch überraschenden Fakten parat.
Ein großes Kompliment muss man dem Autor für die Darstellung der frühesten Schriftentwicklung machen. Der Autor - eine Autorität auf diesem Gebiet - hat in erstaunlicher Art und Weise, wohl in Anlehnung auch an Gimbutas, die Entwicklung der donauländischen Schrift seit 5500 vor Christus dargestellt.
Nach bisher herrschender Lehrmeinung startet die Nutzung von Schrift Ende des 4. Jahrtausends vor Christus in Babylon und Ägypten. Diese Sichtweise wird man wohl überarbeiten müssen. Die Übersichten und Bilder in dem Buch sprechen für sich.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spezialliteratur, auch für Laien, 9. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Sintflut: Auf den Spuren der frühen Zivilisationen (Taschenbuch)
Habe mir das Buch zuerst in einer Bibliothek angeschaut, bevor ich es bei Amazon gekauft habe.
Klar, der Titel "schreckt" erstmal ein wenig ab, wenn man speziell etwas zur Geschichte des Schwarzmeeres/Zivilsation sucht. Doch schon beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses weiss man, dass es das richtige Buch ist.
Haarmann erläutert gut seine Ansichten und Erkenntnisse und beschreibt die Situation um das Schwarze Meer damals recht gut.
Da er ja Sprachwissenschaftler ist, liegt das Hauptaugenmerk auf Schriftentstehung etc. Aber das stört kaum, denn der naturwissenschaftliche Anteil ist dennoch recht hoch.

4 Sterne gebe ich deshalb, weil das Buch an sich spitze und leicht verständlich geschrieben ist, aber eben der Titel eher einen Roman verspricht und eventuelle Fachliteratur-Leser abschreckt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Untertitel stimmt, 6. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Sintflut: Auf den Spuren der frühen Zivilisationen (Taschenbuch)
Der Buchtitel "Geschichte der Sintflut" ist irreführend. Nur im kurzen 1.Kapitel wird auf die sogenannte "Schwarzmeerkatastrophe", die manche als Grundlage der Sintflutgeschichte in der Bibel und im Gilgamesch sehen, eingegangen und das zum Teil etwas plakativ. Es ist derzeit ziemlich unbestritten, das es um ca. 6700 v.Chr. zum Überlauf des Mittelmeeres ins damals etwa 130-160m tiefere Schwarzmeer beim Bosporus kam. Nach der Eiszeit kam es zu einem weltweiten Anstieg des Meeresniveaus um rund 120m und es war nur eine Frage der Zeit, wann dieser Überlauf erfolgen würde. Um 6700 v.Chr. war das Mittelmeer/Maramarameer rund 15m unter dem heutigem Niveau. Ob der Beginn des Wasserüberlaufes durch ein Erdbeben beschleunigt wurde ist denkbar, war aber sicher nicht allein auslösend. Riesige Wellen oder Tsunamis am alten Ufer, wie beschrieben, sind nicht sehr realistisch. Der Überfall war sicher ein beeindruckender Wasserfall/kaskade. Katastrophal war jedenfalls der damit verbundene rasche Anstieg im Flachwasserbereich im Schwarzmeerufer. Die dortige Bevölkerung musste dieses relativ große Siedlungsgebiet mit mehreren 1000 km2 Fläche rasch verlassen.
Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit den Spuren der frühen Zivilisationen, wie der Untertitel sagt. Ein Hauptpunkt ist die alte Donau/Vinca-Kultur. Es ist interessant, aber manchmal etwas verwirrend beschrieben. Daher 3 Punkte, ansonsten eigentlich "Thema verfehlt."
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Frühe Zivilisationen, 1. Juni 2005
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Sintflut: Auf den Spuren der frühen Zivilisationen (Taschenbuch)
Vor 8700 Jahren brach die Landverbindung zwischen Europa und Kleinasien. Ein riesiger Fluss ergoß sich ins schwarze Meer, das damals ein Binnensee war und über hundert Meter unter dem Meeresboden lag.
Für die Menschen, die an dem Ufer dieses Sees lebten, muss es eine Katastrophe gewesen sein und viele vermuten, dass hier die Geschichte der Sintflut ihren Ausgang nahm. Das Buch möchte die Folgen dieser Flut für die Kulturentwicklung in der Schwarzmeerregion schildern.
Doch das geschieht nur auf den ersten Seiten. Die Klimaveränderungen, die sich ergaben, die ersten Ackerbauern, das wird auf wenigen Seiten abgehandelt. Und dann wechselt Harald Haarmann zu der Schriftentwicklung, zu den frühen Zivilisationen Europas und Mesopotamiens über. Doch die erfolgten Jahrtausende später. Welche Auswirkungen die Flut auf diese Kulturentwicklung gehabt haben könnte, wird in dem Buch nicht mal thematisiert, geschweige denn beantwortet. Das mag daran liegen, dass wir so wenig über diese Zivilisation wissen, dass die archäologischen Überreste von der Flut verschlungen wurden. Doch dann sollte man das Buch nicht großmundig als „Geschichte der Sintflut" ankündigen, sondern eben als das, was es ist: Die Entwicklung der Zivilisationen im Schwarzmeerraum. Denn dieser Raum scheint nach den neuesten Erkenntnissen ab 5000 vor Christus wirklich eine der ersten Zivilisationen und auch die erste Schrift hervorgebracht zu haben.
Doch nicht das allein ist es, was man dem Buch vorwerfen könnte. Denn außerdem sind bis auf die ersten zwei Kapitel alle anderen durch eine Fülle von Einzelheiten geprägt, die vor dem staunenden Leser ausgebreitet werden. Leider ohne jeden Versuch, dem Laien eine Übersicht zu geben oder einen Grund, warum diese Einzelheiten den so wichtig sind. So bleibt es ein Fachbuch, sicher für den interessant, der sich mit der Materie auskennt und eine wissenschaftliche Darstellung im Detail wünscht, aber unbrauchbar für Laien oder den, der einen Überblick haben möchte. Den muss sich der Leser nämlich mühsam aus Haarmanns Details zusammenbauen. Die oft sehr trockene Sprache und fehlende Begründungen machen es nicht leichter.
Fazit: Wissenschaftliches Detailwissen für Spezialisten geeignet, für Laien absolut unbrauchbar.
(C) Hans Peter Roentgen
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5.0 von 5 Sternen Sehr Gut., 19. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Sintflut: Auf den Spuren der frühen Zivilisationen (Taschenbuch)
Tolles Produkt,

Man muss sich länger mit dem Thema beschäftigen und dann seine logischen Schlussfolgerungen ziehen.

Danke für diesesProdukt. Danke
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Thema verfehlt!!, 11. März 2010
Von 
R. Braun "reinhardtbraun" (Nordschwarzwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der Sintflut: Auf den Spuren der frühen Zivilisationen (Taschenbuch)
Das Buch handelt auf Seite 9-20 von der "Geschichte der Sintflut" wie der Buchtitel lautet. Der ganze Rest des Buches hat mit der "Sintflut" rein gar nichts zu tun sondern beschreibt die Entwicklung der Schrift ab ca. 3-4000 vor Christus. Wer sich dafür interessiert kann sich das Buch gerne mal ansehen. Ansonsten muß ich dem Verlag C.H. Beck ein "Kompliment" für diesen Buchtitel aussprechen :-((
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Geschichte der Sintflut: Auf den Spuren der frühen Zivilisationen
Geschichte der Sintflut: Auf den Spuren der frühen Zivilisationen von Harald Haarmann (Taschenbuch - 31. Mai 2005)
Gebraucht & neu ab: EUR 7,89
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