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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inhaltlich sehr solide und überwiegend gut lesbar
Klaus Bringmann, ausgewiesener Kenner der römischen Geschichte, hat hier ein Handbuch vorgelegt, das gewiß bald gleichrangig neben den seit langem zu Standardwerken avancierten Büchern von Christ (Kaiserzeit) und Demandt (Spätantike) stehen wird, die in derselben Reihe erschienen sind und denen wohl fast jeder Student der (Alten) Geschichte...
Veröffentlicht am 21. Januar 2003 von Johannes Marian

versus
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da wäre mehr zu holen gewesen
Bringmanns Werk bietet einen anspruchsvollen und umfassenden Überblick über die Geschichte der Römischen Republik, angefangen bei den fast mythologischen Anfängen und endend bei den ersten Maßnahmen des späteren Kaisers Augustus, dem Begründer des Prinzipats. Bringmann, ehemaliger Ordinarius für Alte Geschichte an der Frankfurter...
Veröffentlicht am 11. Juni 2007 von Odysseus


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inhaltlich sehr solide und überwiegend gut lesbar, 21. Januar 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der römischen Republik (Gebundene Ausgabe)
Klaus Bringmann, ausgewiesener Kenner der römischen Geschichte, hat hier ein Handbuch vorgelegt, das gewiß bald gleichrangig neben den seit langem zu Standardwerken avancierten Büchern von Christ (Kaiserzeit) und Demandt (Spätantike) stehen wird, die in derselben Reihe erschienen sind und denen wohl fast jeder Student der (Alten) Geschichte früher oder später begegnen dürfte. Bringmann behandelt die römische Geschichte von der Frühzeit bis zur Errichtung des Prinzipats unter Augustus, und während gerade die ersten Kapitel meines Erachtens noch ein erhebliches Vorwissen des Lesers (gerade in Hinblick auf die Chronologie) voraussetzen, ist der größte Teil des Buches doch sehr klar gegliedert und verständlich geschrieben, ohne daß dies zu Lasten der wissenschaftlichen Zuverlässigkeit geht.
Bringmann legt erkennbar Wert darauf, die historischen Prozesse, die zur Errichtung des römischen Imperiums und zum schließlichen Zusammenbruch der republikanisch-aristokratischen Ordnung führten, aufzuzeigen und Erklärungsansätze zu liefern. Auch das politische System der Republik wird näher beleuchtet, und immer wieder zitiert Bringmann auch längere Passagen aus (übersetzten!) antiken Quellen - aber stets so, daß es nicht ermüdend, sondern erhellend wirkt. Insgesamt ist dem Autor hier also ein Werk gelungen, das sich zwar gewiß vornehmlich an Studenten, Althistoriker und andere Leser mit Vorwissen richtet, das aber aufgrund der guten Lesbarkeit auch interessierten Anfängern oder historischen Laien fast uneingeschränkt empfohlen werden kann.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da wäre mehr zu holen gewesen, 11. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der römischen Republik (Gebundene Ausgabe)
Bringmanns Werk bietet einen anspruchsvollen und umfassenden Überblick über die Geschichte der Römischen Republik, angefangen bei den fast mythologischen Anfängen und endend bei den ersten Maßnahmen des späteren Kaisers Augustus, dem Begründer des Prinzipats. Bringmann, ehemaliger Ordinarius für Alte Geschichte an der Frankfurter Universität, beschreibt nicht nur sondern bindet auch auf gelungene Weise (übersetzte) zeitgenössische Quellen in den Text mit ein. Das Buch enthält zudem mehrere Karten.

Einfach ausgedrückt: Bringmanns Werk ist keine leichte Lektüre. Das liegt nicht nur am Stoff selbst, sondern auch an seiner sehr nüchternen Erzählweise. Bringmann konzentriert sich hauptsächlich auf die Darstellung politischer Ereignisse und versteht es dabei, das Geschehen einigermaßen klar und strukturiert darzustellen. Bei den teils verworrenen Verhältnissen in der Geschichte der "res publica", vor allem in ihrer Endphase, nicht immer ein leichtes Unterfangen.

Trotz der eigentlich guten Darstellung war ich von dem Werk leicht enttäuscht. Zum einen fehlt in manchen Kapiteln, vor allem in den früheren Zeitabschnitten wie den Punischen Kriegen oder den Auseinandersetzungen mit Pyrrhos die Interpretation des Geschehenen. Hier hätte etwas mehr "Meinung" seitens des Autors dem Werk gut getan. Das wird dann später besonders an den Passagen über Julius Cäsar sichtbar. Hält sich Bringmann vorher mit Interpretationen zurück, wird er bei Cäsar mehr als deutlich. Der Autor stellt den späteren Diktator als kühlen Machtmenschen dar, ein krasser Gegensatz zu den eher verherrlichenden Darstellungen vergangener Zeiten steht. Solche wertenden Passagen hätte ich mir in anderen Kapiteln gerade von solch einem fachlich ausgewiesenen Autor gewünscht.

Zudem leidet das Werk auch stellenweise unter der Fokussierung auf das Politische. Über die wirtschafts-, militär- und sozialgeschichtlichen Aspekte der Römischen Republik erfährt der Leser nur sehr bedingt etwas. Die handelnden Politiker und Feldherren werden so gut wie gar nicht biographisch eingeführt. Sicher, ein Geschichtswerk muss einen klaren Fokus aufweisen, aber erläutendere Ausführungen, auch zum grundsätzlichen Aufbau des Magistrats, hätten das Werk m.E. lebendiger gemacht.

Bringmanns Buch wertet sicherlich jedes Regal auf und gibt dem Leser ein stabiles Gerüst über die politischen Aspekte römische Geschichte vor Augustus. So richtig satt macht es den interessierten Leser aber eher nicht.
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9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das neue Standardwerk, 13. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der römischen Republik (Gebundene Ausgabe)
Ich habe lange mit der Anschaffung gewartet. Schließlich steht bereits ein guter Meter Literatur zum gleichen Thema im Bücherregal (Syme, Bleicken, Christ, Heuss...), und studieren durfte ich auch bei dem Mann - da bildet man sich schnell ein, schon alles zu wissen. Das Geld kann man sich sparen.
Unfug.
Die ganze Welt ist in einer Nußschale verborgen. Zwar haben diese Schale bereits andere geknackt (schon Montaigne erahnte die Ursache für den Untergang der Republik in der Überdehnung der Reichsgrenzen, und wir heutigen wissen, daß gerade das Instrumentarium der Adelsrepublik, welches das Weltreich erobern half, den Ressourcen dieses Weltreiches unangemessen war und dadurch die Republik zerstören mußte - aber nirgendwo sonst wird die Nuß derart erhellend gedreht und gewendet wir hier. Die Arbeit eines Meisters seines Fachs - und der deutschen Sprache.
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Geschichte der römischen Republik
Geschichte der römischen Republik von Klaus Bringmann (Gebundene Ausgabe - August 2002)
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