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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen umfassende Beurteilung der "mittleren Jahre" Wilhelm II.
Auf fast 1200 Seiten werden die antiliberalen und antidemokratischen politischen Veränderungen detailliert und quellenbezogen dargestellt, die der Thronbesteigung Wilhelm II. in den Jahren 1888-1900 folgten. Mit jeder Seite füllt sich der Untertitel vom "Aufbau der persönlichen Monarchie". Viele Namen, viele Daten und dennoch, guter englischer...
Veröffentlicht am 4. Januar 2002 von beingenkamp

versus
12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was wird der Band über Wilhelm II. im Weltkrieg bieten?
Dieses umfangreiche Werk ist sicherlich eine große Fleißarbeit. Röhl aber hat inzwischen so manches Urteil über Wilhelm II. revidieren müssen, so u.a. bezüglich dessen angeblicher Homosexualität.
Der Leser darf gespannt sein, ob Röhl im dritten Band über den Kaiser den Mut hat, auch die Forschungsergebnisse von Joachim...
Am 13. Januar 2006 veröffentlicht


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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen umfassende Beurteilung der "mittleren Jahre" Wilhelm II., 4. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900 (Gebundene Ausgabe)
Auf fast 1200 Seiten werden die antiliberalen und antidemokratischen politischen Veränderungen detailliert und quellenbezogen dargestellt, die der Thronbesteigung Wilhelm II. in den Jahren 1888-1900 folgten. Mit jeder Seite füllt sich der Untertitel vom "Aufbau der persönlichen Monarchie". Viele Namen, viele Daten und dennoch, guter englischer Tradition folgend, sehr gut lesbar, ja fesselnd.
Wunderbar wird das Auseinanderdriften der verwandten deutschen und englischen Monarchien und ihre gegenläufige gesellschaftliche Entwicklung dargestellt: Der Krieg ist schon zu riechen, noch ehe ein Wort von ihm geschrieben ist.
Positiv ist auch die anhand von Quellen versuchte Annäherung an die für die kommende deutsche Geschichte so verhängnisvolle Persönlichkeitsstruktur Wilhelm II. Ein wenig bleibt aber der Eindruck zurück, für die deutsche Entwicklung jener Zeit allein eben jene Persönlichkeitsstruktur verantwortlich machen zu wollen. Aber nun, es ist ja auch ein Buch über Wilhelm II. und nicht über den deutschen Parlamentarismus jener Jahre.
Ein wenig spekulativ vielleicht auch der letzte Unterabschnitt des Buches, in welchem sich der vielvermuteten Geisteskrankheit des letzten deutschen Kaisers (und seiner englischen Verwandten) gewidmet wird.
Alles in allem auch für geschichtlich Interessierte ein tolles Buch, für dessen Lektüre aber viel Zeit und die eine oder andere Sekundärliteratur eingeplant werden sollten: Ein paar Stammbäume und ein Verzeichnis der wesentlichen Personen wären wünschenswert gewesen.
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So sollte eine Biografie sein, 5. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900 (Gebundene Ausgabe)
Der zweite Teil der geplanten Wilhelm Trilogie des deutsch-britischen Historikers John C.G. Röhl ist die detaillierteste Biografie einer historischen Persönlichkeit, die ich je gelesen habe.
Sie ist noch umfangreicher als die bahnbrechende Hitler Biografie von Ian Kershaw oder die erstklassige Bismarck Biografie von Otto Pflanze. Das liegt nicht zuletzt daran, daß kaum ein Monarch oder Politiker von seiner Umgebung schon seit seiner frühesten Jugend dermaßen umfangreich beschrieben und beurteilt wurde wie Wilhelm II. Röhl kann aus einer schier unendlichen Menge an Briefen und anderen Dokumenten schöpfen, die sich mit dem letzten deutschen Kaiser beschäftigen. Röhl räumt mit der geradezu apologetischen Wilhelm Betrachtung einiger seiner Kollegen auf, die in dem Hohenzoller einen reinen "Operettenkaiser" sahen,
der nur durch sinistre Kräfte der preußischen Hof Kamarilla und allgemeinen Stimmungen in der Gesellschaft des Kaiserreichs zu seinen Fehlurteilen und Fehlentscheidungen "getrieben" wurde.
Die Kritik, wonach Röhl zu stark die britische Perspektive berücksichtige, ist absurd, lässt er doch genügend deutsche Weggefährten Wilhelms zu Wort kommen (z.B. Alfred Graf von Waldersee, Bismarcks Sohn Herbert oder auch Wilhelms Erzieher Dr. Georg Hinzpeter).
Eine brillante Studie über diesen höchst problematischen und komplexbeladenen Monarchen von "Gottes Gnaden", die, wie bei guten Biografien eigentlich selbstverständlich, eine stimmige Verbindung aus einer biografisch, personenzentrierten Sichtweise auf der einen und einer gesellschaftlich-strukturalistischen Sichtweise auf der anderen Seite bildet.
Man darf gespannt sein auf den dritten und wohl letzten Teil der Röhlschen Mammutbiografie, der sich dann mit Wilhelms unheilvoller Rolle vor und während des Ersten Weltkriegs auseinandersetzen wird.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wilhelm II Der Aufbau der persönlichen Monarchie, 19. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900 (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist ausgezeichnet. Der Autor schreibt fesselnd und in einem sehr lebhaften Stil und so wird einem die Lektüre, trotz des Umfangs der gegebenen Informationen, niemals langweilig. Obwohl ich bereits eine Menge über diese Epoche weiss, habe ich dennoch sehr viel Neues gelernt. Für diejenigen Personen, die mehr über die Epoche Wilhelm II. wissen wollen und die vor allem die Frage beschäftigt, wie es zu den zwei Weltkriegen kam und wie sich der Militarismus und Rassenhass in Deutschland so entwickeln konnte, ist dieses Buch eine Pflichtlektüre.
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12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was wird der Band über Wilhelm II. im Weltkrieg bieten?, 13. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900 (Gebundene Ausgabe)
Dieses umfangreiche Werk ist sicherlich eine große Fleißarbeit. Röhl aber hat inzwischen so manches Urteil über Wilhelm II. revidieren müssen, so u.a. bezüglich dessen angeblicher Homosexualität.
Der Leser darf gespannt sein, ob Röhl im dritten Band über den Kaiser den Mut hat, auch die Forschungsergebnisse von Joachim Schröder zur Kenntnis zu nehmen. Dieser junge Historiker räumt nämlich in seinem Buch "Die U-Boote des Kaisers" mit vielen Voruteilen über Wilhelm II. auf und belegt u.a. dessen große Rücksichtnahme bei der Führung des U-Boot-Krieges im Ersten Weltkrieg. Wilhelm, so beweist Schröder eindrucksvoll, fügte sich nicht in die von vielen erwartete Rolle eines säbelrasselnden Abenteurers, sondern stellte sich aus moralischen Gründen immer wieder gegen seine eigenen Militärführer und setzte sich erfolgreich für Beschränkungen der U-Boot-Kriegführung ein.
Der Leser darf auf Röhls Antwort gespannt sein.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Fortsetzung, 29. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900 (Gebundene Ausgabe)
Auch der 2. Teil der monumentalen Biographie über den letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. überzeugt durch detaillierteste Darstellung und flüssigen Schreibstil. Der erblich vorbelastete und körperlich behinderte Monarch wird durch den Autor John C. G. Röhl lebendig. Erschreckend die Verachtung des Kaisers über den Parlamentarismus, die Sozialdemokratie, seine Meinung über Juden und Katholiken, seine desaströse Außenpolitik und sein Streben nach der Vorherrschaft Deutschlands in der Welt. Wilhelm II. wirkt wie ein Protagonist aus vergangenen Zeiten. Mein Kompliment an den Autor der dieses kenntnisreich und genauestens analysiert hat. 5 Sterne für ein Buch das vom Inhalt und seiner Umsetzung vollständig überzeugt! Ich erwarte jedenfalls voller Spannung den 3. Teil dieser einzigartigen Biographie, die im Jahre 2007 erscheinen soll.
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33 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Typische englische Siegermentalität., 24. Juni 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900 (Gebundene Ausgabe)
Wann werden sich die Deutschen ihrer Geschichte vor dem November 1918 endlich ohne Vorurteile nähern? Wilhelm II. hat seine von der Verfassung garantierten Rechte nie überschritten und ein französischer oder amerikanischer Präsident haben sehr viel mehr Macht in ihren Händen als der deutsche Kaiser damals. Deutschland war eine konstitutionelle Monarchie und keine Diktatur. Siehe auch einen Artikel von Hans-Joachim Schoeps in dem Buch 'Herrliche Kaiserzeit'. Er ist nicht der Kriegsverbrecher, den die Briten und Franzosen gerne hätten. Für den Ausbruch des ersten Weltkriegs sind auch sie mitverantwortlich ebenso wie das Zarenreich, bei dem wohl ein Großteil der Schuld zu finden sein dürfte. Auf deutscher Seite sind vor allem die Berater Wilhelms und die Generäle Hindenburg und Ludendorff zu nennen, welche den Krieg nicht verhindert haben. Wilhelms Fehler sind wohl die fatale Auswahl seiner Berater und die Treue zu Österreich-Ungarn, einem Staat, der damals schon nicht mehr zu retten war. Vieles wäre uns mit einer Monarchie erspart geblieben, vieles. Ein gewisser Herr A. H. aus Österreich hätte dann keine Chance gehabt.
Das Buch ist aus englischer Perspektive, zu selektiv in seinen Quellen und parteiisch.
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1 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entzauberung Wilhelms II., 7. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900 (Gebundene Ausgabe)
Das beste Buch über den unheilvollen Sonderweg der deutschen Politik nach Bismarcks Sturz.
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Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900
Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900 von John C.G. Röhl (Gebundene Ausgabe - 12. März 2012)
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