Fashion Sale Hier klicken 1503935485 Cloud Drive Photos Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

2,8 von 5 Sternen8
2,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. April 2007
Diese Rezension fällt mir nicht leicht. Zum einen hat der vorherige Rezensent prinzipiell recht, wenn er sagt, das Buch sei nicht für Anfänger geeignet. Dies liegt aber meiner Meinung nach vor allem am Sprachstil. In der deutschen Forschung ist es (überspitzt gesagt) leider üblich, mit möglichst komplizierter Sprache zu arbeiten, im angelsächsischen Sprachraum wird dies viel viel besser gemacht.

Allerdings können die verschachtelten Sätze und aufwändigen Formulierungen dazu führen, dass man sehr genau liest, und dann entfaltet sich der Wert des kleinen Büchleins. Es ist ungeheuer detailreich und exakt, versucht liebevoll auf dem eng bemessenen Raum (etwas über 100 Seiten) das Konzept der Demokratie Athens (!) auszubreiten. Die Autorin verbleibt nicht nur an der Oberfläche sondern taucht tief in Materie ein, befasst sich auf hervorragende Weise mit wichtigen Verfassungsphilosophischen Grundgedanken wie der Gleichheit und der Freiheit in Bezug auf die athenische Demokratie. Grundsätzlich muss man also Angela Pabst zugute halten, dass sie das Thema absolut kompetent, interessant und informativ aufgearbeitet hat.

Was man auf der anderen Seite wiederum bemängeln mag ist, dass der Text wiederum leichter zu lesen und zu erfassen wäre, wenn es mehrere sinnerhellende Unterüberschriften gegeben hätte. So verwickelt sich die Autorin aber leider zu oft in kleinen Exkursen und manchmal ist es deshalb schwer aus dem Wust an Informationen eine Grundaussage herauszufiltern.

Ich denke vor allem für Leser, die motiviert sind sich mit dem Thema zu beschäftigen ist "Die athenische Demokratie" eine lohnenswerte Anschaffung. Wer sich eher gezwungen fühlt es zu lesen wird desöfteren etwas zu kämpfen haben. Aber die Mühe lohnt sich für alle anderen auf jeden Fall.
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2015
Ich kann mich den anderen Rezensenten nicht anschließen, denn diese scheinen nämlich nur die ersten Seiten des Buches gelesen zu haben. Dort führt die Autorin in grundlegende Begriffe des Themas ein. Dieser Abschnitt zieht sich in der Tat etwas. Sind die Begriffe aber einmal geklärt, wird im Vergleich zu anderen Werken auf wenigen Seiten, die einzigartige politische Mentalität des athenischen Staates pointiert erläutert. Die Autorin veranschaulicht, welche politischen und sozialen Vorraussetzungen die damals revolutionäre Staatsform möglich machten. Und dabei geht sie natürlich auch auf die Rolle der berühmten Reformen Solons, Kleisthenes' und co ein. Wer aber hier eine reine aufzählende Darstellung der Reformen sucht, ist wohl besser mit der Lektüre der jeweiligen Wikipedia-Artikel beraten. Für das Verständnis des historischen Phänomens der athenischen Demokratie ist aber die Analyse der Mentalität dieser politischen Bewegeung wesentlich bedeutender. Für neue und verblüffende Einsichten sorgt die Autorin insbesondre, wenn sie auf die Rolle der Sklaven und Frauen im athenischen Staat eingeht. Alles in allem erhält man mit dem Kauf dieses Büchleins eine intensive und lehrreiche Erklärung der Entstehung der ersten Demokratie der Welt.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2011
In den vorhergegangenen Rezensionen wurde zu Recht darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Werk von Angela Pabst nicht um eine Einführung in die Athenische Demokratie handelt. Stattdessen stellt dieses Buch eine dicht gewobene Betrachtung der zentralen Grundkonzepte und der praktischen Struktur der Athenischen Demokratie dar, die nicht nur die Ereignisgeschichte und genaue (!) Kenntnisse des antiken Griechenlands voraussetzt, sondern auch die Kenntnis der einschlägigen Quellen. Wer nicht über hervorragende Kenntnisse in diesen Bereichen verfügt, den wird dieses Buch komplett überfordern. Darüber hinaus ist es in einem sehr anstrengenden Schreibstil geschrieben, der die komplexen Zusammenhänge nicht mit der nötigen Klarheit vermittelt. Das ist aber die Grundvoraussetzung zur Beurteilung eines Werkes, das den Anspruch erhebt, wissenschaftliche Kenntnisse zu vermitteln. Aus diesem Grund muss die Bewertung leider sehr negativ ausfallen, denn wenn ich nicht verstehe, was die Autorin mir sagen will, dann kann ich das Buch auch nicht mit Gewinn lesen.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die Beiträge in der Beck-Wissen Reihe sind für gewöhnlich an den Leser ohne Vorwissen gerichtet, der sich erstmals mit einer Thematik beschäftigen möchte. Dies vorausgesetzt, ist Angela Pabsts Darstellung über "Die Athenische Demokratie" nicht zu empfehlen.

Zum Einen ist zu bemängeln, dass die Autorin die ereignisgeschichtlichen Entwicklungen im Athen des fünften vorchristlichen Jahrhunderts vorauszusetzen scheint. Ohne dieses Hintergrundwissen ist die Entwicklung der Demokratie allerdings nicht nachzuvollziehen. Kleisthenes, Perikles und Kimon werden zwar erwähnt, ohne aber auch nur in Ansätzen darauf einzugehen, welche Politik sich hinter diesen Namen verbirgt. Auch die von Kleisthenes vollzogene geographische Neueinteilung in Demen, Trittyen und Phylen, ohne die die Demokratie nicht zu verstehen ist, wird nur einmal in einem Nebensatz erwähnt.

Im ersten Kapitel behandelt Pabst die Grundgedanken der Demokratie, Freiheit und Gleichheit. Im zweiten Kapitel geht sie auf die unterschiedlichen Institutionen ein. Dies geschieht aber ohne erkennbare Struktur. Zwar werden alle Institutionen namentlich erwähnt, ihre Bedeutungen und Funktionen werden aber, wenn überhaupt, an anderer Stelle ausgeführt. Auch hier wieder das grundlegende Problem der Darstellung: Die Autorin scheint genau das Wissen vorauszusetzen, welches eigentlich erst vermittelt werden soll. Im dritten Kapitel "Wie man demokratisch lebt" beschreibt Pabst das Alltagsleben in Athen und beleuchtet die Rolle von Sklaven und Frauen in der Gesellschaft.

Fazit: Als Einführung nicht zu empfehlen. Um Längen besser sind die Bücher "Athen im klassischen Zeitalter" von Peter Funke, ebenfalls erschienen in der Beck-Reihe, sowie das Studienbuch "Geschichte der Antike" herausgegeben von Hans-Joachim Gehrke und Helmuth Schneider.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Mai 2008
Auch ich empfand das Buch als wenig hilfreich. Sowohl die Sprache als auch die Gliederung überzeugten mich nicht. Ohne Vorwissen ist mit diesem Werk nicht viel anzufangen. Wer wiederum über Vorwissen verfügt, dem sind die Darstellungen nicht weitreichend genug. Darum empfehle ich jedem Interessierten Jochen Bleickens Standardwerk "Die athenische Demokratie". Der Darstellungsteil ist, gerade unter didaktischen Gesichtspunkten, hervorragend geschrieben und verlangt wenig Vorwissen. Schnell lassen sich einzelne Punkte nachlesen und mit den im Quellenteil weiterführend angegebenen Hinweisen vertiefen.
44 Kommentare|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2012
Unter dem Titel "Die athenische Demokratie" hätte ich eigentlich zumindest ein wenig Ereignisgeschichte erwartet. Diese wird aber nur erwähnt und nicht erklärt oder erläutert. Davon abgesehen bietet das Buch eine wirklich gute Analyse der Struktur der Demokratie Athens. Für Leser ohne Vorkenntnisse ist das Buch aber leider nicht geeignet.

Größter Kritikpunkt sind meines Erachtens die Formulierungen bzw. der Satzbau: Die Sätze sind verschachtelt, teilweise sehr lang und fast immer ist die Wortstellung so gewählt, dass der Satz nur durch mehrmaliges Lesen komplett erfasst werden kann. Dadurch empfand ich das Lesen dieses Buches trotz guten Inhalts als sehr anstrengend und frustrierend - daher nur 2 Sterne.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2016
Das Buch von Angela Pabst ist für mich eines der besten der Beckschen Reihe, gerade, weil es eben nicht nur einen groben Überblick shafft und die gängigen Standartwerke auf 100 Seiten komprimiert, sondern einen eigen Standpunkt vertritt.

Natürlich erstzt es nicht Bleickens Werk zur athenischen Demokratie, schafft es aber in 100 Seiten ein grundsätzliches Gefühl für die Demokratie zu schaffen. Nicht jede Institution findet ihren Platz und nicht jeder diachronen Entwicklung wird Rechenschaft geliefert, dafür werden viele Grundbegriffe eben nicht für selbstverständlich genommen, sondern reflektiert erklärt.
Über die Sprache kann man sicher Streiten, ich fand es sehr gelungen, wobei mehr Überschriften sicher nett gewesen wären. Grundsätzlich ist es aber ja auch eher ein Essay dass man in einer guten Stunde durch hat.
Die reflektierte Betrachtungsweise, der gut eingebundene Gegenwartsbezug und das tiefe Verständnis antiker Wertvorstellungen und mentalitäten sind wohl die wichtigsten Stärken dieses Werkes. Die Ausführungen zur Gleichheit sind besonders zu empfehlen.
Wer eine Zusammenfassung des Prüfungswissens sucht ist hier alledings nicht fündig geworden.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. September 2015
Dieses Buch ist als erste Einführung - wie andere Rezensenten bereits anmerkten - kaum zu gebrauchen, da sie viel Vorwissen voraussetzt, doch für Leser, die mit dem Grundgerüst der griechischen Antike, speziell mit der athenischen Geschichte, vertraut sind, kann es enorm gewinnbringend sein. Im Gegensatz zu anderen Überblickswerken zur attische Demokratie liefert es mehr als ein Grundgerüst an Jahreszahlen, Fakten und Persönlichkeiten, sondern dringt tief in die Materie ein und vermittelt ein umfassendes Verständnis dieser ersten Demokratie der Weltgeschichte, wie es die meisten anderen Werke, die sich als Einführung verstehen, nicht tun. Wer - etwa für ein Referat - sich das notwendige Faktengerüst aneignen will, sei auf ein anderes Werk verwiesen, doch wer sich von Papst - deren Schreibstil in der Tat etwas überkompliziert ist - einen wirklich tiefen Einblick in die Thematik bieten lassen will, wird diesem kleinen Büchlein einiges abgewinnen können.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden