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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glück und Schicksal
Wir müssen für alles die Verantwortung tragen: Wenn wir uns erkälten, haben wir uns nicht warm genug angezogen. Wenn unser Geldbeutel gestohlen wird, haben wir nicht gut genug aufgepaßt. Wenn wir arbeitslos sind, haben wir uns eben nicht genug angestrengt. Aber wie sieht es aus mit Schicksalsschlägen? Welchen Platz haben sie in unserem Leben? Wie...
Am 19. Oktober 2000 veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen meiner meinung nach zu negativ...
....klar,der new age-hype übertreibt es manchmal,und ich finde es gut,manche dinge auch mal in Frage zu stellen,aber ich bin erst bei der Hälfte des Buches angelangt und möchte es nicht weiterlesen.
scheinbar ist die Autorin nicht die glücklichste...Klar können wir nicht beherrschen was von außen auf uns zu trifft,aber das wir für...
Vor 11 Monaten von paige veröffentlicht


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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glück und Schicksal, 19. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Glück und Schicksal: Wie planbar ist unser Leben? (Taschenbuch)
Wir müssen für alles die Verantwortung tragen: Wenn wir uns erkälten, haben wir uns nicht warm genug angezogen. Wenn unser Geldbeutel gestohlen wird, haben wir nicht gut genug aufgepaßt. Wenn wir arbeitslos sind, haben wir uns eben nicht genug angestrengt. Aber wie sieht es aus mit Schicksalsschlägen? Welchen Platz haben sie in unserem Leben? Wie geht diese Gesellschaft um mit Katastrophen, plötzlichen Todesfällen, Unfällen? Können wir unser Leben wirklich selbst steuern? Und warum brechen gerade Filme wie Titanic alle Kassenrekorde, in denen die Identifikationsfiguren der Katastrophe völlig ausgeliefert sind?
Möglicherweise kehrt hier das Verdrängte wieder: Technische und gesellschaftliche Entwicklungen suggerieren, dass Schicksal und letztendlich auch Tod kontrollierbar seien.
Herrad Schenk untersucht in ihrem neuen Buch den Mythos der Machbarkeit der westlichen Kulturen, vergleicht verschiedene Konzepte von "Schicksal": Welche Funktion hatten kosmische Gesetze und göttliche Willkür im Mittelalter? Sie untersucht die vielen Gesichter des Glücks, z.B: das Recht auf Glück, die Glücks-Bilanz "Was habe ich geschafft?" oder das "Kleine Glück", die Zufriedenheit. Können wir unser persönliches Glück überhaupt beeinflussen?
Auch neuere Tendenzen der New Age-Bewegung werden von Schenk kritisch beleuchtet. Als Bestandteil des psychologisierenden und esoterischen Alltags missverstehen viele ihr Leben als einen Entwurf, den sie erfüllen können. Möglicherweise hängen aber alle Entscheidungen, die wir treffen, von reiner Willkür ab, von sozialen und klimatischen Bedingungen, von Trends und anderen Zufällen. Wie erschreckend wäre aber die Vorstellung, dass jede unserer Entscheidungen nur der Bewegung entspricht, die ein Blatt macht, wenn es vom Baum fällt.
Am Ende des Buches befaßt sich Schenk mit der "unerbittlichsten Verkörperung des Schicksals", der Begegnung mit dem eigenen Tod. Was an diesem Kapitel besonders angenehm ist: Die Autorin schweift nicht in esoterisches Geplänkel ab, bleibt schlicht in ihren Formulierungen, zeigt verschiedene Todes-Entwürfe vom Mittelalter bis heute auf. Sie beschreibt Sterbe-Prozesse berühmter Personen: die Wiener Schauspielerin Florentine Janklowski ("sie legte sich mit der Heiterkeit des Philisophen auf das Sterbelager"), Alberst Schweizer ("er starb mit 90 Jahren an der Sätte seines Wirkens") und Sigmund Freud. Schnek verkneift sich glücklicherweise Ratschläge und Tipps, wird nie anmaßend und bleibt als Autorin immer im Hintergrund. Sie geht sicheren Schritts auf dem schmalen Grat zwischen Wissenschaft und gepflegter Essayistik.
"Glück und Schicksal" lotet Umfang und Grenzen unserer Verantwortung für das eigene Leben aus und stellt verschiedene Entwürfe von Schicksal und Zufall vor. Ein sehr anspruchsvolles, sehr gut recherchiertes und spannendes Buch.(sic)
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegengift zur Esoterik&Erfolgs-Welle, 10. September 2000
Rezension bezieht sich auf: Glück und Schicksal: Wie planbar ist unser Leben? (Taschenbuch)
"... perché il nostro libero arbitrio non sia spento, iudico potere essere vero che la fortuna sia arbitra della metà delle azioni nostre, ma che etiam lei ne lasci governare l'altra metà, o presso, a noi." (Niccolò Machiavelli, Il Principe, Kapitel 25)
1513 steuerte noch Gott das Schicksal. Um nicht in Schwierigkeiten mit dem Klerus zu kommen, mußte Machiavelli seine Worte vorsichtig wählen, als er schrieb, dass Fortuna nur zur einen Hälfte unsere Zukunft bestimme, für die andere Hälfte wir jedoch selbst verantwortlich seien. Die Zeiten ändern sich, aber heute muss seine Worte wieder vorsichtig wählen, wer nun umgekehrt darauf hinweist, dass auch Eigenverantwortlichkeit ihre Grenzen hat. Denn ein neuer Klerus hat nun den Markt, in dem wir scheinbar frei handeln können, zum Gott erkoren.
Wie jede Religionslehre hat auch die von alter Gier getriebene New Economy ihre Ketzer. Heute nennt man sie "Bedenkenträger". Herrad Schenk belegt ihre Bedenken sorgfältig. "Erfolgstrainer" versprechen sogar dem einzelnen Menschen göttliche Omnipotenz. Auch auf diese Gurus geht Schenk ein. Ihr Buch ist das passende Gegengift. (Eine Besprechung im Bayerischen Rundfunk (2000/08/27) machte mich auf das Buch aufmerksam. Von der Autorin gibt es noch einige weitere Bücher zum Thema "Machbarkeitswahn".)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Sinn des Lebens ist es, einfach glücklich zu sein (Dalai Lama), 12. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glück und Schicksal: Wie planbar ist unser Leben? (Taschenbuch)
Alle die Herrschaften, die Schwierigkeiten mit ihren Dissertationen haben, können anhand dieses Buches lernen, wie man mit Fußnoten und Quellenverweisen umgeht, und sie können nebenher noch etwas erfahren über Glück und Schicksal, die tragenden Säulen unseres Lebens, wie schnell das eine gewonnen und wieder zerronnen ist und das andere zuschlägt und man nicht wissen kann, ob es nicht am Ende auch Glück und nicht nur Unglück gebracht hat. In einer bewundernswerten Fleißarbeit hat die Autorin in über 200 Seiten die historische Entwicklung der Sichtweisen 'von Adam und Eva bis zur Gegenwart' in erstaunlich leicht zu lesender Sprache dargestellt, so daß jeder Oberstufenschüler damit ein Kompendium von Fakten in Händen hat, aus dessen unerschöpflichem Reichtum er Ideen für weiterführende Abhandlungen gewinnen kann. So weit, so gut. Am Ende ihres Weges, an dem Punkt, auf den alles zuläuft, kommt Herrad Schenk aber nur auf die Regel von Baltimore?! Verehrte Autorin, das ist mir zu wenig. Ich kann nachvollziehen, daß erlittene Schicksalsschläge, so wie auch Ihnen geschehen, Wunden schlagen, die über Jahre hinweg nicht heilen und Narben, die beim geringsten Anlass wieder aufbrechen, daß Schicksalsschläge Bitternis und Unversöhnlichkeiten nach sich ziehen, und der Bedarf an 'frommen Sprüchen' alsbald gedeckt ist. Seit Erscheinen Ihres Buches sind mehr als 10 Jahre vergangen, und ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen Weisheit und Einsicht zu erkennen, daß - immer wenn uns etwas genommen wird - wir auf der anderen Seite etwas anderes geschenkt bekommen, daß in allen Dingen, die uns widerfahren, ein Sinn verborgen liegt. Im Erkennen der Sinnhaftigkeit liegt immer eine Botschaft, die uns weiter trägt. Es gibt einen Lebensplan, der uns zu erfüllen bestimmt, die große Richtung, die uns vorgegeben ist. Wie wir dieses Ziel erreichen liegt in unserem freien Willen, und hier ist Planbarkeit möglich. Aber eben nicht um jeden Preis.
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1.0 von 5 Sternen meiner meinung nach zu negativ..., 11. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glück und Schicksal: Wie planbar ist unser Leben? (Taschenbuch)
....klar,der new age-hype übertreibt es manchmal,und ich finde es gut,manche dinge auch mal in Frage zu stellen,aber ich bin erst bei der Hälfte des Buches angelangt und möchte es nicht weiterlesen.
scheinbar ist die Autorin nicht die glücklichste...Klar können wir nicht beherrschen was von außen auf uns zu trifft,aber das wir für unser Seelenleben,unser Gleichgewicht zwischen Körper und Seele verantwortlich sind,und das es nachweisbar sehr positive folgen hat,positiv zu denken und eine gute innere balance zu wahren scheint dieser autorin fremd zu sein.meiner meinung nach zu 'hart'und negativ geschrieben.
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Glück und Schicksal: Wie planbar ist unser Leben?
Glück und Schicksal: Wie planbar ist unser Leben? von Herrad Schenk (Taschenbuch - 9. Oktober 2001)
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