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am 11. August 2006
"Was ist Kunst?" von Michael Haukeller ist eine Art Lese-Buch für an Kunst und / oder an Philosophie interessierte LeserInnen. Wissen wird nicht vorausgesetzt. Ihren ursprünglichen Platz im (gehobenen) Zeitungsfeuilleton sieht man den Texten an, was sie durchaus sympathisch macht.

In 5 bis 6 Seiten langen Kapiteln werden ästhetische Positionen inhaltlich absolut fundiert, systematisch und konzentriert vorgestellt. Je mehr wir uns der Gegenwart nähern, desto differenzierter wird die Darstellung. Für die griechische Philosophie (Platon und Aristoteles) genügt ein Kapitel, für die mittelalterliche und die der Renaissance ebenfalls.

Als Ausgangs- und Drehpunkt der modernen Ästhetik wird Kant mit seiner "transzendentalen Wendung" beschrieben (auch wenn ihm nicht mehr Raum gegeben wird als etwa Hegel, Schiller oder Schopenhauer): das ästhetische "Geschmacksurteil" unterschedet sich lt. Kant fundamental vom rational-empirischen Erkenntnisurteil und vom ethischen Werturteil. Mit seiner Verbindung von objektivistischen kontinentalen Ansätzen (Kunst ist im Kunstwerk) und den subjektivistischen angelsächsichen Ansätzen (Kunst ist, was jemand als Kunst empfindet, ist Kant Bezugspunkt für viele Positionen bis heute.

Die Hälfte der Kapitel insgesamt 16 Kapitel widmet sich modernen philosophischen Ansätzen zur Ästhetik (oder: philosophischen Ansätzen zu einer modernen Ästhetik), von Benedetto Croce oder Walter Benjamin bis zu Jean-Francois Lyotard und Arthur C. Danto.

Schade ist, dass Nietzsche, der für die Kunst des 20. Jahrhunderts doch so prägend gewesen ist, kein Kapitel gewidment wurde.

Schade ist ebenfalls, dass der meines Wissens von Lyotard geprägte Begriff der Post-Moderne und deren Verständnis der Kunst des 20. Jahrhunderts nicht vorkommen.
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am 8. Oktober 2006
„Was ist Kunst?“ ist eine Frage, die so alt ist, wie die Philosophie selbst; und die immer wieder anders beantwortet wurde. Die Frage nach dem Wesen der Kunst war immer auch die Frage nach ihrem Sinn, weil sich daraus erklären ließe, was sie ist. Jede Zeit gab darauf eine andere, also ihre eigene Antwort. So schafft Michael Hauskeller in kurzen, skizzierenden Abhandlungen einen Überblick über Positionen der Ästhetik von Platon bis Danto. Seine Übersicht versammelt Ansichten zu dieser Frage von Platon, Aristoteles, aus Mittelalter und Renaissance, von Kant, Schiller, Schopenhauer, Hegel, Rosenkranz, Croce, Benjamin, Heidegger, Adorno, Goodmann, Lyotard und Danto, und schafft damit die Chance, sich selbst als Interessierten oder Kunstschaffenden besser zu positionieren. Sein Kaleidoskop aus Positionen zur Kunst richtet sich aber nicht nur an diese Zielgruppe, denn die hier versammelten, pointiert geschriebenen Texte können insgesamt sehr gut als Orientierung und Diskussionsgrundlage in dieser Frage dienen.
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am 26. August 2002
Die sechzehn, von Juli 1997 bis Jänner 1998 in der "Frankfurter Rundschau" erschienen, Essays zeichnen sich durch ihre Kürze und Pointiertheit in der Darstellung von Positionen der Ästhetik von Denkern wie Platon, Kant oder Heidegger aus.
Dem Philosophen Hauskeller gelingt es, auf jeweils knapp fünf Seiten grundlegenden Gedanken der verschiedenen Auffassungen herauszuarbeiten und zu beschreiben, und zwar, da ursprünglich für eine Zeitung geschrieben, allgemein und leicht verständlich.
Das Buch ist ideal, um sich einen auf die Ästhetik bezogenen, philosophiegeschichtlichen Überblick zu verschaffen, der ebensogut Ausgangspunkt für eine Vertiefung in den einzelnen Theorien sein kann, wie auch Anregung einer Reflexion des eigenen Kunstverständnisses.
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am 5. April 2011
Dieses Buch gibt einen schnellen Überblick über die philosophischen Auseinandersetzungen mit dem Thema Kunst. Michael Hauskeller fasst die verschiedenen Ansätze leicht verständlich zusammen, sodass die unterschiedlichen Bedeutungen von Kunst in den einzelnen Epochen deutlich werden.
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am 13. August 2013
Kurze Zusammenfassung des Kunst-Begriffes, ausreichend für meine Zwecke, jedoch nicht ganz so detailliertes Werk. Als einzige Grundlage der Arbeit reichts nicht aus
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