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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Oktober 2001
Das Buch lässt sich leicht lesen und kann ich als Einführung in das Thema empfehlen. Es wird mehr auf die historische und politische Entwicklung der Verfolgung Homosexueller eingegangen, als auf die daraus resultierende damalige Lebenssituation der Betroffenen (vgl. "Wegen der zu erwartenden hohen Strafe" oder "Homosexuelle im KZ Sachsenhausen"). Positiv hervorzuheben ist, dass in wenigen Büchern der Interessenskonflikt Hitler-Himmler-Röhm so gut dargestellt wird. Wegen der Kürze des Buches und wenig Infos über den Alltag vergebe ich aber nur drei Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2009
"Homosexuelle im Dritten Reich" von Till Bastian ist eine kurze, aber sachkundige Einführung zum Thema "Schwulenverfolgung im Nationalsozialismus". Dabei wird in erster Linie auf die politische und rechtliche Situation der Homosexuellen eingegangen. Bastian zitiert dabei vor allem aus damaligen Zeitschriften, Briefen etc. Insbesondere wird hier der Röhm-Putsch sehr ausführlich dargestellt, der einen wichtigen Punkt in der damaligen Verfolgung der schwulen Männer markiert.

Fazit: Eine gelungene kleine Einführung, die einen sachkundigen Überblick zu dieser Thematik gibt. Wer sich mit den Details der nationalsozialistischen Schwulenverfolgung auseinandersetzen möchte, wird sich noch andere Literatur beschaffen müssen. Aber wem ein kleiner Einblick genügt, liegt mit dem Buch bestimmt nicht falsch.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2012
Homosexualität war seit Einführung des Strafgesetzbuches 1871 ununterbrochen bis zum Jahre 1994 in Deutschland unter Strafe gestellt. Der § 175 STGB wurde über mehrere Jahrzehnte nach Kriegsende unverändert/fast unverändert übernommen !
Im Falle der "DDR" war dies ähnlich gelagert, auch hier war von grenzenloser Freiheit keine Spur. Von Vergleichen mit anderen Ländern gar nicht zu reden.

Natürlich kann man sich auf 12 Jahre des Gesetzes beziehen und alles andere so lassen, wie es num einmal war.

Für T.B. ist die Dämonisierung einer bestimmten Zeit besonders wichtig.
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