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am 22. Mai 2000
Ausgehend von einer kurzen Klärung der antiken Begriffe, die in heutigen "Kult"wörtern nur einen schwachen Abklatsch finden, schildert Hans Kloft einen Reigen der bedeutendsten antiken Mysterienkulte (Dionysos, Isis/Osiris, Mithras u.a.). Er stellt auch ihre gemeinsamen Wesenszüge sowie Unterschiede und Ähnlichkeiten zum frühen Christentum dar. Knapp und prägnant werden die Kenntnisse aus überlieferten Schriften und archäologischen Funden zusammenfassend dargestellt.
Sehr erfreulich ist die klare, deutliche und sehr gut lesbare Sprache des Textes. Dadurch wird die Lektüre nie langweilig. Wirklich zu fesseln vermag sie allerdings auch nicht. Obwohl auch die Rituale und persönlichen Handlungen der Anhänger der Kulte angesprochen werden (z.B. Initiationsriten), bleibt dem Leser dennoch der Glaube der Kultanhänger und was sie bewegt hat merkwürdig fremd. Das liegt zum einen daran, daß diese Geheimlehren keine theologische Textgrundlage und -überlieferung (wie die Bibel im Christentum) besitzen, und zum anderen am sehr knappen Textumfang des kleinen Bändchens (ca. 100 sehr kleine Seiten). So wird alles nacheinander aufgeführt, ergibt aber keinen lebendigen Eindruck.
Unnötig sind die Schreib- und Grammatikfehler vor allem in den Bildbeschriftungen (z.B. Themen- statt Thermenmuseum in Rom). Hier hat der sonst recht renommierte C.H.Beck-Verlag offenbar geschlampt. (Liest denn dort niemand den Text, bevor er in Druck geht?)
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am 25. Februar 2000
Das Buch von Hans Kloft über Mysterienbünde ist gut verständlich, was für Arbeiten von Universitätsprofessoren hierzulande durchaus nicht selbstverständlich ist. Zudem ist das Buch spannend geschrieben, sparsam aber eindringlich bebildert und mit umfangreichen Literatur-, Personen- und Sachverzeichnissen versehen. Exakter kann das betreffende Thema kaum dargestellt werden. Wer sich für europäische Geschichte interessiert, sollte das Buch unbedingt lesen. Wer an der Uni im Studiengang Geschichte arbeitet, kommt an diesem Buch ohnehin nicht vorbei.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. Dezember 2007
Das Buch gibt einen Einblick in 5 Mysterienkulte der Antike. Demeter-, Dionysos-, Isis-, Kybele- sowie den Mithraskult. All diese Kulte beinhalten etwas geheimnisvolles, zumeist sind sie jedoch naturverbunden und haben ihre Quelle in diesen Erscheinungen. Der Demeterkult beispielsweise hängt viel mit den Jahreszeiten zusammen, wo dann auch Tod und Wiederleben im Mittelpunkt stehen. Beim Isis- und Osiriskult steht der Nil im Mittelpunkt.

Im Unterschied zu den traditionell verehrten Gottheiten im griechischen und römischen Raum stellen die Mysterienkulte den Anhängern individuelle Erlösung in Aussicht, und gewinnen hierdurch an Anziehungskraft.

Mit dem Aufkommen des Christentums sowie der Verdrängung des Heidentums kommt es auch zum Niedergang der Mysterienkulte. Die Christen können dem Menschen zusätzlich ein sittlichers Leben und Nächstenliebe bieten. Das Christentum bewahrte zudem seine Form, es kam hier nicht zur Vermischung von Ritualen respektiv einem Austauch von Göttern.

Allerdings haben verschieden Zeremonien aus den Mysterienkulten Eingang ins Christentum gefunden (z.B. Isis mit dem Sohn Horus auf dem Schoss -> Maria mit dem Jesuskind).

Das Buch gibt interessante Einblicke in die diversen Kulte, könte meiner Meinung nach etwas flüssiger geschrieben sein.
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am 28. Dezember 2004
Der Historiker Hans Kloft stellt in diesem Bändchen einige wichtige Mysterienkulte (Dionysos, Demeter/Persephone, Isis/Osiris, Kybele/Dei Syria, Mithras) der antiken Welt vor. Dabei verfährt er weitesgehend gleich, indem er auf ihre Entstehung eingeht, dann die weiteren historische Entwicklung bis zu ihrer Ankunft bzw. dem Ende im römischen Reich des 4./5. Jahrhunderts. Nach der Skizzierung der Entwicklungsgänge folgt die Beschreibung des jeweiligen Kultes in Hinblick auf den Mythos, die Riten und ihre Bedeutung, die Kultstruktur, die Mitglieder etc. Alles in allem ein sehr gutes Buch, das mit einer guten Bibliographie zu den entsprechenden Themen endet, die wertvolle Wegweiser zu weiterführenden Studien sind.
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