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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte der gescheiterten Demokratie
Es gibt eine ganze Fülle von Literatur über die gescheiterte Demokratie in der Weimarer Republik. Das meiste davon ist nur für Wissenschaftler verständlich, für den interessierten Laien nicht verwertbar. Und selbst Studenten können mit den Bücher oft nichts anfangen, da sie nach einmaligem „Durcharbeiten" nur noch...
Am 21. Dezember 1999 veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen War das alles?
Ich hatte zuvor Figes (Krimkrieg, Tragödie eines Volkes), Christopher Clark (Schlafwandler) und Münkler (der große Krieg) gelesen und war daher recht verwöhnt. Das Buch setzt mit dem Kriegsende auf und beginnt direkt mit der Revolution und arbeitet sich chronologisch bis ins Jahr 33 vor. Inhaltlich ist das alles absolut korrekt. Das Buch geht auch...
Vor 5 Monaten von T. Schwotzer veröffentlicht


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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte der gescheiterten Demokratie, 21. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie (Taschenbuch)
Es gibt eine ganze Fülle von Literatur über die gescheiterte Demokratie in der Weimarer Republik. Das meiste davon ist nur für Wissenschaftler verständlich, für den interessierten Laien nicht verwertbar. Und selbst Studenten können mit den Bücher oft nichts anfangen, da sie nach einmaligem „Durcharbeiten" nur noch Staubfänger sind. Heinrich August Winklers Buch bietet da mehr. Es wird sich - dank glänzender Sprache, aktuellstem Stand und treffender Analysen als Standardwerk für diesen Bereich der Zeitgeschichte an der Uni durchsetzen (vielleicht neben der Darstellung von Eberhard Kolb, Die Weimarer Republik) und zudem aber auch den Platz im Bücherregal von Geschichtsfans finden. Neben der übersichtlichen Struktur und der verständlichen Sprache kann auch der Preis überzeugen, auch hier ist der Mittelweg zwischen wissenschaftlichem Fachbuch und Verkaufsrenner gefunden worden. Durchweg zu empfehlen für Studentinnen und Studenten und alle anderen Interessierten an der deutschen Geschichte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Republik der 14 Jahre, 7. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie (Taschenbuch)
Die Untersuchung der Republik von Weimar stellt sich zumeist das Ziel, den Ort dieses Staates in der deutschen Geschichte zu ermitteln. Häufig, allzu häufig laufen diese Untersuchungen darauf hinaus, Weimar nur als Vorgeschichte des Nationalsozialismus zu interpretieren. Sie unterscheiden sich dann regelmäßig darin, welche Gründe letztendlich für das Scheitern angenommen werden. Winkler, langjähriger Professor an den Unis Freiburg und Berlin, hat einen anderen Weg beschritten. Nicht, daß bei ihm die Analyse der Chancen, die Weimar den Nationalsozialisten leider bot, zu kurz käme, aber: Er sieht die 14 Jahre zunächst mal als Folge des Kaiserreiches, mit all ihren politischen, ökonomischen und sozialen Problemen, nicht als unumkehrbare Einbahnstraße zu Hitler. Winklers Darstellung ist keinesfalls als Enzyklopädie zu verstehen - als Nachschlagewerk ist sie wahrlich nicht zu gebrauchen. Die Weimarer Zeit wird von ihm nicht in rein chronologischer Abfolge faktisch seziert, sondern mit der nötigen Distanz und mit dem unbeirrten Blick auf Strukturen analysiert. Er liefert damit etwas, was der ein oder andere Geschichtsprofessor von seinen Studenten verlangt: die sogenannte Problemorientierung. Ihm gelingt das durch den schwierigen Spagat, einerseits sehr quellennah zu bleiben, andererseits sich davon nicht auf vermeintliche oder tatsächliche Nebenschauplätze der Geschichte zu verirren. Sprachlich beeindruckt Winkler durch seine Prägnanz, die dem Buch eine gute Lesbarkeit verleiht. Winkler hat eindrucksvoll bewiesen, daß er nicht nur eine Synthese der neueren Weimar-Forschung liefert, sondern auch die aktuellen wissenschaftliche Diskussionen erläutert, die sich gegenwärtig zu dieser Epoche vollziehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen War das alles?, 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie (Taschenbuch)
Ich hatte zuvor Figes (Krimkrieg, Tragödie eines Volkes), Christopher Clark (Schlafwandler) und Münkler (der große Krieg) gelesen und war daher recht verwöhnt. Das Buch setzt mit dem Kriegsende auf und beginnt direkt mit der Revolution und arbeitet sich chronologisch bis ins Jahr 33 vor. Inhaltlich ist das alles absolut korrekt. Das Buch geht auch chronologisch vor; es gibt also nicht den Effekt anderer Geschichtsbücher, dass die Kapitel unterschiedliche Aspekte (z.B. Wirtschaft, Militär) untersuchen und dann jeweils eine größere Zeitspanne abarbeiten, sodass man zeitlich immer wieder zurück springt. Das ist hier nicht so.

In meiner Rolle als interessierter Laie mag ich das Buch aber leider nicht. Als Student der Geschichte würde ich es wohl sehr mögen. Aber das Buch arbeitet sich eben ausschließlich durch politische Deutschland. Das interessiert auch sehr. Aber spätestens bei der Inflationszeit und danach hätten mir ein paar Seitenblicke schon gefallen. Neben den Reichstagsreden wäre auch mal ein Blick in die Bevölkerung interessant gewesen. Ich habe gelernt, dass der durchschnittliche Sozialdemokrat und viele Linke privat deutlich konservativer lebten als erwünscht. Das war sehr interessant! Mehr davon! Das waren die golden 20er. Wenigstens ein paar Randbemerkungen wären schön gewesen - da war ich von Figes sehr verwöhnt.

Ein fachlich mit Sicherheit ausgezeichnetes Buch. Für den interessierten Laien informativ, begeistert aber nicht. Meine ich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen!, 4. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie (Taschenbuch)
Exzellentes Buch, klare Darstellung, schon die Kapitelüberschriften zeigen die Entwicklungsschritte. Die unentrinnbar tragische Situation der Sozialdemokraten, die bereit waren, Verantwortung zu übernehmen und das zynische Taktieren der für den verlorenen Krieg Verantwortlichen werden anschaulich geschildert. Die ideologische Borniertheit von Vertretern der Großlandwirtschaft und Großindustrie, die immer nur Löhne drücken, Arbeitsbedingungen verschlechtern und Sozialleistungen kürzen wollten, erinnert an die neoliberale Rhetorik.
Ich hätte mir ein alphabetisches Literaturverzeichnis gewünscht, das würde die Suche nach weiterführender Literatur erleichtern.
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Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie
Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie von Heinrich August Winkler (Taschenbuch - 19. Juli 2005)
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