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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstklassige Studie
Der erste Teil der geplanten Wilhelm Trilogie des deutsch-britischen Historikers John C.G. Röhl ist die detaillierteste Biografie einer historischen Persönlichkeit, die ich je gelesen habe.
Sie ist noch umfangreicher als die bahnbrechende Hitler Biografie von Ian Kershaw oder die erstklassige Bismarck Biografie von Otto Pflanze. Das liegt nicht zuletzt...
Veröffentlicht am 5. Februar 2005 von Joerg Kremer

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr bemüht
Wenn man sich mit der Relevanz der Person Kaiser Wilhelm II. für die deutsche Geschichte beschäftigt, liefert das Buch von Röhl viele wichtige Einzelheiten, die man ansonsten in den herkömmlichen Biografien betreffend die Person des letzten deutschen Kaisers nicht findet. Insbesondere ist interessant die Darlegung der Einzelheiten seines für ihn...
Vor 7 Monaten von Frank Thiele veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr bemüht, 14. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888 (Gebundene Ausgabe)
Wenn man sich mit der Relevanz der Person Kaiser Wilhelm II. für die deutsche Geschichte beschäftigt, liefert das Buch von Röhl viele wichtige Einzelheiten, die man ansonsten in den herkömmlichen Biografien betreffend die Person des letzten deutschen Kaisers nicht findet. Insbesondere ist interessant die Darlegung der Einzelheiten seines für ihn ausschlaggebenden Verhältnisses zu seiner Mutter. Die hiermit verbundene Einzigartigkeit der Darstellung von Röhl ist aber auch den Nachteil, denn der Autor verliert sich in den Einzelheiten und vergisst häufig die für den interessierten Leser wichtigen Schlussfolgerungen für die geschichtliche Entwicklung. Außerdem leidet das Buch darunter, dass es nahezu ausschließlich auf Briefe zugegebenermaßen wichtiger Protagonisten zurückgreift, wobei wichtige Gegenbriefe, weil verschollen oder vernichtet, nicht mehr berücksichtigt werden können. Insofern geraten die Ausführungen zuweilen in eine ganz beträchtliche argumentative Schieflage und werden somit einseitig und unbrauchbar.
Insgesamt stellt das Buch eine ganz wichtige Ergänzung der sonstigen wichtigen Darstellungen des Kaisers dar, ist aber für sich gesehen keine ernst zu nehmende Biografie des Kaisers. – Dies gilt übrigens noch mehr für die Folgebände.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstklassige Studie, 5. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888 (Gebundene Ausgabe)
Der erste Teil der geplanten Wilhelm Trilogie des deutsch-britischen Historikers John C.G. Röhl ist die detaillierteste Biografie einer historischen Persönlichkeit, die ich je gelesen habe.
Sie ist noch umfangreicher als die bahnbrechende Hitler Biografie von Ian Kershaw oder die erstklassige Bismarck Biografie von Otto Pflanze. Das liegt nicht zuletzt daran, daß kaum ein Monarch oder Politiker von seiner Umgebung schon seit seiner frühesten Jugend dermaßen umfangreich beschrieben und beurteilt wurde wie Wilhelm II. Röhl kann aus einer schier unendlichen Menge an Briefen und anderen Dokumenten schöpfen, die sich mit dem letzten deutschen Kaiser beschäftigen. Röhl räumt mit der geradezu apologetischen Wilhelm Betrachtung einiger seiner Kollegen auf, die in dem Hohenzoller einen reinen "Operettenkaiser" sahen,
der nur durch sinistre Kräfte der preußischen Hof Kamarilla und allgemeinen Stimmungen in der Gesellschaft des Kaiserreichs zu seinen Fehlurteilen und Fehlentscheidungen "getrieben" wurde.
Die Kritik, wonach Röhl zu stark die britische Perspektive berücksichtige, ist absurd, lässt er doch genügend deutsche Weggefährten Wilhelms zu Wort kommen (z.B. Alfred Graf von Waldersee, Bismarcks Sohn Herbert oder auch Wilhelms Erzieher Dr. Georg Hinzpeter).
Manchmal übertreibt es Röhl ein wenig mit seinem Hang zum "Psychologisieren", was manche Aussagen ein wenig zu spekulativ erscheinen lassen.
Daher von mir "nur" 4 von 5 Sternen. Dennoch eine brillante Studie über diesen höchst problematischen und komplexbeladenen Monarchen von "Gottes Gnaden", die, wie bei guten Biografien eigentlich selbstverständlich, eine stimmige Verbindung aus einer biografisch, personenzentrierten Sichtweise auf der einen und einer gesellschaftlich-strukturalistischen Sichtweise auf der anderen Seite bildet.
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21 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert, 6. Februar 2002
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888 (Gebundene Ausgabe)
Warum über 100 Jahre nach seiner Regentschaft ein Buch über Wilhelm den II. lesen? Die heutige Zeit, der Kalte Krieg, die Nachkriegsära ist wohl undenkbar ohne die Umwälzungen des zweiten Weltkrieg/Hitler, der wiederum kaum denkbar ist ohne den Ersten Weltkrieg und die Kaiserzeit. Wo wir bei Wilhelm dem II. wären, durch sich und sein "persönliches Regiment" prägte er die Politik einer Generation an der Schwelle zum 20. Jahrhundert und Deutschlands.
"Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers" gibt einen detailierten, oft spannenden, auf jeden Fall interessanten und recht gut geschriebenen Einblick in die Persönlichkeit dieses letzten deutschen Kaisers wie man sie eher selten in Schulbüchern findet.
Fazit: lesenswert, und zwar nicht nur für überduchschnittlich historisch interessierte Leser.
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34 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Typische englische Siegermentalität., 2. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888 (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist zu selektiv in seinen Quellen, zu typisch englisch in seiner Darstellung der Person und der Ereignisse. Wilhelm II. ist, wie Golo Mann einmal schrieb 'kein böser Mensch' und hat, so Prof. Dr. Hans-Joachim Schoeps ,seine von der Verfassung gesicherten Rechte nie überschritten. Außerdem hat Wilhelm II. noch nach dem Ausbruch versucht den Zaren zum Frieden zu bewegen. England und Frankreich trifft hier die Mitschuld, beide Regierungen waren interssiert, das ungeliebte deutsche Kaiserreich aus wirtschaftlichen wie Revanche-orientierten Interessen auszuschalten. Wilhelms Schuld lag höchstens darin, sich die falschen Berater ausgesucht zu haben. Wie er später sagte: 'Man hat mich von Anfang an belogen'. Sein Fehler war seine Eitelkeit sich mit Leuten zu umgeben, die ihm Honig um den Bart schmierten. Auf deutscher Seite sind wohl eher ehrgeizige Militärs wie Hindenburg und Ludendorff sowie die Regierung des Reichskanzlers als Schuldige zu verorten. Die Treue zu Österreich-Ungarn war zwar vertragsgemäß und vielleicht ehrenhaft aber taktisch unklug und verhehrend. Die deutsche Regierung hätte Österreich keine Blankovollmacht erteilen dürfen. Als Hauptschuldige sind wohl das im Panslawismus verhaftete Zarenreich sowie Serbien und Österreich zu nennen. In zweiter Reihe dürfte sich die deutsche Regierung unter dem Reichskanzler, deutsche Militärs sowie England und Frankreich befinden. Wilhelm II. war später der Sündenbock. Vieles wäre Deutschland erspart geblieben, wenn man die parlamentarische Monarchie (Das war de facto schon im Oktober 1918 so in der Verfassung) beibehalten hätte. Ein A.H. aus Österreich hätte dann keine Chance gehabt laut Prof. Dr. Schoeps in dem Buch ' Herrliche Kaiserzeit'. Ich empfehle außerdem den Film von Schamoni in der langen TV-Fassung 'Majestät brauchen Sonne' sowie die von Wilhelm selbst verfassten Memoiren über ein Antiquariat zu beziehen: 'Aus meinem Leben 1859-1888' sowie 'Ereignisse und Gestalten 1878-1918'
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5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll, 9. November 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888 (Gebundene Ausgabe)
Diese Biographie über den letzten deutschen Kaiser, Wilhelm II., ist das Beste was ich seit langem gelesen habe. Erstklassig recherchiert und mit viel Liebe zum Detail wird das erarbeitete Material in äußerst flüssigem Schreibstil dem Leser präsentiert. Die Persönlichkeit des heranwachsenden Monarchen, seine Probleme mit den Eltern und seiner Krankheit werden bis in alle Einzelheiten beschrieben. Seine entstehenden charakterlichen Vor - und Nachteile, seine Schul -Lehr und Studienzeiten werden ausführlich und ohne Polemik geschildert. Dabei verliert J.C.G. Röhl nie den Gesamtüberblick über die politische Entwicklung und deren Zusammenhänge in Deutschland und Europa der damaligen Zeit. Fließende Übergänge runden eine phantastische Biographie ab.

Zur Zeit lese ich den zweiten Teil: Der Aufbau der Persönlichen Monarchie und erwarte ungeduldig den 3. Band, der im Jahre 2007 erscheinen soll.
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8 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Epigone des Crewe House, 30. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888 (Gebundene Ausgabe)
Röhl erweist sich in diesem Werk als Epigone des Crewe House. Zusammen mit den Historikern um Fritz Fischer strickt er an der Damnatio Memoriae Wilhelms II. Er verfolgt damit einen propagandistischen Weg der Ächtung der bereits vor fast 100 Jahren eingeschlagen wurde getreu den Worten Admiral Fishers: "If you tell a lie, stick to it!"
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12 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Jugend soll schuld sein ?, 1. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888 (Gebundene Ausgabe)
Es mag zwar kenntnisreich klingen,ist aber mehr eine Analyse darüber wie die unglückliche Jugend des letzten deutschen Kaisers Einfluss auf sein späteres persönliches als auch politisches Verhalten genommen haben soll.
Aber kann man alles an der Jugend fest machen,was später in der Geschichte passierte ?
Man kann die Zeit nicht mehr zurück drehen und weiß daher auch nicht was anders hätte laufen können.
Auch muss bei dem Buch beachtet werden das über ihn, anhand von Psychoanalysen und Aufzeichnungen anderer, geschrieben und geurteilt wird,anstatt das von ihm geschrieben wird.
Wer ihn wirklich kennen lernen will sollte seine Memoiren antiquarisch beziehen,denn nur so kann er in die wirkliche Persöhnlickeit Wilhelm's Einblick nehmen.
Dieses Buch eignet sich für ein wirkliches Kennenlernen Wilhelm's leider nicht.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Liebhaber und alle, die alles wissen wollen!, 15. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888 (Gebundene Ausgabe)
Wenn man der Faszination unseres letzten Kaisers verfallen ist, dann ist dieses Buch wahrlich eine Fundgrube!
Ich danke John C.G. Röhl für wunderschöne Lesestunden, es war fast, als ob Wilhelm selber dabei gewesen wäre ;-) Nur selten habe ich den Eindruck, dass in einem Buch einfach ALLES drinsteht - hier war es so!!! Der Autor hat ein Kaleidoskop spannender und ergreifender Informationen zusammengetragen und mit viel Begeisterung für sein Thema herrlich dargestellt, er bietet also Wilhelm in Fülle; dabei sind brisante Fakten über Wilhelms amouröse Aktivitäten in Österreich genauso zu finden wie rührende Anekdoten aus seiner Kindheit; man erfährt, wie der Reitunterricht wirklich verlief, man wird eingeführt in die bittere Enttäuschung von Wilhelms Mutter über seinen verletzten Arm, man bekommt Einblick in die Mühen, Wilhelm angemessen zu verheiraten, man ist sogar bei der Geburt fast dabei... Auch andere Themen, die in vielen Biographien nur angeschnitten werden, werden hier detailreich dargelegt; so erfährt man z.B., dass Wilhelm in Kassel einen jüdischen Schulfreund namens Siegfried Sommer hatte, man erfährt, dass Waldersee immer wieder größte Mühe hatte, einstige "Liebschaften" Wilhelms zu vertuschen, man wird eingeführt in die zahlreichen Familienstreitigkeiten im Hause Hohenzollern, man lernt die Battenbergs und den Erzieher Hinzpeter kennen... und man liest von der geradezu penetranten Maßregelung durch die allzu ehrgeizige und allzu enttäuschte Mutter. Dazu sind die Zitate aus den Briefen der Victoria Legion, und auch Bismarck kommt zu Wort, sein Sohn Herbert, man wohnt fast schon geistig am Kaiserhofe...

Allerdings würde ich dieses Buch einem Anfänger noch nicht nahelegen, da die fast 1000 Seiten und unzähligen Details den auf diesem Gebiete noch Unbeschlagenen vielleicht eher verwirren würden. Deshalb: Erst einen Schnellkurs Wilhelminismus absolvieren und dann dieses glückselig-machende Buch lesen!

Auch die schönen Bilder seien noch erwähnt, auf den meisten gibt es einen wunderhübschen Wilhelm zu sehen...

Fazit: Dieses Buch ist so vollgepackt mit Wilhelm-Material - es lässt keine Wünsche mehr offen! Fünf Sterne für Wilhelm II.!
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Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888
Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888 von John C.G. Röhl (Gebundene Ausgabe - 18. Dezember 2008)
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