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am 26. November 2007
Das Buch fängt etwas langweilig an, wird dann aber immer spannender. Das erste Kapitel ist nicht so besonders. Am besten haben mir die Kapitel über die deutschen Auswanderer in den USA, Kanada, Südamerika, Australien und Neuseeland gefallen. Im 19. Jahrhundert gab es viele deutschsprachige Zeitungen in den USA. Das änderte sich, als 1914 der erste Weltkrieg begann. Viele Deutsche bekamen Schwierigkeiten mit der amerikanischen Regierung. Viele Städte mit deutschem Namen bekamen amerikanische Namen. Dasselbe passierte auch in Australien. Im Zweiten Weltkrieg kämpften Deutsche zusammen mit Amerikanern und Kanadiern gegen Hitlerdeutschland. Die Deutschen in Südamerika passten sich teilweise erst in der dritten Generation an die Mehrheitsgesellschaft an. Die Deutschen in Russland wurden öfters von marodierenden Banden überfallen und ausgeraubt. Im Kapitel über die Deutschen in Ungarn erfährt man nicht, ob es noch Deutsche in Ungarn gibt, die seit Generationen dort leben. Die Sinti und Roma kamen zuerst zu Beginn des 15. Jahrhundert nach Deutschland. Weil manche von ihnen gestohlen haben, wurden alle als Diebe bezeichnet und ziemlich stark diskriminiert. Im Dritten Reich untersuchte Robert Ritter auf ziemlich rassistische Weise die Roma und wollte sie ausrotten lassen. Insgesamt starben mehrere Hunderttausend von ihnen in den Gaskammern der Nazis. Die Polen kamen schon im 19. Jahrhundert nach Deutschland, wo sie unter schlechten Bedingungen arbeiteten und lebten. Falls eine deutsche Frau von einem polnischen Mann schwanger wurde, wurde dieser hingerichtet. Obwohl es im 19. Jahrhundert in Deutschland eine "Leutenot" gab, weil viele Deutsche auswanderten, wollten die deutschen Behörden die Einwanderung von Polen regulieren und teilweise unterbinden. Ich finde nicht, dass die Geschehnisse nach 1933 unglaubwürdig sind. Was ich hier gelesen habe, habe ich teilweise auch in anderen Büchern gelesen. Das einzige, was fehlt und was das Buch ein kleines bisschen unglaubwürdig macht, ist, dass eine ausführliche Bibliographie fehlt. Ansonsten ist das Buch einfach spitzenmäßig.
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am 2. August 2000
Der erste Teil, der das Leben der Auslandsdeutschen in Osteuropa,in den Amerikas, Australien und Neuseeland bis zum Beginn des Dritten Reiches (1933) beschreibt, ist in Ordnung. Danach erweisen sich die Autoren leider dem heute gängigen Zeitgeist hörig. Der Wahrheitsgehalt leidet darunter sehr und der interessierte Leser würde gut daran tun, weitere Quellen zu studieren, wenn er zu einem ausgewogenen Urteil gelangen will. Nicht alles, was von deutschen Autoren (Dr. Rainer Hehemann, z.B.)heute über dieses Thema geschrieben wird,muß auch den geschichtlichen Ereignissen tatsächlich entsprechen. Das Buch ist insgesamt eine Enttäuschung und das Geld nicht wert, das man dafür bezahlen muß (ich bekam es geschenkt!).
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