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am 9. Dezember 2000
William Goldman ist mein Gott, da ich selber Drehbücher schreibe. Ich hatte vor einigen Jahren seinen ersten Hollywood Bericht ( Das Hollywood - Geschäft ) gelesen, und hielt es für eines der besten Bücher über die Traumfabrik. Als ich nun las, das er eine Fortsetzung seiner Adventures in the screen trade schreibt, war ich natürlich dementsprechend heiß auf das Ergebnis.
Nun, Mr. Goldman, Sie haben mich nicht enttäuscht. Ein wahres Meisterwerk ist entstanden, das kein Blatt vor den Mund nimmt, und die Wirklichkeit zeigt, wie sie wirklich ist. Legendär ist schon sein Verriß des Steven Spielberg Filmes: " Der Soldat James Ryan ", den er für einen der schlechtesten Filme des Jahrzehntes hält. Da bin ich zwar nicht ganz seiner Meinung, aber ansonsten ist sein Buch sehr gelungen, und läßt eigentlich keine Fragen offen, die man als Drehbuchautor vielleicht vorher hatte.
Ich hoffe, das Mr. Goldman nicht so schnell in Rente geht, und das er uns weiter mit seinen Berichten erhellt,und unterhält. Auch wenn die Seiten oft von Zynismus und Bitterkeit über geplatzte, oder geänderte Projekte sind, ist Which Lie did I tell ? eines der besten Bücher, díe ich je über das Drehbuchschreiben gelesen habe.
Jedem dringend zu empfehlen, der sich mit Drehbuchschreíben seine Brötchen verdient !
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am 23. November 2005
Goldman behauptet, von Struktur und Akten keine Ahnung zu haben. Trotzdem ist sein Buch in 3 große Blöcke gegliedert - wie ein Film. Zufall, oder (doch) Absicht?
Allerdings haben diese 3 Blöcke wenig miteinander zu tun: im ersten Teil plaudert Goldman über seine Drehbücher zwischen 1980 und 1997, wie sie entstanden sind, über seine Begegnungen mit Schauspielern, Regisseuren, Produzenten usw. Das ist mit Abstand der unterhaltsamste Teil.
Dann folgen Plaudereien, Analysen und Besprechungen zu Filmen, die Goldman gefallen: u.a. 'Der unsichtbare Dritte' oder 'Verrückt nach Mary'.
Und für den dritten Teil hat Goldman einen unveröffentlichten Entwurf geschrieben und an bekannte Drehbuchautoren geschickt mit der Bitte um erbarmungslose Kritik. Die Antworten fallen wie gefordert hart aus, weil Goldmans Entwurf zumindest unausgereift ist. Diese Beurteilungen, Gedanken und Vorschläge zur Verbesserung sind aufschlussreich für Drehbuchautoren und alle, die einmal schreiben wollen.
Unübertrefflich ist Goldmans Zynismus, seine unkomplizierte Art zu schreiben, sein Humor und seine Ironie. Er hält wenig von Strukturen und Anleitungen wie man Drehbücher schreibt; was für ihn zählt, ist die Geschichte. Aber auch das ist doch eine Anleitung, die hilfreich ist!?
Ich würde mir jederzeit ein weiteres Buch von William Goldman besorgen. Greifen Sie bei diesem Buch zu, so lange es noch lieferbar ist!
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am 20. September 2004
Hollywood - Irgendwie vermutet man immer noch etwas magisches und verzauberndes hinter diesem Begriff, natürlich wohlwissend, das alles nur Show ist. Auch William Goldmans Buch rüttelt am Mythos dieses Ortes, zerrt verborgenes ins grelle Tageslicht und gibt mehr oder weniger interessante Details zum Besten. Im Gegensatz zu manch anderem seiner Kollegen bleibt er jedoch immer fair und verfügt über ein erhebliches Maß an Selbstkritik. Vorzugsweise nimmt er sich im Buch natürlich Filme vor an denen er gearbeitet hat oder Schauspieler mit denen er zu tun hatte. Im Laufe seiner beträchtlichen Karriere die ihm unter anderem 2 Drehbuchoscars einbrachte hat Goldman mittlerweile 27 Scripte und Romane verfaßt und verfügt somit über eine profunde Sachkenntnis. Im lockeren Plauderton, der den Leser immer wieder einbezieht, indem Goldman ihm Fragen stellt und eigene Ansichten fordert berichtet er von der Entstehung seiner Drehbücher. Keineswegs eine so einfache Geschichte wie mancher vielleicht glauben mag. Zwar gab es gleich zu seiner Karriere große Erfolge, doch Goldman macht keinen Hehl daraus, das er auch jahrelange Perioden durchlitt, in denen er nichts erfolgreiches geschrieben hat und immer am Rande der Verzweiflung lebte. Daraus entwickelt Goldman eine Art Leitfaden für Leute, die sich ernsthaft mit dem Gedanken tragen, selber Drehbücher zu verfassen. Vom Entwickeln der Idee, über die Umsetzung als Drehbuch bis zum promoten einer Vorabversion - ich denke nicht, das Goldman etwas ausgelassen hat. Sehr interessant fand ich seine Analysen zu den Drehbüchern von Fargo, Der unsichtbare Dritte und Chinatown. Wenn man denkt, schon alles über diese Filme gewußt zu haben; hier wird man eines besseren belehrt. Und Goldman hat das Selbstbewußtsein zu behaupten, das man gerade aus Der unsichtbare Dritte noch viel mehr hätte machen können. Seine Argumentation ist schlüssig, aber eine Umsetzung werden wir wohl kaum erleben. An anderen Filme wie z.B Der Soldat James Ryan läßt er hingegen kein gutes Haar.
Eines der letzten Kapitel im Buch befaßt sich mit dem Doctoring, dem überarbeiten fremder Stoffe. Da wird es dann richtig dramatisch, wenn Goldman erzählt, das er es letztendlich war, der das Oscarprämierte Drehbuch zu God Will Hunting überarbeitet hat. Mehr noch, kein Wort hätten Matt Damon und Ben Affleck dazu beigetragen. Da ist dann sogar von Schweigegeld die Rede. Diese Aussage war aber wohl selbst Goldman zu heikel, denn im folgenden relativiert er. Aber wer weiß....
Den Abschluß bildet eine Art Exkurs in Sachen Storyentwicklung. Goldman präsentiert hier eine seiner Ideen, die ihm sehr am Herzen liegt und die er eines Tages vielleicht doch mal an den Mann (Produzenten) bringt. Leider wird es hier etwas zäh, denn ich persönlich finde es schwer ein Drehbuch zu lesen, das noch nicht verfilmt wurde. (was sollen die Produzenten da erst sagen ?). Spannend wird wieder, wenn ganz zum Schluß der Kommentar und die Reaktionen großer Kollegen Goldmans auf das vom ihm bislang entwickelte Script folgen. Beileibe nimmt hier keiner ein Blatt vor den Mund und mehr als einer seiner Kollegen zerreißt den Entwurf in der Luft. Aber Goldman wäre nicht Goldman, wenn er nicht auch diese Passagen unzensiert im Buch belassen hätte. Alles in allem ein sehr unterhaltsames Standardwerk für künftige Drehbuchautoren und jene, die einfach nur wissen wollen, was hinter den Kulissen Hollywoods passiert.
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am 27. Juni 2001
Wissenswertes über Drehbücher, interessante Hintergrundinformationen zu den Blockbustern Hollywoods, schonungslose Kritik an den Studiobossen: William Goldman hat etwas zu sagen. Ich kann allerdings jedem, der sich ein bisschen bei Film auskennt, nur raten, nicht die deutsche Übersetzung zu lesen, da diese peinliche Übersetzungsfehler beinhaltet.
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am 6. August 2012
Ich habe das Buch mit großer Spannung und Erwartung gekauft- schließlich gilt Goldmann als einer der größten im Script-Business.
Leider blieb das Buch hinter meinen Erwartungen weit zurück. Goldmann verplaudert sich ständig, erzählt Dinge, die man eigentlich nicht wissen will, bleibt große Enthüllungen schuldig. Wen interessierts z.B. das Sylvester Stallone Einlegesohlen in seinen Schuhen trägt, um größer zu wirken? Für solche "Informationen" lese ich die "Gala" beim Frisör- aber kaufe mir kein Buch! Da empfehle ich Lesern eher den Klassiker "Easy Riders, Raging Bulls" von Peter Biskind. Oder, meinetwegen, Kenneth Angers "Hollywood Babylon".
Auch die Ratschläge zum Drehbuchschreiben habe ich bei z.B. Syd Field schon besser gelesen.
Das mit Abstand ärgerlichste an diesem Buch sind die vielen Übersetzungsfehler. Immer wieder werden Filmtitel verwechselt oder gar erfunden (?)So etwas darf bei einem solchen Buch nicht passieren.
Insgesamt, für einen Filmfan, enttäuschend. Als reine Unterhaltungslektüre vielleicht zu speziell- aber brauchbar.
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