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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen8
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am 4. April 2005
Wenn Albert Zuckerman von einem Bestseller spricht, meint er damit ein Buch, das sich in den USA toll verkauft. Daher geht es in diesem Buch nur darum, wie man ein Buch für den amerikanischen Markt schreibt.
Zuckerman macht Themenvorschläge: Computertechnik, Geldwäsche, Geheimdienst, Justiz und Medizin. Historische Themen wären nicht so gut - und trotzdem wählt Zuckerman ausgerechnet einen historischen Roman von Ken Follet, mit dem er zeigen möchte, wie man's richtig macht.
Vorher noch ein Lese-Tipp von Zuckerman: unbedingt durcharbeiten "Der Pate", "Vom Winde verweht", "Im Garten der Lügen" (ein Roman seiner 'begabten' Frau, wie er sagt) und "Der Mann aus St.Petersburg". Dann erst (!) kann man mit diesem Buch fortsetzen. Anhand von 4 Entwürfen zu "Der Mann aus St.Petersburg" versucht Zuckerman die Verbesserungen zu demonstrieren, die Ken Follett vorgenommen hat. In den anschließenden Analysen erfährt man durchaus Interessantes über das Recherchieren, den Einbau von Sachinformationen oder dass die Charaktere ein Haupt- und wenigstens 1 Nebenziel haben sollten.
Zuckerman fordert auf, eigene Entwürfe zu schreiben und mit denen von Follett zu vergleichen. Wozu? Zur Übung! Aber nicht nur einmal, sondern viele Male hintereinander.
Wenn Sie keine Romananalyse vom "Mann aus St.Petersburg" brauchen, sind die einzelnen Arbeitsschritte mit der Zeit ermüdend. Noch dazu, wenn Ihnen der Roman bisher schon nicht ans Herz gewachsen ist. Immerhin können Sie das Buch dann neuschreiben.
"Bestseller" ist einfach zu lesen - wenn man darauf verzichtet, die Entwürfe durchzuarbeiten. Zuckermans Tipps sind am ehesten brauchbar für Leute, die schon ein fertiges Manuskript in der Lade liegen haben und überprüfen möchten, ob sie eingearbeitet haben, was der Literaturagent Zuckerman empfiehlt.
Ein Buch, das ich nur Leuten nahelegen kann, die viel Zeit und wenig Lust haben, ein Buch zu schreiben.
Die Tipps aus diesem Buch und noch mehr - plus Motivation! - findet man besser aufbereitet in anderen Ratgebern: von Lajos Egri über James N.Frey bis Natalie Goldberg.
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am 15. August 2004
„Bestseller" von Albert Zuckerman ist das Beste mir bekannte Buch über Schreibtechniken. Anhand von Beispielen analysiert Zuckerman genau, was einen Bestseller ausmacht. Was unterscheidet sein Buch dann von denen James N. Freys, werden Sie jetzt fragen. Dass es hier konkrete Tipps dazu gibt wie das Erarbeitete auf die eigenen Manuskripte anzuwenden ist. Der Leser wird mit seinen Erkenntnissen nicht allein gelassen, sondern direkt zum eigenen Projekt angeleitet. Und so avanciert das Buch zu einem Nachschlagewerk für all die großen Fragen des Autorenlebens: wie wähle ich die „Point of View"-Charaktere, wie baue ich sie auf, was macht eine spannende Szene aus, wann sollte ich dem Leser eine Ruhepause zubilligen, wie halte ich den Plot knackig und kurzweilig?
Zuckerman verliert sich dabei nicht in prosaischen Lobeshymnen auf die dargebotenen Bestseller, auch wenn hier und da ein bisschen Stolz auf die von ihm vertretenen Erfolgsautoren schon einmal mitschwingt. Aber das sei ihm gegönnt. Es geht eindeutig nicht darum, ein zweiter Ken Follet zu werden, wie in einer anderen Rezension gemutmaßt wurde (s.u.). Zuckerman fordert den Leser dazu auf, bestimmte Techniken nachzuvollziehen und nicht Autoren zu kopieren. Und seinem eigenen Stil sollte jeder Autor schon vertrauen können, sonst dürfte man aus anderer Hand nichts mehr lesen.
Dieser Band ist kein bloßes Motivationsbuch, sondern ein Arbeitsbuch, von dem jeder Autor profitieren kann und das sicher sofort in die Handbibliothek zur ständigen Benutzung wandern wird. Nur eine kleine Einschränkung ist zu machen: Schreiberfahrung sollte man schon mitbringen. Die Erläuterungen bringen wenig, wenn man keinen Text hat, auf den man sie anwenden kann.
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am 20. August 2001
Zuckerman erläutert anhand von Ken Folletts "Der Mann aus St. Petersburg" die Entwicklung eines Romans mit Hilfe eines Exposes. Er zeigt dabei die Stärken und Schwächen von Folletts Entwürfen auf. Zuckerman versteht es, den Blick des Lesers für die Qualität seiner eigenen Texte zu schärfen. Fazit: Wer mehr wissen will als das, was in einschlägigen Ratgebern endlos wiederholt wird, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Aber: Es genügt nicht, dieses Werk zu lesen, man muß es durcharbeiten!
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HALL OF FAMEam 10. November 2002
Albert Zuckerman ist nicht nur der Agent sehr erfolgreicher Autoren wie Ken Follet, sondern war auch Dozent für dramatisches Schreiben an der Yale University und ist selbst Preisträger literarischer Wettbewerbe. Er analysiert hier exemplarisch einige wenige, weltberühmte Bestseller, darunter "Vom Winde verweht" und "Der Pate", was den Vorteil hat, dass man sich wirklich sehr tief in die Materie einarbeiten kann. Besonders aufschlußreich, aber auch arbeitsintensiv für den Leser, sind die verschiedenen Szenenversionen, die Ken Follet ihm aus seinen Romanen zur Vefügung gestellt hat sowie die Analysen dazu aus der Feder Zuckermans. Wer schon immer einen Roman schreiben wollte, aber noch gar keinen "Plan" hatte, wie er das Ganze anzugehen hat, wo die Fallstricke liegen, wie handwerklich "gut" zu arbeiten ist, ja, was überhaupt unter "gut", "besser" und "brilliant" zu verstehen wäre, hat in diesem Buch seinen idealen Partner gefunden. Einziges Manko: der epische Stil Zuckermans ist zwar sehr leicht und süffig zu lesen, könnte aber systematischer gegliedert sein. Ich mußte mir zwei eng beschriebene Seiten Zusammenfassungen seiner Tipps selbst herausschreiben. Dies hätte auch der Autor selbst leisten können und sollen. Insgesamt aber ist es ein hervorragendes, höchst lehrreiches Buch, das auch noch Spass macht und wirklich jeden Cent Wert ist, daher: 5 Sterne.
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am 25. Oktober 2003
Das Problem mit diesem Buch: Der Autor ist ein Agent, der verständlicherweise Bestseller über alles liebt und deshalb alles darauf aufbaut, wie man Bestseller schreibt. Sein Beispielautor ist Ken Follet, von dem auch der Text stammt, der hier herhalten muss.
Die Frage ist: Wer möchte ein zweiter Ken Follet werden?
Das Buch ist schlecht strukturiert.
Hinzu kommt, dass Zuckerman einfach zu redselig ist, das könnte knapper und pointierter gesagt werden.
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am 13. April 2012
Dieses Buch ist nicht für Anfänger geeignet. Man sollte sich schon eine Weile mit dem Schreiben beschäftigt oder besser noch, ein fertiges Manuskript in der Schublade haben, denn Zuckermans Bemühungen bestehen darin, dass man nach dem fleißigen Durchackern seines Ratgebers an seinem eigenen Manuskript soweit gefeilt hat, dass es sich -fast- auf dem amerikanischen Buchmarkt verkaufen lässt, wenn man den richtigen Agenten gefunden hat ...

Für das Durchackern hat Ken Follett seine alten Entwürfe zu dem Thriller "Der Mann aus St. Petersburg" aus der Schublade herausgeholt. Ich habe mir die vier Entwürfe durchgelesen (ca. 90 Seiten lang), was aber nicht nötig gewesen wäre, weil Zuckerman im Anschluss immer eine Analyse der einzelnen Entwürfe vornimmt und darin alles, was wichtig ist und was Follett verändert hat, noch mal darlegt. Danach erklärt Zuckerman an Hand der Romane "Vom Winde verweht", "Der Pate" und "Im Garten der Lügen" wie man zum Beispiel überlebensgroße Gestalten erschafft, wofür Beziehungen zwischen den Figuren wichtig sind und wie man eine Szene gestaltet etc. Am Ende der Erläuterungen gibt es immer eine kleine Anleitung, wie man seinen eigenen Roman auf der Suche nach Schwachstellen abklopfen kann.

Zuckerman schreibt flüssig, unterhaltsam und leicht verständlich und ich habe einiges dazu gelernt. Allerdings ist das auch nicht der erste Schreibratgeber, den ich gelesen habe.
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NR. 1 HALL OF FAMEam 27. Oktober 2001
Albert Zuckerman, der Agent von Ken Follett, schreibt schnörkellos wie man es schaffen kann einen Bestseller zu schreiben. Gleich zu Anfang muss erwähnt werden, das dieses Buch nur für Fortgeschrittene geeignet ist; Neu- und Jungautoren wird die Lust am Schreiben schnell vergehen, wenn Sie lesen müssen, wie hart und über welche lange Zeit ein guter Roman erarbeitet werden muss (Freizeit gehört der Vergangenheit an).
Anhand von: Ken Folletts "Der Mann aus St. Petersburg", Margareth Mitchells "Vom Winde verweht", Mario Puzos "Der Pate", Eileen Goudges "Im Garten der Lüste" und John Grishams "Die Firma" zeigt der erfahrene Literaturagent Zuckerman wie ein angehender Bestseller erarbeitet wird. Dieses Buch ist ein kleine Bibel für Autoren die es tatsächlich schaffen können, oder für die, die es schon geschafft haben, ein Weltbestseller zu schreiben und sich in der oberen Liga zu etablieren. Haben Sie alledings kein großes Schriftstellertalent mit in die Wiege gelegt bekommen, dann ersparen Sie sich den Kauf dieses Buches besser.
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am 23. April 2010
Entgegen seines Titels macht das Buch Sie NICHT zum garantierten Bestseller-Autor, aber es liefert gutes Handwerk, und das ist doch auch etwas! Ich finde zwar Sol Steins "Über das Schreiben" besser, aber das ist sicher subjektiv.
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