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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2000
Obwohl dieses Buch eigentlich ein wissenschaftliches Fachbuch ist, liest es sich eher wie ein Krimi. Ich hatte lange nach einem deutschsprachigen Buch gesucht, das sich mit Insekten auf Leichen und ähnlichen kriminalistischen Anwendungen der Insektenkunde beschäftigt, bis ich auf die "Kriminalbiologie" aufmerksam wurde. Außer der Behandlung der forensischen Entomologie (= kriminalistische Insektenkunde) bietet das kleine Werk auch noch eine sehr kompetente Einführung in den Bereich der "genetischen Fingerabdrücke".
Im ersten Teil des Buches stellt der Autor dar, wie die gesetzmäßig verlaufende Entwicklung vor allem von Fliegen es ermöglicht, festzustellen, wie lange ein Körper nach Eintritt des Todes schon gelegen hat, oder welche Umstände den Tod begleitet oder herbeigeführt haben. Zahlreiche Fälle illustrieren dies und auch, welche weiteren Informationen die Ermittler z. B. von den Insekten auf einer Leiche über die Todesumstände erhalten. Auch einige ganz andere Anwendungen der kriminalistischen Insektenkunde werden an konkreten Fällen geschildert: Bisswunden durch eine seltene Milbenart überführen einen Mörder. Oder: der Misshandlung von Pflegefällen verdächtiges Personal wird entlastet, da sich angebliche Schürfwunden als Nagespuren von Kakerlaken entpuppen.
Nicht weniger gelungen ist die Darstellung der Methode, aus geringen Mengen von Körpermaterial (DNA) einen genetischen Fingerabdruck zu erstellen. Wieder sind es die praktischen Kriminalfälle bis hin zu dem des O. J. Simpson, die dem Leser das Verfahren anschaulich näher bringen. Die ausführliche Darstellung der Wahrscheinlichkeitsrechnung, die einer Zuordnung eines DNA-Profils zugrunde liegt, bringt diese auch einem bekennenden Nicht-Mathematiker nahe.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als "blutiger" Laie ist man an vielen Stellen des Buches erst einmal stark gefordert, muss man sich doch sehr auf den Text konzentrieren, um die behandelte Thematik überhaupt erfassen zu können... - wer sich trotzdem nicht sofort abschrecken lässt, wird an mancher Stelle ein sog. "Aha-Erlebnis" für sich zu verzeichnen haben!

Der Autor bricht an mancher Stelle des Buches eine Lanze für Dinge wie DNA-Datenbanken etc. - er legt damit seinen Finger an den Puls der Zeit, er nennt Fakten, die oft in der öffentlich so hitzig geführten Diskussion um den angeblich so "Gläsernen Bürger" angeprangert, verunglimpft und anscheinend völlig verzerrt dargestellt werden...

Wer sich zum Thema: "DNA-Datenbanken als Helfer der Kriminalbiologie / Fluch oder Segen der technischen Möglichkeiten?" eine fundierte Meinung einholen möchte, ist hier bestens aufgehoben.

Sie möchten meinen Antrieb zum Kauf dieses Buches erfahren?
Kriminalromane und Kriminalfilme sind mir oft zu leichte Kost - die Handlung zielt meinem Eindruck nach meist mehr auf die nachzuweisenden Spannungen zwischen Täter und Opfer ab - der im Hintergrund betriebene, ermittlungstechnische, Aufwand wird meist nur am Rande "erwähnt" und Komissar Zufall schlägt mir leider zu oft zu vorhersehbar zu....Mir ging es darum, den Part, der hinter dem eben leichter verständlicheren "Kommisar Zufall" steckt, näher kennenzulernen - dieser Wunsch wurde mir vom Autor erfüllt - wenn auch nicht immer auf sofort verständliche Art und Weise!

Die vergebenen 4 Sterne begründe ich mit dem eben doch notwendigen "Durchhaltevermögen", welches erforderlich war, um sich zum verständlichen Kern
der Aussagen vorarbeiten zu können....
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2003
Für den Einsteiger in die Kriminalbiologie, ist dieses Buch eines der Besten.
Das erste Kapitel ist sehr toll für den Laien geschrieben - gut verständlich und auch spannend.
Das zweite Kapitel dreht sich hauptsächlich um die DNA - schweres Thema, aber für Interessierte gut beschrieben. Mit MTA-Ausbildung ist alles leicht nachvollziehbar.
Nachteil: Wenn man einmal anfängt zu lesen, hört man nicht wieder auf und hat somit das Buch in einem Zug durch.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2000
dieses Buch bietet auch Laien einen informative Übersicht über die Kriminalbiologie ohne zu langweilen oder zu überfordern. Der lockere Schreibstil, der aber nie flappsig oder pietätslos wirkt, erlaubt es dem Leser auch bei komplexeren Sachverhalten "am Ball" zu bleiben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2000
Im Bereich der Genetik besteht in weiten Teilen der Bevölkerung Unsicherheit wenn nicht sogar Angst vor dem Unbekannten. Mark Benecke beleuchtet kritisch, welche Möglichkeiten die Genforschung Kriminalisten heute eröffnet, welche Gefahren sie birgt und vor allem welche Ängste eher in einen Science-Fiction Roman gehören als in die reale Gegenwart. Wissenschaft und Kriminalistik werden in diesem Buch auch für den Nichtfachmann greifbar und verständlich.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2002
Für mich war diese Thematik eigentlich recht neu.Aber dieses Buch versteht es dieses Thema sachlich und informativ rüberzubringen.Vielleicht sind einige Passagen nicht unbedingt für Leute mit schwachen Nerven geeignet,denn teilweise geht es doch ins Detail.
Aber nichts desto Trotz habe ich diese Buch an nur einem Tag durchgelesen.Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.Und deshalb kann ich diese Buch nur wärmstens empfehlen.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Oktober 2001
benecke beschreibt die verschiedenen insektenarten, die sich auf Leichen nach dem Todeseintritt befinden. er gibt einsicht in die ermittlungsmethode mit diesen leicheninsekten.
als kompaktes, teilweise zu oberflächliches buch als einführung in die kriminalbiologie geeinget
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2002
witzig geschrieben, fundiert, auch für Fachleute mal was anderes. Unbedingt lesenswert!
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